Was ist im 18. Jahrhundert passiert?

Das 18. Jahrhundert umfasst die Jahre 1701 bis 1800 n. Chr. Es ist das Jahrhundert der Aufklärung: Voltaire, Kant und die Encyclopédie stellen Herkommen und Kirche in Frage, Newtons Physik wird zum Vorbild der Wissenschaft. Preußen und Russland steigen zu Großmächten auf, Großbritannien gewinnt ein Weltreich, und am Ende stehen zwei Revolutionen: die amerikanische und die französische. In Großbritannien beginnt die Industrialisierung, Cook vermisst den Pazifik, und Bach, Haydn und Mozart prägen die Musik. Beim Kalender schließt sich der Kreis: Großbritannien stellt 1752, Schweden 1753 um – nach Schwedens Sonderweg samt 30. Februar 1712. Davor liegt das 17. Jahrhundert.

Höhepunkte

  • 1701: Preußen wird Königreich.
  • 1703: Gründung Sankt Petersburgs.
  • 1707: Großbritannien entsteht.
  • 1712: Der schwedische 30. Februar.
  • 1740: Friedrich II. und Maria Theresia treten die Herrschaft an.
  • 1752: Großbritannien übernimmt den gregorianischen Kalender.
  • 1755: Erdbeben von Lissabon.
  • 1756: Mozart wird geboren; Siebenjähriger Krieg.
  • 1763: Frieden von Hubertusburg und Paris.
  • 1776: Unabhängigkeitserklärung der USA.
  • 1781: Yorktown; Uranus; Kritik der reinen Vernunft.
  • 1783: Erste Ballonfahrten.
  • 1789: Sturm auf die Bastille.
  • 1795: Dritte Teilung Polens.
  • 1799: Napoleons Staatsstreich; Stein von Rosette.

Die Jahrzehnte

Zur Zählung: Jahrzehnte zählen wir umgangssprachlich nach der Zehnerstelle (etwa 1760–1769), Jahrhunderte dagegen streng von 1701 bis 1800, weil es kein Jahr 0 gibt. Deshalb beginnt die Jahrzehntliste mit den Jahren 1700–1709, obwohl das Jahr 1700 noch zum 17. Jahrhundert gehört; das Jahr 1800 gehört noch zum 18. Jahrhundert, aber schon zum Jahrzehnt 1800–1809.

Weiter geht es mit dem 19. Jahrhundert (1801–1900).

Quelle

Diese Seite fasst die verlinkten Jahresseiten zusammen. Zum Hintergrund der Epoche: Encyclopaedia Britannica – Enlightenment.

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