„Foodstagrammers“ (singular Foodstagrammer) ist ein Kofferwort aus „food“ (Essen) und „Instagrammers“ (Menschen, die auf Instagram posten). Es bezeichnet also Leute, die ihr Essen fotografieren und auf Instagram teilen – oft sehr stilisiert, mit Hashtags wie #foodporn, #instafood oder #foodie.
Im engeren Sinn sind Foodstagrammers eine Art Untergruppe der „Influencer“: Sie kuratieren ihr Profil um kulinarische Ästhetik – vom Streetfood bis zum Haute-Cuisine-Teller.
Interessant ist, dass diese Kultur die Wahrnehmung von Essen verändert hat: Essen wird nicht nur konsumiert, sondern inszeniert, fast wie ein Kunstobjekt. Die Bildsprache folgt oft gewissen Trends – Top-Down-Shots, mattierte Farben, Latte-Art-Nahaufnahmen.
Kurz gesagt:
Foodstagrammers = Instagram-User, die Essen zu einem ästhetischen Erlebnis machen.
Oder, poetischer formuliert: die das Abendessen erst genießen, nachdem es genügend Likes bekommen hat.
Wenn Sie dem Herausgeber dieses Blogs, Severin Tatarczyk, auf Insta folgen wollen, klicken Sie hier. Seine Essenfotos gibt es aber auf X unter der Frage „Wer kommt?„.


