Spam: Sie können Prime nicht mehr verwenden. D-1494

Diese angebliche von Amazon stammende E-Mail wirkt auf den ersten Blick recht echt – ist sie aber nicht. Und daher sollten Sie in dieser auch nichts anklicken.

Geschätzter Kunde,

Wir haben Probleme mit Ihren Zahlungsinformationen.

Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Ihre Prime-Mitgliedschaft zu kündigen.

Sobald Ihre Zahlungsinformationen aktualisiert wurden, können Sie Ihre Prime-Mitgliedschaft als Versandmethode verwenden, um Ihre Lieblingsfilme und -serien auf Prime Video anzusehen.

Erfolgt dieses Update nicht innerhalb von 48 Stunden, wird Ihr Konto dauerhaft geschlossen und Ihnen ein Betrag von 29,90€ nach den Schließungskosten Ihres Prime-Kontos in Rechnung gestellt.

Windows 11: Ist Sideloading von Android Apps möglich?

Der App Store von Windows 11 soll bekanntlich Android Apps aus dem Android App Store von Amazon enthalten.

Nun verfügt dieser ohnehin nicht über alle Android Apps – insbesondere die, die Google Play Dienste benötigen, fehlen – und wird nach Angaben von Amazon auch nicht alle Apps aus dem Amazon App Store enthalten.

Allerdings ist dieses Problem kleiner, als es sich anhört: Denn Sideloading von Android Apps wird unter Windows 11 möglich sein.

Sobald es soweit ist, gibt es hier mehr Informationen dazu.

Spam? Amazon-Sicherheitsalarm: Zugriffsversuch auf Kontodaten erkannt

Wenn Sie diese E-Mail erhalten, müssen Sie sich im Regelfall keine Gedanken machen, zumindest, wenn Sie oder ein Familienmitglied versucht haben, auf Details Ihres Amazon Kontos zuzugreifen. Achten Sie beim Anklicken des Genehmigungs-Links nur darauf, dass es wirklich ein Link auf amazon.de und keine andere Seite ist!

Vorname Nachname,
Jemand versucht, auf Ihre Kontodaten zuzugreifen.
Wann: Nov 20, 2020 04:11 PM Central European Time
Gerät: Google Chrome Windows (Desktop)
In der Nähe: North Rhine-Westphalia, Germany

Bitte genehmigen oder ablehnen.

Ist es sicher, diesem Link zu folgen?
Links in dieser E-Mail beginnen mit „https://www.amazon.de“. Sie können unseren Link unten immer in einen Browser einfügen, um die Seite anzuzeigen.

https://www.amazon.de/a/c/r?k=byyyyyyyyyyyuuuuuujjjdlsjdlskdskldjjd

 

Meinung: 2023 kommen die alternative App Stores auf Android und iOS

Nur, dass ich es einmal fürs Protokoll festgehalten habe:

Ich wette, dass zumindest in der EU, wahrscheinlich aber auch in den USA, China und anderen Märkten, bis 2023 alternative App Stores auf Googles Android und Apples iOS kommen werden.

Hintergrund ist der, dass sowohl Apple und Google in der Regel 30% der Umsätze – auch von In-App Käufen, bei Abos teilweise nur 15% – als Provision kassieren. Und die ersten großen Player im Markt, allen voran Epic (Fortnite) sind nicht mehr bereit, sich dem pauschal unterzuordnen.

Alles begann damit, als Epic einen „permanenten Rabatt“ auf die digitale Währung V-Bucks einführte, die innerhalb von Fortnite für den Kauf von virtuellen Gütern verwendet wird. Abgerechnet werden sollte dies über ein eigenes In-App-Zahlungssystem innerhalb von Fortnite, das dann die Umsatzbeteiligung von von Google und Apple App Store umgeht und damit auch gleich ein Verstoß gegen die App Store Richtlinien von Google darstellt.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten, sowohl im PlayStore (Google) als auch im App Store (Apple) ist Fortnite derzeit nicht zu finden. Wer Fortnite gerade auf seinem iPhone installieren will, schaut in die Röhre, bei Android geht es über Umwege (Stichwort APK).

Epic lässt sich aber nicht einschüchtern und schießt bei jeder Gelegenheit insbesondere gegen Apple. Die Persiflage auf den berühmten 1984 Super Bowl Werbespot von Apple (s.o.) ist da nur ein Mosaiksteinchen. Und andere schließen sich an. Facebook findet das Vorgehen von Apple ebenfalls grundsätzlich nicht richtig und auch andere Anbieter wie Netflix, Microsoft und viele Content Publisher ziehen mehr oder weniger offen nach.

So oder so, das Thema wird zum Politikum werden. Ein gefundenes Fressen für alle, die in Sachen Verbraucherschutz unterwegs sind. Und wenn sich an den strengen Zwangsprovisionen nichts ändert, werden wir 2023 alternative App Store sehen. Eingeführt durch Gesetz.

Ich sehe Huawei, Samsung, Facebook, Microsoft und Amazon schon mit den Füßen scharren.

Liste: Was man Alexa fragen kann

Alexa, guckst du den Super Bowl?

Alexa, starte Duell der Wikinger!

Alexa, lies ‚Für immer zuckerfrei‘ von Audible

Alexa, spiel den DFB-Pokal!

Alexa, spiel Bremen gegen Dortmund.

Alexa, erzähl mir einen Witz!

Alexa, öffne Gymondo!

Alexa, stelle einen Sleep-Timer auf 30 Minuten!

Alexa, setz Milch auf meine Einkaufsliste!

Alexa, wird es morgen regnen?

Alexa, guten Tag!

Alexa, wie ist das Wetter in Hurghada?

Alexa, was gibt es Neues?

Alexa, bestelle Waschpulver nach!

Alexa, erstelle eine Erinnerung!

Alexa, weck mich mit Musik!

Alexa, gib mir ein Rezept für Pasta

Alexa, mache lauter!

Alexa, warum leuchtest du gelb?

Alexa, such Reggae Musik!

Alexa, kündige an: Das Taxi ist hier!

Was bedeutet Amazheimer?

Amazheimer ist eine Anspielung auf Alzheimer. Amazheimer beschreitb die Situation, dass man eine Amazon-Bestellung aufgibt und kurz danach an etwas anderes denkt, das man benötigt und daher dann eine weitere Bestellung aufgibt.

Beispiel:

Hier sind 10 Amazon Pakete für Dich angekommen, Dein Amazheimer wird immer schlimmer!

Das ist ok, ich habe Prime.

Spam Anruf von 03022957920?

Sie haben einen Anruf von der Berliner Rufnummer 03022957920, im Display auch als +493022957920 oder 00493022957920 zu sehen?

Alles ist gut, denn hier kündigt Ihnen Amazon nur die Lieferung oder alternativ die erfolgreiche Zustellung eines Pakets an.

Sollte Sie diese Service-Rufnummer von Amazon also kontaktieren, können Sie getrost dran gehen.

Tipps: Amazon Gutscheine verkaufen

Es kann vorkommen, dass man einen Amazon Gutschein gewinnt oder geschenkt bekommt, für diesen aber gerade keine Verwendung hat und besser Bargeld oder das Geld auf dem Konto gebrauchen könnte.

Doch wie kann man Amazon Gutscheine zu Geld machen? Amazon nimmt diese jedenfalls nicht zurück.

  • Die einfachste Möglichkeit ist, diese im Familien- oder Freundeskreis zu verkaufen. Dort werden Sie auch einen fairen Preis erhalten.
  • Ein Aushang am „Schwarzen Brett“ in der Firma oder eine Rundmail an Kollegen kann auch schnell zu einem Käufer führen.
  • Oder Sie inserieren bei einer der gängigen Kleinanzeigen-Plattform.
  • Ebenfalls möglich ist es, den Gutschein bei eBay zu versteigern.
  • Alternativ können Sie danach suchen, wer gerade im Web einen Amazon Gutschein sucht.
  • Auch facebook Gruppen eignen sich dafür, nach Käufern für überzählige Amazon Gutscheine zu suchen.
  • Gehen Sie in Internet-Cafes vorbei und fragen Sie dort.
  • Daneben gibt es einige Anbieter im Netz, die Gutscheine ankaufen.

In allen Fällen sollten Sie darauf achten, dass Sie vorher den Gutschein-Code nie abfotografieren und veröffentlichen – jeder kann ihn dann einlösen und sie haben dann nichts mehr davon.

Auch sollten Sie bei Kleinanzeigen-Portalen klare Regeln über die Abwicklung vereinbaren.

Und eine weitere Sache sollte Ihnen klar sein: den vollen Preis für Ihren Gutschein werden Sie im Regelfall nicht erhalten. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie für einen 50 Euro Amazon Gutschein im Verkauf zwischen 40 und 45 Euro erhalten.

Meinung: Warum ich Smartspeaker einer klassischen Mini-Anlage vorziehe

Braucht man noch Radiorekorder?

Wir sind ein klassische Vierpersonenhaushalt – Mutter, Vater, Tochter, Sohn – und haben dabei natürlich die Anforderung, dass jeder seine Musik hören will. Klassische Mini-Anlagen haben wir zu diesem Zwecke schon längst abgeschafft. Sonos, Amazon Echo und JBL (Smart)-speaker haben diese Aufgabe übernommen.

Jetzt fragte einer meiner twitter-Kontakte:

Hej, #Eltern-TL, hat jemand einen Tipp für einen CD-tauglichen DAB-Radiowecker für Kinder? Frage für einen Osterhasen. #FollowerPower

Und aus der Erfahrung heraus habe ich spontan zu einem Amazon Echo, alternativ zu einem Sonos play 1 Lautsprecher geraten.

Doch warum würde ich diese einer herkömmlichen Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen?

Weltweite Radiosender inklusive

Zunächst einmal zu der Aufgabe Radio hören. Diese meistern sowohl Amazon Echo als auch die Sonos Boxen mit Bravour. Auf beiden ist TuneIn Radio mit über 100.000 weltweiten Radiosender verfügbar – mit DAB so nicht machbar. Und an vielen Standorten ist die Qualität von DAB ohnehin unterirdisch. Dieser Punkt geht also klar an die Smartspeaker.

Aber man möchte ja nicht nur Radio, sondern auch  gezielt Musik oder Hörsbücher hören – wohl auch der Hauptanwendungsfall der Smartspeaker.

Amazon Echo – ohne Prime wenig los

Die Amazon Echo Speaker sind natürlich stark auf das Amazon Ökosystem ausgerichtet, ohne Prime hat man nicht viel Spaß mit ihnen. Doch dann um so mehr: so kann man mit Prime Music viele Titel (2 Millionen) – auch Hörspiele und Kinder CDs – ohne weitere Kosten abrufen. Noch mehr, nämlich über 50 Millionen Titel, gibt es mit Amazon Music Unlimited, was dann allerdings monatliche Zusatzkosten verursacht.

Kostenlos kann man außerdem 250 eigene Musiktitel in die Amazon Cloud hochladen, für eine Zusatzgebühr – derzeit rund 25 Euro pro Jahr – sogar 250.000 Titel. Auch Spotify  lässt sich über Amazon Echo nutzen. Wer immer online ist, für den sind die verschiedenen Echo Devices also eine gute Wahl.

Mit einem Trick lässt sich auch Musik vom eigenen NAS abspielen, das ist aber etwas frickelig und nichts für den Normalanwender.

Sonos – offen für alle Welten

Will man auch offline Musik hören oder keine Amazon Services nutzen, empfiehlt sich daher der Griff zu Sonos Lautsprechern. Hier kann man – wie oben schon erwähnt – TuneIn Radio nutzen, ebenso Spotify und fast alle gebräuchlichen Musikdienste, darunter natürlich auch die von Amazon. Damit kann man dann auch Autorip Titel abspielen und die in der Cloud gespeicherten. Anders als bei den Echo Devices von Amazon ist aber auch der einfache Zugriff auf nahezu beliebige externe eigene Quellen möglich. So kann man seine CDs auf einer NAS Festplatte speichern und hat dann sozusagen seinen eigenen lokalen Streamingdienst, der auch dann funktioniert, wenn das Internet mal ausgefallen ist.

Alternativen

Amazo Echo und Sonos sind sicherlich die Bekanntesten, aber längst nicht die einzigen Möglichkeiten, wenn es um Musik im Smart Home gibt. Auch interessant ist Google Home, auf dem dann auch der Google Assistant verfügbar ist, oder andere WLAN Lautsprecher, die es von vielen Anbietern gibt, darunter auch renommierte Hersteller wie Teufel oder Bose.

Weitere Möglichkeiten

Sofern ein digitaler Assistent wie Alexa oder Google Assistant an Bord ist, gehen die Möglichkeiten eines Smartspeakers natürlich weit über die die eines Radioweckers oder einer Minianlage hinaus. Sich die Zeit ansagen lassen, einen Timer stellen oder sich wecken lassen ist jedenfalls kein Problem.

Mit dem Echo Spot hat Amazon zudem einen Smartspeaker im Angebot, der einem klassischen Radiowecker ziemlich nahe kommt – und sogar die Marktnische Radiowecker mit WLAN wird inzwischen gefüllt.

Vorteile, Nachteile, weitere Gesichtspunkte

Den größten Vorteil der smarten Lautsprecher gegenüber klassischen Lösungen sehe ich darin, dass man Zugriff auf nahezu unbegrenzt viel Musik und andere Inhalte hat. Zudem können keine CDs mehr zerkratzen oder verloren gehen, was gerade dann ein Segen ist, wenn man Kinder hat.

Stichwort Kinder: manchmal sind bei Schulbüchern noch CDs dabei, auf denen gesprochene Lerninhalte sind. Bei den meisten Verlagen gibt es diese inzwischen aber auch online. Und im Extremfall muss man sich diese dann eben rippen oder am PC oder einem „Notfall CD-Player“ anhören.

Der größte Nachteil der Smartspeaker ist, dass man zumindest kein Radio hat, wenn die Internetverbindung ausgefallen ist – was heutzutage aber nur noch selten der Fall sein dürfte. Und hat man eigene Musik auf einem NAS, wiegt das Problem nicht ganz so schwer.

Wer Bedenken hat, dass Alexa und Co immer mithören, kann sich für einen reinen WLAN Lautsprecher ohne entsprechenden Assistenten entscheiden – für mich persönlich überwiegen deren Vorteile jedoch die Datenschutzbedenken. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Alles in allem würde ich jedenfalls einen smarten Lautsprecher einer Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen.

Hinweis: In diesem Artikel befinden sich Amazon Partnerlinks.

 

Kurzkritik: Das schwarze Schiff

Bücher von Phillip P. Peterson lese ich immer gerne, so dass ich mich auch über „Das schwarze Schiff“ gefreut habe.

Die Story in Kürze: ein Kampfraumschiff wird schwerst beschädigt und die Besatzung kann sich auf ein riesiges Alien-Schiff retten, wo sie von der Bord-KI freundlich aufgenommen wird und zum nächsten menschlichen Stützpunkt gebracht werden soll. Während der langen Flugzeit beginnen sie das Schiff zu erkunden, bis plötzlich ein Besatzungsmitglied nach dem anderen getötet wird.

Und wie immer bei meinen Kurzkritiken ist hier mit der Handlung Schluss. Anfangs macht das Buch richtig Spaß, ist flott geschrieben und leicht lesbar. Die zusehends düstere Atmosphäre des Alien-Raumschiffs wird gut rübergebracht. Und dann kommt der Bruch: die Story wird nur noch hanebüchen und lächerlich und die Auflösung ist auf mehreren Ebenen erschreckend unlogisch. Soviel Spaß der Anfang macht, so enttäuschend ist das Ende. Ich kam mir beim Lesen vor wie auf einer Party, die gut anfängt und plötzlich richtig unangenehm wird.

Wer Peterson liebt, mag das Buch der Vollständigkeit halber lesen. Alle anderen sollten vorerst lieber die Finger davon lassen und besser zu seinen wirklich guten Werken wie z.B. Transport greifen.

Verfügbar z.B. bei Amazon, dort u.a. für Kindle (auch unlimited).