Köpfe: Melody Perkins

Melody Perkins ist eine amerikanische Schauspielerin, Tänzerin und Model. Ihr Geburtsdatum ist nicht verlässlich belegt; in Datenbanken werden der 28. Januar 1974 und Wiesbaden als Geburtsort genannt, ohne dass sich dies anhand weiterer Quellen bestätigen lässt. Dieser Beitrag steht deshalb nur auf dem Jahr.

Bekannt wurde sie als Schurkin Astronema in „Power Rangers in Space“, die sich in der Folgestaffel „Power Rangers Lost Galaxy“ als Karone zur Heldin wandelte und dort zum Pink Ranger wurde. Außerdem spielte sie Gastrollen in Serien wie „Malcolm mittendrin“ und „Charmed“. Nach einem Auftritt in „CSI: Miami“ 2004 zog sie sich zurück, kehrte aber 2014 für eine Folge von „Power Rangers Super Megaforce“ in ihre alte Rolle zurück.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Ruth Sobotka

Ruth Sobotka war eine Wiener Tänzerin, die in New York als Ballerina, Kostüm- und Szenenbildnerin Karriere machte. Sie wurde 1925 in Wien geboren; beim Tag gehen die Quellen auseinander, genannt werden der 4. August und der 4. September. Ihr Vater war der Architekt Walter Sobotka, ihre Mutter die Schauspielerin Gisela Schönau. 1938 emigrierte die Familie in die USA.

Nach einem Studium der Bühnengestaltung und einer Ausbildung an der School of American Ballet tanzte sie in George Balanchines Ballet Society und anschließend über ein Jahrzehnt im New York City Ballet. Für Jerome Robbins‘ Ballett The Cage entwarf sie die Kostüme und tanzte selbst mit, außerdem gestaltete sie Kostüme für zahlreiche andere Choreografen.

Mitte der 1950er Jahre war sie mit Stanley Kubrick verheiratet, als dessen zweite Ehefrau. In seinem Film Killer’s Kiss trat sie als Tänzerin auf, beim folgenden Film The Killing war sie für die Ausstattung verantwortlich. Später wandte sie sich dem Schauspiel zu und spielte an Off-Broadway-Bühnen. Sie starb im Juni 1967 in New York, wie die New York Times meldete.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Vera Zorina

Vera Zorina hieß eigentlich Eva Brigitta Hartwig und kam am 2. Januar 1917 in Berlin zur Welt. Ihr Vater war Deutscher, ihre Mutter Norwegerin, beide arbeiteten als Sänger. Aufgewachsen ist sie zum Teil im norwegischen Kristiansund.

Schon als Kind stand sie in Inszenierungen von Max Reinhardt auf der Bühne. Als sie 1933 zum Ballet Russe de Monte Carlo kam, musste sie sich einen russisch klingenden Künstlernamen zulegen und wählte Zorina. Mit dem Musical On Your Toes gelang ihr in London der Durchbruch, der Produzent Samuel Goldwyn holte sie daraufhin nach Hollywood. Dort war sie unter anderem in The Goldwyn Follies und Louisiana Purchase zu sehen, am Broadway in I Married an Angel.

Von 1938 bis 1946 war sie mit dem Choreografen George Balanchine verheiratet, danach mit dem Plattenmanager Goddard Lieberson. In späteren Jahren trat sie als Sprecherin in Arthur Honeggers Johanna auf dem Scheiterhaufen auf und führte Regie, etwa an der Oper in Santa Fe. Sie starb im April 2003 in New Mexico, so die Los Angeles Times.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Eva Marie Veigel

Eva Marie Veigel war eine Wiener Tänzerin, die als Ehefrau des englischen Schauspielers David Garrick bekannt wurde. Als ihr Geburtstag gilt der 29. Februar 1724; dass sie nach zeitgenössischen Angaben mit 99 Jahren starb, passt allerdings nicht ganz zu diesem Datum. Über ihre Herkunft ist wenig gesichert: Genannt wird ein Wiener Kaufmann als Vater, sie selbst deutete eine adlige Abstammung an.

Unter dem Bühnennamen Violette tanzte sie an europäischen Höfen. 1746 kam sie nach London, wo sie unter dem Schutz der Gräfin Burlington stand. Die Erzählung, Kaiserin Maria Theresia habe sie aus Eifersucht fortgeschickt, gilt als wenig wahrscheinlich. 1749 heiratete sie Garrick; weil sie katholisch und er protestantisch war, fanden zwei Trauungen statt. Mit der Heirat gab sie das Tanzen auf.

Die Ehe galt als glücklich, blieb aber kinderlos. Das Paar lebte unter anderem in Garrick’s Villa in Hampton. Sie überlebte ihren Mann um 43 Jahre, starb im Oktober 1822 in London und wurde wie er in der Westminster Abbey beigesetzt.

Stand: 16.10.2026