10 Fakten über den Dreikönigstag

  1. Der umgangssprachlich Dreikönig, Dreikönigstag oder “Heilige Drei Könige” genannte Feiertag ist am 6. Januar. Im Mittelpunkt der Wahrnehmung stehen dementsprechend die heiligen drei Könige: die Krippe wird um die entsprechenden Figuren ergänzt (Bild) und die Sternsinger ziehen aus.
  2. Aus kirchlicher Sicht ist heute “Erscheinung des Herrn”, auch Epiphanias oder Epiphanie.
  3. Weitere Bezeichnungen für den Tag sind auch Großneujahr, Hoh-Neujahr oder Weihnachtszwölfter und sind regional auch noch üblich.
  4. Der Tag hat eine alte Tradition als Feiertag: in Ägypten wurde die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore gefeiert, die Römer begingen ihn als Erscheinungstag des Herrschers als lebender Gott.
  5. Zum Brauchtum zählt auch der Dreikönigskuchen, ein Hefegebäck, in das eine Bohne eingebacken ist – wer sie erwischt, hat Glück im Jahr. In einigen Regionen trinkt man sich heute (vereinzelt auch am Vorabend) Stärke für das gesamte Jahr an, wofür Brauereien insbesondere in Süddeutschland spezielle Starkbiere brauen.
  6. Zum Brauchtum kann man inzwischen auch das alljährliche Dreikönigsspringen im Rahmen der Internationalen Vierschanzentournee zählen.
  7. Zudem ist die letzte der Rauhnächte, in der sich die Wilde Jagd zurückzieht und die Welt wieder sicher ist.
  8. Auch die alemannische Fasnacht beginnt heute.
  9. Viele Länder haben heute Feiertag, so z.B. Österreich, Liechtenstein, Spanien, Finnland, Italien, Polen und Griechenland. In Deutschland ist in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt heute arbeitsfrei, in der Schweiz in den Kantonen Schwyz, Tessin, Uri und Teilen Graubündens. In den anderen deutschen Bundesländern ist heute im Regelfall noch schulfrei (Weihnachtsferien).
  10. Rund um Dreikönig gibt es viele Wetterregeln, darunter: “Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Weinjahr.” oder “Ist bis Dreikönig kein Winter, folgt keiner dahinter.”

Wie genau sind Bauernregeln?

Hier im Blogmagazin finden Sie für viele Tage des Jahres eine Bauernregel, Wetterregel oder einfach einen Wetterspruch.

Dazu stellt sich natürlich die Frage, wie ernst sind diese Bauernregeln zu nehmen? Die Antwort darauf ist nicht einfach und pauschal zu geben. So gibt es allgemeine Bauernregeln, die aus bestimmten Wetterlagen oder Situationen bestimmte Folgerungen schließen. Als einfaches Beispiel mögen die zahlreichen Bauernregeln gelten, die die große Bedeutung des Regens im Mai betonen, z.B. “Mairegen bringt Segen”. Tatsächlich ist genug Regen im Mai für die Entwicklung der Vegetation von besonderer Bedeutung.

Auch Bauernregeln, die auf “Wetterboten” bezug nehmen, können durchaus zutreffend sein. So wird z.B. empfohlen, erst dann zu säen, wenn bestimmte Pflanzen ausgeschlagen oder bestimmte Vögel mit der Brut angefangen haben. Weitere konkrete Wetterboten können bestimmte Wolkenlagen, Winde oder andere Wetterphänomene sein.

Anders sieht es hingegen mit Wetterregeln aus, die von der Wetterlage an einem bestimmten Datum (Lostag) eine mittelfristige bis langfristige Wettervorhersage aufstellen wollen. Hierbei ist folgendes zu bedenken:

  • Viele Bauernregeln stammen noch aus der Zeit des julianischen Kalenders, die entsprechenden Tage sind also in unserem gregorianischen Kalender verschoben.
  • Bauernregel sind eine regionale Sache: Eine Regel, die für die westfälische Tiefebene stimmt, wird auf das Allgäu nicht zutreffen.
  • Umwelteinflüsse haben sich im Laufe der Jahrhunderte geändert.

Will man eine solche Wetterregel also beurteilen, muss man wissen, wann sie wo entstanden ist. Nur so ist eine realistische Beurteilung möglich. Bezieht man diese Faktoren ein, sind viele Wetterregeln tatsächlich recht zutreffend – zumindest mit einer bestimmten statistischen Wahrscheinlichkeit.

So oder so sind aber Wetterregeln eine bewahrenswerte Tradition.

10 Fakten zum 27. Juni

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  1. Zahlreichen Bauernregeln zufolge lässt sich am heutigen Siebenschläfertag vorhersagen, wie das Wetter in den nächsten Wochen wird. Allerdings ist diese Regel vor der Kalenderreform von 1582 entstanden, so dass der eigentliche Siebenschläfertag der 7. Juli ist. Tatsächlich hält sich das Wetter dieses Tages in Süddeutschland mit fast 70% Wahrscheinlichkeit die nächsten Wochen. Der Name Siebenschläfer kommt übrigens von den “Sieben Schläfern von Ephesus”: Diese jungen Christen versteckten sich zu Zeiten der Christenverfolgung in einer Höhle und wurden dort entdeckt und eingemauert. Sie schliefen 195 Jahre lang, bis sie befreit wurden, die Auferstehung bezeugten und dann erst starben.
    Heute hat Wladyslaw Namenstag.
  2. In Bremen wird 1873 die “Kaiserbrauerei Beck & May”, heute Beck & Co., gegründet.
  3. Das deutsche Polizeibataillon 309 brennt 1941 die Synagoge von Białystok nieder, wo es vorher 2.000 Juden zusammengetrieben hat.
  4. Das Kernkraftwerk Obninsk bei Moskau beginnt 1954 als erstes kommerzielles Kernkraftwerk der Welt mit dem Einspeisen von Strom in das sowjetische Stromnetz.
  5. In Enfield Town (heute London) wird 1967 von der Barclays Bank der weltweit erste Geldautomat in Betrieb genommen.
  6. 1976 wird Air France Flug 139 von Paris aus von palästinensischen Terroristen nach Entebbe (Uganda) entführt wird.
  7. 1989 zerschneiden die Außenminister Österreichs und Ungarns, Alois Mock und Gyula Horn den Grenzzaun zwischen den beiden Ländern bei Sopron.
  8. 1993 versucht die GSG9 in Bad Kleinen die beiden RAF Terroristen Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams festzunehmen. Es gelingt nur die Festnahme von Hogefeld. Der Polizeibeamte Michael Newrzella und Grams kommen ums Leben, letzterer begeht Selbstmord.
  9. Peter-Paul Mauser kommt 1838 auf die Welt.
  10. Der amerikanische Unternehmer und unabhängige Präsidentschaftskandidat Ross Perot wird 1930 geboren.

Wetterregeln zum 6. Dezember – Nikolaustag

Nikolaustag ist am 6. Dezember und wie man sich denken kann, gibt es zu diesem besonderen Tag einige Wetterregeln:.

  • Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus.
  • Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.
  • St.Nikolaus spült die Ufer aus.
  • Regnet’s an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
  • Kann Nikolaus noch Birkensaft zapfen, um guten Birkenwein zu trinken, brauchst du durch Schnee im Eismond (Januar) nicht stapfen.
  • Wird es kalt, kommt der Winter bald. Schneit es zu Sankt Nikolo, ist der Winter auch schon do.(Quelle: wetter.de)

Wetterregel zum 23. November – St. Klemens

Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild’ Gesicht.

Der Namenstag des heiligen Klemens ist am 23. November.

Wetterregel zum 15. November – St. Leopold

Der heilige Leopold ist oft noch dem Altweibersommer hold.

Am 15. November ist der kirchliche Gedenktag des Heiligen Leopold.

Die Bauernregel soll aussagen, dass es am 15. November oft noch verblüffend warm werden kann.

Wetterregel zum 11. November – St. Martin

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Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.

Am 11. November ist St. Martin (Martini).

Wetterregel zum 6. November – St. Leonhard

Wie’s Wetter an Lenardi ist, bleibt’s bis Weihnachten gewiss.

Der 6. November ist der Namenstag von Leonhard (Lenardi), einem fränkischen Adeligen, der später als Eremit lebte.

Die Wetterregel soll aussagen, dass die heutige Wetterlage bis Weihnachten halten soll.

Wetterregel zum 31. Oktober – St. Wolfgang

Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

Heute ist der Namenstag des heiligen Sankt Wolfgang.

Er ist der Schutzpatron von Bayern und Regensburg.

Wetterregel zum 27. Oktober – St. Simon

Wer Weizen sät vorm Simonstage, dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.

Der Simonstag ist am (morgigen) 28. Oktober. Der Weizen sollte tatsächlich vorher gesät werden; der ideale Aussattermin ist in den meisten Anbaugebieten zwischen dem 1. und 20. Oktober. Insoweit steckt in dieser Bauernregel ein wahrer Kern.