In der facettenreichen Palette globaler Weihnachtstraditionen nimmt Joulupukki, der finnische Weihnachtsmann, eine besondere Stellung ein. Diese Gestalt, die in den verschneiten Weiten oberhalb des Polarkreises in Finnland beheimatet ist, verkörpert eine reiche Synthese aus alten heidnischen Bräuchen und modernen christlichen Elementen. Der Name Joulupukki, wörtlich übersetzt als „Weihnachtsbock“, bietet bereits einen Hinweis auf seine tief verwurzelten, historischen Ursprünge und illustriert die Verschmelzung von vorchristlichen und christlichen Traditionen in der finnischen Kultur.
Naturkatastrophe: Weihnachtsflut 1717
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717 traf eine massive Sturmflut, verursacht durch eine starke Nordwestwindlage zusammen mit einer Springflut auf die Küstenregionen zusammen. Diese Kombination, gepaart mit unzureichenden Deichanlagen, die damals weder ausreichend instand gehalten noch für solch extreme Naturereignisse ausgelegt waren, führte zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der europäischen Geschichte.
Angela Merkel LXXII – Heiligabend mit Angela
Angela Merkel LXXII.
Wie aus verschiedenen Interviews und auch ihrem Podcast bekannt ist, feiert Angela Merkel gerne Weihnachten. So war sie über die Feiertage zwar auch schon mal Skilaufen, verbringt ihren Heiligabend meist aber traditionell. So hat sie z.B. berichtet, dass sie gerne Weihnachtsgans selbst zubereitet. Hier haben wir auch das Rezept für Weihnachtsgans nach Angela Merkel.
Diese Merkel-Karikatur wurde mit Midjourney erstellt.
Wer oder was ist das Christkind?
Das Christkind als bescherender Engel
Ganz früher war ziemlich klar, wer in Deutschland im Winter die Geschenke bringt: Meist der Nikolaus am 6. Dezember. Doch Martin Luther hatte es bekanntlich nicht so mit der Heiligenverehrung und drang daher darauf, die Bescherung auf Weihnachten zu verlegen.
Und so musste natürlich jemand her, der die Geschenke statt des Nikolaus bringt, es entwickelte sich im 16. Jahrhundert das Christkind, das mit Jesus wenig bis gar nichts, mit Engeln allgemein aber sehr viel zu tun hat. So wird es meist als junges Mädchen dargestellt, wie oben im Bild das Christkind in der Erstausgabe des Struwwelpeter von 1845. Stark geprägt wurde das Christkind-Bild auch durch das seit 1933 den Nürnberger Weihnachtsmarkt eröffnende Nürnberger Christkindl, das eine engelsgleiche blonde Frau mit blonden Locken im weißen Gewand ist.
Gefährdet ist das Christkind im übrigen durch den Weihnachtsmann, der ausgehend in mehr und mehr Teilen Deutschlands die Geschenke bringt. Aber das ist eine andere Geschichte.
Das Christkind als Jesuskind – und weitere Bedeutungen
Unabhängig davon war Christkind eine Bezeichnung für Darstellungen des Jesuskind in der Krippe, meist als nackter oder spärlich bekleideter Säugling. Eine Ausnahme ist das Prager Jesulein mit seinen vielen Kopien, das einen etwas älteren Jungen darstellt, der rein theoretisch Geschenke tragen könnte, was er aber nicht macht. Um Verwechslungen zu vermeiden spricht man bei Darstellungen des kleinen Jesus inzwischen aber kaum noch vom Christkind, sondern eben vom Jesuskind oder vom Christuskind.
In Grimms Wörterbuch steht übrigens dazu:
Christkind n. Christus infans: auf dem bild ist die jungfrau mit dem Christkind dargestellt; das Christkind bemerkt seine (Josephs) noth. Göthe 21, 22; das Christkind beschert den artigen kindern.
Des weiteren ist das Christkind allgemein jemand, der an oder um Weihnachten Geschenke bringt. Auch Menschen, die am 24. Dezember – vereinzelt auch an den Folgetagen – Geburtstag haben, werden oft Christkinder genannt. Und in einen Regionen, z.B. in der Eifel, ist ein Christkind jemand, der gerade stark betrunken ist – und das soll in den Weihnachtstagen ja nicht selten vorkommen.
Naturkatastrophe: Weihnachtsflut 1593
Am 24. und 25. Dezember 1593 kommt es an der Nordseeküste zu einer starken Flut, die viele Deiche überflutet.
Hier finden Sie mehr Sturmfluten an der Nordsee.
Symbolbild: Dall-E 3.
Wetterregel zum 24. Dezember
Hier finden Sie eine Bauernregel bzw. Wetterregel zum 24. Dezember:
Wie die Witterung an Adam und Eva (24.12.), so bleibt sie bis Ende des Monats.
Mehr bei unserer Übersicht der Wetterregeln. Vielleicht interessieren Sie sich auch für die 10 Fakten zum 24. Dezember.





