Hippolyte Bayard – und die möglicherweise erste Fotofälschung der Geschichte

Am 24. Februar 1840 stellt Hippolyte Bayard der französischen Akademie der Wissenschaften die Details seines eigenen fotografischen Verfahrens vor. Als Gegenleistung erhält er finanzielle Unterstützung, mit der er seine Ausrüstung verbessern kann.

Das klingt zunächst nach einer Erfolgsgeschichte. Tatsächlich aber ist es auch die Geschichte einer verpassten Anerkennung.

Bayard hatte bereits zuvor ein funktionierendes fotografisches Verfahren entwickelt – ein Direktpositiv auf Papier. Doch François Arago, ein einflussreicher Wissenschaftler und enger Freund von Louis Daguerre, riet ihm, mit der öffentlichen Bekanntgabe zu warten. Arago unterstützte Daguerres konkurrierendes Verfahren derweil politisch und institutionell.

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Angela Merkel CXXXIV – Russland überfällt die Ukraine

Angela Merkel CXXXIV.

Am 24. Februar 2022 überfällt Russland die Ukraine.

Dass dieser Krieg so möglich wurde, ist auch ein Versagen der deutschen Politik, die in Russland trotz aller sich abzeichnender Warnzeichen immer einen verlässlichen Partner gesehen hat, auf dessen Interessen vorrangig Rücksicht genommen hat. Auch wenn es kurze Momente der Klarheit gegeben hat – z.B. während des russisch-belarussischen Gasstreits 2007 – wurde auch nach der völkerrechtlichen Annexion der Krim durch Russland durch Angela Merkel immer wieder betont, wie wichtig Russland als Partner sei.

Merkel hat ihre Entscheidungen und Einschätzungen auch nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine im Kern immer verteidigt.

Karikatur mit Midjourney erstellt.

Der 24. Februar

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„Der 24. Februar“ ist ein deutsches Drama von Friedrich Ludwig Zacharias Werner (meist nur Zacharias Werner genannt) aus dem Jahre 1812.

Der ehemalige Soldat Kunz Kuruth lebt mit seiner Frau Trude in einer Hütte an einem schweizer Bergpass. Seitdem er seinen Vater an einem 24. Februar mit dem Messer bedroht hatte und dieser an einem Schlaganfall starb, ergeben sich an diesem Tag stets Unglücke für die Familie – so wie auch an diesem Tage, an dem er seinen Sohn töten wird.

Das Drama war in Deutschland im 19. Jahrhundert sehr populär und wurde von Goethe sehr gelobt.

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Wetterregel zum 24. Februar – St. Matthias, Apostel

Hier finden Sie eine Bauernregel bzw. Wetterregel zum 24. Februar:

War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.

Schließt Petrus die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.

Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.

War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Hat Mattheis seine Hack’ verloren, wird erst St. Joseph (19. März) das Eis durchbohren.

Die Sonne an Matthias, die wirft ’nen heißen Stein ins Eis.

Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.

Nach dem Mattheis, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.

Nach dem Mattheis, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.

Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.

Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.

Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

Der heilige Matthias

Der 24. Februar ist übrigens St. Matthias, Apostel.

Der heilige Matthias ist eine faszinierende Figur im frühen Christentum, bekannt dafür, dass er nach dem Verrat und Tod von Judas Iskariot als dessen Nachfolger unter den zwölf Aposteln ausgewählt wurde. Seine Geschichte ist vor allem in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments zu finden, insbesondere in Kapitel 1, Verse 23-26. Nachdem Judas Iskariot sich das Leben nahm, fühlten die verbleibenden Apostel die Notwendigkeit, seine Position zu besetzen, um die Zahl der Zwölf wiederherzustellen, die symbolisch für die zwölf Stämme Israels stand.

Die Auswahl zwischen Matthias und einem anderen Kandidaten, Josef Barsabbas, erfolgte durch das Loswerfen, was darauf hindeutet, dass beide Männer als würdig erachtet wurden, aber das Los sollte Gottes Willen offenbaren. Matthias wurde ausgewählt und somit zum Apostel ernannt, womit er vollständig in den Kreis der Jünger Jesu integriert wurde.

Über das Leben des heiligen Matthias nach seiner Auswahl zum Apostel gibt es nur wenige gesicherte Informationen. Die Überlieferungen variieren, und seine Missionstätigkeit wird in unterschiedlichen Regionen verortet, einschließlich Äthiopiens, Kappadokiens, der Küste des Kaspischen Meeres und Jerusalems. Diese Variationen in den Überlieferungen spiegeln die frühe Ausbreitung des Christentums und die Missionsreisen der Apostel wider.

Matthias‘ Tod ist ebenso von Legenden umgeben, mit Berichten, die von Martyrium bis hin zu natürlichen Todesursachen reichen. Sein Gedenktag variiert zwischen den christlichen Konfessionen; in der römisch-katholischen Kirche wird er am 14. Mai gefeiert, in der orthodoxen Kirche am 9. August.

Trotz der knappen biblischen Informationen über ihn wird Matthias als Zeuge des auferstandenen Christus und als treuer Diener des Evangeliums verehrt. Seine Auswahl durch das Los unterstreicht die Überzeugung, dass Gott durch den Heiligen Geist in der frühen Kirche wirkte, um Führung und Bestätigung für wichtige Entscheidungen zu geben. Der heilige Matthias bleibt ein Beispiel für Glauben und Gehorsam gegenüber dem Ruf Gottes, unabhängig von der Bekanntheit oder der ausführlichen Dokumentation seines Lebens.

Für alle, die sich weiterbilden wollen

Mehr bei unserer Übersicht der Wetterregeln. Vielleicht interessieren Sie sich auch für die 10 Fakten zum 24. Februar.

Die Illustration wurde mit der Midjourney AI erstellt.