Hippolyte Bayard – und die möglicherweise erste Fotofälschung der Geschichte

Am 24. Februar 1840 stellt Hippolyte Bayard der französischen Akademie der Wissenschaften die Details seines eigenen fotografischen Verfahrens vor. Als Gegenleistung erhält er finanzielle Unterstützung, mit der er seine Ausrüstung verbessern kann.

Das klingt zunächst nach einer Erfolgsgeschichte. Tatsächlich aber ist es auch die Geschichte einer verpassten Anerkennung.

Bayard hatte bereits zuvor ein funktionierendes fotografisches Verfahren entwickelt – ein Direktpositiv auf Papier. Doch François Arago, ein einflussreicher Wissenschaftler und enger Freund von Louis Daguerre, riet ihm, mit der öffentlichen Bekanntgabe zu warten. Arago unterstützte Daguerres konkurrierendes Verfahren derweil politisch und institutionell.

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