73 n. Chr. in einem Satz: Masada fällt. Mehr zur Epoche: Was ist in den 70er-Jahren des 1. Jahrhunderts passiert?
Kalender und Astronomie
- Nach dem julianischen Kalender kein Schaltjahr (365 Tage); die gregorianische Reform kam erst 1582.
- Der 1. Januar 73 war ein Freitag (julianisch).
- Römisch: Jahr 826 ab urbe condita; üblicher war die Datierung nach den Konsuln: Caesar Domitianus II und L. Valerius Catullus Messalinus.
- Jüdischer Kalender: 3833/3834 Anno Mundi (Jahreswechsel rechnerisch am 20. September, nach dem später festgelegten Kalender).
- Chinesischer Kalender: Jahr 癸酉 (Wasser-Hahn) ab dem Neujahrsfest; davor noch 壬申 (Wasser-Affe).
- Seleukidische Ära: 384/385 (syrisch-makedonische Zählung, Jahreswechsel im Herbst).
- Indische Shaka-Ära: beginnt erst 78 n. Chr.; buddhistische Zeitrechnung: 616/617.
- Olympiaden: Im Sommer begann die 213. Olympiade – ein Jahr mit Olympischen Spielen.
- Goldene Zahl (Mondzyklus von 19 Jahren, rückgerechnet nach dem Osterzyklus): 17.
- Sonnenfinsternisse: 27. Januar: ringförmig (6 min 2 s); 23. Juli: total (2 min 52 s).
- Mondfinsternisse: keine totale Mondfinsternis.
Finsternisdaten nach dem NASA Five Millennium Canon, Daten julianisch.
Herrscher und Politik
- Masada: Die Festung fällt (73 oder 74); nach Josephus töteten sich 960 Verteidiger selbst.
- China: Ban Chao beginnt die Rückgewinnung des Tarimbeckens.