- Der Zauberwürfel besteht aus 9 Farbfeldern aus 6 Farben je Seite, die gedreht werden können. Ziel des Puzzles ist es, dass auf einer der Seiten alle Farbfelder gleich sind.
- Der Zauberwürfel wurde 1974 von dem ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik erfunden und am 19. Mai 1974 öffentlich gezeigt. Ab 1977 ist er als Spielzeug dort erhältlich.
- Im Jahr 1980 setzt er seine Siegeszug durch den Westen an. Am 2. Juni 1980 kommt der Zauberwürfel in der Bundesrepublik Deutschland in den Verkauf.
- Besonders populär war der Zauberwürfel bis in die frühen 1980er Jahre – aber auch jetzt ist er ein beliebtes Spielzeug.
- Es gibt 43.252.003.274.489.856.000 mögliche Kombinationen der Farbfelder.
- Es gibt zahlreiche Wettbewerbe rund um den Zauberwürfel. Am beliebtesten ist Speed-Cubing, bei dem man den Würfel schnellstmöglich in die richtige Form bringen muss.
- Der Würfel regt immer wieder Wissenschaftler und Mathematiker an, sich mit ihm zu befassen. Dabei sind interessante Ergebnisse entstanden, die auch in anderen Disziplinen Anwendung finden. Ein Beispiel hierfür ist die Untersuchung des „Gottes-Algorithmus“, der zeigt, wie jede mögliche Position des Zauberwürfels in höchstens 20 Zügen gelöst werden kann. Diese Forschung hat weitreichende Anwendungen in der Informatik und bei der Optimierung von Netzwerken.
- Auch sonst ist der Zauberwürfel on der Popkultur nach wie vor beliebt – so kommt er mehrfach bei den Simpsons vor. Reminiszenzen an ihn findet man auch in der Serie Big Bang Theorie oder in Musikvideos wie z.B. in „Viva Forever“ der Spice Girls. In der PopArt ist er ein Symbol für die 1980er Jahre.
- Er wird auch als Hilfsmittel in der Therapie von Menschen mit Autismus verwendet, da er dabei helfen kann, motorische Fähigkeiten, Problemlösungsfähigkeiten und die Hand-Auge-Koordination zu verbessern. Generell soll das regelmäßige Üben mit dem Zauberwürfel helfen, die eigenen geistigen Fähigkeiten zu optimieren.
- Neben dem originalen Zauberwürfel gibt es inzwischen viele Abwandlungen – u.a. Miniaturmodelle, welche mit mehr Feldern oder auch andere geometrische Formen – aber auch ganz andere Modelle, wie den „Ghost Cube“. Er hat eine unregelmäßige Form und asymmetrische Aufkleber, was ihn zu einer der schwierigsten und unkonventionellsten Versionen des Zauberwürfels macht. Das Lösen erfordert eine völlig andere Herangehensweise und ein tiefes Verständnis der räumlichen Orientierung.
Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie 10 Fakten.


