10 Fakten über John Tyler

  1. John Tyler war der 10. Präsident der USA.
  2. Tyler wurde am 29. März 1790, in Greenway, Virginia geboren.
  3. Tylers Spitznamen waren „Accidental President“ und „His Accidency“, denn Tyler war der erste Vizepräsident der USA, der durch den Tod des Präsidenten, Harrison, Präsident wurde.
  4. Tyler war der erste amtierende Präsident, der heiratete. Er heiratete Julia Gardiner im Jahr 1844, während er Präsident war.
  5. Bei seiner Amtseinführung war er 51 Jahre alt. Seine Amtszeit dauerte von 1841-1845, Tyler wurde nach seiner Amtszeit nicht für eine zweite Amtszeit gewählt. Er hatte Schwierigkeiten, die Unterstützung seiner eigenen Partei, der Whig-Partei, zu sichern, die ihn schließlich sogar ausschloss.
  6. Er war Mitglied United States Whig Party und damit einer der wenigen Präsidenten, die nicht Demokraten oder Republikaner waren.
  7. Nach dem Ende seiner Amtszeit als Präsident zog er sich 16 Jahre zurück. Erst im Februar 1861, wenige Wochen vor Beginn des Amerikanischen Bürgerkrieges, leitete Tyler auf Initiative Virginias eine Friedenskonferenz in Washington, D.C., auf der Delegierte aus 22 Staaten sich um einen Kompromiss zwischen Nord- und Südstaaten bemühten.
  8. Vielen gilt Tyler als der schwächste und unbedeutendste US Präsident. Seine Präsidentschaft war von Dauerstreit mit dem Kongress bekannt. Tyler war daher bekannt für seine häufige Nutzung seines Vetorechts gegenüber Gesetzesvorlagen, was ihm den Beinamen „Vetokönig“ einbrachte. Er legte insgesamt zehn Vetos ein, ein bemerkenswert hoher Wert für seine Zeit.
    Positiv angerechnet wird ihm allerdings die Annexion Texas‘.
  9. Tyler starb am 18. Januar 1862 an einem Schlaganfall.
  10. John Tyler hat eine bemerkenswert lange Nachkommenschaft. Erstaunlicherweise ist Stand Februar 2024 einer seiner Enkel, Harrison Ruffin Tyler, sogar noch am Leben. Er soll gerne gesagt haben, dass sein Großvater vor dem Krieg Präsident gewesen sei. Wenn er dann gefragt wurde, vor welchem, bat er, zu raten und freute sich dann über die überraschten Gesichter, wenn es der amerikanische Bürgerkrieg war.

18. Januar Januar 1934: Präsident für wenige Stunden

Manuel Márquez Sterling (Bild) war am 18. Januar 1934 für weniger als einen Tag Präsident Kubas – eine der kürzesten Amtszeiten in der Geschichte des Landes.

Nach dem Sturz von Gerardo Machado im August 1933 herrschte politische Instabilität. Der von den USA unterstützte Carlos Hevia wurde am 15. Januar 1934 zum Präsidenten ernannt, trat aber nach nur zwei Tagen wegen des wachsenden politischen Chaos zurück.

Als Kompromisslösung übernahm Márquez Sterling – damals kubanischer Botschafter in den USA – das Amt um 6:10 Uhr provisorisch, um einen geordneten Machtwechsel zu ermöglichen. Sein einziges Ziel war es, die Amtsübergabe an Carlos Mendieta zu sichern, der von den USA und der kubanischen Armee unterstützt wurde.

Nach wenigen Stunden trat Márquez Sterling zurück und verließ das politische Parkett. Sein kurzer Amtsantritt war eine reine Übergangslösung, um Kuba vor weiterem Chaos zu bewahren.

Wetterregel zum 18. Januar

Hier finden Sie eine Bauernregel bzw. Wetterregel zum 18. Januar:

Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt’ viel Korn und Klee.

Die Illustration haben wir durch die Midjourney AI erstellen lassen, diesmal im Stil der Simpsons.

Mehr bei unserer Übersicht der Wetterregeln. Vielleicht interessieren Sie sich auch für die 10 Fakten zum 18. Januar.