Internetregel: Poe’s Law

Poe’s Law lautet:

Without a winking smiley or other blatant display of humor, it is uttrerly [sic] impossible to parody a Creationist in such a way that someone won’t mistake [it] for the genuine article.

Auf Deutsch:

Ohne einen zwinkernden Smiley oder eine andere offensichtliche Darstellung von Humor ist es absolut unmöglich, einen Kreationisten so zu parodieren, dass niemand es für einen echten Beitrag hält.

Poe’s Law wurde erstmals am 10. August 2005 in einem Forum veröffentlicht.

HTTP Fehlermeldungen für Websurfer

Hier finden Sie die wichtigsten HTTP Fehlermeldungen, die Ihnen beim Websurfen begegnen können – und was Sie ggf. dagegen machen können.

300 Multiple Choices

Dieser Fehler tritt dann auf, wenn mehrere Seiten/Ressourcen in Frage kommen. Das kann z.B. sein, wenn Sie einfach testseite.de/beispiel eingeben und es eine gleichnamige .html Datei und ein gleichnamiges Verzeichnis gibt. Der Server gibt Ihnen dann die Auswahlalternativen vor.

401 Unauthorized

Sie haben keine Zugriffsrechte, um auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Überprüfen Sie, ob Sie sich bei der Eingabe der Zugangsdaten vertippt haben. Haben Sie gar keine Daten oder gehen davon aus, dass diese stimmen sollten, fragen Sie den Betreiber der Webseite nach dem aktuellen Benutzernamen und Passwort.

403 Forbidden

Es ist Ihnen verboten, auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Das kann an unzureichenden Zugriffsrechten liegen (siehe oben Fehlercode 401) oder auch daran, dass die entsprechende Ressource generell gesperrt ist. Es kann aber auch sein, dass die gewünschte Information nur mit einem speziellen Protokoll zugelassen ist. Versuchen Sie dann, der Adresse https:// statt http:// voranzustellen oder umgedreht.

404 Not Found

Die gewünschte Information ist nicht auf dem Server. Entweder sie wurde inzwischen gelöscht (toter Link) oder Sie haben sich bei der Eingabe der Webadresse einfach vertippt, also z.B.
http://www.umstellung.info/ernaehung/ statt
http://www.umstellung.info/ernaehrung/

Sollte die entsprechende Ihrer Meinung nach aber da sein, informieren Sie den Webmaster.

500 Internal Server Error

Dieses ist eine allgemeine Fehlermeldung des Servers, auf den man gerade zugreifen will. Probieren Sie einfach ein bisschen später, auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Wenn es dann immer noch nicht geht, informieren Sie den Betreiber des Servers, damit sich dieser um das Problem kümmern kann.

501 Not Implemented

Sie versuchen, mit einer Methode auf den Server zuzugreifen, die dieser nicht unterstützt. Meist deutet das aber auch auf einen Fehler beim Server hin. Sie können aber alternativ versuchen, mit einem anderen Browser auf die Seite zuzugreifen.

507 Insufficient Storage

Dafür können Sie meist nichts – der Server hat einfach zu wenig Speicher, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. In seltenen Fällen kann man sich aber behelfen: Wenn Sie z.B. versuchen, ein Bild hochzuladen, das der Server skalieren soll und dieses ist z.B. zu groß, können Sie probieren, direkt eine kleinere Variante des Bildes hochzuladen.

Microsoft Expression Web und Expression Design kostenlos

Nicht nur Adobe kann ältere Vollversionen verschenken, das kann auch Microsoft.

Derzeit kann man Expression Web und Expression Design bei Microsoft selbst kostenlos downloaden. Auf den englischsprachigen Download-Seiten findet man auch jeweils die deutschen sowie weitere internationale Versionen.

Bei Expression Web 4 handelt es sich um einen sehr soliden WYSIWYG HTML Editor, der professionellen Ansprüchen gerecht wird. Vorgänger der Software ist übrigens das berühmt-berüchtigte MS FrontPage. Expression Design 4 ist ein vektorbasierendes Bildbearbeitungsprogramm.

Beide Programme sind Mitte 2010 erschienen, werden von Microsoft nun aber nicht mehr fortgeführt und stattdessen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

expression-designMicrosoft Expression Design – jetzt kostenlos

Mitmachen beim Brigitte Food-Blog Award

brigitte-food-blogaward-gSie betreiben einen Food Blog? Dann bewerben Sie sich beim Brigitte Food-Blog Award 2011.

Ein Jahr lang wird die Jury (u.a. mit Alpha-Food-Bloggerin Nicole Stich) jeden Monat fünf Blogs vorstellen, aus denen dann die Leser ihren Favoriten wählen können. Aus den 12 Monatssiegern wird dann von der Jury der Jahressieger gekürt, der eine Rezeptstrecke in der gedruckten Ausgabe der Brigitte mitgestalten darf.

Viel Erfolg beim Mitmachen!

facebook vs. Google+ – und wer wirklich gewinnen wird

Allenthalben wird diskutiert, wer den Zweikampf zwischen facebook und google+ gewinnen wird. Und in diesem frühen Stadium von google+ ist dies sicherlich noch ein gutes Stückchen Glaskugelleserei, denn bei beiden Plattformen ist nur schwer abzusehen, in welche Richtung sie sich entwickeln.

Mein erster Eindruck ist: google+ entwickelt sich eher zur Gefahr für twitter und für professionelle Netzwerke wie xing und LinkedIn, während facebook sich zu einem Entertainment-Netz für die Freizeit entwickeln wird. Doch so oder so wird es in jeder Hinsicht große Überschneidungen zwischen beiden Plattformen und der Nutzerschaft geben.

Daher wird es zwei Gewinner geben.

Zunächst sind das Sie. Denn facebook wie Google werden alles tun, um das beste Umfeld für Sie zu bieten. So trivial, so klar, so gut.

Besonders interessant ist aber ein anderer Aspekt. Erste Unternehmen sind dazu übergegangen, in ihre facebook-Seiten mehr Energie zu stecken, als in ihre klassischen Websites, manchmal leiten Domains nur noch auf facebook-Präsenz. Auf Plakaten, in TV-Spots und in Print-Anzeigen springt einem statt der Webadresse das f entgegen. Diskussionen verlagern sich von Blogs und Foren auf facebook und Flirtseiten werden zu facebook-Apps. Die Frage, ob das Web 3.0 einfach nur noch facebook heißt, stand durchaus im Raum.

Und jetzt das alles auch noch einmal auf google+? Den Aufwand, hier parallel in gleichem Umfang tätig zu werden, ist für die meisten Unternehmen zu groß und nicht zielführend. Andererseits werden sie um Aktivitäten auch dort nicht herumkommen. Daher werden sie ihre Hauptaktivitäten auf einen anderen Ort im Web verlagern: die klassische Website.

Und damit steht der wahre Gewinner fest: das Web wie wir es kennen, bestehend aus Millionen Sites, mit seiner Anarchie, mit seiner Freiheit, mit all seinen Stärken und Schwächen.

facebook und google+ werden Aggregatoren sein, die das zusammenfassen, was uns interessiert. Sie werden gleichsam zu Suchmaschinen, die vorher wissen, was wir suchen wollen werden und uns diese Ergebnisse in ihren Streams präsentieren. Dabei werden Sie auf eigene Inhalte aber in erster Linie auf klassische Websites verweisen.

Die mögliche Machtbalance zwischen facebook und google+ wird damit die Rettung des freien Internet sein, wie wir es kennen.

Warum ich Wunderlist liebe

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein ziemlicher Chaot bin. Das mag auch daran liegen, dass ich bisher nicht das richtige Tool gefunden haben, um meine Aufgaben zu verwalten.

Das könnte sich jetzt gerade geändert haben – dank Wunderlist.

Wunderlist ist eine ganz schlanke, etwas unkonventionelle Aufgabenverwaltung, die die Daten in der Cloud ablegt und derzeit auf folgenden Plattformen/Geräten verfügbar ist:

  • Android
  • Windows Desktop
  • Windows Phone
  • iOS (iPhone und iPad)
  • OS X

Und natürlich gibt es einen Webzugriff, der mit jedem gängigen Browser funktioniert.

Die Registrierung ist kostenlos und schnell gemacht – E-Mail Adresse und Passwort hinterlegen und schon kann es losgehen. Und auch die weitere Nutzung wird nicht berechnet.

Vornehmlich nutze ich die Android App mit meinem HTC Desire HD und greife gelegentlich über den Browser auf meine Aufgabenlisten zu. Insoweit werde ich mich bei den folgenden Ausführungen auch auf die App konzentrieren.

Bei Wunderlist organisiert man seine Aufgaben in Listen, die sich ähnlich verhalten wie Ordner. So habe ich mir eine Liste für meine beruflichen Tasks, private Aufgaben und für meine Webprojekte erstellt.

Neue Aufgaben werden schnell erstellt, indem man diese einfach in ein überall präsentes Eingabefeld eintippt. Zu jeder Aufgabe kann man zudem eine Notiz hinterlegen, ein Fälligkeitsdatum festlegen, sich zu einem bestimmten Datum/Zeit per E-Mail erinnern lassen und sie priorisieren. Auch der Wechsel zwischen Listen ist ohne Probleme möglich – und natürlich das als “erledigt markieren” sowie das Löschen. Listen kann man auch mit anderen teilen, was ich aber noch nicht getestet habe.

Praktisch: neue Aufgaben können per E-Mail angelegt werden. Einfach von der Adresse aus, mit der man sich registriert hat, eine E-Mail an me@wunderlist.com schreiben und schon ist die neue Aufgabe eingetragen.

Das war es auch schon im wesentlichen.

Das besondere an Wunderlist ist für mich, dass es einfach schlank und smart daher kommt und ich von überall her Zugriff auf meine aktuellen Tasks habe. Ohne den ganzen Overload wie ihn viele andere Tools mit sich bringen.

Sicher, einige kleine Macken gibt es noch und auch die ein oder andere Funktionserweiterung wünsche ich mir, aber darüber kann ich angesichts der Vorteile durchaus hinwegsehen.

Hier der QR Code für die Android-App. Ansonsten gibt es alle Downloads und die Web-Version unter wunderlist.com.

wunderlist-android-qr

Wer weiß, vielleicht werde ich dank Wunderlist noch ein ordentlicher Mensch…

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Machen Sie mehr aus Ihrer Leidenschaft

Jeder Mensch hat etwas, was ihn besonders interessiert, ob Hobby oder ein Interesse, die dann zur Leidenschaft werden. Bei mir ist es z.B. das Thema Ernährung im weitesten Sinne – von den theoretischen Grundlagen bis hin zu Kochrezepten.

Aus dieser Leidenschaft heraus entstand meine Seite über Ernährungsumstellung, die derzeit durchschnittlich gut 175 Besucher pro Tag hat. Die Inhalte entstehen auf meinen Pendelfahrten zwischen Bonn und Köln. Diese ansonsten mehr oder weniger tote Zeit wird besser genutzt, es macht Spaß zu schreiben, Feedback in Form von mehr Besuchern, Kommentaren und Mails zu erhalten und mit den Werbeerlösen das ein oder andere Kochbuch kaufen zu können, das dann wieder rezensiert werden kann.

Warum ich das schreibe? Gestern sprach mich ein alter Schulfreund an, der sich ebenfalls mit einem Thema intensiver auseinandersetzt und darüber berichten möchte. Er wollte wissen, wie er am besten vorgehen solle.

Aus diesem Grund werde ich eine kleine Artikelserie schreiben, die sich mit dem Thema auseinandersetzt, wie man eine Website zu seiner eigenen Leidenschaft erstellt und nach vorne bringt. Da der Schwerpunkt auf Blogs liegen wird, veröffentliche ich alle zugehörigen Beiträge in der Kategorie “becomeablogger”.