
Bei Fickstotzen handelt es sich um ein in Deutschland nur noch selten gebräuchliches Schimpfwort. Es beginnt mit dem Anfangsbuchstaben F und hat 11 Zeichen.
Es ist ein derbes, saloppes Wort aus dem süddeutsch-österreichischen Sprachraum, das man heute nur noch selten hört. Es besteht aus „ficken“ (in derb-sexueller Bedeutung) und „Stotzen“, was im Dialekt so viel heißt wie „Kerl“, „Bursche“ oder „Klotz“.
Je nach Kontext kann „Fickstotzen“ heißen:
- ein sehr derber Ausdruck für einen notgeilen oder dauergeil wirkenden Mann,
- seltener einfach ein ungehobelter Typ, der ständig zweideutige Bemerkungen macht,
- oder, in älteren Dialekten, schlicht ein kräftiger, unbeholfener Bursche (ohne zwingend sexuelle Bedeutung, ähnlich wie „Wuchtel“ oder „Tölpel“).
- Kann auch ein Synonym für den Penis sein.
Heutzutage würde man das Wort als sehr vulgär empfinden. In einer Wirtshausrunde unter alten Bauern mag es noch mit einem Augenzwinkern fallen, im öffentlichen Sprachgebrauch aber besser meiden.
Sprachgeschichtlich interessant ist, dass „Stotzen“ ursprünglich verwandt ist mit „stoßen“ – also steckt da schon eine doppelte Anspielung in der Wortwurzel.