Kurzkritik: Das schwarze Schiff

Bücher von Phillip P. Peterson lese ich immer gerne, so dass ich mich auch über “Das schwarze Schiff” gefreut habe.

Die Story in Kürze: ein Kampfraumschiff wird schwerst beschädigt und die Besatzung kann sich auf ein riesiges Alien-Schiff retten, wo sie von der Bord-KI freundlich aufgenommen wird und zum nächsten menschlichen Stützpunkt gebracht werden soll. Während der langen Flugzeit beginnen sie das Schiff zu erkunden, bis plötzlich ein Besatzungsmitglied nach dem anderen getötet wird.

Und wie immer bei meinen Kurzkritiken ist hier mit der Handlung Schluss. Anfangs macht das Buch richtig Spaß, ist flott geschrieben und leicht lesbar. Die zusehends düstere Atmosphäre des Alien-Raumschiffs wird gut rübergebracht. Und dann kommt der Bruch: die Story wird nur noch hanebüchen und lächerlich und die Auflösung ist auf mehreren Ebenen erschreckend unlogisch. Soviel Spaß der Anfang macht, so enttäuschend ist das Ende. Ich kam mir beim Lesen vor wie auf einer Party, die gut anfängt und plötzlich richtig unangenehm wird.

Wer Peterson liebt, mag das Buch der Vollständigkeit halber lesen. Alle anderen sollten vorerst lieber die Finger davon lassen und besser zu seinen wirklich guten Werken wie z.B. Transport greifen.

Verfügbar z.B. bei Amazon, dort u.a. für Kindle (auch unlimited).

Andre Bartok – The 360

In der Netflix Serie Salvation ist von dem Roman “The 360” des SciFi-Autors Andre Bartok die Rede. In Staffel 1, Folge 4, ab ca. Minute 18 wird über den Inhalt gesprochen, in Folge 7 Minute 38 ist auch das Cover zu sehen.

In einer dystopischen Zukunft verlassen zwei Raumschiffe die sterbende Erde und begegnen Aliens. Das eine Raumschiff sucht den Dialog und wird ausgelöscht, das andere greift an und überlebt.

Da in der Serie unter anderem auch auf Isaac Asimov referenziert wird, ging ich davon aus, auch “The 360” würde es geben – leider ist das Buch ein Fiktion in der Fiktion und auch den Autor gibt es nicht.

Die Idee finde ich allerdings reizvoll und habe mir einige Gedanken darüber gemacht. Ich halte es in der Tat für nicht unwahrscheinlich, dass die rein friedfertige Fraktion ausgelöscht würde. Ob direkte Konfrontation der richtige Weg ist, halte ich aber für fragwürdig. Am besten dürfte in so einer Situation Dialog- in Kombination mit Verteidigungsbereitschaft sein.

Kurzkritik: Io

Io ist nach Enceladus und Titan der dritte Roman aus der Eismond Reihe von Brandon Q. Morris. Und auch wenn “Io” durchaus als eigenständiges Buch ausgelegt ist, empfehle ich, die beiden anderen Bände vorher zu lesen. Die Zusammenhänge werden einem so klarer, die Personen vertrauter und ihr Handeln nachvollziehbarer.

Das auf Enceladus entdeckte geheimnisvolle Wesen warnt vor eine Gefahr auf dem Jupitermond IO, die die gesamte Menschheit bedroht. Doch dabei gilt der Mond mit seinen Lavaströmen, Schwefelseen, Strahlungsfeldern und Vulkanausbrüchen als extrem lebensfeindlich. Die Crew der internationalen Enceladus Expedition, obgleich eigentlich auf der Heimreise zur Erde, begibt auf eine riskante Mission, um das herauszufinden. Dass ein von der Erde gesteuerter Verrat das Unternehmen sabotieren soll und nicht nur ihre Leben gefährdet, ahnen sie dabei nicht…

Wie immer: nicht mehr zum Inhalt. Und auch wie bei den beiden Vorgängerromanen gilt: hier gibt es klar geschriebene, weitgehend auf Fakten und sich an der normativen Kraft des Faktischen orientierende HardSciFi – für alle Liebhaber des Genres ein Muss.

Wie immer bei Morris rundet eine Abhandlung über den Mond das Buch ab. Und wer mehr über unser Sonnensystem erfahren will, sollte seinem Blog einen Besuch abstatten.

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2231 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 388 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3947283008
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Sprache: Deutsch
ASIN: B072Q5X4YN
Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
X-Ray: Nicht aktiviert
Word Wise: Nicht aktiviert
Screenreader: Unterstützt
Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

Daneben ist eine Taschenbuch Ausgabe verfügbar.

Kurzkritik: Titan

40 Jahre nach der Landung von Huygens empfängt ein Radioteleskop Signale vom Titan, die nur von dem längst vergessenen Lander kommen können. Da ohnehin gerade eine internationale Expedition vom Nachbarmond Enceladus zurückkehren will, ist die Gelegenheit günstig, das Phänomen zu untersuchen. Ein Team der Expedition landet auf dem Mond und stößt dort auf ein gefährliches Geheimnis, das ihre Rückkehr in Frage stellt.

Wie immer bei meinen Kurzkritiken gibt es nicht mehr zum Inhalt. “Titan” ist die Fortsetzung zu Enceladus, Brandon Q. Morris erstem SciFi Roman. Und auch wenn Titan auch eigenständig gelesen werden kann, empfehle ich unbedingt die Lektüre des ersten Bandes, da man so die Zusammenhänge deutlich besser versteht und die Personen vertrauter sind.

Ansonsten liefert Morris hier wieder sehr lesenswerte HardSciFi ab:  gut geschrieben, spannend, logisch aufgebaut.

Wie auch beim ersten Band gibt es einen Anhang, der wissenschaftliche Fakten über den Mond liefert. Und wer noch mehr über Morris und unser Sonnensystem erfahren möchte, sollte auf seinem Blog vorbeischauen.

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 788 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 394 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3947283024
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Sprache: Deutsch
ASIN: B06XWZ36KX
Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
X-Ray: Aktiviert
Word Wise: Nicht aktiviert
Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert

Daneben ist eine Taschenbuch Ausgabe verfügbar.

Vorgänger: Enceladus
Folgebände: Io

Kurzkritik: Enceladus

In nicht allzuferner Zukunft werden auf dem Saturnmond Enceladus Hinweise von Leben entdeckt, woraufhin mit vereinten Kräften vieler Staaten und Konzerne eine aufwändige bemannte Mission gestartet wird, um dem auf den Grund zu gehen. Nach einigen Schwierigkeiten, die die Mission an den Rand des Scheiterns bringen, erreichen die Astronauten ihr Ziel und beginnen mit der Erforschung des Mondes.

Brandon Q. Morris hat mit Enceladus einen gut zu lesenden sich an Fakten orientierenden Science-Fiction Roman geschrieben, der im wesentlichen um das Jahr 2046 spielt. In abwechselnden Kapiteln sind wir mitten im Geschehen der Mission und ihrer Vorgeschichte, beginnend mit der Entdeckung möglichen Lebens im Jahr 2031. Diese Zeitsprünge sind anfänglich für den schnellen Leser etwas verwirrend, man gewöhnt sich aber schnell daran. Die Charaktere – im wesentlichen die sechs Astronauten – sind recht einfach gezeichnet, wirken aber dennoch überzeugend. Und da sich Morris sehr an technischen und wissenschaftlichen Fakten orientiert ist Enceladus Pflichtlektüre für alle SciFi Fans. Ein Anhang mit dem Forschungsstand über den Saturnmond runden das Buch ab.

Übrigens, am 13. April 2017 hat die NASA Erkenntnisse vorgestellt, nach denen es tatsächlich möglich ist, dass in den Ozeanen des Enceladus lebensfreundliche Bedingungen herrschen könnten… Das macht die Lektüre doppelt spannend.

Enceladus von Brandon Q. Morris

Kindle Edition
Dateigröße: 931 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 445 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N7QX7AV

Auch über Kindle Unlimited und die Prime Leihbücherei erhältlich.

Daneben gibt es eine Taschenbuchausgabe.

Folgebände: Titan, Io

Kurzkritik: Angepasst

Ein Wüstenplanet namens Cambrium, auf dem von einem Konzern wertvolle Bodenschätze abgebaut werden, Nomadenstämme namens Laikaren umherziehen und Rennen auf Avocas die große Leidenschaft sind.

In dieser Welt lebt der 15-jährige Bakoo, der die Chance erhält, auf die berühmte Schule für Avoca-Jockeys zu kommen. Wem soll er sich anschließen? Welche Rolle spielt die Laikarin Alelia? Wie geht er mit dem Konkurrenzverhältnis mit seinem Bruder um? Welche Seite ist die richtige? So muss er schwerwiegende Entscheidungen treffen, die ihn tief zurück in seine Vergangenheit führen und die die Geschichte des Planeten verändern.

Mit “Angepasst” ist Hubert Wiest ein SciFi-Roman gelungen, der sich zwar in erster Linie an Jugendliche richtet, aber auch für Erwachsene lesenswert ist. Cambrium ist eine Mischung aus Dune und Tatooine, nur dass man hier keine Rennen mit Pods sondern mit Avocas veranstaltet. Es geht um klassische Konflikten zwischen Ureinwohnern und Siedlern sowie die Probleme, die jeder Heranwachsende hat und die große Frage nach der richtigen Seite.

Wiest bringt all das hervorragend unter einen Hut, wobei die beiden ineinanderlaufenden Handlungsstränge für zusätzliche Spannung sorgen.

Klare Leseempfehlung für alle, die gut zu lesende Science Fiction mögen.

Angepasst von Hubert Wiest ist als Taschenbuch und auch für den Amazon Kindle erschienen.

Taschenbuch: 408 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (6. Dezember 2014)
ISBN-10: 1505406307
ISBN-13: 978-1505406306

Die Kindle Ausgabe ist im Rahmen von Kindle Unlimited ausleihbar.

Kurzkritik: Polyplay

Endlich bin ich wieder mal zum Lesen gekommen und durch das Amazon Empfehlungssystem bei “Polyplay” von Marcus Hammerschmidt gelandet. Eine für mich perfekte Mischung – alternative Geschichte, Krimi und ein bißchen Science Fiction… Das Amazon System kennt mich ziemlich gut.

Deutschland nach der Wiedervereinigung: Modrow ist Staatsratsvorsitzender, Außenminister Joschka Fischer, “einer der wenigen Westlinken, die im Osten Karriere gemacht hatten”. Man sieht schon, die DDR hat diesmal die Bundesrepublik übernommen.

Kriminalkomissar Kramer ermittelt in einer Mordserie, bei der das alte DDR Videospiel Polyplay eine zentrale Rolle zu spielen scheint. Schnell interveniert die STASI und Kramer wird vom Fall abgezogen, doch ermittelt auf eigene Faust weiter – bis sich alle Rätsel auf verstörende Weise aufklären.

Wie üblich bei meinen Kurzkritiken nicht mehr zum Inhalt.

Polyplay hat mich schnell in seinen Bann gezogen: die Mischung ist ziemlich einzigartig, das Buch ist gut lektoriert und liest sich flüssig – man mag es kaum aus der Hand legen. Lediglich das Kapitel, in dem sich alles auflöst, ist etwas überzogen; hier hätte es auch eine Nummer kleiner getan.

Das Buch ist übrigens schon etwas älter – es erschien 2003 als Taschenbuch und wurde jetzt als eBook neu aufgelegt. Im Rahmen der Amazon Leihbücherei und Kindle Unlimited kann kostenlos ausgeliehen werden.

Polyplay (Marcus Hammerschmidt)

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 625 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 180 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
ASIN: B0197LZ4OY

Lesenswertes 17

lesenswertes-17

Hier die 17. Ausgabe meiner lesenswerten Links.

  1. Daran wird der Euro zerbrechen
    Immer wieder lesenswert – die Kolumne von Wolfgang Münchau.
  2. VW Dieselgate
    Interessant, wenn Hacker die Software der VW Motorensteuerung genauer unter die Lupe nehmen.
  3. Science Fiction oder die dumme Seite der Macht?
    Könnten Lichtschwerter eigentlich funktionieren? Wir werden es wohl nicht mehr erleben.
  4. 2015 was the year big tech companies all started to look the same
    Interessanter Jahresrückblick bei The Verge.
  5. Telekom-Chef für bedingungsloses Grundeinkommen
    Bisher kam diese Idee meist von Sozialromantikern. Aber Timotheus Höttges hat die Zeichen der Zeit erkannt.
  6. Apple iPhone 7C
    Die wichtigsten Infos zum neuen iPhone 7C bei den Mobilegeeks.
  7. Riesling-Sauerkrautsuppe
    Zuerst dachte ich, das sei etwas deftiges für die Silvesternacht… doch lassen Sie sich überraschen. Wird in den nächsten Tagen auf jeden Fall ausprobiert.
  8. Kaczynskis langer Kampf
    Was die polnische Rechte wirklich antreibt.
  9. Elektrogeräte, die Kindern heute ein Rätsel sind
    Ich finde solche Listen ja immer sehr unterhaltsam, aber hier hat es die Post in ihrem Blog bei dem ein oder anderen Gerät ein wenig übertrieben.
  10. Bälle, Parties, Feuerwerk
    Ein Servicelink für die Bonner Leser – wo kann man in der Region Silvester feiern?

Bild: Darstellung der Zahl 17 im Vigesimalsystem der Maya. Dieses basiert auf der Zahl 20.

Kurzkritik: Eternal – Metamorphose

In der Tat: in Area 51 wird ein UFO aufbewahrt, bei Ausgrabungsarbeiten wird unter einem T-Rex ein Tablet-Computer gefunden und Außerirdische greifen immer wieder leitend in das Leben auf der Erde ein. So auch, als Matt Sanders – ein an Krebs erkrankter Startup-Unternehmer im Bereich neuronaler Computer und Nano-Maschinen – in der Nähe ihrer Basis in den Anden abstürzt.

Das ist die Rahmenhandlung von Tom Schnellhardts Roman “Eternal: Metamorphose“. Und wie immer war es das auch zum Inhalt im Rahmen meiner Kurzkritiken.

Das Buch selbst hat einen zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. Die Idee, die dahinter steht ist gut und über weite Strecken ist es flüssig und spannend geschrieben. Es gibt jedoch drei dicke “Aber”:

  1. Ein bisschen mehr kritisches Lektorat hätte dem Buch ganz gut getan – das fängt an bei Rechtschreibfehlern und geht weiter in Sachen Grammatik und Ausdruck. Manche Formulierungen sind doch sehr verschwurbelt.
  2. Der Autor versucht, ein sehr komplexes Science-Fiction Universum zu schaffen – inklusive eigenen Begrifflichkeiten. Allerdings verliert er anscheinend selbst den Überblick darüber, so dass es Inkonsistenzen gibt.
  3. Manche Szenen sind einfach zu abgedreht und für die Handlung nicht wirklich wichtig; gerade die Traumszenen der Alien Kommandantin wirken wie Fremdkörper.

Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen – vielleicht aber auch nur, da ich 4,99 EUR dafür ausgegeben habe; eine kostenlose Ausleihe im Rahmen von Amazon Prime oder Kindle Unlimited ist nicht möglich.

Klar ist auch, dieser Roman war nur der Anfang und Eternal ist als Serie ausgelegt. Ob ich den zweiten Band lesen werde (zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Rezension noch nicht erschienen) werde ich von der Leseprobe abhängig machen.

Wer komplexe SciFi Universen liebt und über die kleinen Schwächen hinwegblicken kann, ist mit “Eternal: Metamorphose” sicher nicht schlecht bedient.

Update im August 2016 – ich habe Band 2 gelesen – und es lohnt sich!

Eternal: Metamorphose (Tom Schnellhardt)

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 364 Seiten
ASIN: B015DC8J6Q

Kurzkritik: Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit

Der Kontakt zu allen Raumsonden, die unser Sonnensystem verlassen, reißt in der gleichen Entfernung ab. Das führt dazu, dass die NASA gemeinsam mit einem Privatunternehmen – Elon Musk und Space X lassen grüßen – mit einem neuartigem Raumschiff an den Rand des Sonnensystems fliegt, um das Phänomen zu ergründen. Und das erweist sich in der Tat als beunruhigend, ebenso wie der Konflikt zwischen den USA und China auf der Erde, der sich immer weiter zuspitzt…

Und wie immer bei den Kurzkritiken soll es das zum Inhalt von “Paradox Am Abgrund der Ewigkeit” von Phillip P. Peterson gewesen sein. Und nachdem mich “Transport” von gleichen Autor begeistert hat, habe ich auch hier bei der Kindle Leihbibliothek zugegriffen.

Ganz so gepackt wie “Transport” hat mich dieser SciFi Roman nicht. Die Grundidee ist sehr gut, doch leider nicht ganz logisch umgesetzt. Die Charaktere bleiben vergleichsweise flach, sind dafür aber zu ausführlich gezeichnet – zu vieles wiederholt sich dann einfach in den Beschreibungen und Dialogen. Und auch der Schreibstil ist für ein eBook dieser Länge nicht immer anspruchsvoll genug.

Gleichwohl bereue ich nicht, das Buch gelesen zu haben – im großen und ganzen hat es mir gut gefallen und ich wurde gut unterhalten.

Empfehlenswert für SciFi Fans.

Paradox

Kindle Ausgabe:
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 451 Seiten
ASIN: B011C6SRV4

ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1515143597 (Taschenbuchausgabe)