Meinung: pflanzt mehr Hecken – im richtig großen Stil

Manche kleine Maßnahmen können viel für die Umwelt bewirken – in dem Fall das Pflanzen von Hecken. Aufmerksam wurde ich darauf beim Garten von Nachbarn: Dort wurde eine Hecke durch einen Plastikzaun ersetzt. Und auf einmal waren diese Nachbarn ganz enttäuscht, dass viel weniger Vögel ihren Garten besuchten… warum wohl?

Daher mein Vorschlag: mehr Hecken pflanzen – und das nicht nur rund um Gärten. Besonders rund um Felder wie im Bild oben würden sie Sinn machen. Sie würde dort nicht nur verhindern, dass dem Bauern Menschen übers Feld trampeln, sondern auch vor Bodenerosion schützen, die zum immer größeren Problem wird. Dazu wäre sie auch Lebensraum für andere Pflanzen und Tiere und könnte so einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und Artenerhalt leisten. Und dass sie nebenher auch Schatten spendet und einen gewissen Lärmschutz bieten kann, sind weitere angenehme Nebeneffekte. Und möglicherweise ließen sich Schnittabfälle der Hecken z.B. auch zur Biogasgewinnung nutzen.

Es gibt also mehr als genug Gründe, dass nicht nur im heimischen Garten sondern insbesondere im großen Stil in der Landwirtschaft wieder Hecken angelegt werden – und das am besten mit heimischen Arten wie Weißdorn, Hainbuche, Weidengewächsen, Schlehe, Holunder, Stieleiche, Wildrosen, Brombeere…

Liste: vogelfreundliche Pflanzen für den Garten

Hier finden Sie eine Liste mit vogelfreundlichen Pflanzen für Ihren Garten.

Diese Liste ist im Aufbau und wird fortlaufend ergänzt.

Bäume

Eberesche

Die Früchte der Eberesche (Vogelbeere) sind besonders im Winter gefragte Nahrung für Vögel. Zudem ziehen die Blüten zahlreiche Insekten an, die den Vögeln wiederum als Nahrung dienen.

Jegliche Obstbäume

Obstbäume – z.B. Apfel, Birnen, Kirsche… – sind in mehrfacher Hinsicht wichtig. So nisten Vögel gerne in alten Obstbäumen, die Blüten dienen Insekten als Nahrung und die Früchte selbst werden wiederum von den Vögeln gerne gefressen.

Hecken

Buchenhecken

10 Tipps, wie Sie Eichhörnchen helfen können

  1. Sie wollen, dass Eichhörnchen in Ihrem Garten heimisch werden? Dann hängen Sie einen Kobel auf, in dem die Tiere geschützt übernachten und überwintern können. Beachten Sie – dieser sollte idealerweise in mindestens 5m Höhe in einem Baum aufgehangen werden. Übrigens, da Eichhörnchen in der Regel mehrere Kobel nutzen, sollten Sie auch mehrere aufhängen!
  2. Pflanzen Sie Büsche und Bäume an, deren Früchte von den Eichhörnchen als Nahrung genutzt werden können. Dazu gehören Haselnusssträucher, Fichten, Buchen (Bucheckern), Kastanien, Tannen, Kiefern und Walnussbäume.
  3. Wenn es in Ihrem Garten nicht genug Futter gibt, können Sie den Eichhörnchen welches anbieten. Am besten Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Erdnüsse. Am besten bewahren Sie dieses in einem Futterhäuschen auf. Übrigens, wenn mehrere Eichhörnchen in Ihrem Garten leben, sollten Sie auch mehrere Futterhäuschen aufstellen.
  4. Für den Winter legen Eichhörnchen Vorräte an, die Sie im Boden vergraben. Sie sollten diese nicht ausgraben oder anderweitig entfernen. Da die Eichhörnchen ihre Vorräte über den Geruchssinn finden, können Sie Ihnen auch selbst Nüsse vergraben.
  5. Regentonnen sind gefährliche Fallen für Eichhörnchen, in denen sie leicht ertrinken können. Decken Sie daher Regentonnen ab oder geben Sie zumindest einen Ast oder Stock als Ausstiegshilfe hinein, so dass sich die Tiere retten können.
  6. Eichhörnchen benötigen besonders im Sommer zusätzliches Wasser – bieten Sie es Ihnen in einer Tränke an, die direkt unter Bäumen am Boden positioniert ist.
  7. Da Eichhörnchen Fluchttiere sind, sollten Sie dafür sorgen, dass sie entsprechende Fluchtwege haben. Besonders gut geeignet sind dazu Fichten, bei denen sie schnell in die Höhe klettern.
  8. Eichhörnchen halten Winterruhe. Sie sollten Sie in dieser Zeit nicht stören, da sie dann unnötig Energiereserven verbrauchen.
  9. Auch wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie Eichhörnchen helfen: z.B., indem Sie im Winter in Parks Futter auslegen oder gar ein Futterhäuschen aufhängen, wie hier z.B. in der Bonner Südstadt gesehen.
  10. Haben Sie ein hilfloses Eichhörnchen im Garten? Anders als bei Vögeln können Sie die Jungtiere auch anfassen. Zuerst sollten Sie aber beobachten, ob nicht die Mutter in der Nähe ist und erst dann einschreiten, wenn sich länger nichts tut. Wichtig ist, dass Sie Jungtiere warm halten, z.B. in einer Decke. Als erste Hilfe können Sie etwas Zuckerwasser in einer Spritze zum Trinken anbieten. Erwachsene Tiere sollten Sie nur mit Handschuhen anfassen, da sie sehr scharfe Zähne und Krallen haben. Bringen Sie die Tiere zu einem Tierarzt oder zu einer Aufzuchtstation.

Bild: (c) Udo Kellmann

Liste: Kleingärten in Bonn – und andere Möglichkeiten, zu gärtnern

Gärtnern ohne eigenen Garten

Schrebergärten – die erste Anlaufstelle

Erste Anlaufstelle sind die Bonner Kleingartenvereine, von denen es rund 20 gibt; eine Übersicht der Vereine haben wir weiter unten zusammengestellt. Sie sollten sich aber darauf einstellen, dass nicht direkt ein Schrebergarten frei ist. Dennoch sollten Sie sich dort melden und frühzeitig auf Wartelisten setzen lassen. Vielleicht können Sie auch ein älteres Mitglied bei der Arbeit unterstützen.

Garten pachten

Wenn Sie schneller einen Garten wollen oder nicht im Rahmen einer Schrebergartenanlage gärtnern wollen, können Sie auch Gärten pachten. Hier werden Sie besonders in der Bonner Peripherie oder im Bonner Umland (Rhein-Sieg-Kreis) Erfolg haben. Sprechen Sie einfach Bauern an, die oft Land haben, für das Sie in dieser Form keine Verwendung haben.

Oft werden Gartengrundstücke auch bei den einschlägigen Immobilienplattformen oder Kleinanzeigenmärkten angeboten, im Zweifel schalten Sie selber eine Anzeige für Ihr Gesuch.

Besonders erfolgreich sind Aushänge in Supermärkten oder Läden in entsprechend ländlich geprägten Gegenden, z.B. Dransdorf, Alfter oder Bornheim.

Mitmachen

Wenn es Ihnen weniger um den eigenen Garten sondern mehr um die Gartenarbeit geht, können Sie auch bei Projekten mitmachen, die z.B. Streuobstwiesen pflegen.

Kleingartenvereine in Bonn

  • 1962 Burgfrieden e.V. Bonn, Siemensstr.
    sehr kleine Anlage mit nur rund 20 Gärten an der Dransdorfer Burg.
  • Abendfriede e.V.
    Bonn, Verteilerkreis
  • Am Ennert e.V.
    etwas über 100 Gärten direkt am Naturschutzgebiet Ennert (Beul, Am Waldcafe)
  • Am Mühlenbach e.V.
    Lessenich
  • Am Rosenbach e.V.
    Beul, Am Waldcafe
  • Bad Godesberg e.V.
    Bad Godesberg
  • Bonn-Endenich e.V.
    Bonn, Kapellenstraße 61
  • Bonn-Nord e.V.
    Tannenbusch, Hohe Str.
  • Bonn-Poppeldorf e.V.
    ca. 100 Gärten am Fuße des Kreuzbergs
  • Bonn-Rheindorf e.V.
    Rheindorf, Werftstr.
  • Bonn-Süd e.V.
    Kessenich, zwischen Rheinweg und Reuterstraße. Knapp 40 eher größere Gärten.
  • Derletal e.V.
    Hardtberg, Derletal
  • Flora e.V.
    Bonn, Probsthof
  • Gartenfreunde Tannenbusch e.V.
    Tannenbusch
  • Kessenich-Dottendorf
    Kessenich
  • Medinghoven e.V.
    Hardtberg, Henri-Spaak.
  • Rosengarten e.V.
    Im Tannenbusch an der Hohe Str. gelegen; knapp 40 Gärten bis zu 400m².
  • Vogelsang e.V. Bonn
    Auf dem Hügel
  • Wasserfeld e.V.
    Dransdorf, Grootestr. 175
  • zum Vorgebirge e.V.
    Bonn, Alftererstr.

Mehr Informationen zu den Kleingärten finden Sie bei den Bonner Kleingärtnern.

10 Tipps, wie Sie Bienen helfen können

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Viele Bienenvölker sind gefährdet, insbesondere Wildbienen, die oft wichtige Nischenrollen in Ökosystemen übernehmen!

Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Bienen zu helfen – und die meisten davon kann jeder von uns einfach umsetzen:

  1. Kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort.
    Wenn Sie regionalen Honig kaufen, unterstützen Sie diejenigen, die sich auch für Bienen engagieren. Hier finden Sie Listen mit Imkern. Auch wenn der Imker natürlich Honigbienen hält: viele Bemühungen für diese kommen auch den gefährdeten Wildbienen zugute.
  2. Bio Produkte kaufen.
    Gerade bei Obst, Gemüse und Getreideprodukten bringt es viel, Bio Produkte zu kaufen – am besten auch aus der Region. Da weniger Pestizide eingesetzt werden, kommt dies auch den Bienen zugute.
  3. Verzichten Sie auf Gifte im Garten und auf dem Balkon.
    Auch Sie selbst sollten in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon natürlich auf Gifte verzichten.
  4. Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen.
    Sie haben einen Garten oder einen Balkon? Dann pflanzen Sie dort bienenfreundliche Pflanzen an. Wichtig ist weiter, dass das permanent in Ihrem Garten etwas blüht – und das sieht auch schöner aus. Auf dem Balkon machen sich z.B. Kräuterkästen sehr schön, bei denen Sie die Kräuter auch blühen lassen. Hier finden Sie eine Liste mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen.
  5. Rasen in Etappen mähen.
    Sie haben einen Rasen? Auf diesem wächst auch etwas Klee? Dann mähen Sie den Rasen nicht komplett ab, sondern je nach Größe zeitlich versetzt, so dass auf einem Teil Ihres Rasens immer etwas blühen kann.
  6. Auch Bienen haben Durst.
    Gerade im Hochsommer aber auch zur Vorbereitung der Überwinterung brauchen auch Bienen Wasser. Ein flaches Schälchen mit etwas Wasser auf Ihrem Balkon oder in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens kann den Bienen helfen, ihren Durst zu stillen. Tipp: Ein Naturstein mit einer Wassermulde sieht dazu noch gut aus.
  7. Hängen Sie ein Wildbienenhaus auf.
    Nicht nur die klassischen Honigbienen sind wichtige Bestäuber, das gleiche gilt auch für Wildbienen. Um diesen das Leben zu erleichtern, können Sie in Ihrem Garten auch auf Ihrem Balkon ein kleines Wildbienenhaus aufhängen.
  8. Initiativen unterstützen.
    Auch wenn Sie selber keinen Garten haben, können Sie aktiv etwas für Bienen tun, indem Sie andere unterstützen. So gibt es Vereine, die sich für Streuobstwiesen vor Ort engagieren, die ideale Lebensräume für Bienen sind. Und selbst wenn Sie nur eine Petition gegen Pflanzenschutzmittel unterschreiben, haben Sie schon etwas für Bienen getan.
  9. Leere Honiggläser nur gut ausgewaschen und verschlossen in den Glascontainer geben.
    Dieser Tipp mag sich zunächst komisch anhören, ist aber besonders wichtig. Denn gerade Honig aus dem Ausland kann mit Sporen der gefährlichen Faulbrut infiziert sein. Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten, die von diesem Honig essen, können die Sporen verbreiten und somit ganze Bienenstöcke auslöschen.
  10. Sagen Sie es weiter – und machen Sie wirklich was!
    Teilen Sie diesen Artikel – z.B. auf facebook, twitter oder Pinterest. Und nicht alle kriegen alles im Internet mit – sprechen Sie Freunde, Familie und Kollegen an, wie wichtig es ist, sich für Bienen zu engagieren. Übrigens: der 20. Mai, der Welttag der Bienen, ist eine gute Gelegenheit, sich für Bienen zu engagieren.

 

10 Tipps, was man mit altem Kaffeesatz machen kann

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Jeder, der einen Kaffeevollautomaten, eine Karlsbader oder ganz klassische Kaffeemaschine hat, hat wahrscheinlich genug davon: Kaffeesatz, aka gebrauchtes Kaffeepulver.

Doch was damit tun? Hier sind 10 Tipps:

  1. Dünger: Kaffeesatz ist ein prima Dünger! Einfach großflächig in Beeten oder auf dem Rasen verteilen oder je ein bis zwei Hände auf 10l Blumenerde geben. Auch in kleiner Menge bei Topfpflanzen verwenden. Außerdem ist er ein Gewinn für jeden Komposthaufen.
    Obacht: vorher besser trocknen lassen, besonders, wenn man ihn im Haus (Blumentöpfe) verwendet, sonst kann er schimmeln. Und wenn junge Katzen im Garten sind, große Ansammlungen vermeiden – für diese kann es in großer Dosis giftig sein.
  2. Blumenwasser: etwas Kaffeepulver in das Wasser von Schnittblumen sorgt dafür, dass diese länger halten.
  3. Schutz vor Ungeziefer: Schnecken greifen Ihren Salat an? Legen Sie einen Ring aus Kaffeepulver um die entsprechenden Pflanzen oder Beete und die Schnecken bleiben weg. Auch gegen Ameisenstraßen im Garten kann Kaffeepulver helfen. (Denken Sie wieder an die Kätzchen).
  4. Händewaschen: Fettige, ölige oder schlammige Hände? Mit etwas Kaffeepulver in Kombination mit Seife verschwindet der Schmutz schnell. Und auch wenn die Hände unangenehm riechen – Knoblauch, Zwiebeln, Chili, Gartenabfälle –  hilft der Kaffeesatz!
  5. Abflüsse pflegen: Regelmäßig eine kleine Menge (1 Teelöffel) in Abflüsse geben schwemmt Fette und andere Abfälle weg und verhindert üble Gerüche. Reinigt auch Toiletten.
  6. Im feuchten Keller: Ihr Keller ist feucht und riecht? Trocknen Sie Kaffepulver (z.B. auf einem Backblech bei 80° im Ofen) und stellen es in einem Gefäß in feuchte Ecken. Nimmt Feuchtigkeit auf und bindet den fiesen Geruch.
  7. Gerüche binden: Generell können Sie mit altem Kaffeesatz Gerüche binden, so auch im Kühlschrank oder wenn in Ihren Räumen geraucht wurde. Dann sollte das Kaffeepulver aber noch leicht feucht sein.
  8. Als Peeling und sonst zur Körperpflege: Einfach pur oder mit etwas PH-neutralem Waschschaum als Peeling verwenden oder auch für die Haare – mit Shampoo vermischt. Wickel mit noch warmen Kaffeepulver sind gut für die Hautstraffheit und sollen gegen Zellulite helfen. Auch mit einer Gesichtsmaske kann man etwas Kaffeesatz vermischen.
  9. Gegen Wespen und Mücken: Kaffeepulver in ein feuerfestes kleines Gefäß geben und anzünden. Der entstehende Qualm vertreibt Wespen, Mücken und andere Insekten.
  10. Reinigung und Möbelpflege: Gerade alte Holzmöbel lassen sich mit altem Kaffeepulver gut reinigen. Schmutz löst sich nicht nur leichter, es pflegt auch. Entweder angefeuchtet pur verwenden oder zu einem anderen Reinigungsmittel dazu geben.

 

10 Tipps, wie Sie Schmetterlingen helfen können

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Mehr und mehr Schmetterlinge verschwinden. Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Schmetterlingen zu helfen! Einige davon richten sich in erster Linie an Gartenbesitzer, aber auch wenn Sie nur einen Balkon haben, können Sie viele davon umsetzen. Und andere kann jeder machen!

  1. Wilde Ecken im Garten – was es bei Schmetterlingen so schwierig macht ist, dass man gleich doppelt auf sie achten muss. Einmal im Raupenstadium, einmal als eigentlicher Schmetterling. Viel getan ist schon, wenn Sie in Ihrem Garten wilde Ecken zulassen, in denen sich die Raupen ungestört entwickeln können. So sind z.B. der Admiral, der Kleine Fuchs oder auch das Tagpfauenauge auf Brennnesseln angewiesen. Lassen Sie diese Pflanzen in Ihren wilden Ecken stehen. Meistens siedeln sich dann von selbst die Pflanzen an, die ohnehin in das jeweilige Ökosystem passen wie z.B. Disteln – und das sind dann die, die auch die heimischen Schmetterlinge brauchen. Tipp: „Verstecken“ Sie ihre Schmetterlingsecke hinter einem Schlehenbusch, den auch viele Raupenarten mögen.
  2. Schmetterlingswiese – gut, sie müssen nicht Ihren ganzen Golfrasen in eine Schmetterlingswiese verwandeln. Aber es sieht schön aus, wenn Sie z.B. im Übergangsbereich zur wilden Ecke oder einem anderen Gartenbereich einen Wiesenstreifen mit schmetterlingsfreundlichen Wiesenblumen anlegen. Passende Saatmischungen gibt es hier. Sie haben keine Möglichkeit, eine eigene Schmetterlingswiese anzulegen? Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe verwilderte Grünstreifen, die Sie noch ein bisschen mit dem Aussäen von entsprechenden Samen aufpeppen können.
  3. Schmetterlingsfreundliche Blumen pflanzen – mit einer wilden Ecke im Garten hat der ein oder andere vielleicht Probleme, mit schönen Blumen aber sicher nicht. So lieben Schmetterlinge z.B. Flieder, blühenden Salbei (geht auch gut auf dem Balkon, wie alle anderen blühenden Kräuter), Ringelblumen, Petunien, Fette Henne… Eine Liste mit schmetterlingsfreundlichen Pflanzen finden Sie hier.
  4. Auf Pestizide verzichten – das sollte klar sein. Verzichten Sie im Garten auf Pestizide und andere Gifte. Und auch auf dem Balkon sollten Sie nicht mit irgendwelchen Insektensprays herumhantieren.
  5. Bombardieren Sie – Sie haben keinen Garten? In Ihrer Gegend gibt es aber Brachflächen? Besorgen Sie sich Seedbombs mit speziell für Schmetterlinge geeigneten Pflanzen, z.B. hier. So sorgen Sie dafür, dass ansonsten ökologisch tote Ecken Schmetterlingen helfen – und damit auch anderen Pflanzen.
  6. Ein Schmetterlingshaus aufhängen – auch, wenn Sie nur einen Balkon haben. Hängen Sie ein Schmetterlingshaus auf, in dem die Schmetterlinge bei Bedarf Schutz suchen können.
  7. Eine kleine Tränke aufstellen – auch das funktioniert auf dem Balkon: sie können eine kleine Tränke für Schmetterlinge im Vorbeiflug aufstellen. Das kann z.B. ein flacher Stein mit einer Mulde sein, in der Sie einen Naturschwamm befestigen, den Sie mit Wasser (ggf. leicht gezuckert) befeuchten. Damit helfen Sie auch Hummeln! „Offenes“ Wasser in so einer Tränke ist übrigens für Schmetterlinge gefährlich, da sie hier leicht ihre Flügel beschädigen können. Verschiedentlich werden im Handel auch spezielle Schmetterlingstränken angeboten, der Stein mit dem Schwamm ist aber ausreichend.
  8. Bio kaufen – kaufen Sie Bio und regional. In der Bio Landwirtschaft werden weniger Pestizide eingesetzt. Das hilft auch den Schmetterlingen. Wenn Sie beim Bauern vor Ort kaufen (möglichst auch ökologisch) können Sie ihn vielleicht überzeugen, bestimmte Flächen mit schmetterlingsfreundlichen Blumen zu bepflanzen oder die Brennnesseln am Wegesrand stehen zu lassen. Und noch etwas: kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort. Denn was der für seine Bienen tut, hilft in der Regel auch den Schmetterlingen.
  9. Organisationen unterstützen – es gibt viele Organisationen, die auch den Schmetterlingsschutz unterstützen. Dies kann z.B. der B.U.N.D. sein oder aber auch Vereine, die sich für den Erhalt von Streuobstwiesen und anderen Wildflächen einsetzen. Wenn Sie hier aktiv werden oder finanziell unterstützen, sorgen Sie dafür, dass Lebensräume für Schmetterlinge erhalten bleiben.
  10. Weitersagen – je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Effekt gibt es. Erzählen Sie weiter, was man für Schmetterlinge tun kann und teilen Sie diese Seite hier!

Bildquelle: pixabay

Schmetterlingsfreundliche Pflanzen

Schmetterlinge brauchen unsere Hilfe!

Schmetterlinge haben es in der Natur immer schwerer, da Pflanzen verschwinden, die diese unbedingt brauchen. Wenn Sie die entsprechenden Pflanzen in Ihrem Garten, auf Ihrem Balkon oder auch „wild“ anpflanzen, können Sie helfen, die Artenvielfalt in Deutschland zu erhalten.

Übrigens, hier finden Sie 10 Tipps, was Sie für Schmetterlinge tun können.

Bäume, Büsche, Hecken

  • Birke
  • Flieder
  • Liguster
  • Sommerflieder (Buddleja)

Blumen

  • Blaukissen
  • Edeldistel
  • Eisenkraut
  • Fette Henne
  • Flammenblume (Phlox)
  • Flockenblume
  • Goldrute

Gemüsepflanzen

  • Fenchel

Kräuter

Schmetterlinge lieben blühende Kräuter. Sie können diese auch auf dem Balkon ziehen.

  • Basilikum
  • Dill
  • Liebstöckel
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian

Wilde Blumen und Pflanzen

Manche würden auch Unkräuter sagen, da dies Pflanzen sind, die sie nicht so gerne in ihrem Garten haben wollten. Gerade für Schmetterlinge (und deren Raupen) können diese aber sehr wichtig sein. Wenn Sie also in Ihrem Garten eine naturbelassene wilde Ecke einrichten können, ist dies ideal für Schmetterlinge und viele andere Insekten:

  • Brennnessel
  • Disteln

Psychedelischer Salat zum selber anpflanzen – und andere ausgefallene Pflanzenkits

psychedelicsalad

Das eigene frische Gemüse

Es geht nichts über selbst angebautes Gemüse und Salate – keine Transportwege, man weiß was dran ist und frisch schmeckt einfach besser und hat mehr Vitamine.

Plant Theatre bietet fertige Kits an, mit denen es leicht ist, selber Gemüse anzubauen, auch wenn man nicht unbedingt den grünen Daumen hat. Sie enthalten jeweils die Pflanzensamen und alles, was man zum Start braucht: Anzuchttöpfe aus Torf, 5 quellende Torfblöcke (Erde), die jeweiligen Pflanzenmarkierungen und schließlich Tipps zu Aussaat und Anzucht.

Sind die Pflanzen dann einmal gewachsen, kann man sie im Garten oder auch in Töpfen auf dem eigenen Balkon oder gar auf der Fensterbank ziehen – letzteres, wenn die Pflanzen nicht zu groß sind.

Folgende Kits sind besonders empfehlenswert:

Psychedelic Salad

Das psychedelisch bezieht sich bei diesem Saatkit insbesondere auf die Farben der Gemüse. Im Lieferumfang sind

  • Gurkensamen der Sorte ‚Lemon Crystal‘ (gelb, süßer als normale Gurken)
  • Salatsamen ‚Red Dazzle‘
  • Violette Frühlingszwiebelsamen
  • Gelbe Bete-Samen
  • Radieschensamen ‚Rainbow‘ – bunter als normale Radieschen

Mit diesen bunten Gemüsen kann man entweder einen richtig abgefahren bunten Salat mischen oder normale grüne Salate farblich aufpeppen.

Um diese Sorten anzubauen sollte man einen eigenen Garten haben oder ein Hochbeet bzw. zumindest große Töpfe haben.

Funky Veg Kit

Das Funky Veg Kit beinhaltet:

  • Karotten ‚Purple Haze‘
  • Gelbe Zucchini ‚Oriela‘
  • Gestreifte Tomaten ‚Tigerella‘
  • roter Rosenkohl ‚Red Delicious‘
  • mehrfarbiger Mangold ‚Bright Lights‘

Perfekte Mischung für italienische Gemüsepfannen oder auch für Rohkost.

Auch hier ist es empfehlenswert, wenn man einen eigenen Garten hat – oder zumindest sehr große Töpfe.

Wacky Tomato Kit

Bei diesem Kit bekommt man sechs verschiedene Tomatensorten.

  • Zlatava (außen orange, innen sehr rot)
  • Duo (Zwei Farben auf einer Pflanze – orange und rot)
  • Taiko (länglich, gelb)
  • Radana (klein, rot)
  • Black Russian (dunkelrot, fast schwarz, sehr würzig)
  • Green Envy F1 (grünlich)

Diese Sorten lassen sich auch sehr gut in Töpfen auf Balkon oder Terrasse ziehen.

Herb Garden Kit

Die Kräuter aus diesem Saatgutkit wachsen auch gut auf der Fensterbank in der Küche:

  • Basilikum (ein Muss bei Tomate mit Mozzarella)
  • glatte Petersilie (Allrounder)
  • Thymian (bei italienischen Gemüsepfannen oder auch Braten)
  • Schnittlauch (im Kräuterquark)
  • Koriander (polarisiert – aber toll bei asiatischen Gerichten wie Glasnudelsalat)
  • Rucola (in Salaten oder einfach fein auf Schwarzbrot mit Frischkäse)

Auch hier sind übrigens sechs Samensorten dabei.

Weitere Kits – und ein Fazit

Daneben gibt es viele weitere Kits – wenn Sie die Links oben anklicken, finden Sie diese gleich. Darunter sind z.B. essbare Blumen oder auch verschiedene Chilisorten.

Da die Samenkits sehr schön aufgemacht sind, eignen Sie sich besonders als ausgefallenes Geschenk für jemanden, der gerade in die Welt des Gärtnerns einsteigt.

Kauft man die Samen für sich selbst, ist es in der Regel etwas preisgünstiger, sich die verschiedenen Sorten selber zusammen – im Gartenmarkt oder auch online. Wenn man sich damit aber keine Arbeit machen will, ist man mit den Kits gut beraten.

10 Orte ganz nah rund um Bonn, die man gesehen haben muss – Vorschläge von Severin

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Hier sind 10 Orte rund um Bonn, an denen man als Bonner schon einmal gewesen sein sollte:

  1. Wer braucht schon Neuschwanstein? Schloss Drachenburg liegt vor den Toren Bonns und ist eine steingewordene Romantikphantasie. Toller Blick auf den Rhein, eindrucksvolle Inneneinrichtung, viele Veranstaltungen, die hier stattfinden. Tipp: Mit der Zahnradbahn hochfahren und dann noch in der schönen Gegend spazieren gehen.
  2. Ein absolutes Muss sind auch die Schlösser in Brühl. Mit der Bahn vom Bonner Hauptbahnhof aus nach Brühl fahren (RE 5, RB 48, MRB) und man ist direkt an Schloss Augustusburg, das im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann – lohnt sich. Danach durch den Park zu Falkenlust spazieren, in dem schon Casanova übernachtet haben soll. Empfehlenswert ist auch Besuch des Max Ernst Museums. Danach ein Kölsch im Biergarten am Bahnhof und zurück nach Bonn. Mehr Infos hier.
  3. Der Rodderberg ist ein erloschener Vulkan in Wachtberg bei Bonn. Hier kann man wunderschön spazieren gehen. Im Krater ist der Broichhof gelegen, eine alte Wasserburg. Hier gibt es eine Reitschule, in deren Gastronomie man sich dann stärken kann.
  4. In Oberdollendorf liegt das Weinhaus Gut Sülz, das einen wunderschönen Gastgarten hat. Sehr gute Weinauswahl, passende Speisen. Vorher oder nachher bietet sich ein Spaziergang in den Oberdollendorfer Weinbergen an.
  5. Das Arp Museum ist das Museum mit eigenem Bahnsteig – Anfahrt z.B. mit der Mittelrheinbahn. Wechselnde Ausstellungen und viele Veranstaltungen von Lesungen über Konzerte und Workshops.
  6. Auch in Rolandseck liegt der Wald- und Wildpark Rolandseck. Wildschweine, Rotwild, Mufflons, Schafe, Ziegen und viele andere Tiere, die teilweise wild herumlaufen. Sehr schöner Blick auf den Rhein.
  7. Auf nach Lüftelberg zur gleichnamigen Wasserburg. Und zwar am Wochenende des 3. Advent – denn dann findet dort einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Region statt. Eine zweite Gelegenheit, der Wasserburg näher zu kommen, ist am Tag des offenen Denkmals: dann gibt es dort einen Jazz-Frühschoppen. Ansonsten ist ein Besuch der Kirche St. Petrus empfehlenswert, in der auch die Heilige Lüfthildis verehrt wird.
  8. Mit dem Schiff Richtung Linz ist einmal im Jahr Pflicht. Sich an Deck die Sonne auf die Nase scheinen lassen und dazu ein Kölsch genießen. In Linz erlebt man dann 1950er Jahre Rheinromantik. Es lohnt sich aber auch an anderen der zahlreichen Haltepunkte auszusteigen. Fahrten z.B. mit der Bonner Personenschifffahrt oder der Köln Düsseldorfer.
  9. Absolut sehenswert ist auch die Klosterruine Heisterbach im Siebengebirge. Tipp: klassische Konzerte in der Scheune auf dem Klostergelände.
  10. Noch einmal 1950er Flair und Geschichte: Das Adenauer-Haus in Rhöndorf. Besonders gelungen ist der Garten, der im italienischen Stil gehalten ist, den der erste Kanzler der Bundesrepublik so liebte.