Stromanbieterwechsel – eine Mischung aus Fakten und Bauchgefühl

Pressemitteilung der Polarstern Energie, die interessante Informationen rund um das Thema Stromanbieterwechsel liefert.

Steigende Bedeutung von Ökostrom und vertrauensvollen Informationen

München, 22.09.2016 – Eine derjenigen Entscheidungen, die Verbraucher selten treffen, ist der Wechsel ihres Energieversorgers. Obwohl sie seit rund 18 Jahren ihren Energieversorger frei wählen können, sind nach wie vor rund drei Viertel aller Haushalte beim Grundversorger. Die Bequemlichkeit siegt. Beim Grundversorger ist automatisch jeder, der selbst nicht aktiv einen anderen Energieversorger sucht.

Wechselt ein Haushalt seinen Versorger, dann wählt er meistens Ökostrom (rund 60 Prozent)*. Entsprechend groß ist die Auswahl. Ein Haushalt in Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder München hat heute im Schnitt die Wahl zwischen rund 260 Ökostromtarifen. Hier den Überblick zu bewahren, fällt schwer.

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Pressemitteilung: Mit Gründern aus dem Stillstand

Experten sehen in Unternehmensgründungen den Treiber der Green Economy / Beispiel Ökoenergieversorger Polarstern

München, 18.01.2012

Gescheiterte Klimagipfel, eine sich ausbreitende Schuldenkrise und Regierungen, die zögern anstatt zu handeln – das sind die Vorzeichen für die Green Economy in diesem Jahr. Gründungsexperten sehen in dieser Entwicklung auch etwas Positives. Die aktuelle Situation spornt junge Unternehmer eher an,  anstatt sie zu bremsen, so ihre Erwartung. Andreas Kuckertz, Lehrstuhl für Innovations- und Gründungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund, sieht 2012 große Chancen für Unternehmensgründer: „Sie sind Problemlöser. Die aktuellen Probleme werden genau die Gründer, die wir uns wünschen, nicht abschrecken, sondern dazu anspornen, marktfähige Lösungen zu entwickeln.“ Auch die Erfahrung der letzten Jahre zeigt laut KfW/ ZEW-Gründungspanel: Krisenzeiten setzen Unternehmer nicht verstärkt unter Druck. Vielmehr haben sich Gründungen in Krisenzeiten als innovativer und erfolgreicher erwiesen als Gründungen in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs. Damit aus der Schuldenkrise jedoch keine Gründerkrise erwächst, dürfen staatliche Gründungsförderungen nicht reduziert werden. „Es wäre völlig falsch, die Unterstützung von Neugründungen zurückzufahren. Gerade jetzt braucht die Green Economy Gründer, die dem Markt einen neuen Schwung geben“, sagt Professor Jürgen Schmude, Gründungsforscher an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

 

Neugründungen: Die Retter der Green Economy?

Es sind es vor allem die jungen Unternehmen, die als erste verkrustete Strukturen aufbrechen, neuen Wind in den Markt bringen und Wachstumsimpulse setzen. „Sie ergänzen innovatives Engagement von etablierten Unternehmen und realisieren – wie die Forschung gezeigt hat – oftmals gerade auch solche Konzepte, die von etablierten Unternehmen nicht angegangen oder vernachlässigt werden“, sagt Andreas Kuckertz. Dass neu gegründete Unternehmen Treiber der grünen Wirtschaft sind, sieht auch Professor Schmude: „Sie sind oft Vorreiter, die neue Produkte auf und Ideen in den Markt bringen. Bestehende Unternehmen sind in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation tendenziell passiver. Mit Blick auf die Green Economy weist Kuckertz den Gründern eine entscheidende Rolle zu: „Dieser Teilbereich der Wirtschaft ist momentan per se innovativ und es existieren wenige etablierte Geschäftskonzepte, die einfach kopiert werden könnten. Und daher dürfen wir gerade von Unternehmensgründern erwarten, dass sie die Green Economy stark nach vorne treiben werden.“

Neue Impulse für Neugründungen werden auch von der im Juni bevorstehenden Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung erwartet, dem so genannten Erdgipfel in Rio de Janeiro. Im Vordergrund stehen die zwei Themen: Green Economy im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung sowie institutionelle Rahmenbedingungen nachhaltiger Entwicklung. Ein Scheitern oder Aufschieben weiterer Wachstumsanreize der Green Economy wäre fatal, so die Meinung Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung: Die Green Economy erduldet keinen Aufschub. „Weitere Verzögerungen bezahlen wir mit höheren Risiken.“

 

Neuer Ökoenergieversorger Polarstern bringt Energiemarkt in Bewegung

Gutes Geld verdienen bezieht sich für viele Gründer nicht nur auf rein wirtschaftliche Aspekte der Unternehmung. „Gerade viele Jungunternehmer erkennen, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht ‚beißen’. Prinzipiell ist es heute einfacher geworden, Gutes zu tun und damit Geld zu verdienen“, sagt Carsten Wille, Abteilung Gründungsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg. Mit Energie die Welt erhalten ist auch das Credo des neuen unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. Das Unternehmen bietet seit letztem Sommer Kunden bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas. Zertifiziert sind die Produkte vom TÜV Nord und dem Grüner Strom Label. Das Ökogasangebot basiert auf einem neuen Konzept, durch das es bis zu 44 Prozent günstiger ist als vergleichbare Angebote.

Gefördert wurde die Erarbeitung des neuen Ökogasangebots vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. „Die Unterstützung durch das EXIST-Stipendium hat es uns ermöglicht, das erste wettbewerbsfähige 100 Prozent Ökogasprodukt zu entwickeln. Es ist ein Meilenstein im Ökoenergiemarkt, schließlich werden 75 Prozent der Energie in privaten Haushalten beim Heizen verbraucht. Und das erfolgt in drei Viertel der Fälle noch immer mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas, weil die bisherigen Biogasangebote einfach zu teuer sind“, erklärt Florian Henle.

Pressemitteilung der Polarstern Energie.

Gute grüne Vorsätze für 2012

Fünf Anregungen, um die Welt zu erhalten mit Tipps vom Psychologen für eine erfolgreiche Umsetzung

München, 25.11.2011

Gute Vorsätze haben einen Schönheitsfehler: Sie halten meistens nur kurz. Die klassischen Neujahrspläne pro Sport und Abnehmen und Contra Rauchen sind genauso betroffen wie die Vorsätze von Staaten wie zum Beispiel die Verlängerung des Kyoto-Protokolls. Der Ökoenergieversorger Polarstern hat die Psychologin Felicitas Heyne gefragt, warum wir so oft mit unseren guten Vorsätzen zum Klima- und Umweltschutz scheitern? Zu vage und zu optimistisch in der Formulierung und zu schwach in der Durchsetzung, das sind ihrer Erfahrung nach die typischen Fallstricke von guten Vorsätzen. „Je konkreter der Vorsatz formuliert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn umsetzt“, sagt Heyne. Auch das Ausmaß der eigenen Anstrengung und die erforderliche Selbstkontrolle haben einen großen Einfluss. Die Psychologin rät, „im Vorfeld Alternativlösungen durchspielen, hilft, den Vorsatz nicht gleich bei der ersten Herausforderung wieder fallen zu lassen.“ Außerdem muss sich jeder bewusst sein, dass Alltagsroutinen, die er verändern will, einen langen Prozess von kontinuierlicher Aufmerk-samkeit und Energie erfordern.

Und trotz aller Kraft und Anstrengung brauchen wir sie, die guten Vorsätze. Felicitas Heyne, erklärt warum: „Sie lassen uns das Gesetz der menschlichen Trägheit brechen, das uns immer wieder von einer Weiterentwicklung abhält. Gute Vorsätze bringen Bewegung ins Leben. Wir verändern uns vor allem, wenn wir einen Druck spüren. Und der ist umso wirksamer, wenn wir ihn uns selbst machen.”

Fünf persönliche Vorsätze für unsere Zukunft

Der Ökoenergieversorger Polarstern präsentiert fünf grüne Vorsätze, die nachhaltig sind und die für uns und unsere Kinder, Enkel und Urenkel, die Welt erhalten. Schließlich sagen laut einer repräsentativen Umfrage der GfK und Polarstern 86 Prozent der Deutschen, dass es Vorbilder braucht, um die großen Herausforderungen unserer Zeit wie beispielsweise die Energiewende anzugehen. Und über 70 Prozent wissen: jeder Beitrag zählt. Auf den Staat und die großen Konzerne verlassen sich nur 27 Prozent.

  1. Gutes tun mit Ökostrom oder Ökogas: Es muss nicht immer anstrengend sein, einen guten Vorsatz umzusetzen. Im Fall eines Wechsels zu Ökoenergie ist es ein Aufwand von rund drei Minuten, dessen Wirkung aber bis in unsere Zukunft reicht. Anstatt weiterhin die fossilen Rohstoffe auszubeuten, werden mit jeder verbrauchten Kilowattstunde die erneuerbaren Energien gefördert. Und weil es kein täglich neuer Kampf ist, den Vorsatz einzuhalten und er direkt umgesetzt werden kann, ist seine Erfolgschance laut Felicitas Heyne auch höher. Wird er erst später realisiert, verringert sich seine Erfolgsquote erheblich. „Die wichtige Kraft des Momentums geht verloren.“
  2. Einsatz für Körper und Klima: Wer mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr ins Büro kommt, fördert die eigene Fitness und verbessert gleichzeitig seinen CO2-Fußabdruck. Mehr tun für Körper und Klima, das sind beides Ziele, die von der Mehrheit der Deutschen geäußert werden. Und die Erfolgsaussichten sind nicht schlecht. „Hier greift das natürliche ökonomische Verhalten von uns Menschen”, sagt die Psychologin. „Wenn wir bei gleichem Aufwand, mehr erreichen – zum Beispiel mehr Ziele – dann erleichtert das unsere Entscheidung.“
  3. Fair-Trade Schokolade mit Abspeckgarantie: Zugegebenermaßen ist es ein anspruchsvoller Vorsatz in der Weihnachtszeit nur Fair Trade-Schokolade zu kaufen, zumal die Produkte der großen Süßwarenkonzerne in den Regalen dominieren. Aber das hat auch eine praktische Seite: Mit dem Kauf von Fair-Trade Schokolade kämpft man nicht nur gegen Kinderarbeit und für einen ökologischen Anbau, sondern zusätzlich gegen die eigenen Pfunde. Denn was es seltener gibt, wird seltener verzehrt. Die Erfolgsformel: Zwei Ziele, eine Anstrengung.
  4. Baumpate aus Überzeugung: Patenschaften für Ausgebeutete und Schutzbedürftige gibt es heute auch für den tropischen Regenwald und wichtige Baumbestände hierzulande. Unterstützt werden der Erhalt und die Aufforstung der wertvollen natürlichen Ressource Holz und damit ihr Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. „Eine Patenschaft gibt uns ein dauerhaft gutes Gefühl, bei einem einmaligen Aufwand. Das erhöht die Umsetzungschance. Aber wir brauchen kontinuierliches Feedback, um unser gutes Gefühl zu halten“, sagt Heyne.
  5. Gemeinsames grünes Engagement: Sich mit Freunden aktiv für die Energiewende und die Natur einsetzen, macht Spaß, ist gesellig und zukunftsorientiert. Ob in einem Verein wie dem Naturschutzbund (NABU), die Teilnahme an Protesten oder private Initiativen – jedes Engagement zählt. Und weil Gruppendruck uns motiviert und stärkt, halten wir zuverlässiger an unserem Vorsatz fest, weiß die Psychologin.

Pressemitteilung der Polarstern Energie.

Weltweite Energiewende: Theorie in Durban, Praxis bei Polarstern

Pressemitteilung der Polarstern Energie.

Neuer Ökoenergieversorger fördert als erster den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa und in Entwicklungsländern

München, 12.12.2011

Durban ist vorbei. Die Herausforderung, einen effektiven und sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bleibt. Nach wie vor begehen wir die größten Klimasünden weltweit beim Energieverbrauch und bei der Energiegewinnung. Das will der neue Ökoenergieversorger Polarstern ändern. Er packt als erster in der Branche die weltweite Energiewende an. „Wir müssen unseren eigenen Energiebezug und -verbrauch ändern. Aber wir müssen gleichzeitig auch den Entwicklungsländern helfen, nicht dieselben Fehler zu machen wie wir, sondern direkt auf die erneuerbare Energien zu setzen. Schließlich kennen Umwelt und Klima keine Landesgrenzen“, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Das Unternehmen verbindet den Bezug von 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas mit Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Energie. Aktuelle Zahlen unterstreichen den Ansatz von Polarstern. 2010 war wieder ein Jahr mit einem CO2-Rekordaustoß, angetrieben vom steigenden Energiehunger der Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Internationale Energieagentur warnt in ihrem Energiereport 2011, dass die weltweite Energieversorgung ohne einen schnellen Kurswechsel in den nächsten Jahren immer „unsicherer, ineffizienter und klimaschädlicher wird“.

Ökoenergie von Polarstern: Weltweit von der schwarzen in die grüne Zukunft

Polarstern bietet seit diesem Sommer Haushalten bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. Das Unternehmen verknüpft dabei sein Energieprodukt mit einem Fair Trade-Gedanken: Für jeden Kunden fördert Polarstern den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur in Europa, sondern auch in Entwicklungsländern. Familien, aktuell in Kambodscha, erhalten Hilfe beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage. Betrieben wird sie mit menschlichen und tierischen Fäkalien. Das reduziert den CO2-Ausstoß sowie Schmutz, Gestank und Krankheiten. „Wir wollen mit Energie die Welt erhalten. Und dazu wollen wir jedem einen sinnvollen und zukunftsweisenden Energiebezug ermöglichen“, beschreibt Florian Henle, die Motivation der Polarstern-Gründung.

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland investiert Polarstern je verkaufter Kilowattstunde beim Stromprodukt 1,25 Cent und beim Gasprodukt 0,25 Cent in den Bau neuer Ökokraftwerke. Zertifiziert ist das Energieangebot vom TÜV Nord und dem Grüner Strom Label in der höchsten Kategorie Gold.

 

Polarstern heizt dem Ökogasmarkt ein: bis zu 44 Prozent günstiger als vergleichbare Angebote

Mit seinem 100 Prozent Ökogasangebot geht Polarstern dem großen Klimakiller Heizen an den Kragen. „Die Entwicklung eines überzeugenden und effektiven 100 Prozent Ökogasproduktes war uns enorm wichtig. Solange es beim Gas kein attraktives Ökoprodukt gibt, bleibt die Energiewende ein hehres Ziel“, sagt Florian Henle. In den privaten Haushalten entfallen Angaben der dena zufolge 87 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen und auf Warmwasser. Ein hoher Anteil mit schweren Folgen für das Klima. Schließlich werden drei Viertel aller Heizungen nach wie vor mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas betrieben. Bisher schreckten vor allem die hohen Kosten die Verbraucher ab, beim Heizen auf erneuerbare Energien umzustellen. Jetzt hat der Ökoenergieversorger Polarstern ein neues 100 Prozent Ökogasprodukt aus Reststoffen entwickelt. Es liegt bis zu 44 Prozent unter dem Preis vergleichbarer Angebote liegt. Polarstern überträgt dazu das im Ökostrommarkt erfolgreich etablierte Zertifikatmodell auf den Ökogasmarkt. Bei der Erarbeitung des Produktes wurde Polarstern unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. Zertifiziert ist das Ökogasangebot vom TÜV Nord mit dem Label „geprüftes Bioerdgas.

Pressemitteilung: Sieben Tipps für mehr Energie im Büro

Pressemitteilung der Polarstern Energie.

Experten verraten ihre Energiegeheimnisse für ein leichteres Leben und eine bessere Welt

München, 24.10.2011 Es ist verdammt schwer, morgens richtig in Gang zu kommen. Vor allem jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden und der Weg ins Büro im Kalten und Düsteren statt-findet. Damit ist jetzt Schluss. Ab heute sprudeln die Ideen zum Arbeitsstart. Der neue unabhäng-ige Ökoenergieversorger Polarstern verschickt diese Woche jeden Tag einen Energiekick – frisch ins Büro und frei Haus geliefert. Sie stammen von verschiedenen Experten unter anderem Psychotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern, Duftexperten, Soziologen und Lichtforschern. Erklärt werden auch die Hintergründe, wie die Tipps zu mehr Power beitragen.

Merke: Mit der richtigen Energie kann man die Welt verändern.

 

Eine Woche voller Energie

Montag: Grüner Tee statt Kaffee, Studentenfutter oder Energieriegel

Dienstag: Mit Mist Gutes tun – zum Beispiel mit einer Mikro-Biogasanlage für Kambodscha

Mittwoch: Wache Nase, wacher Geist

Donnerstag: Mehr Zeit für das Leben und unsere Zukunft

Freitag: Das richtige Aufwärmtraining zum Frühstück

Samstag: Glühlampen, mit denen uns ein Licht aufgeht

Sonntag: Positive Suggestion – ein Mantra für mehr Energie im Alltag

Pressemitteilung: Ökogas macht den Unterschied bei der Energiewende

Pressemitteilung der Polarstern Energie.

87 Prozent des privaten Energieverbrauchs entfällt auf Heizen und Warmwasser, Ökogas im Vergleich zu Ökostrom weit zurück

München, 10.11.2011

Alle reden von Ökostrom, nur wenige von Ökogas. Dabei unterstützen die Verbraucher mit dem Wechsel zu Ökogas aus Reststoffen die Energiewende weitaus stärker als mit dem Umstieg auf Ökostrom. Im privaten Haushalt entfallen rund 87 Prozent des Energiever-brauchs auf das Heizen und auf Warmwasser und nur 13 Prozent auf Elektrogeräte und die Beleuchtung.* Angesichts der Tatsache, dass mehr als drei Viertel aller Heizungen** nach wie vor mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas betrieben werden, ist die Energiewende noch weit entfernt, trotz steigender Kundenzahlen beim Ökostrom. „Wer den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen will, muss beim Heizen umdenken. Ein bewusstes Heizverhalten und der Wechsel zu Ökogas oder zu alternativen Heiztechniken machen den Unterschied“, gibt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern, zu Bedenken.

 

Ökogas ein Spätstarter auf Aufholjagd

3,2 Millionen gegenüber rund 200.000.*** Die aktuellen Kundenzahlen zeigen: Ökogas hat im Vergleich zu Ökostrom viel Wachstumspotenzial. Im letzten Jahr wechselten laut GfK Energy Tracking 4,5 Millionen Haushalte ihren Energieanbieter. Dabei liegt die Wechselaffinität der Verbraucher zu Ökogas noch deutlich hinter der zu Ökostrom. Der Ökogasmarkt ist dem Ökostrommarkt fast zehn Jahre hinterher. Zum einen wurde die Liberalisierung später umgesetzt und zum anderen ist der Markt komplexer. Die Energieversorger sind daher gefordert, neue Produkte zu entwickeln, die dem Anspruch der Kunden an Nachhaltigkeit und Preis entsprechen.

 

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

In diesem Jahr wurden laut GET AG viele neue Ökogasprodukte auf den Markt gebracht. Ins-gesamt sollen rund 191 Energieversorger entsprechende Angebote im Portfolio haben. Die Zahl der Bioerdgasanbieter in Deutschland hat sich seit Anfang 2010 sogar mehr als verdoppelt. Der Wettbewerb kommt in Schwung. Für den Verbraucher wächst damit aber auch der Bedarf an Orientierung. Noch fehlen vertrauensvolle Gütesiegel wie im Strommarkt. Wer einen effektiven Beitrag zu Energiewende leisten will, der muss laut Experten folgende Punkte berücksichtigen****:

1)  100 Prozent Ökogas

Weit verbreitet sind aktuell Beimischprodukte, bei denen fünf, zehn oder 20 Prozent Biogas sind und der Rest, das heißt 80 bis 95 Prozent, fossiles Erdgas. Die Höhe der Beimischung ist oft erst auf den zweiten Blick erkennbar. Fachleute empfehlen allgemein Produkte mit möglichst hoher Beimischung, da diese fossile Energieträger zugunsten von erneuerbaren ersetzen. Auch ange-boten werden Klimagasangebote. Sie leisten aber keinen Beitrag zur Energiewende.

2)  Ökogas aus Reststoffen

Zu bevorzugen sind laut Umweltschutzexperten Angebote mit 100 Prozent Ökogas aus Rest-stoffen. Im Sinne einer umfassenden Nachhaltigkeit raten sie beim Gaswechsel, die angebotenen Produkte auf die verwendeten Rohstoffe zu prüfen. Sie sollten keine Monokulturen fördern, nicht die Biodiversität beeinträchtigen und im Fall von nachwachsenden Rohstoffen nicht in Flächenkonkurrenz zur Lebensmittelerzeugung treten.

3) Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien

Die so genannte Zusätzlichkeit ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Ausbau der erneuerbaren Energien geht. Gütesiegel wie das Grüner Strom Label machen dies beim Strom für ihre Auszeichnung zur Pflicht. Beim Ökogas muss aktuell der Verbraucher selbst darauf achten, ob beim gewählten Ökogasprodukt ein Teil der Kosten in den Bau neuer Anlagen investiert wird.

4)  Glaubwürdige Zertifizierung

Gütesiegel wie im Strommarkt sind beim Gas noch Mangelware. Sicherheit bei der Herkunft und der Produktion des Biogases geben bisher TÜV-Siegel wie das „geprüfte Bioerdgasprodukt“ von TÜV Nord oder die „Zertifizierung GreenMethane“ von TÜV Süd.

 

Neues 100 Prozent Ökogasangebot aus Reststoffen von Polarstern

Seit diesem Sommer ist mit der Polarstern GmbH ein neuer unabhängiger Ökoenergieversorger am Markt. Das Unternehmen bietet bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökogas und 100 Prozent Ökostrom an. Das 100 Prozent Ökogasangebot aus  Reststoffen ist zu wettbewerbsfähigen Preisen erhältlich. Im Vergleich zu den bisher verfügbaren 100 Prozent Produkten ist Polarstern je Kilowattstunde rund 5,7 Cent oder mindestens 44 Prozent günstiger.

Das Ökogasangebot von Polarstern ist zertifiziert vom TÜV Nord mit dem Label „geprüftes Bioerdgasprodukt“. Gefördert wird mit jeder verbrauchten Kilowattstunde auch der Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu fließen 0,25 Cent in den Bau neuer Ökokraftwerke in Deutschland.

 

Quellen

* dena, Energiedaten BMWi

** AG Energiebilanzen e.V., Energieverbrauch in Deutschland, Daten für das 1. Halbjahr 2011, 1.10 Beheizungsstruktur des Wohnungsbestandes

*** Energie & Management, 7. Ökostromumfrage, 2011

**** Expertengespräche mit Martin Hofstetter von Greenpeace, Florian Schöne vom NABU und Andreas Jordan vom Wuppertal Institut

Pressemitteilung: Verliebt in Weltverbesserer

Rund 60 Prozent der Singles stehen auf Personen, die die Welt ein Stückchen besser machen wollen, Umfrage von Polarstern und der GfK

München, 03.11.2011

Gutes tun macht attraktiv. Drei Viertel der befragten Singles in Deutschland interessieren Menschen, die über das eigene Leben hinaus Verantwortung übernehmen. Beim eigenen Handeln stets die Zukunft fest im Blick zu haben, das ist ihnen wichtig. Auch der persönliche Einsatz für eine bessere Welt kommt bei rund 60 Prozent gut an. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen GfK-Umfrage des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. Bei wichtigen Themen unserer Zeit wie Armutsbekämpfung, Frieden und Menschenrechte oder die Energiewende sind sie sich einig: 68 Prozent sagen, jeder Beitrag zählt. Mit guten Taten hat man also auch bei der Partnersuche eine Top-Chance.

 

Kleine Heldentaten für Frauen – große Heldentaten für Männer

Vor allem Frauen ist ein gesellschaftliches Engagement wichtig. Sie schätzen stärker als Männer auch die kleinen guten Taten im Alltag wie zum Beispiel soziale Tätigkeiten im Verein (Frauen 70 Prozent, Männer 57,8 Prozent) oder den Müll trennen und Energie sparen (Frauen 61 Prozent, Männer 53 Prozent). Die Männer sehen eher das große Ganze. Ihnen ist es wichtig, dass beim eigenen Handeln allgemein an die Zukunft gedacht und Verantwortungsbewusstsein über das eigene Leben hinaus gezeigt wird.

Erfahrungsbericht eines Weltverbesserers

Jakob Assmann, Mitgründer des Ökoenergieversorgers Polarstern kennt die Wirkung eines Weltverbesserers auf Frauen: „Als ich mit zwei Freunden Polarstern gegründet habe, war ich Single. Beim Small-talk in Bars und Clubs kommt man immer auch auf das Thema, was man den lieben langen Tag macht. Ich habe dann von Polarstern erzählt und unserem Fair Trade Ansatz im Energiemarkt. Das kam super an. Ich hatte gleich so etwas wie einen Bonus, der mir sämtliche gute Eigenschaften zuschob. Das hat mich gefreut.“

Die Polarstern GmbH ist der erste unabhängige Ökoenergieversorger, der die weltweite Energie-wende angeht. Das Unternehmen fördert die erneuerbaren Energien hier bei uns und in Entwick-lungsländern. Für jeden Kunden unterstützt Polarstern eine Familie aktuell in Kambodscha beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage. „So müssen sie nicht dieselben Fehler machen wie wir. Statt Kohle und Atom setzen sie gleich auf erneuerbare Energien“, erklärt Jakob Assmann.

Vorbild sein und grün heizen mit Ökogas aus Reststoffen

Presssemitteilung der Polarstern Energie.

Über 75 Prozent der Deutschen sagen, die Energiewende braucht Vorbilder – Umfrage des Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK

München, 07.10.2011

Die Heizsaison hat begonnen. Der private Verbrauch von fossilen Rohstoffen wie Erdgas und Erdöl läuft bald wieder auf Hochtouren. Mehr als 75 Prozent aller Heizungen basieren nach offiziellen Erhebungen* auf einer dieser beiden Ressourcen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch liegt nur bei 9,5 Prozent.** Dabei ist ihr Ausbau für jeden dritten Deutschen eines der drei Topthemen unserer Zeit, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage*** des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK. Die Energiewende wird sogar als wichtiger eingestuft als Frieden, Bildung oder die demografische Entwicklung. Dass trotzdem nur wenige Deutsche „grün“ heizen, beruht auch auf einem Irrglauben. „Um ökologisch nachhaltig heizen zu können, befürchten viele Verbraucher, in ein neues Heizsystem investieren zu müssen“, weiß Birgit Holfert von der Verbraucherzentrale Energieberatung. Aufwand und Kosten schrecken sie ab. Dabei kann mit einem bewussten Heizverhalten und dem Bezug von 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen, der Umwelt- und Klimaschutz genauso stark oder sogar stärker unterstützt werden wie mit alternativen Heiztechniken. Der Wechsel zu Ökogas ist einfach und die Kosten sind überschaubar. Im Vergleich zum örtlichen Grundversorgertarif ist beispielsweise das 100 Prozent Ökogasprodukt von Polarstern durchschnittlich fünf bis zehn Prozent teurer. Das ist bei einem Dreipersonen-haushalt im Schnitt pro Jahr so viel wie einmal tanken.

 

Unsere Zukunft wird verheizt

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, haben es die Deutschen gerne wohlig warm. „Die Empfehlung von 20 Grad für Wohn- und Kinderzimmer wird oft überschritten“, sagt Birgit Holfert. Auch die Heizkörper sind oft durch Vorhänge verdeckt oder mit Möbeln zugestellt. „Das kostet jeden Tag richtig viel Energie.” Dabei ist das Umweltinteresse der Deutschen hoch. 70 Prozent sagen, dass der Beitrag jedes Einzelnen zur Energiewende wichtig ist.** Zurückhaltend sind die Deutschen auch bei der Umstellung auf alternative Heizsysteme. Es sind vor allem der hohe Aufwand und die Kosten der Installation, die abschrecken. Wer nicht komplett saniert oder neu baut, der kann in jedem Fall auf Ökogas umzustellen und energiesparend heizen, um nachhaltiger zu leben. „Wer hingegen weiter fossile Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas bezieht, der verheizt im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zukunft und vor allem die unserer Enkel und Urenkel“, sagt Florian Henle, Mitgründer der Polarstern GmbH.

 

Kuschelig in den Winter mit Ökogas aus Reststoffen

Um grün zu heizen, muss man nicht immer gleich die ganze Heizung zu wechseln. Es gibt bei einigen Anbietern so genannte Öko- oder Biogastarife, die effektiv zur Energiewende beitragen. Zu empfehlen sind laut Umweltschutzexperten Angebote mit 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. „Aus Sicht des Klima- und Umweltschutzes unterstützen wir die Biogasproduktion aus 100 Prozent Reststoffen”, sagt Florian Schöne von der NABU Bundesgeschäftsstelle. Die Polarstern GmbH bietet zum Beispiel ein solches 100 Prozent Ökogasprodukt. Geprüft ist es von TÜV Nord. Auch Martin Hofstetter von Greenpeace e.V. befürwortet ausdrücklich das von Polarstern genutzte nachhaltige Ökogas: „Biogasanlagen, in denen wie in diesem Fall Reststoffe effizient verwendet werden, sind unserer Ansicht nach ideal. Sie reduzieren die Klimagase und erzeugen gleichzeitig erneuerbare Energien. Im Gegensatz dazu ruinieren viele herkömmliche Biogaserzeuger die Umwelt durch Maismonokulturen.”

 

* AG Energiebilanzen e.V., Energieverbrauch in Deutschland, Daten für das 1. Halbjahr 2011, 1.10 Beheizungsstruktur des Wohnungsbestandes

** BMU, August 2011

*** Repräsentative GfK-Umfrage unter der deutschen Wohnbevölkerung in Privathaushalten ab 14 Jahre, Quotenstichprobe, August 2011

Pressemiteilung: Fair Trade Gedanke im Energiemarkt

Neuer Energieanbieter Polarstern verbindet 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas mit direkter Entwicklungshilfe

München, 25.08.2011

Die Polarstern GmbH ist der erste unabhängige Ökoenergieanbieter, der sich für die weltweite Energiewende einsetzt. Das Unternehmen bietet seit diesem Sommer Kunden bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas. Gleichzeitig wird der Energiebezug mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verknüpft; nicht nur in Deutschland, sondern auch in Entwicklungsländern. Das heißt jeder Polarstern-Kunde bezieht selbst Ökoenergie und hilft dabei einer Familie in Kambodscha, ebenfalls erneuerbare Energien zu nutzen und ihren Lebensstandard zu verbessern. Gefördert wird der Bau eigener Mikro-Biogasanlagen. „Wir übertragen im Grunde den Fair Trade Gedanken auf den Energiemarkt. Jeder kann mit seinem persönlichen Konsum eine weltweit nachhaltige Entwicklung unterstützen“, beschreibt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern, das neue Angebot. „Die Verbraucher helfen mit ihrem Energiebezug, die Welt zu verbessern. Denn ein sauberes Europa ist gut, aber es reicht nicht. Weltweit muss der Umstieg erfolgen. Deshalb fördern wir erneuerbare Energien sowohl bei uns, als auch in Entwicklungsländern. So müssen sie nicht die gleichen Umwelt- und Klimasünden begehen wie wir.“ Unterstützt wird der Ansatz von bekannten Botschaftern wie dem Extrembergsteiger Hans Kammerlander.

 

100 Prozent zertifizierte Ökoenergie aus Europa

Polarstern vertreibt reine Ökoenergieprodukte: nicht nur 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft, sondern auch 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. Zusätzlich wird je verkaufter Kilowattstunde in den Bau neuer Ökokraftwerke investiert. Beim Stromprodukt sind es 1,25 Cent und beim Gasprodukt 0,25 Cent. „Das ist ein wichtiger Beitrag für den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Energiewende“, sagt Florian Henle.

Seine Ökoenergie bezieht Polarstern aus Europa. „Schließlich kennen weder das europäische Energienetz noch das Klima Grenzen“, erklärt Florian Henle weiter. Der Strom wird beispielsweise direkt von österreichischen Kleinwasserkraftwerken und das Ökogas von einer Reststoff-Biogasanlage einer ungarischen Zuckerrübenfabrik eingekauft.

Der 100 Prozent Ökostromtarif von Polarstern ist bundesweit erhältlich für 24,75 Cent je Kilowattstunde und einem monatlichen Grundpreis von 8,90 Euro. Der 100 Prozent Ökogastarif liegt bei 7,25 Cent je Kilowattstunde und einem monatlichen Grundpreis von 9,90 Euro. Damit ist das Ökogas deutlich günstiger als alle anderen am Markt verfügbaren 100 Prozent-Produkte. In beiden Ökotarifen enthalten sind bei einem typischen Dreipersonenhaushalt pro Jahr rund 40 Euro für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und 40 Euro für den Ausbau in Kambodscha.

Beide Ökoenergieprodukte von Polarstern sind geprüft und zertifiziert vom TÜV Nord. Das Stromprodukt hat zusätzlich das Grüner Strom Label in Gold erhalten.

Saubere Energie für Familien in Kambodscha

Der Bezug von Ökostrom oder Ökogas ist bei Polarstern immer verknüpft mit einem Energiehilfsprojekt. Polarstern arbeitet mit Partnern in Regionen, wo die Energieversorgung in den Kinderschuhen steckt, aktuell in Kambodscha. „Wir wollen helfen, dass diese Länder sofort den erneuerbaren Weg einschlagen und nicht den Umweg über Kohle und Atom gehen müssen“, sagt Florian Henle. Über Polarstern fließen dazu jedes Jahr 40 Euro pro Kunde direkt an Familien. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten die Polarstern-Kunden damit eine Anschubfinanzierung für den Bau eigener Mikro-Biogasanlagen. Den Rest erbringen die Familien selbst, etwa über Mikro-Kredite von lokalen Banken. Außerdem erhalten sie einen Gasherd, Gaslampen und sanitäre Anlagen. Die Gärreste aus der Biogasanlage sind ein natürlicher Dünger für die Felder. Das reduziert Schmutz und Gestank und verhindert Krankheiten aufgrund mangelnder Hygiene.

Projektpartner in Kambodscha ist das renommierte National Biodigester Programme (NBP). Bis heute haben durch das Programm über 10.500 Familien eine eigene Biogasanlage bekommen.

Pressemitteilung: Energiewende – Jeder soll ein Vorbild sein

Diese Pressemitteilung wurde von Polarstern Energie zur Verfügung gestellt.

70 Prozent der Deutschen setzen auf persönliches Engagement statt auf die Politik und auf die großen Konzerne – repräsentative Umfrage des neuen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK

München, 21.09.2011

Der Ausbau der erneuerbaren Energien steht bei den Deutschen ganz oben auf ihrer Agenda. 70 Prozent wollen bei der Energiewende selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Nur rund ein Viertel verlässt sich auf die Politik oder auf die großen Konzerne. Vermutlich senken das politische Scheitern der letzten Klimagipfel und die Reaktionen auf Katastrophen wie in Fukushima das Vertrauen. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK. Motiviert zum eigenen Handeln werden die Deutschen durch das hohe Ansehen von ökologischen und sozialen Aktivitäten. Wer Verantwortung übernimmt und zukunftsorientiert handelt kommt bei über 75 Prozent der Befragten gut an.

Energiewende wichtiger als Frieden

Die Energiewende bewegt die Deutschen mehr als Frieden, Bildung oder die demografische Entwicklung. Für jeden Dritten ist sie eines der drei Topthemen unserer Zeit. Besonders in der Altergruppe der 30- bis 49jährigen hat der Ausbau der erneuerbaren Energien eine hohe Priorität. Nach einer Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien beziehen heute 18 Prozent der Haushalte Ökostrom, weitere 20 Prozent planen zu wechseln. Die Zahlen zeigen, dass ein großes Potenzial besteht. „Um dieses zu aktivieren, müssen die Menschen Ökoenergie besser verstehen. Dazu muss das Thema persönlicher und emotionaler kommuniziert werden“, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Daniel Craffonara vom Grüner Strom Label e.V. sieht besonders die fehlende Orientierung als Hürde: „Viele Verbraucher zögern beim Wechsel, weil der Ökoenergiemarkt so unübersichtlich ist. Es fällt ihnen schwer, Mogelpackungen zu erkennen. Wer einen echten Beitrag zur Energiewende leisten will, muss Produkte wählen, die nachweislich den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Auszeichnungen wie das Grüner Strom Label helfen, die glaubwürdigen Angebote von den weniger glaubwürdigen zu unterscheiden.“

Ruf nach mehr Vorbildern

Große Herausforderungen brauchen Vorbilder, darin sind sich die Deutschen einig. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien stimmen der Aussage drei Viertel der Befragten zu. „Zum Nachmachen motivieren Vorbilder, in denen sich die Verbraucher wieder finden, weil sie gewisse Einstellungen und Verhaltensweisen von ihnen widerspiegeln“, erklärt Andreas Ernst, Umweltpsychologe an der Universität Kassel. „Beim Klima- und Umweltschutz sind es vor allem Menschen aus dem eigenen Umfeld, die uns beeinflussen. Das heißt, je näher wir einem Vorbild sind, umso stärker der Effekt.“ Die Deutschen vertrauen bei der Energiewende nicht auf die Politiker und auf die großen Konzerne. Vielmehr sagen 70 Prozent, dass der Beitrag jedes Einzelnen wichtig ist. Personen zwischen 30 und 59 Jahren sind sich ihrer Verantwortung besonders bewusst. „Wir brauchen keinen grünen Mahatma Ghandi, sondern Menschen wie Dich und mich, die die weltweite Energiewende vorantreiben“, sagt Florian Henle.

Kleine Heldentaten im Alltag kommen gut an

Die Deutschen schätzen Menschen, die bei ihren Handlungen nicht nur an sich und an das eigene Leben denken. Auch im Alltag die Zukunft im Blick zu haben, ist heute angesagt. 60 Prozent finden Personen interessant, die mit ihren Taten die Welt ein wenig besser machen wollen. Ob soziales Engagement im Verein (64 Prozent), Müll trennen und Energie sparen (57 Prozent), Fair Trade Produkte kaufen (40 Prozent) oder Ökoenergie beziehen (39 Prozent) – es geht um die kleinen Heldentaten im Alltag. Immer gefragter sind Ökostrom und Ökogas. Im ersten halben Jahr achteten einer Verivox-Analyse zufolge fast zwei Drittel beim Anbieterwechsel auf ökologisch erzeugten Strom oder legten bei ihrer Angebotsrecherche Wert darauf. „Ökoener-gie ist deshalb immer beliebter, weil die Verbraucher schnell und einfach einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten können. Der Wechsel ist sicher und dauert nur wenige Minuten, den Rest übernehmen meist die Anbieter so wie es bei Polarstern der Fall ist“, erklärt Florian Henle.

Mit dem eigenen Energiebezug ein weltweites Vorbild sein

Der neue Ökoenergieversorger Polarstern unterstützt als erster die weltweite Energiewende. Gefördert wird nicht nur der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa, sondern auch in den Entwicklungsländern. So wird der Beitrag jedes einzelnen Kunden greifbar. „Unsere Kunden erfahren genau, welche Auswirkung ihr Engagement hat. Sie sehen direkt wen und was sie unterstützen und wer hinter Polarstern steckt. Bei uns geht es um die Menschen, nicht um abstrakte Themen oder Kosten – transparent und glaubwürdig.“ Die Polarstern-Kunden forcieren mit jeder verbrauchten Kilowattstunde den Ausbau der erneuerbaren Energien bei uns. Zusätzlich erhalten durch sie Familien in Kambodscha Hilfe beim Bau eigener Mikro-Biogasanlagen. „So müssen diese Länder nicht dieselben Fehler machen wie wir und ihr Wachstum auf Kohle und Atom gründen. Sie können vielmehr gleich auf die zukunftsträchtigen, erneuerbaren Energien setzen“, erläutert Florian Henle.

 

Angaben zur Umfrage: repräsentative Umfrage der GfK unter der deutschen Wohnbevölkerung in Privathaushalten ab 14 Jahre, Quotenstichprobe, August 2011

* Umfrage von TNS Infratest und der Agentur für Erneuerbare Energien, Juli 2011