Darf man an Mariä Himmelfahrt den Rasen mähen?

Sie wollen am 15. August den Rasen mähen? Das ist je nach Bundesland nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Saarland

Im Saarland ist am 15. August Feiertag, so dass das Rasenmähen ebenso wie andere laute Gartenarbeiten verboten ist. Gegen das Jäten von Unkraut oder andere leise Tätigkeiten ist gleichwohl nichts einzuwenden.

Bayern

In Bayern kommt es darauf an, wo Sie wohnen. In den Gemeinden, in denen es eine überwiegend katholische Bevölkerung gibt, ist das Rasenmähen ausgeschlossen, es gilt das gleiche wie im Saarland.

Aber auch in anderen Gemeinden dürfen Sie nicht einfach zum Rasenmäher greifen, denn das bayerische Feiertagsgesetz legt fest:

Während der ortsüblichen Zeit des Hauptgottesdienstes von 7.00 Uhr bis 11.00 Uhr sind alle vermeidbaren lärmerzeugenden Handlungen in der Nähe von Kirchen und sonstigen zu gottesdienstlichen Zwecken dienenden Räumen und Gebäuden verboten, soweit diese Handlungen geeignet sind, den Gottesdienst zu stören. Die Vorschriften des Art. 2 Abs. 3 gelten entsprechend.

Auch hier sind also in dieser Zeit nur stille Gartenarbeiten erlaubt.

Ob in Ihrer Gemeinde Feiertag ist oder nicht, können Sie hier prüfen. Übrigens, die Wahrscheinlichkeit, dass gesetzlicher Feiertag ist, ist hoch: in 1.704 Gemeinden ist dies der Fall, nur in 352 nicht.

Weitere Bundesländer mit Einschränkungen fürs Rasenmähen

  • Rheinland-Pfalz schützt die Gottesdienste an Maria Himmelfahrt besonders, also kein Rasenmähen in der Nähe von Kirchen.
  • In Sachsen dürfen Sie ebenfalls in der Nähe von katholischen Kirchen nicht den Rasen mähen – oder andere laute Tätigkeiten durchführen, sofern Sie dadurch kirchliche Veranstaltungen und Gottesdienste stören könnten.
  • Die gleiche Rechtslage wie in Sachsen gilt in Thüringen.

Bundesländer ohne Einschränkungen fürs Rasenmähen

Hier dürfen Sie an Maria Himmelfahrt uneingeschränkt den Rasenmäher oder andere Gartengeräte anwerfen:

  • Baden Württemberg
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommnern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein

Andere Staaten

In ganz Österreich ist gesetzlicher Feiertag, in der Schweiz hängt es vom Kanton ab.

Aber: ein Schaf als Rasenmäher dürfen Sie überall einsetzen…

Liste: Zugelassene Parteien bei der Landtagswahl 2017 in Niedersachsen

Folgende Parteien treten bei der Landtagswahl 2017 in Niedersachsen an:

  • CDU
  • SPD
  • GRÜNE
  • FDP
  • DIE LINKE.
  • AfD
  • Bündnis C
  • BGE
  • DM
  • Die Grauen
  • FREIE WÄHLER
  • LKR Niedersachsen
  • ÖDP
  • Die PARTEI
  • Tierschutzpartei
  • PIRATEN
  • V-Partei³

Liste: Wahlkreise bei der Landtagswahl Niedersachsen 2017

Hier finden Sie eine Übersicht der Wahlkreise bei der Landtagswahl 2017 in Niedersachen:

1 Braunschweig-Nord

Von der Stadt Braunschweig die Stadtbezirke Hondelage,
Innenstadt, Östliches Ringgebiet, Viewegsgarten-Bebelhof,
Volkmarode, Wabe-Schunter-Beberbach

2 Braunschweig-Süd

Von der Stadt Braunschweig die Stadtbezirke Broitzem,
Heidberg-Melverode, Rüningen, Stöckheim-Leiferde,
Südstadt-Rautheim-Mascherode, Timmerlah-Geitelde-Stiddien,
Weststadt;
vom Landkreis Peine die Gemeinde Vechelde “Liste: Wahlkreise bei der Landtagswahl Niedersachsen 2017” weiterlesen

Liste: Die 10 höchsten Berge in Niedersachsen

Dies sind die 10 höchsten Erhebungen in Niedersachsen:

  1. Wurmberg – 971,2 m
    Landkreis Goslar, Harz
  2. Bruchberg – 927 m
    Landkreis Goslar, Harz
  3. Achtermannshöhe – 925 m
    Landkreis Goslar, Harz
  4. Rehberg – 893 m
    Landkreis Goslar, Harz
  5. Quitschenberg – 881,5 m
    Landkreis Goslar, Harz
  6. Auf dem Acker – 865,1 m
    Landkreis Göttingen, Harz
  7. Großer Sonnenberg – 853,4 m
    Landkreis Goslar, Harz
  8. Kleiner Sonnenberg – 853,0 m
    Landkreis Goslar, Harz
  9. Lerchenköpfe (Südkuppe) – 821,0 m
    Landkreis Goslar, Harz
  10. Großer Breitenberg – 811 m
    Landkreis Göttingen, Harz

10 Dinge die man in Hannover gemacht haben sollte – Vorschläge von Cornelia Kuhnert

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Die Herrenhäuser Gärten in Hannover kennt jeder, und sie sollten auch auf keiner Besuchstour fehlen. Darüber hinaus gibt es noch vieles andere zu entdecken.

  1. Hannover hat gefühlt den größten Stadtwald Europas. Einen guten Überblick bekommt man, wenn man das Waldhochhaus in der Waldstation steigt und über die Wipfel guckt.
  2. Am Maschsee vor dem Hotel Courtyard sitzen und maritimes Flair genießen. Am besten vor oder nach einem Heimspiel von Hannover 96. Oder man geht um den See herum, bzw. steigt ins Personenfahrgastschiff ein und fährt bis zum anderen Ende des Sees.
  3. Gelebte Tradition: Sich den weltweit größten Schützenaufmarsch ansehen, dieser findet diese Jahr (2016) am 3. Juli statt – ab 9:50 Uhr am neuen Rathaus.
  4. Das blaue Wunder: Zur Scillia-Blüte auf den Lindener Bergfriedhof gehen und ein Meer von Blautönen sehen, während man an alten Grabsteinen vorbeischlendert.
  5. Unter der Hängebuche im Prinzengarten sitzen und auf das schlossähnliche Universitätsgebäude blicken, dabei immer gut im Blick: die Lavesbrücke. Wer dann noch mehr sehen möchte, überquert die Straße, schlendert in den Georgengarten unverweilt im Leibniz Tempel.
  6. Im Sommer im Strandleben Hannovers Alternativen Beach Club eine Bionade oder einen Cocktail genießen, genau dort wo Ihme und Leine aufeinandertreffen. Spaß macht es, den Paddlern zuzusehen. Weddigenufer 29, 30167 Hannover
  7. In der herrlich morbiden Cumberlandschen Galerie einen Abend in der Montagsbar und improvisierte Theaterstücke genießen. Am Freitag lockt dann Calamari Moon.
  8. Im Asphaltsstollen in Ahlem Hannovers Geschichte zu der gerne vergessenen Zeit von Konzentrationslagern nachspüren. Wer noch mehr dazu wissen möchte, kann sich noch weiter in der Gedenkstätte Ahlem informieren.
  9. Der Pariser Platz im Herzen Lindens lädt dazu ein, entdeckt zu werden. Vom legendären Café K. bis zur Damenwahl einem Geschäft für Wäsche und Feines.
  10. Hannover 78: Den ältesten deutschen Fußballverein zu einem Spiel besuchen, wo noch nie Fußball, aber immer Rugby gespielt wurde.

cornelia-kuhnertDiese Liste hat Cornelia Kuhnert zusammengestellt. Sie hat die Bücher “111 Orte in Hannover die man gesehen haben muss“ und „111 Orte rund um Hannover, die man gesehen haben muss“ geschrieben. Sie schreibt Krimis, die in Hannover und Ostfriesland spielen. 

In der Reihe “10 Dinge, die man in … gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man in bestimmten Städten, Dörfern, Ländern, Regionen… gemacht haben sollte. Sie wollen auch eine Liste veröffentlichen? Schreiben Sie uns!

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Kurzkritik: Dämmerung – ein Niedersachsenkrimi

In einem Waldstück in Niedersachsen wird in einem Holzsarg eine in Folie eingewickelte Frauenleiche gefunden. Der Fallanalytiker Roman Sellberg und die Hauptkommissarin Maike Wasmuth ermitteln. Die wahre Dimension des Falls wird ihnen aber erst klar, als wenig später eine zweite arrangierte Leiche gefunden wird. Gegen diverse Widerstände im Polizeiapparat ermitteln sie in eine Richtung, in der es plötzlich auch persönlich wird…

Wie immer bei den Kurzkritiken gibt es nicht mehr zur Handlung.

Während regional positionierte Krimis ja sonst oft nur für die Leser aus der Region für Interesse sind, spielt dies hier nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr wirft der Krimi “Dämmerung” von Martin Witte Fragen rund um Leben und Tod auf. Nicht tiefschürfend, aber doch zum Nachdenken anregend.

Das Oberflächliche ist aber vielleicht auch das Hauptproblem des Buches – die Handlung ist vorhersehbar und lebt von (vorhersehbaren) sehr großen Zufällen, die Charaktere bleiben flach und agieren gleichfalls wenig überraschend.

Dennoch kann ich “Dämmerung” als Freizeitlektüre empfehlen. Es liest sich flüssig, ist gut lektoriert und regt zum Nachdenken an.

Für alle, die solide Krimiunterhaltung mögen.

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 204 Seiten
Verlag: BookRix (23. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00O8LHRDU

Daneben gibt es eine Taschenbuchausgabe (ISBN 13: 978-3868706598)

10 Gedanken zur Edathy Affäre

Über die gesamte Edathy Affäre könnte man so viel schreiben, dass man den ganzen Tag für nichts anderes mehr Zeit hätte… daher hier nur 10 schnelle Gedanken…

1. Wo bleibt der Aufschrei?

Ein tweet von @derwachsame bringt es auf den Punkt:

Schlimm ist, dass alle über Edathy, Oppermann und die verletzten Gefühlen der CSU diskutieren, aber keiner über die Opfer: die Kinder.

— Der Wachsame (@DerWachsame) 18. Februar 2014

Genau das ist die Frage – insbesondere diejenigen, die in der Debatte rund um eine anzügliche Bemerkung von FDP Mann Rainer Brüderle aufgeschrien haben, sind verdächtig ruhig oder nehmen Edathy gar in Schutz. Und wenn es nun in manchen Blogbeiträgen so dargestellt wird, als sei Edathy nichts vorzuwerfen, er habe sich schließlich nicht an Kindern vergangen, so ist dem zu entgegnen, dass es ohne Käufer solcher Bilder zumindest weniger kommerzialisierten Missbrauch geben würde.

2. Bitte keine falsche Solidarität

Was mich in vorigem Zusammenhang ärgert – hätte Rainer Brüderle solche Bilder gekauft, wäre der #Aufschrei da – und was für einer. Nur weil Edathy dieser Gruppe wegen NSU Untersuchungsausschuss oder seines Standpunktes zur NSA Affäre “sympathisch” ist,  wird er in Schutz genommen oder eben zumindest nicht thematisiert. Das ist falsche Solidarität.

3. Aber bitte auch kein billiger Populismus

Genau so falsch finde ich es aber, wenn jetzt einfach nur gegen Edathy gekeilt wird, weil einem seine politischen Positionen nicht gefallen. Dazu gehören nicht nur die üblichen “Schwanz ab” oder “Todesstrafe für Kinderschänder” Schreie aus einer bestimmten Ecke sondern auch Schlagzeilen wie diese:

streicht-edathy-geld

4. Edathy sollte sich erklären

Mehr oder weniger unstrittig ist, dass Edathy sich Material mit nackten minderjährigen Jungs besorgt hat. Statt sich nun nur als Opfer einer Hexenjagd zu sehen und gegen die Staatsanwaltschaft zu schießen sollte er zumindest Mitgefühl für die Opfer zeigen. Und das sind die abgebildeten Kinder.

5. Gesetzesänderung notwendig

Anscheinend ist eine Änderung des Sexualstrafrechts vonnöten. Bitte überlegt und ohne Aufregung. Lesenswert dazu “Prävention im Kinderschutz stärken” von Katja Dörner und Konstantin von Notz.

6. Wie man’s macht, man macht es falsch… oder das “Friedrich Dilemma”

Nein, ich bin kein großer Freund von Hans-Peter Friedrich. Leider war er im Dilemma: Gibt er seine Erkenntnisse über die Edathy Ermittlungen in irgendeiner Form an die SPD Spitze weiter und verhindert damit, dass die Bombe hochgeht, wenn Edaty möglicherweise im Kabinett sitzt? Oder schweigt er? Vielleicht hätte er Gabriel nur stecken sollen: “Ich kann Dir leider nicht sagen warum, aber Edathy in herausgehobener Position geht gar nicht. Du wirst vielleicht noch sehen, warum….”. Auch schwierig.

Ich befürchte: In dem Moment, in dem Friedrich von den Edathy Ermittlungen erfahren hat, war das Ende seiner Karriere als Bundesminister in dieser großen Koalition eigentlich schon besiegelt. Er war eben das naheliegende Bauernministeropfer.

7. Die SPD Spitze hat Edathy nichts gesteckt

In einem bin ich mir ziemlich sicher – von Gabriel, Steinmeier, Oppermann und Christine Lamprecht hat Edathy nichts von den Ermittlungen gegen ihn gewusst. Denn diesen musste klar sein: Sollte die ganze Angelegenheit öffentlich werden, wäre ein Rücktritt Edathys unvermeidlich und die SPD müsste sich von ihm abgrenzen. Und der oft impulsiv handelnde Edathy würde dann durchstechen, dass die SPD seit geraumer Zeit über die Vorwürfe informiert war und ihn warnte. Das wäre es dann auch für die SPD Führungsriege gewesen…

8. Geht wer in der SPD?

CDU/CSU haben ihren politischen Teil zur Bereinigung der Affäre mit dem Friedrich Rücktritt schon geleistet. Und ohne das Verhalten Oppermanns wäre es erstmal nicht dazu gekommen – er hätte von Friedrichs Information gar nichts öffentlich sagen müssen, denn spätestens wenn bekanntgeworden wäre, dass Oppermann beim BKA angerufen hat… somit ist er eigentlich derjenige, der bei der SPD die politische Verantwortung übernehmen müsste. Ärgerlich nur – er ist zu wichtig für die große Koalition und das weiß auch Merkel. Wenn also jemand in der SPD geht, wird es am naheliegendsten Christine Lamprecht sei, die im frühen Stadium der Affäre sagte:

Die genannten Gründe, Besitz von Kinderpornografie, sind sehr schwerwiegend. … Ich beziehe mich nur auf die genannten Gründe, die in Medien bekannt wurden. Ich persönlich habe keine Kenntnis darüber, was der Grund für das Ermittlungsverfahren ist.

Und diese Aussage war nach derzeitigem Kenntnisstand falsch. Wird also um des lieben Koalitionsfriedens willen ein Rücktritt der ersten parlamentarischen Geschäftsführerin sein.

9. Die eigentlichen Vorwürfe gegen Edathy werden sich wohl nie aufklären lassen

Sicher auch – Edathy ließ über seinen Anwalt im Herbst 2013 beim LKA Niedersachsen anfragen, wie der Ermittlungsstand in seiner Sache sei. Er hatte also mehr als genug Zeit, möglicherweise Material verschwinden zu lassen oder sagen wir mal Laptops zu verlieren. Wenn nicht aus anderer Quelle handfeste Beweise kommen, wird man Edathy nichts weiteres nachweisen und ihn nicht verurteilen können. Zu Recht. Die moralische Frage ist freilich eine ganz andere.

10. Bismarck hatte Recht

Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!
(Otto von Bismarck)

Ein geschwätziger Innenminister, der zurücktreten muss. Ein SPD Fraktionsgeschäftsführer, der den BKA Präsidenten anruft. Ein BKA Präsident, der dem SPD Fraktionsgeschäftsführer widerspricht. Eine Provinzzeitung, die rechtzeitig über eine Razzia informiert ist. Presserechtlich fragwürdige Bilder. Ein geöffneter Brief der Staatsanwaltschaft Hannover an den Bundestagspräsidenten. Büros, die zu durchsuchen vergessen wird. Ein mysteriöser Rücktritt eines SPD Abgeordneten, der dann im Ausland untertaucht. Ein Laptop, der unter eigenartigen Umständen verschwindet. Bilder von nackten Knaben im rechtlichen Graubereich…

In der Tat – würde ich all das nicht wissen, würde ich wohl besser schlafen.

Nachtrag

Der ursprünglich als Beispiel unter Punkt 1 verlinkte (lesenswerte) Blogbeitrag sieht den Sachverhalt differenzierter, was ich beim ersten Lesen so nicht gesehen habe. Inzwischen gibt es dort auch eine Klarstellung. Ich habe die entsprechende Verlinkung entfernt, um keinen falschen Eindruck zu erwecken.

Wahlkreisbewerber in Niedersachsen bei der Bundestagswahl 2013

2Das sind die Direktkandidaten in Niedersachsen bei der Bundestagswahl 2013:

Wahlkreis 24 (Aurich – Emden)

Bünting, Stephan (1972), FDP
Hoppe, Thilo (1958), GRÜNE *
Klitzsch, Klaus (1969), FREIE WÄHLER
Notman, Marco (1988), DIE LINKE
Saathoff, Johann (1967), SPD *
Schmelzle, Heiko (1970), CDU *

Wahlkreis 25 (Unterems)

Connemann, Gitta (1964), CDU *
Goldmann, Hans-Michael (1946), FDP *
Kleem, Harald (1954), GRÜNE
Lenzen, Charlotte (1956), DIE LINKE
Lükensmeier, Ralf (1963), Anderer KWV
Paschke, Markus (1963), SPD *
Tonsor, Ingo (1973), FREIE WÄHLER
Wille, Albert (1954), NPD

Wahlkreis 26 (Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund)

Evers-Meyer, Karin (1949), SPD *
Fintel von, Victor Alexander (1971), GRÜNE *
Kammer, Hans-Werner (1948), CDU *
Meppen, Lübbo (1956), FDP *
Niemeyer, Ralph Thomas (1969), DIE LINKE *
Striess-Grubert, Udo (1959), FREIE WÄHLER *
Weist, Sebastian (1980), NPD

Wahlkreis 27 (Oldenburg – Ammerland)

Albani, Stephan (1968), CDU *
Eigenfeld, Ulrich (1947), NPD *
Lubitz, Holger (1971), PIRATEN
Meiwald, Peter (1966), GRÜNE *
Michels, Martin Alexander (1979), DIE LINKE *
Ratjen-Damerau, Dr. Christiane (1954), FDP *
Rohde, Dennis (1986), SPD *
Stroman, Hero Jan (1946), FREIE WÄHLER
Wever, Melanie (1967), AfD

Wahlkreis 28 (Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land)

Bartsch, Thomas (1960), DIE LINKE
Brunkhorst, Angelika (1955), FDP *
Dormuth, Dennis (1980), NPD
Grotelüschen, Astrid (1964), CDU *
Hansen, Arnold (1956), FREIE WÄHLER *
Kowitz, Harry (1938), Bündnis 21/RRP
Mittag, Susanne (1958), SPD *
Neugebauer, Andreas (1966), PIRATEN
Pancescu, Dragos (1967), GRÜNE *
Pothin, Christian (1966), AfD

Wahlkreis 29 (Cuxhaven – Stade II)

Behn, Karl (1948), FDP *
Braun, Christian (1985), PIRATEN
Ferlemann, Enak (1963), CDU *
Haack, Andreas (1979), NPD
Hagelstede, Guido (1967), DIE LINKE
Lukas, Gerald (1943), Bündnis 21/RRP
Viehoff, Eva (1958), GRÜNE *
Vogel, Bernhard (1949), AfD *
Wegener, Gunnar (1953), SPD *

Wahlkreis 30 (Stade I – Rotenburg II)

Dammann, Manfred (1959), NPD
Grundmann, Oliver (1971), CDU *
Kellmer, Oliver (1976), SPD *
Klaus, Richard Bodo (1965), PIRATEN
Krümmel, Gerd (1951), FREIE WÄHLER
Lemke, Michael (1968), GRÜNE *
Paulsen, Jens (1948), AfD *
Quelle, Michael (1953), DIE LINKE
Tören, Serkan (1972), FDP *

Wahlkreis 31 (Mittelems)

Härting, Martina (1956), AfD
Kemmer, Birgit (1960), GRÜNE *
Nehmer, Manuel (1982), FDP *
Richter, Tobias (1981), NPD
Ridder De, Dr. Daniela (1962), SPD *
Stegemann, Albert (1976), CDU *
Wensiersky von, Heinz Georg (1951), DIE LINKE

Wahlkreis 32 (Cloppenburg – Vechta)

Diersen, Josef (1959), GRÜNE
Friedhoff, Peter (1970), FDP *
Groneberg, Gabriele (1955), SPD *
Holzenkamp, Franz-Josef (1960), CDU
Kreßmann, Günter (1964), DIE LINKE
Luhr, Heinrich (1953), FREIE WÄHLER
Schäfer, Andre (1981), FAMILIE
Taube, Ralf Thomas (1964), NPD
Teuteberg, Holger (1964), AfD

Wahlkreis 33 (Diepholz – Nienburg I)

Eggelmann, Torsten (1964), GRÜNE
Gärtner, Mario (1980), PIRATEN
Gums, Rüdiger (1959), Anderer KWV
Knoerig, Axel (1967), CDU *
Lanzendörfer, Dr. Christoph (1954), SPD
Neumann, Bernd (1950), NPD
Schiller, Marcel (1991), FDP *
Schulz, Olaf (1958), FREIE WÄHLER *
Staschewski, Arno (1957), AfD
Waschner, Ingo (1969), DIE LINKE

Wahlkreis 34 (Osterholz – Verden)

Behrens, Herbert (1954), DIE LINKE *
Hochrainer, Dr. Thomas (1975), AfD *
Hofe von, Erich (1956), GRÜNE
Jantz, Christina (1978), SPD *
Kamlah, Cédric (1992), FDP *
Mattfeldt, Andreas (1969), CDU *
Oeltjen, Claus (1937), NPD
Schwettmann, Ole (1983), PIRATEN

Wahlkreis 35 (Rotenburg I – Heidekreis)

Grindel, Reinhard Dieter (1961), CDU *
Helge, Ingo Rüdiger (1976), NPD *
Klingbeil, Lars (1978), SPD *
Ludewig, Dr. Hans-Peter (1946), GRÜNE
Onken, Lennart (1994), DIE LINKE
Scharrinhausen, Stefan (1969), PIRATEN
Scheunemann, Günter Werner (1954), FREIE WÄHLER *
Schröder, Henrik (1994), FDP

Wahlkreis 36 (Harburg)

Bracht-Bendt, Nicole (1959), FDP
Geislinger, Robert (1988), PIRATEN
Grosse-Brömer, Michael (1960), CDU *
Heim, Ulrich Wolfgang (1957), NPD
Klingenberg, Willy Walter (1962), FREIE WÄHLER *
Lammers, Martina (1966), GRÜNE *
Lucke, Dr. Bernd (1962), AfD *
Pauly, Michel (1985), DIE LINKE
Stadler, Svenja (1976), SPD *

Wahlkreis 37 (Lüchow-Dannenberg – Lüneburg)

Börm, Manfred (1950), NPD
Debuch, Dr. Tobias (1973), FDP *
Forberger, Olaf (1962), PIRATEN
Lotze, Hiltrud (1958), SPD *
Pols, Eckhard (1962), CDU *
Recha, Michael (1972), AfD *
Tonne, Sonni (1963), PBC *
Verlinden, Julia (1979), GRÜNE *
Voß, Johanna Regina (1957), DIE LINKE *

Wahlkreis 38 (Osnabrück-Land)

Berghegger, Dr. André (1972), CDU *
Fischer, Anton (1992), PBC
Grunert, Jörg (1966), FREIE WÄHLER
Heimsoth, Dirk (1956), NPD
Nocun, Katharina (1986), PIRATEN *
Rohe, Bernhard (1961), DIE LINKE
Seestern-Pauly, Matthias (1984), FDP *
Spiering, Rainer (1956), SPD *
Zimmeck, Florian (1983), GRÜNE

Wahlkreis 39 (Stadt Osnabrück)

Demuth, Kerstin Sara (1989), PIRATEN
Gervelmeyer, Ralf (1970), PBC
Kiauka, Robert Heinrich (1971), FREIE WÄHLER *
Middelberg, Dr. Mathias (1964), CDU *
Schwanholz, Dr. Martin (1960), SPD *
Steggewentz, Derk-Olaf (1952), DIE LINKE
Steiner, Dorothea (1948), GRÜNE *
Thiele, Dr. Thomas (1957), FDP *
Walter, Helmut (1952), NPD

Wahlkreis 40 (Nienburg II – Schaumburg)

Beermann, Maik (1981), CDU *
Edathy, Sebastian (1969), SPD *
Franz, Torben (1994), DIE LINKE
Kallweit, Brigitte (1956), NPD *
Keul, Katja (1969), GRÜNE *
Kirstan, Dr. Ralf (1974), FDP
Riensch, Bernd (1965), PIRATEN

Wahlkreis 41 (Stadt Hannover I)

Budnick, Reiner (1954), PIRATEN
Dorn, Dr. Dr. Matthias Rudolf Helmut (1954), AfD *
Förste, Oliver (1961), DIE LINKE
Iseke, Thomas (1963), FDP *
Kleffel, Kurt-Peter (1953), MLPD
Klingenburg-Pülm, Silvia Brigitte (1953), GRÜNE *
Lorenz, Wilfried (1942), CDU *
Redöhl, Bettina (1965), FREIE WÄHLER
Tack, Kerstin (1968), SPD *

Wahlkreis 42 (Stadt Hannover II)

Bulmahn, Edelgard (1951), SPD *
Döring, Patrick (1973), FDP *
Hollack, Carin (1940), NPD
Kindler, Sven-Christian (1985), GRÜNE *
König, Jörn Harald (1967), AfD *
Leidecker, Jörn Jan (1977), DIE LINKE
Leyen von der, Dr. Ursula (1958), CDU *
Szymanek, Christian (1984), PIRATEN

Wahlkreis 43 (Hannover-Land I)

Dehm-Desoi, Dr. Diether (1950), DIE LINKE *
Hoppenstedt, Dr. Hendrik (1972), CDU *
Kohls, Gerriet Hermann (1959), FREIE WÄHLER *
Krieger, Christina (1990), NPD *
Marks, Caren (1963), SPD *
Naumann, Walter (1961), PIRATEN
Nordheim von, Wolfgang-Dietrich (1951), GRÜNE
Rösler, Dr. Philipp (1973), FDP *
Ünsal, Üsler (1982), BIG
Wendt, Hans-Peter (1944), AfD

Wahlkreis 44 (Celle – Uelzen)

Ebeling, Bernd (1966), GRÜNE
Ehrhorn, Thomas Ludwig Walter (1959), AfD
Lühmann, Kirsten (1964), SPD *
Nahtz, Joachim (1935), NPD
Otte, Henning (1968), CDU *
Prigge, Klaus (1953), FREIE WÄHLER
Uca, Behiye (1971), DIE LINKE *
Überheim, Ralf (1961), FDP *

Wahlkreis 45 (Gifhorn – Peine)

Berkhan, Monika (1956), GRÜNE *
Djelassi, Mathias Moncef (1980), FREIE WÄHLER
Eggers, Jürgen (1957), DIE LINKE
Grahn, René David (1992), NPD *
Heil, Hubertus (1972), SPD *
Pahlmann, Ingrid (1957), CDU *
Schlottmann, Klaus-Dieter (1949), PBC *
Schreiber, Ernst (1948), FDP *
Stoll, Matthias (1965), PIRATEN

Wahlkreis 46 (Hameln-Pyrmont – Holzminden)

Krellmann, Jutta (1956), DIE LINKE *
Lösekrug-Möller, Gabriele (1951), SPD *
Otto, Dr. Manfred Ernst Gerhard (1952), AfD
Schaper, Dr. Marcus (1973), GRÜNE *
Schumann, Claudia Ilse (1960), PIRATEN
Vietz, Michael (1968), CDU *
Wennemann, Klaus-Peter (1957), FDP *

Wahlkreis 47 (Hannover-Land II)

Dogan, Abdülselam (1974), GRÜNE
Flachsbarth, Dr. Maria (1963), CDU *
Gundelbacher, Thomas (1964), PIRATEN
Hasenjäger, Agnes (1950), DIE LINKE
Miersch, Dr. Matthias (1968), SPD *
Ulrichs, Arno Jürgen (1961), FREIE WÄHLER *
Weissleder, Dirk (1969), FDP *
Wolf, Sebastian (1988), NPD

Wahlkreis 48 (Hildesheim)

Bertram, Ute (1961), CDU
Breckel, Kerstin (1975), NPD
Fell, Dr. Bernd (1948), FDP *
Leopold, Lars (1977), DIE LINKE *
Pothmer, Brigitte (1955), GRÜNE *
Westphal, Bernd (1960), SPD *

Wahlkreis 49 (Salzgitter – Wolfenbüttel)

Bastian, Anke (1967), FREIE WÄHLER *
Gabriel, Sigmar (1959), SPD *
Hattendorf, Arne (1967), PIRATEN
Lagosky, Uwe (1962), CDU *
Menzner, Dorothée (1965), DIE LINKE
Michaelis, Dirk (1978), FDP
Pitkamin, Sascha (1969), GRÜNE
Preuß, Adolf (1941), NPD
Steinkampf-Sommer, Axel (1966), AfD

Wahlkreis 50 (Braunschweig)

Aden, Eckhard (1967), NPD
Bernschneider, Florian (1986), FDP *
Deutsch, Paul (1951), MLPD *
Fricke, Andre Patrick (1985), DIE LINKE
Hand, Gesche (1972), GRÜNE *
Harig, Klaus (1963), AfD
Müller, Carsten (1970), CDU *
Reimann, Dr. Carola (1967), SPD *
Roßmann, Stefan (1971), FREIE WÄHLER *
Schicke-Uffmann, Jens-Wolfhard (1987), PIRATEN *

Wahlkreis 51 (Helmstedt – Wolfsburg)

Barchmann, Heinz-Joachim (1950), SPD *
Chartier, Gabriele (1961), FREIE WÄHLER
Hönig, Günter (1951), Anderer KWV
Karstens, Dr. Detleff (1941), PBC *
Lach, Günter (1954), CDU *
Möll, Volker (1964), GRÜNE *
Preuß, Friedrich (1943), NPD *
Reichelt, Verony (1979), FDP *
Stemke, Jürgen (1972), PIRATEN *
Zimmermann, Pia-Beate (1956), DIE LINKE *

Wahlkreis 52 (Goslar – Northeim – Osterode)

Baumelt, Lothar (1951), Anderer KWV
Cramon-Taubadel von, Viola (1970), GRÜNE *
Ellies, Michael (1989), NPD
Franz, Olaf Torsten (1969), FDP *
Krischke-Ramaswamy, Dr. Mohan (1953), PIRATEN
Kühne, Dr. Roy (1967), CDU *
Ohse, Michael (1956), DIE LINKE
Priesmeier, Dr. Wilhelm (1954), SPD *
Sponfeldner, Georg (1977), FREIE WÄHLER *

Wahlkreis 53 (Göttingen)

Borrmann, Marco (1978), NPD *
Güntzler, Fritz (1966), CDU *
Knopek, Dr. Lutz (1958), FDP
Münch, Niels-Arne (1972), PIRATEN *
Nier, Gerd (1947), DIE LINKE *
Oppermann, Thomas (1954), SPD *
Sommer, Theodor Heinrich (1960), FREIE WÄHLER *
Trittin, Jürgen (1954), GRÜNE *

* Dieser Kandidat ist auch auf der Landesliste seiner Partei gelistet.

Landtagswahl zwingt niedersachsen.de in die Knie

Die Nachfrage nach der Landtagswahl in Niedersachsen ist anscheinend so groß, dass niedersachsen.de down ist:

niedersachsen-de-down

(Stand 20.01.2013, 20:30h)

Jenseits des Niveaus – ein Blick auf die Wulffs

Als Christian Wulff am 30. Juni 2010 zum Bundespräsidenten gewählt wurde, war ich entsetzt, da ihm Format und Intellekt für das Amt des Bundespräsidenten fehlten. Hier können Sie meine später geäußerten Gedanken zu Christian Wulff nachlesen.

Bettina Wulff belegt mit ihrer Biographie nun eindrucksvoll, dass alles noch viel schlimmer war.

Da wird geschildert, wie der damalige Ministerpräsident von Niedersachsen ihr nachstieg wie ein Stelzbock – obgleich noch verheiratet. Gar nicht erst wissen will ich, dass man in Schloss Bellevue nachts “ja verdammt leise sein [muss], bei allem, was man so tut”, da “die Wände ja doch nicht so dick” sein könnten. Der Rücktritt ihres Mannes ist für sie ein “Event”, bei dem “der Drops schnell gelutscht” sein sollte. In diesem Stil ist das ganze Buch geschrieben.

Solche Sätze erwartet man vielleicht in den bei Großburgwedeler Friseuren ausliegenden Klatsch-Zeitschriften – nicht in der Biographie der Ehefrau eines ehemaligen Staatsoberhaupts.

Das allein ist aber nicht ausreichend, die nahezu allgemeine Empörung über Bettina Wulffs Geschreibe zu erklären.

Unstreitig dürfte sein, dass sich die Wulffs nicht so moralisch integer verhalten haben, wie man es von ihnen hätte erwarten dürfen. Für viele Menschen stehen sie für “Geiz-ist-Geil”, Mitnahme-Mentalität, Gier und Geltungssucht. Allein schon, dass Christian Wulff nicht auf den Ehrensold verzichtet hat.

Auch die jetzige PR-Kampagne passt in dieses Bild: Medienwirksame Klagen gegen Google und Jauch, gut vorbereitete Interviews und das plötzliche Erscheinen der Biographie – das wirkt doch alles sehr geplant.

Auch dass Sie gerade die Gerüchte um ihre angebliche Vergangenheit als Prostituierte als Aufhänger für diese PR-Kampagne nutzt, ist mehr als zweifelhaft. Dann die Gründung ihrer PR-Agentur. Ihren ersten Kunden hat sie natürlich über Beziehungen aus der Zeit ihres Mannes als niedersächsischer Ministerpräsident. Von dem distanziert sie sich dann aber gleich wieder in Interviews.

Die Empörung kann ich also verstehen. Denn all das ist nicht nur jenseits des Protokolls, sondern jenseits des Niveaus.

Liebe Wulffs – kassieren Sie von mir aus den Ehrensold. Aber bitte bleiben Sie in Großburgwedel und lassen Sie uns in Ruhe. Danke.