10 Fakten zum Rosenmontag

  1. Der Rosenmontag ist der Höhepunkt des Karnevals in vielen Regionen, insbesondere im Rheinland und in Rheinhessen. Er ist kein gesetzlicher Feiertag, doch geben ihn viele Unternehmen als Brauchtumstag frei; in anderen muss man oftmals nur einen halben Tag Urlaub nehmen.
  2. Er findet jeweils am Montag vor Aschermittwoch statt. Der frühestmögliche Termin ist der 2. Februar, was zuletzt 1818 der Fall war und das nächste Mal 2285 sein wird. Der späteste mögliche Termin ist der 8. März, was das letzte mal 1943 war und das nächste mal 2038 sein wird.
  3. Über die Herkunft des Namens gibt es zwei Theorien. Die eine rührt daher, dass das Festkomitee Kölner Karneval seine Jahreshauptversammlung am Montag nach dem Rosensonntag (Laetare) hatte und daher auch Rosenmontagsgesellschaft hieß – dementsprechend soll dann auch der Umzug am Karnevalsmontag so genannt worden sein. Die andere Theorie, u.a. von den Gebrüdern Grimm vertreten, besagt, dass es der “rasende” Montag sei.
  4. Der erste organisierte Rosenmontagsumzug heutigen Typs fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Es folgten Düsseldorf (1825), Bonn (1828) und 1838 schließlich auch Mainz. Die Umzüge blicken aber auf Vorläufer zurück – so ist für Bonn ein von Clemens August organisierter Karnevalsumzug am 6. Februar 1731 überliefert: “Der Zug solcher Hochzeit ging von hiesiger Residenz gegen 4 Uhren Nachmittags durch die Hauptstraßen der ganzen Stadt, und bestand in 12 mit allerhand Grün und Zierathen ausgeschmückten offenen Bauernwagen, und ward demnächst dieses Festin mit einem prächtigen Abendmahl und darauf folgenden masquirten Bal beschlossen.”
  5. Die über das Rheinland herrschenden Preußen sahen den Karneval kritisch und verboten die Züge bald. Erst ab Anfang der 1840er Jahre konnten sie wieder stattfinden. Zu einer weiteren Unterbrechung der Tradition kam es dann während und nach dem ersten und zweiten Weltkrieg. Ab Ende der 1940er Jahre konnten sich die Züge dann in den Hochburgen wieder etablieren.
  6. Heute finden Rosenmontagsumzüge u.a. in Köln, Bonn, Düsseldorf, Mainz, Aachen, Koblenz, Eschweiler und Braunschweig statt und ziehen oftmals mehrere 100.000 Zuschauer an.
  7. An den Zügen nehmen aufwendig gestaltete Wagen teil, die oft politische Botschaften haben. Dazu kommen Musikgruppen, Tanzgruppen und andere Karnevalsgesellschaften.
  8. Für die Zuschauer ein Highlight sind die Süßigkeiten, die verteilt und im Rheinland auch “Kamelle” genannt werden Beim Kölner Rosenmontagszuge wurden in den letzten Jahren im Schnitt über 300 Tonnen Süßigkeiten verteilt, dazu kommen regelmäßig über 300.000 Blumen (“Strüssjer”) und viele weitere Geschenke, z.B. Taschentücher, Bälle, Stofftiere und andere kleine Geschenke.
  9. Viele Züge wurden 1990 wegen Sturms und 1991 wegen des Golfkriegs abgesagt. Damals fand dann in Köln spontan erstmals der Geisterzug statt, der heute ein fester Bestandteil des Kölner Karnevals ist.
  10. Noch praktische Tipps zum Schluss: Zu den Zügen geht man natürlich kostümiert. Will man Kamelle fangen, sollte man eine Tüte nicht vergessen. Da die Züge sehr lange dauern können – in Köln z.B. über sechs Stunden – sollte man bequeme warme Schuhe anziehen und auch auf der Witterung entsprechende Kleidung achten.

10 Dinge, die man in Ras Al-Khaimah gemacht haben sollte

Ras Al-Kaimah, manchmal auch Ras-Al-Chaima geschrieben, ist das nördlichste der 7 Emirate der VAE. Es ist noch nicht so weit entwickelt wie Dubai oder Abu-Dhabi, hat in den letzten Jahren aber angefangen, sich dem Tourismus zu öffnen. So gibt es z.B. schöne Hotels auf der künstlich angelegten Al Marjan Insel (Al Marjan Island), die perfekt für einen Badeurlaub sind. Hier sind 10 Tipps, was man sonst noch in dem kleinen Emirat gemacht haben sollte:

  1. Wüstensafari
    Ein unbedingtes Muss ist eine Safari mit Jeeps durch die Wüste. Diese werden oft in Kombination mit einem Besuch eines Beduinencamps angeboten, was mit Bauchtänzerin und Barbecue dann zwar etwas touristisch ist, aber dennoch ein Erlebnis. Ideal für diese Fahrten ist der spätere Nachmittag, es ist dann nicht mehr so heiß und man erlebt den Sonnenuntergang in der Wüste. Bucht man am besten direkt im Hotel vor Ort, Richtpreis sind rund 50 Euro je Person.
  2. Die Geisterstadt Jazirat Al Hamra
    Zwischen Al Majan Island und Ras Al Khaima City liegt die Geisterstadt Jazirat Al Hamra. Das Dorf wurde im 14. Jahrhundert gegründet und in den 1960er Jahren aufgegeben, wirkt aber teilweise so, als wären die Bewohner gerade erst verschwunden. Tipp: Mit dem Taxi hinfahren (ist spottbillig) und auf dort auf Fotosafari gehen. Tolle Motive und besonders in der Dämmerung eine unheimliche Atmosphäre garantiert!
  3. Souks
    Natürlich hat Ras Al-Khaima City auch Souks. Diese ähneln aber eher Einkaufsstraßen, an denen sich Geschäft an Geschäft reiht. Besonders gut kann man Goldschmuck kaufen, der hier sehr günstig ist. Daneben gibt es Kleidung und viele Souvenirs sowie entgegen offizieller Behauptungen auch gefälschte Markenprodukte. Der Taxifahrer ihres Vertrauens kennt den Weg.
  4. Nationalmuseum
    Wenn man schon in Ras Al-Khaima City ist, sollte man dem Nationalmuseum einen Besuch abstatten. Es ist im alten Fort gelegen, das allein schon einen Besuch wert ist. Erwarten Sie kein modernes Museum westlichen Stils. aber Sie erhalten einen interessanten Einblick in die Geschichte des Emirats, Eintritt 15 Dirham für das Familienticket (ca. 4 Euro).
  5. Eine Moschee besuchen
    Der Besuch einer Moschee gehört zum Pflichtprogramm. Sehenswert sind die historische Mohammed Bin Salim Moschee unweit des Nationalmuseums sowie die Sheikh Zayed Moschee an der Al Qawasim Corniche. Wichtig ist, dass Sie auf angemessene Kleidung achten.
  6. Dhayah Fort
    Etwas abseits gelegen von der Hauptstadt ist das Dhayah Fort, die einzige noch erhaltene Höhenfestung der VAE. Hier hat man einen fantastischen Blick auf Berge, Meer und die Palmenoase.
  7. Malls
    Natürlich gibt es auch große Malls in Ras Al-Khaima. Das eine ist die Al-Hamra Mall, unweit Al Marjan Island. Sie ist schon etwas älter und hat nicht so viele exklusive Geschäfte, aber einen eigenen Charme. Daneben gibt es näher an der Hauptstadt die modernere RAK Mall. Zu beiden werden von Hotels aus Bustranfers angeboten, aber auch mit dem Taxi ist es nicht teuer.
  8. Reiten und Quad
    Neben dem Reiten auf Kamelen – das bei vielen Wüstensafaris inklusive ist – gibt es hier auch die Möglichkeit, auf Pferden in der Wüste zu reiten. Wer es nicht so mit Tieren hat, kann mit dem Quad durch die Sanddünen fahren, was auch bei vielen Wüstensafaris angeboten wird.
  9. Wassersport und Meer
    Wer in Ras Al-Khaima Urlaub macht, ist im Regelfall direkt am Meer. Und das sollte man auch nutzen. Gerade in den Hotelanlagen werden vielfältige Wassersportaktivitäten angeboten – JetSki, SUP (Stand Up Paddling), Speed Boat und vieles mehr. Wem das zu sportlich ist, der mach eine gemütliche Fahrt mit einer Dau.
  10. Ab in die Umgebung
    Ras Al-Khaima ist natürlich auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in andere Emirate. Dubai grenzt direkt an und ist ein lohnendes Ziel, allein schon wegen des Burj Khalifa. Aber auch Abu Dhabi oder der Oman sind nicht weit. Wenn Sie die Zeit haben, sollten Sie also zumindest Dubai einen Besuch abstatten.

Die 10 Tipps sind von Severin, der im Juli 2018 selbst in Ras Al-Khaima Urlaub gemacht hat. Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe 10 Dinge in… Alle Beiträge dazu gibt es hier in der Übersicht

10 Dinge, die man in Laos getan haben sollte – Vorschläge von Bendix

  1. Tubing in Vang Vieng – Sich einfach mal entlang eines Stromes zwischen Kalksteinfelsen und Regenwald treiben lassen ist so ziemlich das entspannteste, was du für eine lange Zeit gemacht haben wirst. Ob auf dem breiten, öffnen Fluss, in einem schmalen Nebenstrom oder in einer angrenzenden Höhle, Tubing ist her das entspannteste Fortbewegungsmittel.
  2. Sonnenuntergang am Mekong-Ufer – Es gibt kaum schönere und entspanntere Orte, an denen man einen Drink zum Sonnenuntergang genießen kann als in der Hauptstadt von Laos. Obwohl Vientiane als Hauptstadt des Landes einen Gewissen Trubel mit sich bringt, lässt sich abseits von Starbucks und Co. immer ein entspanntes Plätzchen finden. Abhängig von der Jahreszeit kann man sich entweder am ausgetrockneten Rand des Flussbettes niederlassen oder sich in auf die Terrasse am Ufer hinsetzen und sich zurücklehnen.
  3. Buddha Park – Etwa 20 Kilometer östlich der Hauptstadt findet man ein etwa 2 Fußballfelder großes Gebiet welches von gläubigen des Landes als spirituelles Zentrum aufgebaut wurde. Viele der Gebetsstätten sind nicht nur schön zu Fotografien, sondern laden die Besucher zum beklettern ein. Die größte Statue des Parks schein massiv zu sein, während das innere aber mit räumen und Treppen zu unterschiedlichen Ebenen ausgestattet ist. Und sogar das „Dach“ betretbar ist.
  4. Kong Lor Höhle – Mit einer 7 Kilometer langen Höhle die komplett mit Wasser gefüllt ist, bietet die Kong Lor nicht nur ein einmaliges Erlebnis bei dem so tief in einen Berg eingedrungen wird wie es nur die wenigsten Menschen dieser Welt erleben werden, sondern auch der Ausblick der sich vor einem Aufbaut, wenn man die Höhle an der anderen Seite wieder verlässt, ist atemberaubend. Auf den 7 Kilometern, die man durch die Höhle zurücklegt vergisst man komplett über Raum und Zeit und ist von den Wasserfällen, Seen und Kalksteinen im Inneren des Berges wie in Trance versetzt. Nach dem man am Ende der Höhle dann zurück ans Tageslicht kommt, bauen sich hunderte Meter hohe Kalksteinberge auf, die von unberührtem Urwald besetzt sind.
  5. Kletterkurs im Phou-Hi-Poun-Biodiversitäts-Nationalpark – Wer schon immer mal wissen wollte, wie es sich anfühlt, nur an einem dünnen Seil befestigt zu sein und 30 Meter über dem Boden, auf Höhe der Baumgipfel an einem Felsen zu hängen, wird hier den Spaß seines Lebens haben. Eine deutsche Besitzerin hat sich vor mehreren Jahren einen Traum erfüllt und leitet nun das im Nationalpark versteckte zuhause für die Kletterer dieser Welt. Durch die vielen unterschiedlichen Kalksteine im Nationalpark sind den Routen kein Ende gesetzt und die Kletterlehrer gehen jedes Wochenende zusammen Klettern, um neue Routen zu erkunden und mit Karabinern zu versehen, damit Laien diese Routen nach klettern können. Nicht nur die Erfahrung des Kletterns selbst ist es wert, diese Station auf deiner Route durch Laos einzutragen, sondern auch die Straße die sich vorbei an Flüssen und bewachsenen Kalksteinbergen schlängelt, bietet viele beeindruckende Aussichtspunkte.
  6. Die Wasserfälle vor Pakse – In dem angrenzenden Nationalpark der direkt neben Pakse, eine Stadt im Süden von Laos, liegt, bietet sich durch die Topographie der Gegend ein besonderes Naturschauspiel. Der Fluss Vang Ngao spreizt sich in zwei und wird auf dem Weg ins Tal von mehreren Klippen zu reißenden und gigantischen Wasserfällen, die sich auch beiden Teilen des Flusses finden lassen. Insgesamt gibt es 4 sehenswerte Wasserfälle, die besucht werden können, während man nicht mal 20 Kilometer mit dem Auto oder Motorrad auf das Bolaven Plateau hinauffährt. Der beeindruckendste Wasserfall ist der Tad Fane, welcher mit über 120 Metern der höchste Wasserfall des Landes ist und von einer Plattform auf der anderen Seite des Wasserfalls sehr gut fotografiert werden kann (siehe Bild unten).
  7. Ein Kaffee auf dem Bolaven Plateau – Wo gibt es besseren Kaffee als wenige hundert Meter neben der Plantage? Kaum wo ist die Antwort. Neben dem Kaffee und den Plantagen bietet die höchste Stelle des Plateaus noch Flüsse, Seen und einheimische Dörfer, alles zusammen in einer sehr ruhigen Atmosphäre und in stille.
  8. Wat Phou – Wenn ein Tempel älter als die historische Stadt Angkor Wat aber eben so beeindruckend ist, sagt es viel über einen Ort aus. Der fast freistehende Tempel der auf einem Berg errichtet wurde, bietet nicht nur interessante Einblicke in eine lang vergangene Zeit zu, er ermöglich auch einen schönen Ausblick auf das Gebiet rund um den Mekong. Begonnen hat die Geschichte des Tempels als eine Hinduistische Gebetsstätte aus dem Jahr 500 nach Christus. Mit den Jahrhunderten wurde das Gebiet aber durch verschiedenste Faktoren verändert um umgebaut. Die heute noch stehenden Konstruktionen werden auf da 11. Jahrhundert datiert und die Rolle des Hindu Tempels wurde von Buddhisten übernommen, was bis heute immer noch der Fall ist.
  9. Weiße Fluss Delfine im Mekongdelta beobachten – Dies ist eine der Dinge die man definitiv noch seinen Enkel Kindern und Urenkeln erzählen wird. Im Delta des Mekongs gibt es noch wenige Exemplare des vom Aussterben bedrohten Weißen Flussdelfins, welcher im Rahmen einer Kajaktour im von einer der Inseln im Mekongdelta aus beobachtet werden können.
  10. In einem Tempel übernachten – Es gibt keine zweite Möglichkeit bei der man den einheimischen eines Landes wie Laos näherkommt, als wenn man in deren Heiligenstätten übernachtet. Hiermit meine ich keinen Touristen Schnickschnack in einem Tempel-Hotel, sondern die tatsächlichen Tempel die im ganzen Land verteilt sind. Die meisten dieser Hotels haben Pritschen für Gäste bereit und lassen auf Nachfrage, jeden dort schlafen. Üblich ist es auch, dass sie den Gästen Proviant mitgeben und ihre Lebensweise teilen.

Die Liste unserer „10 Dinge“ Reihe wurde von Bendix Holtgraefe erstellt. Geboren und aufgewachsen ist er in Hamburg. Seit dem 16. Lebens Jahr hat er aber ein Jahr in den USA gelebt, ein halbes Jahr in Österreich und seit eineinhalb Jahren ist er an einer dänischen Universität immatrikuliert. Er ist angehender Bauingenieur, Marketing Manager bei Trendhim und schreibt über seine Reisen und andere Themen auf seinem Blog Der Begeisterte.

10 Dinge, die man auf Teneriffa gemacht haben sollte

Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings, ist bekannt für seine Strände, die Sonne und den Teide. Mit dem Loro Parque und dem Siam Park stehen dort zwei weltbekannte Freizeitparks und El Médano ist das Paradies für Windsurfer und Kitesurfer. Doch Teneriffa hat mehr zu bieten, als nur Strandurlaub und große Hotels. Dinge, die viele nicht wissen, die aber der Grund dafür sind, dass immer mehr Individualurlauber private Ferienunterkünfte auf Teneriffa suchen.

Hier kommen 10 Tipps für einen Urlaub auf der größten Insel der Kanaren:

  1. Schnorcheln gehen
    Wenn ans Schnorcheln gedacht wird, fallen den meisten Menschen sofort die berühmten Hotspots ein: Australien, Malediven, Rotes Meer oder Karibik. Teneriffa muss sich aber auch nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Durch die gemäßigt warmen Gewässer der Kanaren findet sich ein wirklich großer Artenreichtum an Fischen, Schildkröten, Tintenfischen und vielem mehr, das es zu erkunden gibt.
  2. Whale Watching
    Vielen ist nicht bewusst, dass es vor der Küste die weltgrösste fest ansässige Ansammlung von Pilotwalen gibt. Zu diesen gesellen sich viele Delfine, so dass Wale und Delfine das ganze Jahr hindurch beobachtet werden können. Wer ganz viel Glück hat, bekommt sogar Großwale oder auch Orcas zu Gesicht, die an der Insel vorbei ziehen.
  3. Eine Guachinche besuchen
    Im Norden von Teneriffa gibt es viele Guachinches. Bei diesen handelt es sich um Garagenrestaurants, in denen die Weinbauern ihren Wein und echt kanarische Hausmannskost anbieten dürfen. Wer wirklich gut und günstig essen möchte, kommt um den Besuch einer Guachinche nicht herum. Aber Achtung: Sie liegen auf keinen Fall in Tourismusorten. Dort nutzt den Namen zwar auch gerne, aber eine echte Guachinche liegt auf dem Grundstück des Weinbauern, sei es in einer Garage oder mitten auf dem Feld. Und: Im Süden gibt es keine echten Guachinches…
  4. Charco statt Strand
    Wer keine Lust hat, sich mit allen anderen Urlaubern an den Strand zu legen, der sollte sich an die Charcos begeben. Bei diesen handelt es sich um Natursteinbecken an den felsigen Küstenabschnitten, die quasi einen natürlichen Pool darstellen. Beispiel dafür sind der Charco del Viento oder der Charco La Laja im Nordwesten der Insel, oder auch das Naturschwimmbad in Puerto Santiago im Süden der Insel. Auch in Alcalá gibt es einen schönen Charco.
  5. Wandern in Teno Alto
    Wenn es ums Wandern geht, so sind die Touren im Teide Nationalpark oder im Anagagebirge am bekanntesten. Teno Alto hingegen ist kaum bekannt, der Weg nicht ganz so leicht zu finden und das Ergebnis der Wahnsinn. Wer hier wandern geht, kommt bis auf die berühmten Klippen von Los Gigantes und kann einen sagenhaften Blick auf den Atlantik und die Nachbarinsel La Gomera genießen.
  6. Mandelblüte in Santiago del Teide
    Ab Ende Februar lohnt sich ein Besuch des Ortes Santiago del Teide, denn dann stehen die Mandelbäume in voller Pracht. Die Gemeinde veranstaltet zu dieser Zeit im Rahmen des Festes „Fiesta del Almendro en flor“ sogar Wanderungen durch das Meer aus Mandelblüten und prämiert das schönste Mandelblütenfoto, das auf so einer Tour entstanden ist.
  7. Ein Besuch der Cueva del Viento
    Wer sich einen Vulkan von innen ansehen möchte, ist in Icod de los Vinos richtig. Die Höhle „Cueva del Viento“ reicht 17 Kilometer auf drei Ebenen in den Berg, beherbergt 150 Tierarten, kann allerdings nur 180 Meter in den Berg hinein besichtigt werden, was Sicherheitsgründe hat. Interessanter als der Drachenbaum, für den Icod eigentlich bekannt ist, ist die Höhle auf jeden Fall.
  8. Der Teide, aber nachts!
    Klar ist der Teide eine der Hauptattraktionen der Insel und tagsüber von vielen besucht. Aber: Wer mitten in der Nacht losfährt, sich warm anzieht und eine Thermoskanne mit Heißgetränk dabei hat, der erlebt in der den Teide umgebenden Kraterlandschaft bei klarer Sicht einen Blick auf die Milchstraße, den er nie wieder vergessen wird. Nicht umsonst steht genau dort oben eine der wichtigsten Sternenwarten Europas- Zur Krönung wird die Bergwelt dann beim Sonnenaufgang in ein goldenes Licht getaucht, das seinen ganz eigenen Zauber besitzt.
  9. Die Mascaschlucht durchwandern
    Ok, Masca ist jetzt kein echter Geheimtipp, aber ein absolutes Muss. Damit ist nicht gemeint, ein mal in den malerisch gelegenen Ort zu fahren, sondern tatsächlich mit dem Bus hoch, durch die Schlucht wandern und mit dem Wassertaxi nach Los Gigantes zurück. Wer schlau ist, befindet sich bereits um 10 Uhr in der Schlucht, denn wenn die Sonne der Kanaren von Mittag an in eine Schlucht mit hunderten Metern Fels rundherum scheint, dann kann es schon recht warm werden. Dafür wartet am Ende kristallklares Wasser für einen Sprung ins kühle Nass.
  10. Eine Romería mitfeiern
    Mit den Canarios zu feiern ist etwas ganz Besonderes, gerade bei einer Romería, einer Pilgerfahrt mit Ochsenkarren, Wein, Essen und viel Folklore. Sie finden in allen Orten der Insel statt und dienen dazu, dem Patron des Ortes seine Ehre zu erweisen. Ganz besonders groß und beliebt sind die Romerías in La Orotava, Los Realejos und Tegueste. Aber auch die kleineren Feste sind immer einen Besuch wert.

Alle diese Tipps zeigen Teneriffa, wie es wirklich ist: Viel Natur, viel Tradition und viel Abwechslungsreichtum. Diese Insel ist einfach zu schade, um den Urlaub in einer Hotelanlage oder ausschließlich am Strand zu verbringen.

Bild: (c) Andreas Westphal

Der Weg in den Bundestag als unabhängiger Kandidat

einzelkandidaten-bundestagDie Einzelbewerber

Immer wieder treten in einzelnen Wahlkreisen bei Bundestagswahlen von den Parteien unabhängige Kandidaten an, die auch Einzelbewerber, Parteilose oder einfach Unabhängige genannt werden.

Dies sind Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis und können mit der Erststimme gewählt werde. Erreicht ein Direktkandidat in seinem Wahlkreis die relative Mehrheit der Stimmen ist er als Abgeordneter in den Bundestag gewählt.

Bei der Bundestagswahl 2013 gab es immerhin 81 solche Einzelbewerber – von denen es aber keiner ins Parlament schaffte.

Voraussetzungen

Doch was muss man tun, um selber als unabhängiger Kandidat anzutreten? Zunächst gelten folgende Voraussetzungen:

  • Passiv wahlberechtigt – also als Kandidat wählbar – ist grundsätzlich jeder deutsche Staatsbürger, der volljährig ist. Es ist nicht erforderlich, dass man seinen Wohnsitz in dem Wahlkreis hat, in dem man antreten will.
  • Spätestens am 66. Tag vor dem vorgesehenen Wahltermin muss man bis 18h beim zuständigen Kreiswahlleiter seine Anmeldung abgegeben haben. Hierfür gibt es ein Formblatt (Formblatt Anlage 13 zu § 34 Abs. 1 BWO), das die notwendigen Angaben aufführt. Angeben muss man insbesondere den Familiennamen, die Vornamen, den ausgeübten Beruf oder anderen Stand (z.B. Student, Rentner…), das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Anschrift der Hauptwohnung. Daneben kann man statt des Parteinamens ein “Kennwort” angeben, das dann auf dem Wahlzettel erscheint; z.B. “Ihr unabhängiger Kandidat für Bonn” oder “Für Volksentscheide”.
  • Weiter braucht man 200 Unterschriften von Unterstützern, die in dem Wahlkreis, in dem man antritt, wahlberechtigt sind. Diese müssen die Erklärung auf einem Formblatt (Anlage 14 zu § 34 BWO) persönlich und handschriftlich unterzeichnen. Neben der Unterschrift sind dabei der Familienname, die Vornamen, Geburtsdatum und die Anschrift der Hauptwohnung sowie der Tag der Unterzeichnung anzugeben. Da die Wahlberechtigung der Unterstützerstimmen überprüft wird, empfiehlt es sich, aus Sicherheitsgründen mehr als 200 Unterschriften zu sammeln. Die Unterschriften müssen ebenfalls innerhalb der genannten Frist beigebracht werden.
  • Wenn alle Voraussetzungen passen, steht man als Direktkandidat auf dem Wahlschein.

Welches der zuständige Kreiswahlleiter ist, findet man auf den Internetseiten des Bundeswahlleiters. Der Kreiswahlleiter kann einem auch die entsprechenden Formulare zur Verfügung stellen.

Hilfen für Einzelbewerber

Als unabhängiger Kandidat kann man nicht auf die Unterstützung der Parteien zurückgreifen. Dennoch gibt es bestimmte Formen und Möglichkeiten der Unterstützung.

  • Zunächst hat jeder, der “sich um einen Sitz im Bundestage bewirbt, … Anspruch auf den zur Vorbereitung seiner Wahl erforderlichen Urlaub”, was sich aus dem Grundgesetz ergibt (Art. 48 GG). Dies sollte man mit seinem Arbeitgeber abstimmen.
  • Wahlkampfkosten sind möglicherweise steuerlich absetzbar; hier sollte man im Vorfeld mit seinem zuständigen Finanzamt Kontakt aufnehmen.
  • Spenden an Einzelbewerber sind anders als Parteispenden steuerlich nicht absetzbar. Möglich wäre es ggf. einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der dann den Direktkandidaten unterstützt. Spenden an diesen Verein könnten dann von der Steuer abgesetzt werden. Auch dieses Konstrukt sollte man vorher mit seinem Steuerberater, ggf. Rechtsanwalt und zuständigem Finanzamt absprechen, damit es nachträglich keine bösen Überraschungen gibt.
  • Unterstützung durch bestehende Vereine und Zusammenschlüsse ist ebenfalls möglich; so traten 1987 245 unabhängige Kandidaten der Friedensliste an; 2009 hatten 62 Kandidaten das Kennwort “Willi Weise Projekt” angegeben, das für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintritt. 22 Kandidaten wurden in diesem Wahljahr von der Wählervereinigung “Für Volksentscheide” unterstützt.
  • Nach der Wahl ist eine staatliche Zuwendung in Höhe von 2,80 Euro je gültige Stimme für den Einzelbewerber möglich. Diese wird aber nur gezahlt, wenn im Wahlkreis mindestens 10% der im Wahlkreis abgegebenen gültigen Erststimmen erreicht wurden. Diese Hürde ist vergleichsweise hoch und wurde bisher nur von wenigen Kandidaten erreicht. Nähers regelt § 49b BWG.

Ein Fazit

Bisher haben es erst drei Einzelbewerber in den Deutschen Bundestag geschafft, was 1949 der Fall war. Möglich war dies an sich nur durch das damals noch andere Wahlrecht sowie den Umstand, dass diese nur formell unabhängig waren, de facto aber von Parteien unterstützt wurden. Seit der Bundestagswahl 1953 erreichte kein Einzelbewerber mehr die relative Mehrheit der Stimmen in seinem Wahlkreis und nur neun mal wurden die für die Wahlkampfkostenerstattung notwendigen 10% erreicht.

Man möchte also meinen, dass es von vornherein aussichtslos ist, als Einzelbewerber anzutreten – dennoch kann dies lohnend sein, was ich in einem späteren Artikel hier betrachten werden.

Infografik – der Mallorca Strandguide

infografik-mallorca-strandguide

Diese Infografik von Check24 zeigt die schönsten Strände auf Mallorca -ob FKK Strand, Pary Strand, Familienstrände, Wassersport, Barrierefreie Zugänge zum Strand. Ein Muss für jeden Mallorca Urlauber.

Urlaub Checkliste – Den Sommerurlaub richtig planen!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Sommer hat unlängst begonnen und die Kinder fiebern ihren Ferien entgegen. Häufig sind die sechs freien Wochen, welche je nach Bundesland zwischen Ende Juni und Anfang September terminiert werden, zumindest teilweise mit Urlaub verplant.

Ob es ans Meer geht oder in die Berge ist unerheblich. Während der Nachwuchs die Vorfreude nicht exklusiv hat, tragen die Erwachsenen auch Verantwortung. Diese beginnt freilich bereits daheim, wo die wichtigsten Unterlagen und Klamotten einzupacken sind. Damit Nichts vergessen wird, steht eine umfassende Auflistung auf www.urlaub-checkliste.org bereit.

Sommerurlaub: Was darf keinesfalls fehlen!

Bei den Klamotten ist die Vergesslichkeit eher gering. Denn jeder ist in der Lage im Kopf durchzuspielen, was tagtäglich angezogen wird. Für den Sommer sind zunächst an folgende Gegenstände und speziellen Kleidungsstücke zu denken.

Badeutensilien: Das Meer ist das liebste Ausflugsziel im Sommer. Aber auch am See werden das Badehandtuch, die Badehose, der Bikini, die Luftmatratze, ein Sonnenschirm und gegebenenfalls die Bademütze benötigt. Flossen, ein Ball oder ein Schwimmreifen ergänzen die Liste.

Kleidung: Kurze Hosen, Muskelhemden, der Bademantel, aber auch die leichte Jacke für den kalten Abend sind einzupacken. Wird auch mal schick Essen gegangen, so sind eine lange Hose und vielleicht ein Hemd mitzuführen.

Brillen: Hier wird absichtlich in der Mehrzahl gesprochen. Denn die herkömmliche Brille ist natürlich mitzuführen. Eine Lesebrille, Augengläser zum Autofahren und natürlich die Sonnenbrille dürfen nicht fehlen. Bei wichtigen Sehhilfen ist auch Ersatz mitzuführen.

Kopfbedeckung: Gerade wenn der Haarwuchs nur spärlich ist, sind Caps oder Mützen unerlässlich. Ein Sonnenbrand oder Hitzschlag braucht im Urlaub nun wirklich niemand.

Sonnencreme: Hier ist natürlich auf den Lichtschutzfaktor zu achten, welcher die Sonnenstrahlung im Urlaubsland wiederspiegeln sollte. Diverse Produkte vertreiben gleich lästige Insekten, was bisweilen sehr nützlich ist.

In den Sommermonaten wird im Vergleich zum Winter Platz im Koffer eingespart. Dafür sollten jedoch einige Stücke mehr mitgenommen werden, da mit erhöhter Schweißbildung zu rechnen ist. Dies gilt insbesondere für auf der Haut aufliegende Kleidungsstücke.

Vorsicht: Auf keinen Fall vergessen!

Sommer oder nicht, es gibt Utensilien, die im Urlaub keinesfalls vergessen werden sollten. Ansonsten kommt es unter Umständen zu Komplikationen oder teuren Anschaffungen.

Digitalkamera/Foto-Handy: Sollen Urlaubsbilder zur Erinnerung geschossen werden, dürfen diese Elektrogeräte nicht fehlen. Wichtig ist hierbei auch an Speicherkarten und den Akku, sowie das Ladekabel zu denken.

Hygieneartikel: Vom Shampoo, über den Rasierapparat, bis hin zum Tampon und zur Zahnbürste darf nichts vergessen werden. Am besten wird die täglich Routine einmal im Kopf durchgespielt.

Verhütung: Ob als Paar oder als Single unterwegs, Pille und/oder Kondom sind mitzuführen, sofern der Kinderwunsch noch hinten angestellt wird.

Spielzeug: Es sind Kinder mit im Urlaub? Das Lieblingsspielzeug muss mitgeführt werden. Zudem ist vorausschauend zu planen. Was wird unternommen, wenn es über einen längeren Zeitraum regnet?

Medikamente: Egal ob Kind oder Erwachsener, wichtige Arzneien gehören in das Handgepäck.

Dieser Blog macht Urlaub

image