Köpfe: Timo Tjahjanto

Timo Tjahjanto ist ein indonesischer Filmemacher, bekannt für Horror- und Actionfilme. Er kam am 4. September 1980 in Wilhelmshaven zur Welt. Er studierte an einer Kunsthochschule in Australien, wo er seinen späteren Partner Kimo Stamboel kennenlernte, und arbeitete zunächst als Storyboard-Zeichner und Fotograf.

Als Duo The Mo Brothers drehten die beiden 2009 ihren ersten Spielfilm Macabre, der auf Festivals Preise gewann. Tjahjanto steuerte Episoden zu den Anthologiefilmen The ABCs of Death und V/H/S/2 bei. Für den Actionfilm Headshot wurden die beiden für den indonesischen Filmpreis Citra nominiert, für May the Devil Take You erhielt er 2019 einen Maya Award als bester Regisseur.

Er leitet die Produktionsfirma Merah Production.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Martin Gero

Martin Gero ist ein kanadischer Drehbuchautor und Produzent. Er kam am 6. Juli 1977 in Genf zur Welt und wuchs überwiegend in Ottawa auf.

Er war Koproduzent von „Stargate Atlantis“ und schuf die Serie „Blindspot“. Außerdem schrieb und inszenierte er die Komödie „Young People Fucking“. Eine von ihm geplante neue Stargate-Serie wurde im Juni 2026 eingestellt.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: George Markstein

George Markstein war ein britischer Journalist, Drehbuchautor und Thrillerautor. Er wurde 1926 in Berlin geboren; das häufig genannte Datum 29. August ließ sich nicht mit einer zweiten verlässlichen Quelle bestätigen. Seine jüdische Familie verließ Deutschland nach dem Aufstieg der Nationalsozialisten.

Markstein arbeitete zunächst als Zeitungsreporter und kam dann zum Fernsehen. Er betreute Drehbücher für Serien wie Danger Man und war Script Editor der ersten dreizehn Folgen der Kultserie The Prisoner, auf Deutsch bekannt als Nummer 6.

Im Vorspann der Serie ist er selbst zu sehen, als Vorgesetzter der Hauptfigur. Nach Streit mit Hauptdarsteller Patrick McGoohan über den Fortgang der Serie stieg er aus, wie die BBC festhält. Später schrieb er Spionageromane. Markstein starb 1987.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Shimon Wincelberg

Shimon Wincelberg war ein amerikanischer Fernseh- und Theaterautor. Er kam am 26. September 1924 in Kiel zur Welt, als Sohn jüdischer Eltern aus Polen. 1938 floh die Familie in die USA.

Im Zweiten Weltkrieg diente er im Nachrichtendienst der US-Armee; diese Erfahrung verarbeitete er in seinem Stück Kataki, das 1959 am Broadway lief. Ab 1953 verkaufte er Kurzgeschichten an Zeitschriften wie den New Yorker. Für das Fernsehen schrieb er über hundert Drehbücher, oft unter Pseudonymen wie S. Bar-David, unter anderem für Have Gun – Will Travel, Raumschiff Enterprise, Verschollen zwischen fremden Welten und Gunsmoke.

Wincelberg war ein Mentor für orthodoxe Juden in Hollywood; seine Drehbücher behandelten jüdische Themen und Riten oft genau. Er starb im September 2004 in einem Pflegeheim in Los Angeles; als Todestag werden der 19. und der 29. September genannt. Einen Nachruf brachte die Los Angeles Times.

Stand: 16.10.2026