10 Fakten zum 22. November

  1. Der Libanon feiert seine 1943 erreichte Unabhängigkeit von Frankreich.
    In Deutschland ist heute der „Tag der Hausmusik“, an dem die Menschen motiviert werden sollen, selbst mehr Musik zu machen Gewählt wurde das Datum aufgrund des heutigen Namenstags der heiligen Cäcilie, die als die Heilige der Kirchenmusik gilt.
  2. Der berühmte Pirat Blackbeard wird im Jahre 1718 im Kampf getötet. Das Vorbild für viele Film-Piraten gerät in eine Falle. Unter Deck versteckte Soldaten eines Handelsschiffs überwältigen ihn und seine Crew, als die vermeintlich leichte Beute gekapert wird. Das Bild oben zeigt seine Flagge.
  3. In der Pariser Oper wird der „Boléro“ von Maurice Ravel im Jahre 1928 uraufgeführt.
  4. Die „Niederschrift der Abmachungen zwischen den Alliierten Hohen Kommissaren und dem Deutschen Bundeskanzler auf dem Petersberg“ erfolgt 1949. Das „Petersberger Abkommen“ räumt der Bundesrepublik Deutschland weitere Rechte ein und verfestigt die Westbindung . Benannt ist es nach dem Petersberg bei Bonn.
  5. 1963 wird der amerikanische Präsident John F. Kennedy bei einer Fahrt durch Dallas im offenen Wagen mutmaßlich von Lee Harvey Oswald erschossen. Oswald soll als Einzeltäter gehandelt haben, was von vielen Verschwörungstheoretikern aber bis heute bezweifelt wird. „JFKs“ Ermordung löst eine beispiellose weltweite Trauer aus und gilt als großer Einschnitt in die US-Politik, die danach zunehmend von Krisen und Skandalen geprägt wird.
  6. Die Concorde startet 1977 zu ihrem ersten Überschallflug von Paris nach New York.
  7. Die erste Folge „Traumschiff“ wird vom ZDF heute im Jahr 1981 ausgestrahlt. Es laufen zunächst einstündige Folgen als Serie.
  8. 2005 wählt der deutsche Bundestag Angela Merkel als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zur Bundeskanzlerin.
  9. Andreas Hofer kommt 1767 auf die Welt.
  10. Thomas Cook, der Erfinder der Pauschalreise, wird 1808 geboren.

Die „Deutschland“ bleibt deutsch

Wie man gerüchteweise hört, wird die aus dem ZDF Traumschiff bekannte MS-Deutschland nun doch unter deutscher Flagge bleiben und nicht nach Malta ausgeflaggt. Die entsprechenden Pläne, die vom vom neuen Deilmann Inhaber Aurelius AG (einer deutschen Industrieholding) ausgingen, sind verschiedenen Medienberichten zufolge wohl zurückgezogen worden.

Die geplante Ausflaggung des Kreuzfahrtschiffs hatte nicht nur für viel Aufregung bei den Boulevard-Medien gesorgt, sondern am Ende sogar Bundespräsident Joachim Gauck auf den Plan gerufen.

Was sich jetzt wie ein reines Sommerloch-Thema anhört, hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Die „Deutschland“ ist das letzte Kreuzfahrtschiff, das noch unter deutscher Flagge fährt. Und eine Ausflaggung hätte nicht nur rein symbolischen Charakter, sondern gerade für die Angestellten auf dem Schiff recht negative Folgen gehabt, denn die Ausflaggungen hätte es der Reederei Deilmann ermöglicht, Besatzungen zu anderen als den in Deutschland geltenden Tarif- und Sozialbestimmungen anzuheuern.

Letztlich aber hat jetzt die massive negative Presse hat jetzt jedoch zum Umdenken geführt – ein mehr als nur symbolischer Schritt gegen den Globalisierungstrend.