Köpfe: Heinrich Höllein

Heinrich Höllein (* 20. Mai 1874 in Coburg; † 24. August 1947 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Er studierte in den Jahren 1892 bis 1898 an der Akademie der bildenden Künste in Berlin. Im Alter von 24 Jahren war Heinrich Höllein 1898 das jüngste Gründungsmitglied der Künstlerzunft St. Lucas. Er arbeitete und lebte hauptsächlich in Coburg.

Köpfe: Uwe Patzig

Baumschulgärtner, Landschaftsarchitekt in Nordhausen, Naturschützer und einer der Abgeordneten, die die Volkskammer zur Einheit nach Bonn schickte: Uwe Patzig, geboren am 20.05.1948 in Gotha, gehörte dem Bundestag vom 3. Oktober bis zum 20. Dezember 1990 an.

Kurzprofil

  • Geboren: 20. Mai 1948 in Gotha
  • Beruf: Dipl.-Ingenieur
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1990 (11. Wahlperiode), von der Volkskammer gewählt
  • Religion/Familie: evangelisch

Grünanlagen

Nach der zehnklassigen Polytechnischen Oberschule lernte Patzig von 1966 bis 1968 Baumschulgärtner. 1972 begann er ein Gartenbaustudium, das er 1975 als Diplom-Ingenieur für Landschafts- und Grünanlagenbau abschloss. Danach arbeitete er in der Grünanlagen- und Landschaftspflege in Nordhausen, zuletzt als Projektingenieur beim VEB Hochbau Nordhausen. Die Stammdaten führen ihn als Diplom-Ingenieur, evangelisch.

Blockpartei

Der CDU der DDR trat Patzig schon 1972 bei, politisch hervor trat er aber erst in der Wendezeit. Bei der Volkskammerwahl im März 1990 kandidierte er im Bezirk Erfurt auf Platz 14 der CDU-Liste. Nach verfügbaren Angaben erzielte die CDU dort mit 56,3 Prozent ihr bestes Ergebnis in der ganzen DDR und gewann 17 Mandate, so dass auch Patzig einzog. Die frei gewählte Volkskammer beschloss am 23. August 1990 den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik zum 3. Oktober; ihre Abgeordneten wählten danach aus ihrer Mitte die 144 Mitglieder, die bis zur Neuwahl im Bundestag sitzen sollten.

Petitionsausschuss

Am 3. Oktober 1990 gehörte Patzig zu den 144 Volkskammerabgeordneten, die mit dem Beitritt in den Bundestag einzogen. Der Bundestag der 11. Wahlperiode wuchs dadurch auf 663 Abgeordnete. Patzig wurde ordentliches Mitglied des Petitionsausschusses für die Eingaben der Bürger. Sein Mandat umfasste neun Sitzungen; eine Rede oder einen Zwischenruf verzeichnen die Protokolle nicht. Bei der ersten gesamtdeutschen Wahl am 2. Dezember 1990 kandidierte er ohne Erfolg.

Sieben Stimmen

Die sieben namentlichen Abstimmungen seiner Mandatszeit hat Patzig alle mitgemacht: Zweimal votierte er mit Ja, fünfmal mit Nein, jedes Mal wie die Mehrheit der Union. Mehr parlamentarische Spuren hinterließ er nicht. Seine eigentliche Arbeit lag vor und nach dem kurzen Mandat in der Stadtverwaltung, bei den Parks und Grünflächen Nordhausens, für die er als Landschaftsingenieur ausgebildet war.

Nordhausen

Im Januar 1991 übernahm Patzig das Gartenamt der Stadt Nordhausen; später leitete er dort das Amt für Umwelt und Grünordnung. In seiner Freizeit engagiert er sich im Kreisverband Nordhausen des Naturschutzbundes. Nach verfügbaren Angaben ist er verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Gotha

Mit seinem Geburtsort Gotha und seinem Arbeitsort Nordhausen stammte Patzig aus dem früheren Bezirk Erfurt, der im Herbst 1990 im Land Thüringen aufging. Als er den Bundestag verließ, war er 42 Jahre alt.

Mandate im Überblick

Patzig wechselte 1990 als Volkskammerabgeordneter in den Bundestag:

  • 11. Wahlperiode (03.10.1990 bis 20.12.1990): von der Volkskammer in den Bundestag gewählt, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 18.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Dr. Volkmar Köhler (Wolfsburg)

Musikwissenschaftler, VW-Ausbilder, Oberbürgermeister und Staatssekretär für Entwicklungspolitik: Volkmar Köhler, geboren am 20.05.1930 in Hannover, gehörte dem Bundestag von 1972 bis 1994 für die CDU an. Er starb am 06.06.2012 in Wolfsburg.

Kurzprofil

  • Geboren: 20. Mai 1930 in Hannover
  • Gestorben: 6. Juni 2012
  • Beruf: Angestellter, Parl. Staatsekretär a. D.
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1972 bis 1994 (7. bis 12. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: evangelisch, verheiratet, 2 Kinder

Marschner

Nach dem Abitur 1949 studierte Köhler Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik in Göttingen. 1956 wurde er mit einer Arbeit über die Bühnenwerke Heinrich Marschners promoviert, mit einem Verzeichnis der bis zu dessen Tod 1861 gedruckten Werke. Danach lehrte er in der Erwachsenenbildung.

Volkswagen

1958 trat Köhler als Angestellter in die Volkswagen AG ein. Von 1969 bis 1982 leitete er die Führungsausbildung des Konzerns. In der CDU saß er lange im Kreisvorstand Wolfsburg und im Landesvorstand Braunschweig und war stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes Lüneburg.

Wolfsburg

Von 1964 bis 1976 gehörte Köhler dem Rat der Stadt an. Ab 1969 war er Bürgermeister, von Juni bis November 1972 Oberbürgermeister. Die Stadt machte ihn später zum Ehrenbürger.

Entwicklungspolitik

Im Bundestag war er von 1976 bis 1980 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und ab dem 26. Juni 1981 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Entwicklungspolitik der Unionsfraktion. Am 4. Oktober 1982 berief ihn Helmut Kohl zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Bei einer Kabinettsumbildung schied er am 21. April 1989 aus. Für die 10. Wahlperiode verzeichnen die Protokolle keine Rede von ihm.

Reden

Insgesamt zählen die Protokolle 110 Reden mit 54.969 Wörtern. In der ersten am 14. März 1974 sagte er an die Adresse des Abgeordneten Brück, diese Sprache verstehe seine Fraktion. In der letzten am 15. Juni 1994 sprach er über die fundamentalen Veränderungen der auswärtigen Kulturpolitik in den vorangegangenen vier Jahren, die er nicht allein auf das Geld verkürzen wollte.

Abstimmungen

Von 475 namentlichen Abstimmungen versäumte Köhler eine. Fünfmal wich er von der Fraktion ab: am 11. Mai 1973 stimmte er für den Beitritt zur Charta der Vereinten Nationen, am 20. Juni 1991 für den gescheiterten Konsensantrag zum Parlamentssitz, der Berlin und Bonn verbinden sollte.

Anschlag

Am 22. Januar 1995 wurde auf sein Wohnhaus im Stadtteil Tiergartenbreite ein Sprengstoffanschlag verübt; er und seine Frau waren nicht zu Hause. Die Tat wurde den Antiimperialistischen Zellen zugeschrieben, die ihn im Bekennerschreiben wegen seiner Arbeit im Entwicklungsministerium angriffen. Köhler war mit Margret Köhler verheiratet und hatte zwei Kinder.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen ihn Angestellten und Parl. Staatsekretär a. D., so geschrieben, evangelisch, verheiratet, zwei Kinder. Die Ämter als Bürgermeister und Oberbürgermeister fehlen dort.

Mandate im Überblick

Köhler kam 1972, 1976 und 1980 über die Landesliste Niedersachsen, danach gewann er Helmstedt – Wolfsburg 1983 mit 52,4, 1987 mit 47,7 und 1990 mit 50,6 Prozent:

  • 7. Wahlperiode (13.12.1972 bis 13.12.1976): Landesliste Niedersachsen, CDU/CSU-Fraktion
  • 8. Wahlperiode (14.12.1976 bis 04.11.1980): Landesliste Niedersachsen, CDU/CSU-Fraktion
  • 9. Wahlperiode (04.11.1980 bis 29.03.1983): Landesliste Niedersachsen, CDU/CSU-Fraktion
  • 10. Wahlperiode (29.03.1983 bis 18.02.1987): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 11. Wahlperiode (18.02.1987 bis 20.12.1990): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 12. Wahlperiode (20.12.1990 bis 10.11.1994): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Dr. Egon Jüttner

Vertriebener aus dem Sudetenland, Schwedisch-Dolmetscher, Professor an der Universität der Bundeswehr und Kreisvorsitzender der CDU in Mannheim: Egon Jüttner, geboren am 20.05.1942 in Gurschdorf im Kreis Freiwaldau, gehörte dem Bundestag mit Unterbrechungen von 1990 bis 2017 an.

Kurzprofil

  • Geboren: 20. Mai 1942 in Gurschdorf (Krs. Freiwaldau, Sudetenland)
  • Beruf: Universitätsprofessor a. D.
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1990 bis 2017 (12, 13, 14, 15, 17, 18. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 2 Kinder

Ausbildung

Nach der Vertreibung besuchte Jüttner die Volksschule in Sulzdorf an der Lederhecke, 1961 legte er in Bad Königshofen das Abitur ab. Er studierte Anglistik, Romanistik, Phonetik und Pädagogik in Saarbrücken und Berlin und legte 1964 die Dolmetscherprüfung für Schwedisch ab. Von 1965 bis 1968 forschte er am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, 1969 wurde er mit einer Arbeit über die schwedische Schulreform promoviert.

Professor

Nach Stationen in Heidelberg, Mainz, Worms und Mannheim war Jüttner von 1976 bis 2007 Professor an der Universität der Bundeswehr in München. Er ist katholisch, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Mannheim-Sandhofen, wo er von 1975 bis 2016 die Bürgervereinigung führte.

Partei

1972 trat Jüttner der CDU bei, 1984 kam er erstmals in den Mannheimer Gemeinderat. Von 1995 bis 2002 führte er den Kreisverband, danach war er Ehrenvorsitzender. 2021 sprach ihm der Kreisvorstand einen Verweis aus. 2024 wurde er für die Wählervereinigung Mittelstand für Mannheim in den Gemeinderat gewählt, zog sich aber aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Bundestag

1990 kam Jüttner über die Landesliste in den Bundestag, 1994 gewann er Mannheim I mit 42,5 Prozent. 1998 verfehlte er den Wiedereinzug knapp und rückte am 06.08.2002 für den verstorbenen Dietmar Schlee nach. 2009 und 2013 gewann er den Wahlkreis Mannheim. Zuletzt saß er im Auswärtigen und im Menschenrechtsausschuss. In seiner letzten Rede im Juni 2017 verabschiedete er sich vom Parlament.

Bilanz

Die Plenarprotokolle verzeichnen 41 Reden und einen Zwischenruf. An 874 von 886 namentlichen Abstimmungen nahm er teil, 50-mal wich er von seiner Fraktion ab. Von 1979 bis 1996 war er Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Rhein-Neckar.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen Jüttner Universitätsprofessor a. D., katholisch, verheiratet mit zwei Kindern, und verzeichnen sechs Mandate zwischen 1990 und 2017. Seinen späteren Bruch mit der Mannheimer CDU führen sie nicht auf.

Mandate im Überblick

Jüttner gewann dreimal den Wahlkreis Mannheim und zog dreimal über die Landesliste der CDU Baden-Württemberg ein:

  • 12. Wahlperiode (20.12.1990 bis 10.11.1994): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion
  • 13. Wahlperiode (10.11.1994 bis 26.10.1998): Direktmandat im Wahlkreis Mannheim I, CDU/CSU-Fraktion
  • 14. Wahlperiode (06.08.2002 bis 17.10.2002): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion
  • 15. Wahlperiode (17.10.2002 bis 18.10.2005): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion
  • 17. Wahlperiode (27.10.2009 bis 22.10.2013): Direktmandat im Wahlkreis Mannheim, CDU/CSU-Fraktion
  • 18. Wahlperiode (22.10.2013 bis 24.10.2017): Direktmandat im Wahlkreis Mannheim, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Dr. Hermann Götz

Sudetendeutscher aus dem Duppauer Gebirge, Abwehragent vor dem Münchner Abkommen, Soldat der Luftwaffe, Zwangsarbeiter, Vertriebenenfunktionär in Biedenkopf, Unterzeichner der Eichstätter Erklärung und Sozialpolitiker im Fraktionsvorstand: Hermann Götz, geboren am 20.05.1914 in Duppau, saß von 1949 bis 1976 für die CDU im Bundestag. Er starb am 21.04.1987 in Fulda.

Kurzprofil

  • Geboren: 20. Mai 1914 in Duppau
  • Gestorben: 21. April 1987
  • Beruf: Angestellter
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1949 bis 1976 (1. bis 7. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 5 Kinder

Abwehr

Götz machte das Abitur an einem humanistischen Gymnasium im Sudetenland und war von 1928 bis 1934 in der katholischen Jugendbewegung aktiv. Neben dem Studium, das er 1939 abschloss, arbeitete er als Agent der deutschen Abwehr in dem Teil der Tschechoslowakei, der 1938 als Reichsgau Sudetenland annektiert wurde. Für diese Spionage erhielt er die Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938. Von 1939 bis 1945 diente er in der Luftwaffe.

Vertreibung

1945 und 1946 musste Götz in der Tschechoslowakei Zwangsarbeit leisten, 1946 kam er als Vertriebener nach Hessen. Ab 1947 arbeitete er im Soforthilfeamt des Landratsamts Biedenkopf, saß im Kreisflüchtlingsausschuss und führte den Kreisverband des Bundes der Vertriebenen. Er war Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung und Mitglied der Ackermann-Gemeinde. Im Dezember 1949 unterzeichnete er die Eichstätter Erklärung der Sudetendeutschen.

Fulda

Seit der ersten Wahl 1949 gehörte Götz dem Bundestag an, zuerst über die Liste, ab 1957 als direkt gewählter Abgeordneter für Fulda. 1964 bis 1965 und 1967 bis 1968 leitete er die Unterkommission Haushalt des Bundestagsvorstands. Vom 25.06.1968 bis 1976 gehörte er als Vorsitzender des Arbeitskreises Sozial- und Gesellschaftspolitik zum engeren Vorstand der Unionsfraktion.

25 Jahre

Götz zählte zu den zehn Abgeordneten, die dem Bundestag in den ersten 25 Jahren seit 1949 ununterbrochen angehörten, gemeinsam mit Ludwig Erhard, Gerhard Schröder, Richard Jaeger, Franz Josef Strauß, Richard Stücklen, Erich Mende, Erwin Lange, R. Martin Schmidt und Herbert Wehner. Er war Mitglied des Ausschusses für Heimatvertriebene, 1970 im hessischen Landesvorstand und von 1970 bis 1973 Vorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU.

Prager Vertrag

Am 20.06.1974 erklärte Götz im Bundestag, auch für die sudetendeutschen Kollegen Fritz Baier, Walter Becher, Egon Klepsch, Gerhard Kunz, Erich Riedl, Herbert Werner, Fritz Wittmann und Siegfried Zoglmann, die Ablehnung des Prager Vertrags vom 11.12.1973 mit der Tschechoslowakei. 1963 erhielt er ein österreichisches Ehrenzeichen, 1968 das Verdienstkreuz erster Klasse, 1973 das Große Verdienstkreuz.

Stammdaten

Götz starb im April 1987 mit 72 Jahren in Fulda. Die Stammdaten nennen ihn Angestellten, katholisch, verheiratet und Vater von fünf Kindern; die Abwehrtätigkeit und die Medaille von 1938 erwähnen sie nicht.

Mandate im Überblick

Götz kam 1949 und 1953 über die hessische Landesliste der CDU in den Bundestag und gewann von 1957 bis 1972 fünfmal den Wahlkreis Fulda direkt:

  • 1. Wahlperiode (07.09.1949 bis 07.09.1953): Landesliste Hessen, CDU/CSU-Fraktion
  • 2. Wahlperiode (06.10.1953 bis 06.10.1957): Landesliste Hessen, CDU/CSU-Fraktion
  • 3. Wahlperiode (15.10.1957 bis 15.10.1961): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 4. Wahlperiode (17.10.1961 bis 17.10.1965): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 5. Wahlperiode (19.10.1965 bis 19.10.1969): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 6. Wahlperiode (20.10.1969 bis 22.09.1972): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 7. Wahlperiode (13.12.1972 bis 13.12.1976): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Hans-Gerd Fröhlich

Berufsoffizier von Reichswehr und Wehrmacht, nach dem Krieg Landarbeiter und Krankenkassenangestellter, Vertriebenenfunktionär und Generalsekretär des BHE: Hans-Gerd Fröhlich, geboren am 20.05.1914 in Hathenow bei Küstrin, saß von 1949 bis 1953 im ersten Bundestag, gewählt auf der Liste der WAV. Er starb am 14.09.1995 in Alt Tucheband.

Kurzprofil

  • Geboren: 20. Mai 1914 in Hathenow b. Küstrin (Ostbrandenburg)
  • Gestorben: 14. September 1995
  • Beruf: Verwaltungsangestellter, Kaufmann
  • Partei: WAV
  • Bundestag: 1949 bis 1953 (1. Wahlperiode), über die Landesliste

Soldat

Von 1933 bis 1945 diente Fröhlich in der Reichswehr und dann in der Wehrmacht, zuletzt als Major. Gegen Kriegsende geriet er in Gefangenschaft. Seine Heimat im Oderbruch bei Küstrin, wo im Frühjahr 1945 schwere Kämpfe tobten, lag nach dem Krieg in der sowjetischen Zone, unmittelbar an der neuen Grenze zu Polen. Fröhlich ging nach Bayern.

Neuanfang

Nach der Gefangenschaft arbeitete der frühere Major zunächst als Landarbeiter, später als Angestellter einer Krankenversicherung. Die Stammdaten nennen ihn Verwaltungsangestellten und Kaufmann. In Bayern schloss er sich dem Neubürgerbund an, einer Vertriebenenorganisation, in der er Kreisvorsitzender und Mitglied des Landesvorstands wurde.

Wahlbündnis

Weil die Alliierten Vertriebenenparteien bis Anfang 1950 nicht zuließen, ging der Neubürgerbund unter Günter Goetzendorff 1949 ein Wahlbündnis mit der WAV von Alfred Loritz ein, einer populistischen bayerischen Protestpartei. Über deren Landesliste kamen Fröhlich und andere Vertriebene in den ersten Bundestag. Von dem weit rechts stehenden Goetzendorff trennte er sich bald, ebenso wie andere Vertriebene, die über das Bündnis gewählt worden waren.

BHE/DG

Fröhlich schloss sich dem Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten von Waldemar Kraft und Theodor Oberländer an. Am 13.10.1950 bildete er mit Hans Friedrich, Franz Ott, Hans Tichi und Stephan Weickert die Gruppe BHE/DG im Bundestag. Nach Weickerts Tod im März 1952 fiel sie unter die Mindeststärke und löste sich auf.

Generalsekretär

Von 1952 bis 1954 war Fröhlich Generalsekretär des BHE und ein enger Vertrauter des Bundesvorsitzenden Kraft. In diese Zeit fiel der Erfolg der Partei bei der Wahl 1953, bei der sie mit 5,9 Prozent in den Bundestag einzog und in die zweite Regierung Adenauer eintrat; Kraft und Oberländer wurden Bundesminister, Oberländer als Minister für Vertriebene, Kraft als Minister für besondere Aufgaben.

Ende

Fröhlich selbst kandidierte 1953 im Wahlkreis Pfarrkirchen und auf Platz 12 der bayerischen Landesliste, wurde aber nicht wiedergewählt. Danach trat er politisch nicht mehr hervor. Er starb im September 1995 mit 81 Jahren in Alt Tucheband im Oderbruch, nahe seinem Geburtsort. Die Stammdaten führen ihn als WAV-Abgeordneten und erwähnen BHE und Gruppenwechsel nicht.

Mandate im Überblick

Fröhlich kam 1949 über die bayerische Landesliste der Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung in den Bundestag, als Kandidat eines Vertriebenenbundes, und blieb eine Wahlperiode:

  • 1. Wahlperiode (07.09.1949 bis 07.09.1953): Landesliste Bayern, Fraktion Wirtschaftliche Aufbauvereinigung, Fraktion Deutscher Gemeinschaftsblock der Heimatvertriebenen und Entrechteten, fraktionslos

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Hiromi Kanno

Hiromi Kanno (japanisch 観乃ひろみ) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Hokkaido. Nach verfügbaren Angaben wurde sie am 20. Mai 1977 geboren, eine zweite unabhängige Bestätigung dafür gibt es nicht.

Nach verfügbaren Angaben spielte sie ab 2005 vor allem in Jukujo-Filmen.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 155 Zentimetern und Körbchengröße I, die Oberweite misst 100, die Taille 62 und die Hüfte 90 Zentimeter. Ihr Hobby ist Filme ansehen. Nach verfügbaren Angaben beschäftigt sie sich außerdem gern mit Nail-Art.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Rei Mizuna

Rei Mizuna (japanisch みづなれい(水菜麗)) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Tokio. Sie wurde am 20. Mai 1984 geboren.

Im Juli 2008 debütierte sie bei Alice Japan, 2009 wechselte sie zu MAXING und drehte danach als Kikatan-Darstellerin. Sie schrieb Zeitungskolumnen und trat auf Messen in China, Macau und Taiwan auf, im Sommer 2016 hörte sie auf.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 153 Zentimetern und Körbchengröße D, die Oberweite misst 82, die Taille 57 und die Hüfte 86 Zentimeter. Als Hobbys nennt sie Singen, Einkaufen, Fotografieren und Schwimmen, ihr Profil nennt Lesen und Stricken.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Eri Makino

Eri Makino (japanisch 牧野絵里) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Tokio. Sie wurde am 20. Mai 1989 geboren. Sie trat auch unter dem Namen Miria Takamine auf.

2007 debütierte sie als Miria Takamine, seit 2010 tritt sie als Eri Makino auf.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 152 Zentimetern und Körbchengröße H, die Oberweite misst 93, die Taille 60 und die Hüfte 90 Zentimeter. Ihre Hobbys sind Kochen, Make-up, Anime, Manga und Zeichnen.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Miyuki Matsushita

Miyuki Matsushita (japanisch 松下美雪) ist eine japanische Pornodarstellerin. Laut ihrem Profil wurde sie am 20. Mai 1984 geboren, eine zweite unabhängige Bestätigung dafür gibt es nicht.

Laut Profil ist sie seit 2012 aktiv.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 155 Zentimetern und Körbchengröße H, die Oberweite misst 95, die Taille 59 und die Hüfte 88 Zentimeter. Ihre Hobbys sind Filme ansehen, Massagen, Tennis und rhythmische Gymnastik.

Stand: 17.10.2026