Liedtext: Morgen (EAV)

Dieses Lied sollte sich jeder einmal anhören, der sich Gedanken darüber macht, ob er zu viel Alkohol trinkt:

Ich wach‘ auf am Nachmittag,
der Sodbrand ist enorm.
Ja, gestern war ich wieder gut in Form!

Im Gaumen sitzt der Belzebub,
das Aug‘ ist dunkelrot,
die Hypophyse spielt das Lied vom Tod!

Während ich mich übergeb‘ schwör‘ ich mir ferngesteuert:
Sofern den Tag ich überleb‘, es wird nie mehr gefeiert!

Ref:
Weil morgen, ja morgen, fang‘ ich
ein neues Leben an!
Und wenn net morgen,
dann übermorgen
oder zumindest irgendwann
fang ich wieder ein neues Leben an!

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Liedtext: Die Wissenschaft hat festgestellt…

1. Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt
daß Marmelade Fett enthält,
Fett enthält.
D’rum essen wir auf jeder Reise, jeder Reise, jeder Reise
Marmelade eimerweise, eimerweise.
Marmelade , Marmelade , Marmelade,
die essen wir alle so gern. „Liedtext: Die Wissenschaft hat festgestellt…“ weiterlesen

Liedtext: 10 kleine Negerlein – Kolonialedition I

 

Zehn kleine Negerlein schlachteten ein Schwein;
Einer stach sich selber tot, da blieben nur noch neun.

Neun kleine Negerlein, die gingen auf die Jagd;
Einer schoss den andern tot, da waren’s nur noch acht.

Acht kleine Negerlein, die gingen und stahlen Rüben;
Den einen schlug der Bauer tot, da blieben nur noch sieben.

Sieben kleine Negerlein begegnen einer Hex’;
Einen zaubert sie gleich weg, da blieben nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein gehn ohne Schuh und Strümpf;
Einer erkältet sich zu Tod, da blieben nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein, die tranken bayrisch’ Bier;
Der eine trank, bis dass er barst, da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Negerlein, die kochten einen Brei;
Der eine fiel zum Kessel rein, da blieben nur noch drei.

Drei kleine Negerlein spazierten am Bau vorbei;
Ein Stein fiel einem auf den Kopf – da blieben nur noch zwei.

Zwei kleine Negerlein, die wuschen am Nil sich reine;
Den einen fraß ein Krokodil – da blieb nur noch der eine.

Ein kleiner Negerlein nahm sich ’ne Mama;
Zehn kleine Negerknaben sind bald wieder da.

Liedtext: Kaffee

Caffee
trink nicht so viel Caffee.
Nicht für Kinder ist der Türkentrank,
schwächt die Nerven,
macht dich blaß und krank.
Sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann.

Karl Gottlieb Hering (1766-1853), 3 stimmiger Kanon

Ob das Lied heute noch politisch korrekt ist, soll jeder für sich selbst beurteilen.

Liedtext: Hütet Euch vor Liberalen

Ob der Autor dieses Liedes aus dem Jahr 1848 – Robert Prutz – insbesondere bei der ersten Zeile schon an die FDP, wie sie sich 2020 präsentiert, im allgemeinen und Christian Lindner im besonderen gedacht hat?

Hütet euch vor Liberalen
Die nur reden, die nur prahlen
Nur mit Worten stets bezahlen
Aber arm an Taten sind:
Die bald hier-, bald dorthin sehen
Bald nach rechts, nach links sich drehen
Wie die Fahne vor dem Wind.

Hütet euch vor Liberalen
Jene blassen, jene fahlen
Die in Zeitung und Journalen
Philosophisch sich ergehn:
Aber bei des Bettlers Schmerzen
Weisheitsvoll, mit kaltem Herzen
Ungerührt vorübergehn.

Hütet euch vor Liberalen
Die bei schwelgerischen Mahlen
Bei gefüllten Festpokalen
Turm der Freiheit sich genannt
Und die doch um einen Titel
Zensor werden oder Büttel
Oder gar ein Denunziant.

Bild: Pixabay

Liedtext: Zehn kleine Negerlein – DDR Version

Zehn kleine Negerlein, die saßen einst beim Wein;
das eine ahmte Ulbricht nach, da war’n es nur noch neun.

Neun kleine Negerlein, die hab’n sich was gedacht;
das eine hat zu laut gedacht, da war’n es nur noch acht.

Acht kleine Negerlein, die haben was geschrieben;
bei einem ist es rausgekommen, da war’n es nur noch sieben.

Sieben kleine Negerlein, die fragte man: „Wie schmeckt’s?“
Das eine sagte: „Schweinefraß!“ Da war’n es nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein, die haben laut geschimpft;
das eine hat man abgeholt, da war’n es nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein, die saßen am Klavier;
das eine spielte Musical, da war’n es nur noch vier.

Vier kleine Negerlein verhöhnten die Partei;
das eine griff der SSD, da war’n es nur noch drei.

Drei kleine Negerlein, die hörten Radio;
das eine stellte RIAS ein, da war’n es nur noch zwo.

Zwei kleine Negerlein, die glaubten, es hoert sie keiner;
das eine hat ’nen Witz erzählt; da war es nur noch einer.

Ein kleines Negerlein ließ diese Verse sehn;
da sperrt man es in Bautzen ein, und nun – sind’s wieder zehn!

Liedtext: Bald ist Wilhelm wieder da (Knallt ab den Walther Rathenau)

Lasst uns froh und munter sein,
Schlagt dem Wirth den Schädel ein.
Lustig, lustig trallerallala,
Bald ist Wilhelm wieder da!

Wenn einst der Kaiser kommen wird,
Schlagen wir zum Krüppel Dr. Wirth,
Knallen die Gewehre tack, tack, tack
Aufs schwarze und das rote Pack.

Haut immer feste auf den Wirth!
Haut seinen Schädel, dass er klirrt!
Lustig, lustig trallerallala,
Bald ist Wilhelm wieder da!

Auch Rathenau, der Walter,
Erreicht kein hohes Alter,
Knallt ab den Walther Rathenau
Die gottverdammte Judensau!

Gesungen zur Melodie von „Lasst uns froh und munter sein“.

Joseph Wirth war vom 10. Mai 1921 bis zum 14. November 1922 Reichskanzler der Weimarer Republik.
Walther Rathenau war Außenminister und wurde tatsächlich in diesem politischen Klima ermordet. Wirth hielt später anlässlich Rathenaus Ermordung eine Rede.

Die letzte Zeile wurde auch manchmal gesungen:

Die gottverfluchte Judensau.

Liedtext: Drei Chinesen mit dem Kontrabass Corona NRW Edition

Drei Chinesen mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei, „Ja, was ist denn das?“
Ein Verstoß gegen § 12 der Verordnung zum Schutz
vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 NRW.

Dra Chanasan mat dam Kantrabass
saßan af dar Straßa and arzahltan sach was.
Da kam da Palaza, „Ja, was ast dann das?“
An Varstaß gagan § 12 dar Varardnang zam Schatz
var Nanfazarangan mat dam Caranavaras SARS-CaV-2 NRW.

Dre Chenesen met dem Kentrebess
seßen ef der Streße end erzehlten sech wes.
De kem de Peleze, „Je, wes est denn des?“
en Versteß gegen § 12 der Vererdneng zem Schetz
ver Nenfezerengen met dem Cereneveres SERS-CeV-2 NRW.

Dri Chinisin mit dim Kintribiss
sißin if dir Strißi ind irzihltin sich wis.
Di kim di Pilizi, „Ji, wis ist dinn dis?“
in Virstiß gigin § 12 dir Virirdning zim Schitz
vir Ninfiziringin mit dim Ciriniviris SIRS-CiV-2 NRW.

Dro Chonoson mot dom Kontroboss
soßon of dor Stroßo ond orzohlton soch wos.
Do kom do Polozo, „Jo, wos ost donn dos?“
on Vorstoß gogon § 12 dor Vorordnong zom Schotz
vor Nonfozorongon mot dom Coronovoros SORS-CoV-2 NRW.

Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss
sußun uf dur Strußu und urzuhltun such wus.
Du kum du Puluzu, „Ju, wus ust dunn dus?“
un Vurstuß gugun § 12 dur Vururdnung zum Schutz
vur Nunfuzurungun mut dum Curunuvurus SURS-CuV-2 NRW.

Drä Chänäsän mät däm Känträbäss
säßän äf där Sträßä änd ärzähltän säch wäs.
Dä käm dä Päläzä, „Jä, wäs äst dänn däs?“
än Värstäß gägän § 12 där Värärdnäng zäm Schätz
vär Nänfäzärängän mät däm Cäränäväräs SÄRS-CäV-2 NRW.

Drö Chönösön möt döm Köntröböss
sößön öf dör Strößö önd örzöhltön söch wös.
Dö köm dö Pölözö, „Jö, wös öst dönn dös?“
ön Vörstöß gögön § 12 dör Vörördnöng zöm Schötz
vör Nönfözöröngön möt döm Cörönövörös SÖRS-CöV-2 NRW.

Drü Chünüsün müt düm Küntrübüss
süßün üf dür Strüßü ünd ürzühltün süch wüs.
Dü küm dü Pülüzü, „Jü, wüs üst dünn düs?“
ün Vürstüß gügün § 12 dür Vürürdnüng züm Schütz
vür Nünfüzürüngün müt düm Cürünüvürüs SÜRS-CüV-2 NRW.

Liedtext: 10 kleine Negerlein – Scheunen Edition

Zehn kleine Negerlein
die krochen mal auf die Scheun´
da ist das eine runtergefall´n,
Da waren´s nur noch neun

Neun kleine Negerlein,
Die gingen auf die Jagd,
Das eine wurde totgeschossen,
Da waren’s nur noch acht

Acht kleine Negerlein,
Die gingen in die Rüb’n,
da ist das eine steckengeblieben
Da waren’s nur noch sieb’n.

Sieben kleine Negerlein,
Die gingen mal zu ’ner Hex‘,
das eine wurde aufgefressen
Da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein,
die liefen mal ohne Strümpf
das eine hat sich totgefror’n
Da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein,
Die gingen mal zum Bier,
Das eine hat zu viel getrunken,
Da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Negerlein,
Die kochten heißen Brei,
Das eine hat zu heiß gegessen,
Da waren’s nur noch drei.

Drei kleine Negerlein,
Die aßen ein hartes Ei
Das eine hat zuviel gegessen,
Da waren’s nur noch zwei.

Zwei kleine Negerlein,
Die fingen an zu weinen,
Der eine hat sich totgeweint,
Da gab es nur noch einen.

Ein kleines Negerlein,
Das fuhr mal in der Kutsch,
Da ist es unten durchgerutscht,
Da war´n sie alle futsch.

Liedtext: 10 kleine Meckerlein

1. Zehn kleine Meckerlein,
Die saßen mal beim Wein.
Der eine wußt‘ von Goebbels was,
Da waren’s nur noch neun.

2. Neun kleine Meckerlein,
Die haben was gedacht,
Der eine hat es laut gedacht,
Da waren’s nur noch acht.

3. Acht kleine Meckerlein,
Die haben was geschrieben,
Bei einem fand man’s Manuskript,
Da waren’s nur noch sieben.

4. Sieben kleine Meckerlein,
Die malten einen Klecks,
Der eine sagte „Hermanns Bauch”,
Da waren’s nur noch sechs.

5. Sechs kleine Meckerlein,
Trafen einen Pimpf,
Der eine sagte „Lausebalg”,
Da waren’s nur noch fünf.

6. Fünf kleine Meckerlein,
Die spielten einst Klavier,
Der eine spielte Mendelssohn,
Da waren’s nur noch vier.

7. Vier kleine Meckerlein,
Die sprachen über Ley,
Der eine sagte „immer blau”,
Da waren’s nur noch drei.

8. Drei kleine Meckerlein,
Die hörten Radio,
Der eine hat zuviel gedreht,
Da waren’s nur noch zwo.

9. Zwei kleine Meckerlein,
Die fragten nach dem Zweck,
Des Mythos von Herrn Rosenberg,
Da war noch einer weg.

10. Ein kleines Meckerlein,
Ließ dies Liedchen sehn,
Da kam er nach Oranienburg,
Da waren’s wieder zehn.