10 Fakten zum Rosenmontag

  1. Der Rosenmontag ist der Höhepunkt des Karnevals in vielen Regionen, insbesondere im Rheinland und in Rheinhessen. Er ist kein gesetzlicher Feiertag, doch geben ihn viele Unternehmen als Brauchtumstag frei; in anderen muss man oftmals nur einen halben Tag Urlaub nehmen.
  2. Er findet jeweils am Montag vor Aschermittwoch statt. Der frühestmögliche Termin ist der 2. Februar, was zuletzt 1818 der Fall war und das nächste Mal 2285 sein wird. Der späteste mögliche Termin ist der 8. März, was das letzte mal 1943 war und das nächste mal 2038 sein wird.
  3. Über die Herkunft des Namens gibt es zwei Theorien. Die eine rührt daher, dass das Festkomitee Kölner Karneval seine Jahreshauptversammlung am Montag nach dem Rosensonntag (Laetare) hatte und daher auch Rosenmontagsgesellschaft hieß – dementsprechend soll dann auch der Umzug am Karnevalsmontag so genannt worden sein. Die andere Theorie, u.a. von den Gebrüdern Grimm vertreten, besagt, dass es der “rasende” Montag sei.
  4. Der erste organisierte Rosenmontagsumzug heutigen Typs fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Es folgten Düsseldorf (1825), Bonn (1828) und 1838 schließlich auch Mainz. Die Umzüge blicken aber auf Vorläufer zurück – so ist für Bonn ein von Clemens August organisierter Karnevalsumzug am 6. Februar 1731 überliefert: “Der Zug solcher Hochzeit ging von hiesiger Residenz gegen 4 Uhren Nachmittags durch die Hauptstraßen der ganzen Stadt, und bestand in 12 mit allerhand Grün und Zierathen ausgeschmückten offenen Bauernwagen, und ward demnächst dieses Festin mit einem prächtigen Abendmahl und darauf folgenden masquirten Bal beschlossen.”
  5. Die über das Rheinland herrschenden Preußen sahen den Karneval kritisch und verboten die Züge bald. Erst ab Anfang der 1840er Jahre konnten sie wieder stattfinden. Zu einer weiteren Unterbrechung der Tradition kam es dann während und nach dem ersten und zweiten Weltkrieg. Ab Ende der 1940er Jahre konnten sich die Züge dann in den Hochburgen wieder etablieren.
  6. Heute finden Rosenmontagsumzüge u.a. in Köln, Bonn, Düsseldorf, Mainz, Aachen, Koblenz, Eschweiler und Braunschweig statt und ziehen oftmals mehrere 100.000 Zuschauer an.
  7. An den Zügen nehmen aufwendig gestaltete Wagen teil, die oft politische Botschaften haben. Dazu kommen Musikgruppen, Tanzgruppen und andere Karnevalsgesellschaften.
  8. Für die Zuschauer ein Highlight sind die Süßigkeiten, die verteilt und im Rheinland auch “Kamelle” genannt werden Beim Kölner Rosenmontagszuge wurden in den letzten Jahren im Schnitt über 300 Tonnen Süßigkeiten verteilt, dazu kommen regelmäßig über 300.000 Blumen (“Strüssjer”) und viele weitere Geschenke, z.B. Taschentücher, Bälle, Stofftiere und andere kleine Geschenke.
  9. Viele Züge wurden 1990 wegen Sturms und 1991 wegen des Golfkriegs abgesagt. Damals fand dann in Köln spontan erstmals der Geisterzug statt, der heute ein fester Bestandteil des Kölner Karnevals ist.
  10. Noch praktische Tipps zum Schluss: Zu den Zügen geht man natürlich kostümiert. Will man Kamelle fangen, sollte man eine Tüte nicht vergessen. Da die Züge sehr lange dauern können – in Köln z.B. über sechs Stunden – sollte man bequeme warme Schuhe anziehen und auch auf der Witterung entsprechende Kleidung achten.

10 Fakten zum 20. Februar

  1. Es ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit, der 2009 von der UNO eingeführt wurde. Falko hat heute Namenstag.
  2. Im Jahre 1810 wird der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer nach einem Kriegsgerichtsurteil in Mantua erschossen. Die Tat wird in der Tiroler Landeshymne besungen.
  3. Österreich erleidet 1811 einen Staatsbankrot. Das vom Staat herausgegebene Papiergeld ist in Folge nur noch ein fünftel Wert.
  4. Bei der Wahl zum 8. Deutschen Reichstag im Jahr 1890 verlieren die sogenannten “Kartellparteien”, ein konservativ-nationalliberales Wahlbündnis,
    massiv Stimmen. Die Sozialdemokraten erlangen zwar erstmals die meisten Wählerstimmen, aufgrund des Mehrheitswahlrechts können sie aber nur 35 Mandate im Reichstag erzielen.
  5. Die erste “Grüne Woche” wird heute im Jahre 1926 in Berlin eröffnet.
  6. In der Zeche Monopol Schacht Grimberg 3/4 in Bergkamen kommt es 1946 zu einer Explosion, bei der 405 Bergleute sterben.
  7. 1952 wird im Bundeshaus in Bonn der Bundestagsabgeordnete Franz Richter (SRP) unter dem Vorwurf verhaftet, in Wahrheit der gesuchte ehemalige NSDAP-Gauhauptstellenleiter von Sachsen, Fritz Rößler, zu sein. Dies stellt sich später als wahr heraus.
  8. 1962 erreicht John Glenn im Rahmen des Mercury-Atlas Programms mit seiner Raumkapsel Friendship 7 als erster Amerikaner die Erdumlaufbahn.
  9. Heinz Erhard wird 1909 geboren.
  10. Sidney Poitier kommt 1927 auf die Welt.

10 Fakten zum 10. Februar

  1. Der Deutsche Kinderhospizverein hat den heutigen Tag der Kinderhospizarbeit initiiert. Ziel des Tages ist es, auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen aufmerksam zu machen. Damit soll gleichzeitig das Tabu gebrochen werden, über das Leben und Sterben todkranker Kinder zu sprechen.
  2. Scholastika und Wilhelm haben heute Namenstag.
  3. Alaaf! 1823 startet in Köln der erste Rosenmontagszug. Er steht unter dem Motto “Die Thronbesteigung des Helden Carneval” und wird natürlich vom Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V. organisiert.
  4. Die Bevölkerung von Nordschleswig entscheidet sich 1920 für einen Anschluss an Dänemark. So entsteht die heutige Grenzen zwischen Deutschland und Dänemark.
  5. Glen Miller erhält 1942 die erste Goldene Schallplatte der Musikgeschichte für mehr als eine Million verkaufte Exemplare von Chattanooga Choo-Choo.
  6. Tod eines Handlungsreisenden” von Arthur Miller wird 1949 am Broadway uraufgeführt.
  7. 1962 findet der erste Austausch von Agenten zwischen den USA und der Sowjetunion an der Glienicker Brücke in Berlin statt. Es handelt sich dabei um Rudolf Iwanowitsch Abel, einen Spitzenspion der Sowjets in den USA, und Francis Gary Powers, einen amerikanischen Piloten, der bei einem Aufklärungsflug mit der U-2 über der UdSSR abgeschossen wurde.
  8. Im Jahr 2006 werden die XX. Olympischen Winterspiele in Turin eröffnet.
  9. Bertolt Brecht wird an diesem Tag im Jahr 1898 geboren.
  10. 1950 kommt Mark Spitz, amerikanischer Schwimmer und neunfacher Olympiasieger, auf die Welt.

10 Dinge, die man in Bonn gemacht haben sollte – Vorschläge von Wilfried

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  1. Eine wunderbare Radtour durch den schönen Kottenforst mit Einkehr in den Bahnhof Kottenforst.
  2. Eine kleine Wanderung um den Röttgener Tongrubensee – Enten füttern gehört dazu.
  3. Rosenmontag in der Stadt verbringen.
  4. Die einmalige Stimmung im Röttgener Stadion auf Asche erleben.
  5. Wer viele Kinder hat, lernt die ausgezeichnete medizinische Betreuung in Bonn schnell zu schätzen.
  6. Das Haus der Geschichte ist immer mal wieder ein Muss
  7. Der Weihnachtsmarkt bezaubert immer wieder.
  8. An den Rheinauen kommt niemand vorbei.
  9. Man nehme eine gute Digitalkamera und lasse sich von der herausragenden Architektur des Posttowers beeindrucken.
  10. Einmal mit dem Esel auf den Drachenfels kraxeln.

Diese Liste hat Wilfried Kötter erstellt. Er lebt seit knapp 34 Jahren im Rheinland und bezeichnet Bonn daher als seine Wahlheimat. Für ihn persönlich ist Röttgen der schönste Stadtteil.

In der Reihe “10 Dinge, die man in Bonn gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man als Bonner Bürger gemacht haben sollte. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die in Bonn wohnen – aber auch Besucher Bonns finden hier sicher Geheimtipps. Wir freuen uns über weitere Listen – gerne auch aus anderen Städten.