Was kostet ein Umzug und was ist zu beachten?

Die Kosten eines Umzugs sind pauschal kaum zu benennen. Je nach Planung und Eigeninitiative kann der Ortswechsel günstiger oder teurer ausfallen. Grundsätzlich sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass das Umziehen sehr günstig ist, nur weil der Transport selber übernommen wird. Kosten fallen immer an.

Was ein Umzug immer kostet ist Zeit. Die Planung beginnt bereits Wochen vor dem eigentlichen Termin. Dies kann auch auf www.umzug-checkliste.org nachgelesen werden.

Welche Kostenpunkte müssen beim Umzug berücksichtigt werden?

Dass Kosten anfallen, wird meist bedacht. Aber wurden wirklich sämtliche Aspekte beim Umziehen bedacht? Nachfolgend wird aufgelistet, was kosten verursacht.

  • Umzugskartons – Je nach Größe der Wohnung werden unterschiedlich viele Kartons benötigt. Diese sind gar nicht so groß, damit sie nicht zu schwer werden. Aktuell können 30 Kartons für ungefähr 35 Euro erworben werden. Wer sich die Umzugskartons von Freunden oder Verwandten besorgt, sollte diese vorab auf ihre Beschaffenheit überprüfen.
  • Verpackungsmaterial – Damit Zerbrechliches heile bleibt und die Kartons auch sicher verpackt sind, wird weiteres Material benötigt. Dieses sollte in der Anschaffung berücksichtigt werden.
  • Transporter – Das eigene Automobil ist häufig nicht geeignet, die Möbel zu transportieren. Es wird ein Transporter benötigt. Dieser kann gemietet werden und kostet gut und gerne 120 Euro je Tag.
  • Spritkosten – Autos, die für den Transport genutzt werden und auch der Transporter, müssen betankt werden. Je nach Strecke und Häufigkeit der Fahrten, kann sich hier ein netter Betrag sammeln.
  • Umzugsservice – Wer keine Zeit zum Umziehen hat, der lässt ein Unternehmen die Arbeit für sich erledigen. Je nach Entfernung, Menge des Transportgutes, Anzahl der Etagen, sowie dem Ein- und Auspacken, kann hier ein Betrag von mehreren tausend Euro zusammenkommen.
  • Weitere Helfer – Wenn Freunde und Verwandte helfen, so wird kein Preis vereinbart. Häufig wird jedoch eine Einweihungsfeier veranstaltet. Diese muss eingerechnet werden. Zudem wird am Tag des Umzugs Verpflegung für alle Helfer benötigt. Wer Studenten zum Helfen engagiert, der bezahlt diese für gewöhnlich mit 10 bis 14 Euro die Stunde.
  • Renovierung – Der Mietvertrag ist hier genau zu studieren. Je nach Vereinbarung kann beim Auszug eine Renovierung der vorherigen Wohnung nötig werden. Dies kostet weitere Zeit und je nach Zustand nochmals Geld. Das Streichen von 60 m² kann mit ungefähr 50 Euro verbucht werden.

Wer finanziell plant, der sollte einen Puffer von über 100 Euro berücksichtigen. Für gewöhnlich treten noch Kosten auf, mit denen vorher nicht zu rechnen war.

Grundsätzlich ist das Umziehen in Eigenregie, mit Miete eines Transporters, günstiger als die Nutzung eines Umzugsservices. Allerdings ist hier auch mehr Planung und Eigenarbeit erforderlich. Bestenfalls wird der Wechsel des Wohnortes innerhalb von einem Tag abgeschlossen, um die Kosten für Verpflegung, Helfer und Transporter so gering wie möglich zu halten. Allerdings ist eine ordentliche Durchführung der Geschwindigkeit vorzuziehen.

Meinung: Auf zum Mars zur Sicherung des Weltfriedens und der Weltwirtschaft

Mission to Mars

“War ja mit zu rechnen, jetzt ist er endgültig durchgeknallt!” werden Sie sich vielleicht denken, wenn Sie die Überschrift lesen. Aber es ist mein voller Ernst: Ein Wettrennen zum Mars wäre das beste, was uns auf unserem Planeten passieren könnte. Und zwar am besten mit mindestens drei konkurrierenden Teams: Zum ersten USA/Japan/Australien und weitere asiatische, pazifische sowie amerikanische Staaten. Dann die EU mit Russland und weiteren EMEA Staaten. Schließlich noch China mit seinen Verbündeten.

Warum ich daran glaube… read on.

Wir können nichts mehr

Denken Sie mal an erfolgreiche Großprojekte in den letzten 20 Jahren. Viel einfallen wird Ihnen da nicht.

  • Die USA versenkten 1,5 Billionen US$ (nein, das ist nicht der klassische Billion/Milliarden Übersetzungsfehler) mit dem F-35 Lightning II Joint Strike Fighter, der wohl “broken by Design” ist. Sehr interessant zu lesen ist der entsprechende F-35 Bericht des Director of Evaluation and Testing ans Pentagon.
  • Wir schaffen es hierzulande nicht mal, einen Flughafen in märkische versandete Sumpflandschaften zu rammen und brauchen einen Mehdorn – bitches, please – um das Projekt zu retten (Anmerkung 2015: hat auch nichts gebracht).
  • Siemens brachte es lange Zeit nicht mal fertig, fehlerfreie Software für die Bremssysteme der ICE Züge der DB Baureihe 407 (Velaro) zu schreiben, weswegen das Eisenbahnbundesamt die Zulassung verweigerte.

“Erfolgreiches Großprojekt” ist inzwischen schon fast eine contradictio in adiecto.

Und die Liste ließe sich noch ewig fortsetzen: Columbia Absturz, Kabelprobleme beim Airbus A380, brandgefährliche Batterien beim Dreamliner, Boeing 737 Max, Abstürze, der Akku vom iPhone hält nur einen Tag und der Fusionsreaktor wird uns auch schon ewig versprochen. Ganz zu schweigen von der Lösung der Wasserversorgung in Afrika oder unserer Umweltprobleme.

Die falschen Ziele

Wer heute in den meisten Ländern “etwas werden” will, studiert Jura oder BWL, um dann möglichst Investment-Banker zu werden. Wer kein Abi hat, macht keine Ausbildung zum Maschinenbautechniker oder als Chemisch Technische Assistentin mehr, sondern versucht sein Glück bei DSDS, bei GNTM und landet dann aber hinter der Theke von McDonalds. Wer mehr intellektuellen Anspruch hat, versucht sich in Sachen Gender Studies.

Die sinnvollen Beiträge von Investmentbankern, Genderisten und McDonalds Aushilfen für die Gesellschaft sind aber gleichermaßen eher bescheiden, um nicht zu sagen negativ.

Schuld an dieser Entwicklung sind auch die boulevardisierten Massenmedien, die Teppichludern, Bushido und anderen sich mit Statussymbolen gerierenden Straftätern eine unkritische Bühne geben und sie eben so zum Vorbild machen.

Genau so setzen aber die Staaten und die Notenbanken auch die falschen Ziele und schaffen die falschen Ideale, indem Investmentbanken für systemrelevant erklärt werden und das Finanzsystem mit Billionen US$ und EUR gestützt wird. Es wäre sinnvoller gewesen, die kranken Systeme zerbrechen zu lassen und aus den Trümmern heraus etwas neues zu schaffen. Ein Neuaufbau aus dem Totalzusammenbruch hat selten geschadet, so auch Deutschland nach 1945 nicht.

Aber ich schweife ab: das Problem ist einfach, dass es “uncool” ist, Physik, Chemie, Mathematik oder Maschinenbau zu studieren oder eine sinnvolle Ausbildung zu machen.

Doch Juristen, Banker, Dieter Bohlen und Crackhuren entwickeln keine Züge, Flugzeuge, Brennstoffzellen-Autos, neue Medikamente, Wasseraufbereitungsanlagen, Fusionsreaktoren und den WARP Antrieb. Ganz im Gegenteil, sie behindern diese Entwicklungen.

Wir brauchen eine mitreißende Vision

Es treibt uns Menschen an, immer neues zu entdecken. Von den Bäumen in die Savanne, aus der Savanne in die ganze Welt, immer auf der Suche nach neuen Grenzen.

Als John F. Kennedy 1961 das Ziel ausgab, bis zum Ende des Jahrzehnts Menschen zum Mond und wieder heil zurück zu bringen, hat dies nicht nur 400.000 Arbeitsplätze rund ums Apollo Programm geschaffen, sondern auch einen Run auf technische Studiengänge geschaffen. Der langfristige indirekte Einfluss des Apollo Programm darf damit nicht unterschätzt werden und hat zur starken Vormachtstellung der USA in den 1960er bis 1990er Jahre geführt. Es ist interessant zu beobachten, dass der Niedergang in den Jahren einsetzte, in denen die Ingenieure und Wissenschaftler der Apollo-Generation langsam in den Ruhestand gingen und aufgrund neuer Prioritäten (Wallstreet) keine neuen nachkamen.

Übrigens, auf heutige Maßstäbe umgerechnet hat das Apollo Programm ca. 120 Milliarden US$ gekostet. Für das Geld rettet man heutzutage kaum eine Schrottbank.

Ich bin mir sicher, dass sich die Menschheit wieder begeistern ließe, im Wettbewerb eine neue Grenze zu erobern und sich Vorbilder zu geben, die wirklich etwas leisten. Das hat im kleineren Maßstab Felix Baumgartner mit seinem Sprung gezeigt.

Und auf solche Visionen sollten wir uns wieder besinnen. So schrieb Anatol Johanson am 8. Dezember 1972 in der “Zeit“:

Mit ihren Auswirkungen auf politische Vorstellungen, die verschiedenen Bereiche der Wissenschaft, die industrielle Produktion, ihre Werkstoffe und Methoden; auf Management-Systeme und Organisationsformen; auf unsere Vorstellungswelt und Ideen sowie viele andere Bereiche muß die Raumfahrt in unserer Zeit als das Neue schlechthin angesehen werden. Auf ihre Stimulanz, Produktivität und Genialität kann schon gegenwärtig nicht mehr verzichtet werden – ganz gleich, ob wir das heute schon einsehen oder erst in fünfzig Jahren.

Seitdem sind 50 Jahre vergangen. Es ist Zeit.

Space, the final frontier. Let’s go to Mars.

Dies ist der Artikel des Tages zum “Welttag Wissenschaft für Frieden und Entwicklung” (Weltwissenschaftstag), der jedes Jahr von der UNESCO am 10. November begannen.

Bild: By NASA/Paul DiMare – http://mars.nasa.gov/multimedia/images/?ImageID=6200, Public Domain, Link

Hervorgehobene Beiträge bei facebook jetzt auch in Deutschland

Als ich heute bei facebook einen Link zu meinem neuen Nischenprojekt besondere-immobilien.net postete, wurde ich dezent darauf hingewiesen, dass ich diesen jetzt hervorheben kann:

Neugierig wie ich bin, habe ich dann gleich einmal hervorheben angeklickt, woraufhin mir dann auch gleich verschiedene Zahlungsmethoden angeboten wurden:

Die Preise schwanken dann je nach Zahlungsmethode zwischen 4,92 EUR (Kreditkarte) und 6 EUR (Überweisung). Außer den oben aufgeführten Zahlungsmethoden gibt es auch noch einige weitere, so dass (fast) jeder sein favorisiertes Zahlungssystem finden sollte.

Weiter getestet habe ich die Funktion dann nicht, sie soll aber bewirken, dass ein Posting mehr und länger im Stream der Freunde angezeigt wird. Fairerweise wird der Beitrag mit “Gesponsert” markiert.

Die Funktion “Hervorheben” steht übrigens auch für ältere Beiträge zur Verfügung.

Was die Funktion nun in der Praxis tatsächlich bringt und wie sie sich auf facebook auswirkt, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich halte ich es seitens facebook für legitim, Geld verdienen zu wollen. Und auch für bestimmte Postings kann es durchaus für den einzelnen Nutzer sinnvoll sein, diesen hervorzuheben, z.B., wenn man etwas verkaufen will.

Kann man mit einem Blog reich werden?

Viele stellen sich die Frage, ob man mit einem Blog reich werden oder zumindest davon leben kann.

Aufschlussreich ist ein Blick auf Thema, Seitenzugriffe, Gesamteinnahmen und Einnahmen je 1.000 Seitenzugriffe einiger deutscher Blogs im Januar 2010. Alle diese Blogs haben ihre Einnahmen für den betreffenden Monat veröffentlicht. Die Daten habe ich im wesentlichen vom SIN-Blog (Selbständig im Netz), der auch gleichzeitig Spitzenreiter der folgenden Liste ist.

Thema PIs Einnahmen je 1.000 PIs
Selbständigkeit im Netz     180.919            3.533 €         19,53 €
Selbständigkeit       21.056               862 €         40,94 €
Gemischt/Technik       41.113               466 €         11,33 €
Sprachen lernen       12.000               401 €         33,42 €
Internet       13.279               250 €         18,83 €
Gemischt       28.151               249 €           8,85 €
Selbständigkeit im Netz          4.527               215 €         47,49 €
Internet       11.725               200 €         17,06 €
Boulevard       63.562               186 €           2,93 €
Handwerk       32.678               170 €           5,20 €
Sozialleistungen       40.000               161 €           4,03 €
Gemischt       24.339               157 €           6,45 €
Internet          7.136               149 €         20,88 €
Literatur       51.090               141 €           2,76 €
Internet          8.320               130 €         15,63 €
Ernährung       44.898                  59 €           1,31 €

Das Ergebnis des Spitzenreiters ist schon ganz ordentlich. Zieht man Kosten für Hosting und sonstige Spesen (alles in allem geschätzte 200 EUR/Monat) ab und rechnet man die Einkommenssteuer heraus, landet man bei 2.500 Euro/netto. Zu bedenken sind dazu noch freilich Krankenversicherung, Altersvorsorge und andere allfällige Versicherungen. Trotzdem: damit könnte man als Alleinstehender schon über die Runden kommen.

Als Haupternährer einer vierköpfigen Familie mit leicht gehobenem Standard sollte man als Blogger angesichts der Abzüge mindestens 6.000 Euro (exkl. MWSt.) aus Werbung etc. erlösen.

Die oben aufgeführten Blogs haben im Mittel abgerundet ca. 15 Euro je 1.000 Page Impressions im Monat erlöst – was schon ein sehr guter Wert ist. Um unter diesen Voraussetzungen auf 6.000 Euro zu kommen, braucht man also rund 400.000 PIs im Monat.

Fazit: es ist machbar, nur vom bloggen zu leben, es ist aber auch gleichzeitig ein sehr ambitioniertes Ziel.