Gaming als Lebensstil und mehr: Was braucht man, um ein Gaming-Star zu werden

Wer gerne Spiele spielt, wird sich mit Sicherheit schon einmal die Frage gestellt haben, was notwendig ist, um ein professioneller Gamer zu werden. Schließlich wächst die Community der professionellen Spieler, die ihren Lebensunterhalt mit Zocken und Streamen verdienen.

Wer plant, professioneller Gamer zu werden, braucht einen Plan. Tatsächlich wird man nicht von einem Tag auf den anderen zum Gaming-Star.

Tipp 1: Die Motivation finden

Es geht darum, dass man aus den richtigen Gründen aktiv wird. Man muss sich für die Wettbewerbe begeistern, ein Spiel finden, das einem Spaß macht und sich eine Community aufbauen, die unterstützend zur Seite steht. Manchmal kann es schwierig werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass man weiß, wie man sich selbst motivieren kann.

Tipp 2: Die Wahl des richtigen Spiels

In diesem Fall sind zwei Denkrichtungen zu beachten: Wird ein Spiel gewählt, das immer beliebter wird, oder wählt man zu Beginn ein Spiel, das schon beliebt ist? Der große Vorteil des etablierten Games liegt darin, dass es hier schon Ressourcen sowie Infrastruktur für professionelles Gaming gibt. So haben Spiele wie „Dota 2“, „Counter Strike: Global Offensive“ oder auch „League of Legends“ eine große Spielergemeinde und Turniere, die durchaus lukrative Preise versprechen.

Wird das Spiel erst populärer, so kann der Spieler das Game erkunden und für sich die perfekte Taktik finden und optimieren. Natürlich kann das Spiel auch auf der Strecke bleiben – nicht jedes Game, das populär wird, kann sich durchsetzen und populär bleiben.

Tipp 3: Auf die Peripherie achten

Wichtig ist, die richtige Ausrüstung zu verwenden. Eine gute Gaming-Maus und eine mechanische Tastatur sind die Voraussetzung, wenn es darum geht, gut im Game zu sein. Ein Vergleich der unterschiedlichen Peripheriegeräte ist von Vorteil. Vor allem mit Blick auf die Test- und Erfahrungsberichte. So findet man mit Sicherheit die für sich passenden Geräte.

Ratsam ist es auch, einen Blick auf die Hardware zu werfen. Schließlich geht es um das perfekte Spielerlebnis. Wer zudem noch streamt, muss hier auch entsprechende Power mitbringen, damit die Übertragung problemlos über die Bühne geht.

Natürlich kommt es auch auf das Spiel an. Wer ausschließlich Content für Glücksspieler anbietet und zeigt, wie man im Casino Gewinne mit Bitcoin erzielt, braucht wohl keine starke Hardware und auch keine außergewöhnliche Tastatur wie Maus. Auch die Mehrheit der Browserspiele kann ohne starke Hardware gestartet werden. Zudem gibt es auch Simulationen, die problemlos mit einer schwächeren Grafikkarte bzw. geringem Arbeitsspeicher gespielt werden können. In all diesen Fällen genügt ein klassischer PC bzw. sind nur jene technischen Voraussetzungen zu beachten, wenn die Erfolge auch gestreamt werden sollen.

Tipp 4: Ohne Training keine Erfolge

Die beste Tastatur, die stärkste Hardware und die teuerste Gaming-Maus bringen nichts, wenn man nicht trainiert. Zu Beginn geht es darum, die Spielmechanik zu beherrschen. Man sollte sich daher zu Beginn mit der spielspezifischen Fähigkeit befassen, die in das Muskelgedächtnis integriert werden muss. Es spielt dabei keine Rolle, ob man ein Sportspiel zockt oder sich für einen Ego-Shooter entscheidet – nur wer trainiert, kann am Ende auch erfolgreich werden.

Es kann auch helfen, bereits professionelle Spieler zu beobachten. Hier kann man sich mitunter neue Tipps und Tricks holen und dann selbst trainieren.

Tipp 5: Teil der Community werden

Es mag zwar um das individuelle Talent gehen, jedoch darf die Kultur, die das Spiel umgibt, nicht außer Acht gelassen werden. Bevor alle Details eines Games erlernt werden, kann man auch auf Websites und Online Foren nach Tipps und Tricks Ausschau halten. So erhält man auch einen besseren Überblick und kann sich einen Eindruck vom Game und der Community machen. Wichtig ist, einzutauchen, damit man die Karriere fördern kann. Stellt man jedoch fest, dass das Spiel und die Community nicht den Vorstellungen entsprechen, sollte man recht früh aktiv werden und sich für einen anderen Titel entscheiden.

Tipp 6: An Wettbewerben teilnehmen

Wenn man der Meinung ist, gut genug zu sein, um sich bei einem Turnier mit anderen Spielern zu messen, dann sollte man sich auf die Suche nach entsprechenden Wettkämpfen machen. Abhängig davon, welches Spiel gezockt wird, wird man mit Sicherheit das eine oder andere interessante Turnier finden.

Tipp 7: Stufe für Stufe die Leiter erklimmen

Wichtig ist, sich mit den Wettbewerbsstufen zu befassen. Man sollte nicht gleich zu viel wollen, sondern sich von unten nach oben arbeiten. Idealerweise beginnt man in einem Amateur-Team, wird besser und beginnt sich dann in Richtung professionelle Gaming-Organisation umzusehen.

Tipp 8: Auf der Suche nach dem perfekten Team

Gemeinsam mit anderen Spielern ist es natürlich unterhaltsamer. Vor allem, weil man auch gemeinsam trainieren kann und sich gegenseitig motiviert. Aus diesem Grund ist es durchaus empfehlenswert, wenn man sich mit der Zeit einem Team anschließt. Werden dieselbe Ziele verfolgt, so kann das durchaus hilfreich sein.

Tipp 9: Der perfekte Tagesablauf

Professionelle Gamer haben einen strikten Tagesplan. Es geht um die ideale Ernährung, die perfekte Fitness sowie um das aktive Gesellschaftsleben. Man sollte, auch wenn man am Weg nach oben ist und professioneller Gamer wird, keinesfalls das reale Leben ausblenden und versuchen, so viel Zeit wie möglich mit Freunden und Familienmitgliedern zu verbringen.

Tipp 10: Nicht aufgeben

Es kann schwer werden, aber am Ende lohnt sich der harte Weg. Der letzte Tipp ist besonders wichtig: Nur nicht aufgeben – auch wenn es Rückschläge gibt.

Meinung: Mut zur Lücke – ein Gedanke über Lebensläufe

Das Konzept „Lücke im Lebenslauf vermeiden“ zeigt übrigens, dass man bei der Jobsuche nicht nur seine Qualifikation belegen soll sondern auch zeigen muss, dass man die letzten 20 Jahre ein kapitalismuskonformes Leben geführt hat.

twittert der lawen4cer und bringt mich damit dazu, endlich mal einen Gedanken über Lebensläufe loszuwerden, der mir schon ewig auf der Seele liegt:

Haben Sie Mut zum unkonventionellen Lebenslauf!

Selbst war ich schon – auf Arbeitgeberseite – bei deutlich dreistellig Vorstellungsgesprächen dabei und habe dementsprechend noch viel mehr Lebensläufe gelesen. Und ich muss leider der obigen Aussage aus dem tweet insoweit zustimmen, als dass zu viele Bewerber einen überladenen Lebenslauf präsentieren, in dem es keine Lücke gibt – sie scheinen also diesen gewissen Druck zu verspüren, einen „kapitalismuskonformen“ Lebenslauf abliefern zu müssen.

Einen Scheiß muss man!

Viele der Leute, die ich eingestellt habe, hatten gerade keinen glattgespülten Lebenslauf, sondern Ecken, Kanten, Lücken, Richtungswechsel.

Und das ist auch ok so; mir ist es im Zweifel lieber, jemand hat nach dem Studium zwei Jahre lang auf Ibiza den Animateur gemacht und gibt das offen zu, als dass er „kapitalismuskonform“ durchgeackert hat, dann mit 45 den Burnout bekommt, alles hinschmeißt und ich jemanden neues für den Job suchen muss…

Ich weiß, viele Personaler sehen das anders und gehen vermeintlich kein Risiko ein. Alles 08/15 nach Norm. Aber mal ehrlich – möchten Sie als Arbeitnehmer in einem Unternehmen arbeiten, in dem nur auf solche förmlichen Äußerlichkeiten geachtet wird? Viel besser ist es doch, so akzeptiert zu werden, wie man ist.

Also: formulieren Sie Ihren Lebenslauf ehrlich. Denn nur mit diesem finden Sie den Job, der dann auch wirklich zu Ihnen passt.

Und allen, die Stellen besetzen, möchte ich im Gegenzug raten: Haben Sie den Mut, Mitarbeiter einzustellen, die nicht der vermeintlichen Norm entsprechen. Diese werden Sie vielleicht wirklich positiv überraschen…

Job gesucht?

Übrigens, wenn Sie einen nicht kapitalismuskonformen Lebenslauf haben und auf der Suche nach einem Job sind… schreiben Sie mich an, ich kenne viele Leute…