Was bedeutet Schnitzelpanik?

Das Wort Schnitzelpanik kann verschiedene Bedeutungen haben:

  • Angst vor einem Schnitzel, z.B. bei einer Veganerin oder einem Veganer.
  • Panik, nicht genug Schnitzel zu bekommen.

Als Schnitzelpanik wurde in Österreich der Ansturm auf die Impfzentren für COVID-19 Impfungen im November 2021 genannt. Die Menschen ließen sich massenhaft impfen, da sie Angst hatten, nach Einführung der 2G Regel (geimpft, genesen) keinen Zutritt mehr zu Restaurants und damit nicht mehr zu Schnitzeln zu bekommen.

Übrigens, hier haben wir Tipps, wie man das perfekte Wiener Schnitzel hinbekommt.

Der leckerste Fisch…

Der leckerste Fisch ist immer noch der Schnitzel.

Und das passende Rezept gibt es hier.

Was bedeutet der Hashtag #SchniBlo?

Am 14. März eines jeden Jahres trendet auf twitter der Hashtag #schniblo, teilweise auch schniblotag.

Dieser steht für „Schnitzel“ und „BlowJob“, womit sich die Frauen einen Monat nach dem Valentinstag damit für die erhaltenen Blumen und anderen Aufmerksamkeiten bedanken sollen.

In Japan und inzwischen einigen anderen asiatischen Ländern ist übrigens White Day, an dem man sich bei seinem Partner mit Gebäck und Süßigkeiten für die Geschenke am Valentinstag revanchiert.

Was ist das deutsche Nationalgericht?

Viele Länder haben so etwas wie ein Nationalgericht, doch welches ist das in Deutschland?

Diese Frage habe ich in einer Umfrage auf twitter gestellt, die immerhin über 300 Teilnehmer mitgemacht haben. Zur Abstimmung stellte ich „Eisbein mit Sauerkraut“, „Schnitzel mit Pommes“, „Döner“ sowie die Möglichkeit, einen eigenen Vorschlag zu machen.

Die meisten Stimmen konnte „Schnitzel mit Pommes“ für sich verbuchen, gefolgt von „Döner“ und „Eisbein mit Sauerkraut“. Bei den individuellen Vorschlägen wurden u.a.

  • Currywurst (mehrfach)
  • Brot, insbesondere Roggenbrot (mehrfach)
  • Wurst (mehrfach)
  • Bier (mehrfach)
  • Spargel, Kartoffeln, Schnitzel
  • Grünkohl
  • Weißwürste mit Brezeln und süßem Senf
  • Grie Soß mit Kartoffeln und Ei und vorneweg ein lecker Handkäse mit Musik.Und dazu ein klaane Bembel Sauergespritzter…
  • Sauerbraten
  • Schweinebraten
  • Pizza

genannt.

Nun sind einige der genannten Gerichte typisch für regionale Küchen: Weißwürste in Bayern, Grünkohl im Norden, Sauerbraten im Rheinland oder die Grüne Soße in Hessen. Und so machten auch einige darauf aufmerksam, dass die Deutsche Küche doch eher regional geprägt sei.

Doch was ist ein Nationalgericht. Wikipedia schreibt:

Als Nationalgericht werden Speisen bezeichnet, die als typischer Bestandteil einer Nationalküche gelten. Mit dem Begriff ist im Allgemeinen die Vorstellung verbunden, es handele sich um traditionell überlieferte Gerichte, die im betreffenden Land von der Mehrheit der Bevölkerung gegessen werden.

Die regionalen Gerichte fallen damit weg – sie werden nicht von der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland gegessen.

Viele Gerichte, die von der Mehrheit der Bevölkerung gegessen werden, sind andererseits kein Bestandteil der deutschen Nationalküche, zumindest noch nicht. Das gilt z.B. für Döner, Pizza und streng genommen sogar für Wiener Schnitzel.

Was traditionell tatsächlich überall in Deutschland gegessen wird, ist Sauerkraut. Nicht umsonst werden wir im Ausland als „Krauts“ bezeichnet und „Sauerkraut“ wurde in die englische Sprache übernommen. Und schon Heinrich Heine schrieb in Deutschland ein Wintermärchen:

Der Tisch war gedeckt, hier fand ich ganz die altgermanische Küche, sei mir gegrüßt mein Sauerkraut, holdselig sein deine Gerüche…

Und was passt dazu? Das Eisbein ist überall in Deutschland verbreitet, worauf auch die vielen regionalen Bezeichnungen wie Hachse, Haxe, Haxn, Schweinshaxe, Knöchla, Hechse, Hämmchen, Bötel, Haspel, Stelze, Schweinshaxn, Knöchla und Adlerhaxe hinweisen. Ein zweiter Kandidat ist die Bratwurst, die es in ganz Deutschland verbreitet ist. Da passt ja, dass beides oft zusammen auf sog. Schlachtplatten serviert wird.

Wem das zu traditionell ist, der kann zur Currywurst greifen, die inzwischen auch in ganz Deutschland verbreitet ist – auch wenn die Schwerpunkte in Berlin, Hannover und dem Ruhrgebiet liegen.

Und wem all das nicht schmeckt, der kann bei den vielen regionalen oder hier angekommen internationalen Spezialitäten zulangen.

10 Dinge, die man in Köln gemacht haben sollte – 10 Vorschläge von Katarina

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  1. Fahrradtour zum Bootshaus Alte Liebe in Rodenkirchen.
  2. Riesenschnitzel bei Oma Kleinmann.
  3. Kneipentour durchs Belgische mit anschließendem Absacker (Flimm!).
  4. Mit dem Kioskbesitzer und seinem Stammkunden von Köln schwärmen.
  5. Von der Seilbahn aus den Besuchern der Claudius Therme zuwinken.
  6. Die „Offene Wunde“ im Low Budget besuchen: Bühne, Mikro und 10 Minuten Zeitlimit für Sänger, Comedians, Zauberer etc….
  7. In einer der zahlreichen urigen Veedelskneipen den Kölner Karneval erleben und sich von der Stimmung mitreißen lassen.
  8. Am Fuße des Kölner Doms stehen und staunen.
  9. Im Frühjahr an einen der Veedelsstraßenfeste teilnehmen.
  10. Sich verlieben.

Die Liste hat Katarina Mizik erstellt, die seit fast 10 Jahren in Köln lebt.

In der Reihe “10 Dinge, die man in Köln gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man als Kölner Bürger gemacht haben sollte. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die in Köln wohnen – aber auch Besucher Kölns finden hier sicher Geheimtipps. Wir freuen uns über weitere Listen – gerne auch aus anderen Städten.

Was ist ein Krustenschnitzel?

Krustenschnitzel ist eine andere Bezeichnung für ein paniertes Schnitzel (Wiener Schnitzel, Schnitzel Wiener Art).