34 n. Chr. in einem Satz: Der Phönix erscheint – sagen die Römer. Mehr zur Epoche: Was ist in den 30er-Jahren des 1. Jahrhunderts passiert?
Kalender und Astronomie
- Nach dem julianischen Kalender kein Schaltjahr (365 Tage); die gregorianische Reform kam erst 1582.
- Der 1. Januar 34 war ein Freitag (julianisch).
- Römisch: Jahr 787 ab urbe condita; üblicher war die Datierung nach den Konsuln: Paullus Fabius Persicus und L. Vitellius.
- Jüdischer Kalender: 3794/3795 Anno Mundi (Jahreswechsel rechnerisch am 2. September, nach dem später festgelegten Kalender).
- Chinesischer Kalender: Jahr 甲午 (Holz-Pferd) ab dem Neujahrsfest; davor noch 癸巳 (Wasser-Schlange).
- Seleukidische Ära: 345/346 (syrisch-makedonische Zählung, Jahreswechsel im Herbst).
- Indische Shaka-Ära: beginnt erst 78 n. Chr.; buddhistische Zeitrechnung: 577/578.
- Olympiaden: 1./2. Jahr der 203. Olympiade.
- Goldene Zahl (Mondzyklus von 19 Jahren, rückgerechnet nach dem Osterzyklus): 16.
- Sonnenfinsternisse: 9. März: total (4 min 56 s); 1. September: ringförmig (4 min 20 s).
- Mondfinsternisse: keine totale Mondfinsternis.
Finsternisdaten nach dem NASA Five Millennium Canon, Daten julianisch.
Herrscher und Politik
- Armenien: Parther und Römer streiten um den Thron.
Kultur, Religion und Wissenschaft
- Tacitus und Plinius berichten, in Ägypten sei der Vogel Phönix erschienen (34 oder 36).
Naturkatastrophen und Sonstiges
- Um 34–36: Bekehrung des Paulus vor Damaskus (Datierung unsicher).
