Köpfe: Joachim Raffert

Volontär, Kriegsfreiwilliger der Waffen-SS, Bauhilfsarbeiter, Marionettenspieler, Redakteur der Hannoverschen Presse, Präsident der Filmförderungsanstalt und für ein halbes Jahr Staatssekretär: Joachim Raffert, geboren am 16.03.1925 in Hildesheim, gehörte dem Bundestag von 1965 bis 1972 an. Er starb dort am 18.09.2005.

Kurzprofil

  • Geboren: 16. März 1925 in Hildesheim
  • Gestorben: 18. September 2005
  • Beruf: Redakteur
  • Partei: SPD
  • Bundestag: 1965 bis 1972 (5. bis 6. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: verheiratet, 2 Kinder

Waffen-SS

Raffert war nach verfügbaren Angaben das älteste von drei Kindern eines Vaters, der sich vom ungelernten Arbeiter zum Maschinisten hochgearbeitet hatte. Nach der Mittelschule war er laut Handbuch von 1941 bis 1943 Redaktionsvolontär. 1943 meldete er sich freiwillig zur Waffen-SS und kam in amerikanische Gefangenschaft; nach verfügbaren Angaben wurde er im selben Jahr in die NSDAP aufgenommen. Die Stammdaten verzeichnen ihn als Redakteur, verheiratet, Vater zweier Kinder.

Marionetten

Nach dem Krieg arbeitete Raffert zunächst als Bauhilfsarbeiter, ab 1946 als Marionettenspieler, und holte 1947 das Abitur nach. Ab 1948 war er Journalist, ab 1953 Redakteur, nach verfügbaren Angaben in Einbeck, Hildesheim, Göttingen und Hannover; 1964 wurde er stellvertretender Leiter der Politik bei der Hannoverschen Presse. 1949 trat er der SPD bei und führte später den Ortsverein Hildesheim; von 1959 bis 1968 saß er im Stadtrat.

Parlamentarische Unschuld

Sein Mandat umfasste 446 Sitzungen; die Protokolle zählen 157 Reden mit 46.865 Wörtern. Die erste hielt er am 10. Februar 1966 in einer Debatte über Wissenschafts- und Bildungspolitik. Es sei für einen Sozialdemokraten reizvoll, die parlamentarische Unschuld zur gleichen Zeit zu verlieren wie ein Unionsabgeordneter, den er den feindlichen Bruder des Münchner Oberbürgermeisters nannte; das Wort feindlich sei ironisch gemeint gewesen, erklärte er auf einen Einwurf.

Film

Nach verfügbaren Angaben leitete Raffert die Arbeitsgruppe Kulturpolitik der SPD-Fraktion. Laut Handbuch war er von 1969 bis 1972 Präsident der Filmförderungsanstalt. Am 15. März 1972 berief ihn Willy Brandt zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bildungsminister; nach dem Handbuch trat er zurück, nach verfügbaren Angaben schied er am 31. August aus dem Amt.

Sonderschulen

Seine letzte Wortmeldung am 14. Juni 1972 gab er als Staatssekretär in der Fragestunde. 1968 hätten 259.502 behinderte oder gefährdete Kinder Sonderschulen besucht, 2,5 Prozent der Schüler. Die Bundesregierung wolle sie möglichst nicht in den Sonderschulbereich abdrängen, sondern in der allgemeinen Schule halten. 1971 habe der Bund für Modellversuche in der Sonderpädagogik 3.564.000 Mark ausgegeben; das sei vorrangig Sache der Länder.

Sonnenberg

An allen 44 namentlichen Abstimmungen nahm Raffert teil, 25-mal mit Ja und 19-mal mit Nein, nie gegen die SPD. 1969 wählte er in der Bundesversammlung mit. Von 1973 bis 1990 war er Generalsekretär des Internationalen Arbeitskreises Sonnenberg, von 1990 bis 1996 wieder Stadtrat. Eine Ehrenmedaille der Filmwirtschaft von 1972 wurde ihm nach verfügbaren Angaben 2025 wegen seiner NS-Vergangenheit aberkannt. Er starb mit 80 Jahren.

Mandate im Überblick

Raffert kam 1965 über die Landesliste der SPD Niedersachsen in den Bundestag, 1969 gewann er den Wahlkreis 43 Hildesheim direkt:

  • 5. Wahlperiode (19.10.1965 bis 19.10.1969): Landesliste Niedersachsen, SPD-Fraktion
  • 6. Wahlperiode (20.10.1969 bis 22.09.1972): Direktmandat, SPD-Fraktion

Stand: 18.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Torsten Lange

Realschullehrer, Gründungsmitglied der Grünen und später Wanderer durch fünf Parteien: Torsten Lange, geboren am 16.03.1945 in Drangstedt, gehörte dem Bundestag von 1985 bis 1987 an.

Kurzprofil

  • Geboren: 16. März 1945 in Drangstedt (Elmlohe)
  • Beruf: Realschullehrer
  • Partei: GRÜNE
  • Bundestag: 1985 bis 1987 (10. Wahlperiode), über die Landesliste
  • Religion/Familie: ledig

Grüne

Lange begann in der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher, die sich zugunsten der Grünen auflöste. 1980 war er Gründungsmitglied der Grünen, von 1982 bis 1983 Sprecher des Landesverbands Baden-Württemberg. Am 17. April 1985 rückte er für Christa Reetz nach, die ihr Mandat wegen des Rotationsprinzips niederlegte.

Abrüstung

Im Bundestag war Lange Obmann der Grünen im Verteidigungsausschuss und im Unterausschuss für Abrüstung und Rüstungskontrolle, mit Petra Kelly als Stellvertreterin. Er saß außerdem im Innerdeutschen Ausschuss und im Sportausschuss. Seine Schwerpunkte waren der Widerstand gegen den NATO-Doppelbeschluss und die Lösung beider deutscher Staaten aus den Militärblöcken. 1985 erhielt er von Richard Stücklen einen Ordnungsruf, weil er Ronald Reagan den gefährlichsten Terroristen der westlichen Welt genannt hatte.

Reden

Die Protokolle zählen 29 Reden mit 25.063 Wörtern und 153 Zwischenrufe in 126 Sitzungen. Die letzte am 6. November 1986, 1.585 Wörter lang, nannte Außenminister Genscher den Gaukler und Traumtänzer zwischen den Welten in dieser Bundesregierung. Als erste Rede führen die Protokolle einen Beitrag vom 7. Dezember 1984 über den Seegerichtshof, gehalten von einem Hamburger Vertreter, vier Monate vor Langes Eintritt. Diese Zuordnung passt weder zum Datum noch zu seinem Landesverband. In derselben Debatte vom 6. November 1986 sprach Ronneburger von der FDP; er dankte dafür, dass der Ausdruck Militarist, den ihm der Kollege Lange entgegengeschleudert habe, in allen Fraktionen Heiterkeit ausgelöst habe. Lange antwortete in einer Zwischenfrage, er habe schon befürchtet, erst darlegen zu müssen, was Ronneburger unter Militarist verstehe.

Abstimmungen

An 164 von 165 namentlichen Abstimmungen nahm Lange teil: 137-mal Ja, 22-mal Nein, fünf Enthaltungen. Zwölf Stimmen wichen von der Mehrheit seiner Fraktion ab, ein ungewöhnlich hoher Anteil von 7,4 Prozent. Allein am 30. Januar 1986 stimmte er in der 194. Sitzung viermal mit Ja, wo die Mehrheit der Grünen mit Nein stimmte.

Nach dem Mandat

1987 verließ Lange die Grünen, nachdem Thomas Ebermann die Wahl zum Fraktionsvorsitz gegen Otto Schily gewonnen hatte. 1994 trat er der Statt Partei bei, wurde stellvertretender Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen und dann stellvertretender Bundesvorsitzender. 2008 trat er in die CDU ein und nach einem Jahr wieder aus. Ab Herbst 2009 war er bildungspolitischer Sprecher von pro NRW, die er im Mai 2011 wegen der Wahl früherer NPD- und DVU-Funktionäre verließ. Bis Oktober 2013 war er Fördermitglied der Bürger in Wut.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen ihn Realschullehrer, ledig, ohne Angabe der Konfession. Die Parteiwechsel nach 1987 fehlen dort.

Mandate im Überblick

Lange rückte über die Landesliste der Grünen Baden-Württemberg nach:

  • 10. Wahlperiode (17.04.1985 bis 18.02.1987): Landesliste Baden-Württemberg, Fraktion Die Grünen

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Horst Korber

Unterhändler der Passierscheinabkommen, Berliner Senator in vier Ressorts und Präsident des Landessportbundes: Horst Korber, geboren am 16.03.1927 in Stadtroda, gehörte dem Bundestag vom 4. November 1980 bis zu seinem Tod an. Er starb am 02.07.1981 in Berlin.

Kurzprofil

  • Geboren: 16. März 1927 in Stadtroda (Thüringen)
  • Gestorben: 2. Juli 1981
  • Beruf: Jurist, Senator a. D.
  • Partei: SPD
  • Bundestag: 1980 bis 1981 (9. Wahlperiode), über die Landesliste
  • Religion/Familie: verheiratet, 2 Kinder

Flucht

Nach dem Abitur begann Korber in Jena ein Jurastudium. 1949 floh er mit Hilfe des Studenten Horst Grabert nach West-Berlin und schloss das Studium 1953 an der Freien Universität mit dem zweiten Staatsexamen ab. 1957 trat er in die Senatsverwaltung ein und wurde 1963 Senatsrat in der Senatskanzlei. Bekannt wurde er als Unterhändler für die Passierscheinabkommen mit der DDR, die West-Berlinern Besuche im Ostteil der Stadt ermöglichten.

Senator

1967 wechselte Korber als Senatsdirektor in die Justizverwaltung. Noch im selben Jahr berief ihn Klaus Schütz nach dem Rücktritt von Heinrich Albertz zum Senator für Familie, Jugend und Sport. Nach der Wahl 1971 übernahm er das Justizressort, nach der Wahl 1975 Arbeit und Soziales. Als Schütz 1977 zurücktrat, blieb Korber im Senat und wechselte zu den Bundesangelegenheiten. Damit hatte er nacheinander vier verschiedene Ressorts des Senats geleitet.

Niederlage

Nach dem Wahlsieg der SPD 1979 war Korber der einzige vorgeschlagene Senator, der im Abgeordnetenhaus nicht gewählt wurde. Zwei FDP-Abgeordnete verweigerten ihm öffentlich die Stimme, weil er als Senator mit sich selbst als Präsident des Landessportbundes über dessen Zuschüsse verhandeln musste; zwei SPD-Abgeordnete folgten in geheimer Wahl.

Bundestag

1980 wurde Korber in den Bundestag gewählt. In seine acht Monate fielen 47 Sitzungen. Die Protokolle verzeichnen keine Rede von ihm. An der einzigen namentlichen Abstimmung seiner Mandatszeit nahm er nicht teil. Er starb im Juli 1981 und ist auf dem Waldfriedhof Dahlem in einem Ehrengrab der Stadt bestattet. Er wurde nur 54 Jahre alt und starb in seiner Wahlperiode. Der Landessportbund Berlin benannte nach seinem früheren Präsidenten das Horst-Korber-Sportzentrum am Olympiastadion, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert.

Kentler

2016 machte eine Studie Göttinger Wissenschaftler bekannt, dass in Korbers Zeit als Jugendsenator ein vom Landesjugendamt gefördertes Experiment Helmut Kentlers lief, bei dem straffällige Jugendliche zu pädophilen Pflegevätern kamen. Ob Korber selbst oder Mitarbeiter des Amtes die Erlaubnis gaben, ist ungeklärt.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen ihn Juristen und Senator a. D., verheiratet, zwei Kinder, ohne Angabe zur Religion. Präsidentschaft im Landessportbund, Flucht und Senatsämter sind dort nicht vermerkt; als Geburtsort steht Stadtroda / Thüringen.

Mandate im Überblick

Korber kam 1980 über die Landesliste der SPD in Berlin (West) in den Bundestag:

  • 9. Wahlperiode (04.11.1980 bis 02.07.1981): vom Berliner Abgeordnetenhaus entsandt, SPD-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Dr. – Ing. Rainer Jork

Feinmechaniker, Ingenieur für Automatisierungstechnik, Dozent in Dresden und Meißen, Parlamentarischer Staatssekretär der letzten DDR-Regierung: Rainer Jork, geboren am 16.03.1940 in Dresden, gehörte dem Bundestag von 1990 bis 2002 für die CDU an. Er starb am 23.07.2020 in Radebeul.

Kurzprofil

  • Geboren: 16. März 1940 in Dresden
  • Gestorben: 23. Juli 2020
  • Beruf: Dipl.-Ingenieur, Feinmechaniker
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1990 bis 2002 (11. bis 14. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: evangelisch, verheiratet, 2 Kinder

Ingenieur

Jork verließ die Schule mit der Mittleren Reife, machte einen Facharbeiterabschluss als Feinmechaniker und holte das Abitur an der Abendoberschule nach. Er studierte Maschinenbau und Regelungstechnik an der Technischen Universität Dresden, erwarb 1965 das Diplom und wurde 1974 in Ilmenau promoviert. Zwanzig Jahre arbeitete er in der Projektierung von Automatisierungsanlagen, daneben bis 1984 als Berufsschullehrer. Von 1976 bis 1990 lehrte er an der TU Dresden, ab 1985 auch an der Ingenieurschule Rudolf Diesel in Meißen. Er veröffentlichte Fachbücher und meldete Patente an.

Volkskammer

1971 trat Jork der CDU der DDR bei, von 1990 bis 2004 führte er den Stadtverband Radebeul. Von März bis Oktober 1990 saß er in der Volkskammer, war Obmann im Bildungsausschuss und Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Wissenschaft. Am 03.10.1990 gehörte er zu den 144 Abgeordneten, die in den Bundestag wechselten.

Bundestag

Im Dezember 1990 gewann Jork seinen Wahlkreis mit 57,7 Prozent, 1994 mit 60,9 und 1998 mit 45,3 Prozent. Er saß im Bildungs- und Forschungsausschuss, ab 1998 als Obmann, und in der Enquete-Kommission zur Überwindung der Folgen der SED-Diktatur. Von 1998 bis 2002 war er stellvertretender Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe. In seiner letzten Rede im Juni 2002 ging es um den Berufsbildungsbericht.

Bilanz

Die Plenarprotokolle verzeichnen 74 Reden mit zusammen gut 48.000 Wörtern und etwa 107 Zwischenrufe. An 435 von 436 namentlichen Abstimmungen nahm er teil, 18-mal wich er von seiner Fraktion ab. Nach der Neuordnung der Wahlkreise trat er 2002 nicht mehr an.

Meißen und Ehrenämter

Von 2004 bis 2019 saß Jork im Kreistag des Landkreises Meißen. Er führte den Verein der Freunde von Schloss Moritzburg und das Komitee für die Städtepartnerschaft Radebeuls mit St. Ingbert und gehörte dem Kuratorium der Karl-May-Stiftung an.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen Jork Diplomingenieur und Feinmechaniker, evangelisch, verheiratet mit zwei Kindern, und verzeichnen Mandate vom 03.10.1990 bis zum 17.10.2002. Ein Todesdatum enthalten sie nicht, obwohl er im Juli 2020 starb.

Mandate im Überblick

Jork kam aus der Volkskammer in den Bundestag und gewann danach dreimal den Wahlkreis Dresden-Land – Freital – Dippoldiswalde:

  • 11. Wahlperiode (03.10.1990 bis 20.12.1990): von der Volkskammer in den Bundestag gewählt, CDU/CSU-Fraktion
  • 12. Wahlperiode (20.12.1990 bis 10.11.1994): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 13. Wahlperiode (10.11.1994 bis 26.10.1998): Direktmandat im Wahlkreis Dresden-Land–Freital–Dippoldiswalde, CDU/CSU-Fraktion
  • 14. Wahlperiode (26.10.1998 bis 17.10.2002): Direktmandat im Wahlkreis Dresden-Land–Freital–Dippoldiswalde, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Georg Böhme

Georg Böhme wurde am 16.03.1926 in Hildesheim geboren. Der Hildesheimer Verwaltungsbeamte kam aus der katholischen Jugend, führte die Junge Union seiner Region und saß von 1961 bis 1965 für die CDU im Bundestag. Am 17.10.1961 wurde Böhme Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für die CDU. Böhme wird in den Unterlagen des Bundestages als Regierungsinspektor geführt, mit der Konfession katholisch und dem Familienstand verheiratet. Böhme starb am 01.07.2016 in Hildesheim.

Kurzprofil

  • Geboren: 16. März 1926 in Hildesheim
  • Gestorben: 1. Juli 2016
  • Beruf: Regierungsinspektor
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1961 bis 1965 (4. Wahlperiode), über die Landesliste
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet

Verwaltungslehre und Krieg

Böhme stammte aus Hildesheim, besuchte die Volksschule und die Mittelschule, die in Preußen zwischen Volksschule und Gymnasium stand, und machte eine Verwaltungslehre, um im preußischen Staatsdienst Inspektor zu werden. Im Februar 1944 beantragte der Siebzehnjährige die Aufnahme in die NSDAP, zum 20.04.1944 wurde er aufgenommen, wie damals viele Angehörige seines Jahrgangs. Noch im selben Jahr kam er zur Wehrmacht und geriet bei Kriegsende in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1945 freikam.

Vom Bau in den Staatsdienst

Hildesheim war im März 1945 durch Luftangriffe weitgehend zerstört worden, darunter die berühmte Fachwerkaltstadt um den Marktplatz, der erst in den 1980er-Jahren rekonstruiert wurde. Böhme arbeitete zunächst im Bauhandwerk, ehe er 1954 als Regierungsinspektor in den niedersächsischen Staatsdienst eintrat. Neben dem Dienst lernte er auf Studienreisen das europäische Ausland, die Vereinigten Staaten und Israel kennen. Die Stammdaten führen ihn als Regierungsinspektor, ein Amt des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes.

Junge Union Hildesheim

Böhme engagierte sich im Bund der Deutschen Katholischen Jugend und trat 1951 der CDU und der Jungen Union bei, dem Jugendverband der Union, der Mitglieder bis zum 35. Lebensjahr aufnimmt. Ab 1953 führte er den JU-Bezirksverband Hildesheim, 1958 wurde er stellvertretender Landesvorsitzender der JU Hannover. Die Bischofsstadt war eine katholische Insel im überwiegend evangelischen Niedersachsen, die Kirche bot jungen Christdemokraten dort einen festen Rückhalt.

Eine Wahlperiode

Bei der Bundestagswahl 1961 zog Böhme mit 35 Jahren über die niedersächsische Landesliste in den Bundestag ein, als einer der jüngeren Abgeordneten seiner Fraktion. Die Wahlperiode brachte das Ende der Ära Adenauer, der im Oktober 1963 nach vierzehn Jahren das Kanzleramt an Ludwig Erhard übergab; 1965 gehörte Böhme dem neuen Parlament nicht mehr an; da war er gerade 39 Jahre alt. Über seinen weiteren Weg geben die Stammdaten keine Auskunft. Er war katholisch und verheiratet. Böhme starb am 01.07.2016 mit 90 Jahren in seiner Heimatstadt Hildesheim.

Mandate im Überblick

Das Lebensalter beim Eintritt lag bei 35, beim Abschied aus dem Bundestag bei 39 Jahren. Die Mandatszeit betrug rund 4 Jahre. Die Bundestagsverwaltung verzeichnet dazu:

  • 4. Wahlperiode (17.10.1961 bis 17.10.1965): Landesliste Niedersachsen, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Yui Fujishima

Yui Fujishima (japanisch 藤嶋唯) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Kanagawa. Sie wurde am 16. März 1992 geboren.

2010 erschien ihr erstes Erotikvideo, 2012 debütierte sie als Exklusivdarstellerin von MAX-A. 2013 wurde sie Mitglied von BRW108 und erhielt bei den Sky PerfecTV Adult Broadcasting Awards den Medienpreis der Zeitschrift SPA!.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 154 Zentimetern und Körbchengröße D, die Oberweite misst 83, die Taille 60 und die Hüfte 86 Zentimeter. Als Hobbys nennt ihr Profil Einkaufen, Nageldesign, Karaoke und Schwimmen.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Karin

Karin (japanisch 果梨) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Tokio. Sie wurde am 16. März 1985 geboren.

Im September 2003 erschien ihr erster Fotoband, bald darauf arbeitete sie im Chakuero-Bereich. Im September 2006 debütierte sie bei S1, im Dezember 2007 hörte sie auf. Ihr Name wurde früher fälschlich als Kari gelesen.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 155 Zentimetern und Körbchengröße G, die Oberweite misst 90, die Taille 62 und die Hüfte 86 Zentimeter.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Kurara Shiina

Kurara Shiina (japanisch 椎名くらら) ist eine japanische Pornodarstellerin. Ältere Angaben nennen als Geburtstag den 16. März 1981, eine verlässliche Quelle dafür haben wir allerdings nicht gefunden.

Ihr Hobby ist Musikhören.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Haruna Miwa

Haruna Miwa (japanisch 美輪はるな) ist eine japanische Pornodarstellerin. Sie wurde am 16. März 1980 geboren.

1999 debütierte sie.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 158 Zentimetern und Körbchengröße F, die Oberweite misst 88, die Taille 56 und die Hüfte 86 Zentimeter. Ihre Hobbys sind Filme ansehen, Einkaufen und Lesen.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Asuka Kisaragi

Asuka Kisaragi (japanisch 如月あすか) ist eine japanische Pornodarstellerin. Ältere Angaben nennen als Geburtstag den 16. März 1980, eine verlässliche Quelle dafür haben wir allerdings nicht gefunden.

Stand: 17.10.2026