Kipple ist eine minimalistische esoterische Programmiersprache mit einer Reihe von Stapeln, vier Operatoren und einer einzigen Kontrollstruktur. Finden Sie mehr rund ums Programmieren auf unserer Schwerpunktseite Programmiersprachen.
Geschichte
Rune Berge hat Kipple im März 2003 entworfen.
Funktionsweise
Es gibt die Stapel a bis z, die 32-Bit-Ganzzahlen aufnehmen, dazu den Sonderstapel @, der eine Zahl als ASCII-Werte ihrer Ziffern ablegt. Die Eingabe liegt vor dem Start auf Stapel i; was am Ende auf Stapel o liegt, wird ausgegeben. Ein Gespräch mit dem Programm während der Laufzeit ist deshalb nicht möglich. Die Operatoren < und > verschieben Werte zwischen Stapeln, + und – rechnen. Die einzige Kontrollstruktur ist eine Schleife, die läuft, solange ein bestimmter Stapel nicht leer ist.
Hello World
Das Esolang-Wiki zeigt diese Kurzfassung mit Zeichenketten-Vorverarbeitung, die „Hello World!“ ausgibt:
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Einordnung
Kipple ist turingvollständig. Stapel als zentrales Werkzeug nutzen auch Underload und Fish. Weitere Sprachen finden Sie in unserer Liste: Esoterische Programmiersprachen.
Quelle
Stand: 15.10.2026
