10 Fakten zum 12. März

  1. Heute ist der traditionelle Gregorstag, der Gedenktag für Papst Gregor I., der oft als Frühlingsanfang begangen wurde. So gibt es rund um den heutigen Tag auch viele Wetterregeln wie z.B. “An St. Gregori schwimmt das Eis ins Meer.” Auf den Färöer heißt er Grækarismessa und ist gesetzlicher Feiertag; dort wird heute der Ankunft der Halligstörche, auch Austernfischer genannt, erwartet.
  2. Mauritius feiert heute seine 1968 erlangte Unabhängigkeit von Großbritannien.
  3. Almut und Maximilian haben heute Namenstag.
  4. Der Reichstag verabschiedet heute im Jahre 1893 das “Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung”, mit dem bereits zum 1. April 1893 in Deutschland die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) eingeführt wird. Vorher galt in den meisten Orten einfach die jeweilige Sonnenzeit, doch machte der schnelle Eisenbahnverkehr eine einheitliche Zeit erforderlich.
  5. 1938 lässt Adolf Hitler rund 68.000 Soldaten und Polizisten in Österreich einmarschieren, um den Anschluss des Landes an das deutsche Reich voranzutreiben. Hitler selbst überschreitet die Grenze bei seiner Heimatstadt Braunau und hält dann im nahen Linz eine Rede, in der ausführt, er habe den Auftrag, seine Heimat dem Reich wiederzugeben. Die deutschen Truppen werden von der Bevölkerung überwiegend begeistert empfangen.
  6. Die CeBIT in Hannover wird heute 1986 zum ersten mal als eigenständige Messe eröffnet.
  7. Die ehemaligen Warschauer-Pakt Staaten Polen, Tschechien und Ungarn treten 1999 der NATO bei.
  8. Mullah Mohammed Omar, Anführer der Taliban, lässt vor 2001 die riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan trotz internationaler Proteste sprengen. Unwiederbringliches Weltkulturerbe geht dadurch verloren.
  9. Mitt Romney, ehemaliger republikanischer Anwärter als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen, kommt 1947 auf die Welt.
  10. Musiker Paul Kuhn (“Es Gibt Kein Bier Auf Hawaii“) wird 1928 geboren.

Bild: By Buddha_Bamiyan_1963.jpg: UNESCO/A Lezine; Original uploader was Tsui at de.wikipedia.Later version(s) were uploaded by Liberal Freemason at de.wikipedia.Buddhas_of_Bamiyan4.jpg: Carl Montgomeryderivative work: Zaccarias (talk) – Buddha_Bamiyan_1963.jpgBuddhas_of_Bamiyan4.jpg, CC BY-SA 3.0, Link

10 Fakten zum 22. Februar

  1. Es ist das katholische Fest der Petri Stuhlfeier, an dem der Berufung von Petrus als Kirchenlehrer und seiner Annahmen des Bischofsstuhls von Rom gedacht wird. Der Tag war ein wichtiger Lostag, galt früher in vielen Gegenden als Frühlingsbeginn und war in vielen Städten des Mittelalters der Tag, an dem die Bürgermeister gewählt wurden. Seine ehemalige Bedeutung erkennt man noch in den zahlreichen Wetterregeln, die es für heute gibt, z.B.: “Wenn’s friert auf Petri Stuhlfeier, frierts noch vierzehnmal heuer.”
    Heute ist der von der internationalen Pfadfinderbewegung begangene “Thinking Day”, der am Geburtstag des Gründers der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell (22. Februar 1857) und seiner Frau Olave Baden-Powell (22. Februar 1889) begangen wird. Viele Pfadfinder tragen auch am heutigen Tag ihre Uniform und setzen sich noch mehr als sonst im sozialen Bereich ein.
    Isabella hat heute Namenstag.
  2. Die Stadt Frankfurt am Main wird heute im Jahre 794 zum ersten mal urkundlich erwähnt.
  3. Die ersten Weißwürste der Welt sollen heute im Jahre 1857 im Münchener Gasthaus “Zum ewigen Licht” serviert worden sein.
  4. Tendzin Gyatsho wird 1940 im Alter von 4 1/2 Jahren zum 14. Dalai Lama inthronisiert.
  5. Am 22. Februar 1943 werden die Geschwister Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst von der studentischen Widerstandsbewegung “Weiße Rose” vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und am selben Tage hingerichtet. Sie hatten Flugblätter gegen das Nazi-Regime verteilt.
  6. 1960 fordert eine Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosion im Karl-Marx-Schacht I in Zwickau 123 Tote. Es ist das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR.
  7. Samuel Byck versucht 1974 auf dem Baltimore-Washington International Airport ein Flugzeug zu entführen, um es ins Weiße Haus zu lenken und damit US-Präsident Richard Nixon zu ermorden. Ein Flughafenmitarbeiter und ein Pilot werden von ihm getötet, Byck begeht während der Erstürmung der Maschine durch die Polizei Selbstmord.
  8. 1997 werden die Forschungsergebnisse des britischen Embryologen Ian Wilmut über die Klonung des Schafs Dolly in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.
  9. George Washington wird 1723 geboren.
  10. Arthur Schopenhauer kommt 1788 auf die Welt.

10 Fakten zum 2. Februar

  1. Heute ist das christliche Fest “Darstellung des Herrn”, früher auch “Maria Lichtmess” genannt. Erinnert wird darin, dass nach alter jüdischer Tradition die Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes im Tempel ein Tieropfer übergab und ihr Kind als Eigentum Gottes übergab, ihm also das Kind vor- oder darstellte, und es dann mit einem Geldopfer wieder auslöste. Bei Marias und Jesu’ Opfergang zum Tempel seien ihnen Menschen mit Lichtern entgegengekommen, um so ihren neuen König zu begrüßen. “Lichtmess” gilt in vielen Regionen traditionell als das Ende der Weihnachtszeit und Weihnachtsbaum und Krippe werden erst am heutigen Tage abgebaut und es finden Lichtergottesdienste statt. In Bayern war Lichtmess bis 1912 gesetzlicher Feiertag. Zu Lichtmess gibt es viele Bauernregeln und Bräuche, da früher am heutigen Tag das bäuerliche Arbeitsjahr wieder begann und die Dienstverhältnisse mit Bediensteten neu begründet wurden. An Lichtmess sind zudem die Tage wieder merklich länger – so sagt man in der Pfalz “Mariä Lichtmess, bei Dag ze Nacht gess.”, da man das Abendessen wieder im hellen einnehmen kann.
    Eng verwandt mit den Bauernregeln zu Lichtmess ist der in einigen Orten der USA und Kanadas begangene Groundhog Day (“Murmeltier Tag”). Dabei wird ein Murmeltier aus seinem Winterschlaf geweckt. Kann es seinen Schatten sehen, wenn es aus dem Bau kommt (sprich: die Sonne scheint), wird es noch ein langer kalter Winter. Groundhog Day wird mit einem großen Volksfest gefeiert und die “Vorhersagen” der Murmeltiere werden im Fernsehen übertragen. Das berühmteste Murmeltier ist wohl “Punxsutawney Phil”, der durch den Film “Und täglich grüßt das Murmeltier” den Brauch weltweit bekannt machte. Ursprünglich kommt der Murmeltiertag aus Deutschland: “Wenn der Dachs zu Maria Lichtmessen, mittags zwischen 11 und 12 Uhr seinen Schatten sieht, so muss er noch vier Wochen in seinem Baue bleiben.” In Serbien werden am heutigen Tag Bären zur Wintervorhersage hinzugezogen.
    Die UNO begeht am heutigen Tag den Welttag der Feuchtgebiete, an dem seit 1997 an die 1972 geschlossene Konvention von Ramsar erinnert wird, in der erstmals ein umfassender Schutz für Feuchtgebiete vereinbart wurde.
    Bodo und Stefan haben heute Namenstag.
  2. Der chinesische Kaiser Zhu Di weiht 1421 die “Verbotene Stadt” als sein Herrschaftszentrum ein.
  3. In Bonn heiratet an diesem Tag im Jahre 1583 der zum evangelischen Glauben übergetretene Kurfürst und Kölner Erzbischof Gebhard I. von Waldburg die Gräfin Agnes von Mansfeld-Eisleben. Der Erzbischof wird abgesetzt und vom Papst exkommuniziert. Da er nicht weichen will, kommt zum Truchsessischen Krieg, in dem katholische Truppen schließlich die Verbündeten des Erzbischofs besiegen. Das Rheinland bleibt beim “richtigen Glauben”, wie es dort oft noch heißt.
  4. Alexander Selkirk wird 1709 von einer der Juan-Fernández-Inseln gerettet, wo er über 4 Jahre allein überlebte. Er wurde zum Vorbild für die Figur Robinson Crusoe.
  5. Das Zentralkomitee der KPdSU gibt 1990 das Machtmonopol der Partei in der Sowjetunion auf.
  6. Ebenfalls 1990 stellt der südafrikanische Präsident Frederik Willem de Klerk in einer Rede Reformen in Aussicht: Die verbotenen Parteien African National Congress und Pan Africanist Congress wieder sollen zugelassen, Einschränkungen der Pressefreiheit und der Ausnahmezustand aufgehoben und die Apartheid gelockert werden.
  7. Im Jahre 2002 heiraten der niederländische Kronprinz Willem-Alexander und die Argentinierin Máxima Zorreguieta.
  8. Die CDU gewinnt 2003 Jahren die Landtagswahl in Niedersachsen. Christian Wulff kann dadurch Ministerpräsident werden. Er nutzt die folgenden Jahre, um seine gewachsene Macht für seinen Vorteil einzusetzen. So erhält er vergünstigte Kredite für den Kauf seines Wohnhauses, lässt sich von Unternehmern zu Luxusurlauben einladen und sagt dem Parlament über seine Verstrickungen zumindest nicht die ganze Wahrheit. Zwischenzeitlich wurde Wulff Bundespräsident und man spricht man in Zusammenhang mit ihm vom “Hannoversumpf”. In der deutschen Sprache etablierte sich das Verb wulffen.
  9. James Joyce wird 1882 geboren. An seinem Geburtstag im Jahr 1922 erscheint sein wichtigster Roman “Ulysses” – allerdings noch um einige für die damalige Zeit zu obszön wirkende Szenen gekürzt.
  10. Alissa Sinowjewna Rosenbaum – bekannt als Ayn Rand – kommt 1905 auf die Welt.

10 Bauernregeln zum Dezember

  1. So kalt wie im Dezember, so heiß wird’s im Juni.
  2. Dezember lind, der Winter ein Kind.
  3. Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.
  4. Kalter Dezember und fruchtbar Jahr sind vereinigt immerdar.
  5. Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.
  6. Dezember, kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.
  7. Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.
  8. Donnert’s im Dezember gar, kommt viel Wind im nächsten Jahr.
  9. Herrscht im Dezember recht strenge Kält’, sie volle 18 Wochen hält.
  10. Dezember ohne Schnee tut erst im Märzen weh.

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10 Bauernregeln zum November

  1. November hell und klar, ist nicht so übel für das nächste Jahr.
  2. Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
  3. Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbringender wird das Feld.
  4. Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.
  5. Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.
  6. Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
  7. Gefriert im November schon das Wasser, wird der Januar umso nasser.
  8. Donnert’s im November gar, so folgt ein gesegnetes Jahr.
  9. Blühn im November die Bäume auf’s Neu’, dann währet der Winter bis zum Mai.
  10. Sitzt im November das Laub fest an den Ästen, kommt bald der Winter mit strengen Frösten.

10 Bauernregeln zum Oktober

  1. Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Januar milde Zeit.
  2. Sitzt im Oktober fest Laub am Baum, kommt ein strenger Winter kaum.
  3. Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein, ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
  4. Oktober rau, Januar flau.
  5. Oktoberhimmel voll Sterne hat warme Öfen gerne.
  6. Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.
  7. Warmer Oktober bringt, fürwahr, stets einen kalten Februar.
  8. Schneit’s im Oktober gleich, wird der Winter weich.
  9. Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.
  10. Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt.

 

10 Bauernregeln zum August

  1. Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.
  2. Stürmt es im August so gibt es weder Wein noch Most.
  3. Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  4. Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
  5. Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
  6. Nasser August macht teure Kost.
  7. Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.
  8. Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  9. Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
  10. Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.

 

10 Bauernregeln zum Juli

  1. Wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, so wird man lange Regen han.
  2. Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  3. Fällt kein Tau im Julius, Regen man erwarten muss.
  4. Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
  5. Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.
  6. Ein tüchtig’ Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
  7. Baut im Juli die Ameis’ groß den Hauf’, folgt ein strenger Winter drauf.
  8. Wenn großblumig im Juli wir Disteln erblicken, will Gott gar guten Herbst uns schicken.
  9. Legst du im Juli nochmals Bohnen, wird sich im Herbst die Ernte lohnen.
  10. So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.

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10 Baurnregeln zum Juni

  1. Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.
  2. Ohne Tau kein Regen heißts im Juni allerwegen.
  3. Im Juni kühl und trocken, gibt’s was in die Milch zu brocken.
  4. Wenn im Juni der Nordwind weht das Korn zur Ernte trefflich steht.
  5. Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.
  6. Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh den Bauer.
  7. Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.
  8. Ist der Juni warm und nass gibts viel Korn und noch mehr Gras.
  9. Im Juni viel Donner bringt einen trüben Sommer.
  10. Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.

10 Bauernregeln zum Mai

  1. Donner und Fröste im Wonnemond, Müh’ und Arbeit wenig lohnt.
  2. Das Jahr fruchtbar sei, wenn’s viel donnert im Mai.
  3. Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
  4. Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun’ und Fass.
  5. Wenn im Mai die Wichteln schlagen, läuten sie von Regentagen.
  6. Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.
  7. Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
  8. Mairegen bringt Segen.
  9. Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
  10. Maientau macht grüne Au.

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