Hat Nokia schon 10.000 Android Prototypen gefertigt?

papierkorbChinesische Newsseiten berichten, dass Nokia schon intensiver an einem Android Smartphone arbeitet, als bislang bekannt. Immerhin sollen schon rund 10.000 Prototypen eines Android-Nokia von Foxconn gefertigt worden sein, schreibt z.B. chtechcn.

Das Device soll den passenden Codenamen „Mountain View“ haben – in diesem Ort hat Google seinen Sitz – und mit einem Qualcomm Snapdragon 200 8225Q ausgestattet sein, sollte also eher den günstigen Marktbereich abdecken. Demenstprechend soll auch die chinesische Entwicklungsabteilung von Nokia für das Projekt verantwortlich sein.

Damit scheint Nokia intensiver an einem „Plan B“ gearbeitet zu haben, als bislang bekannt und hätte vielleicht 2014, nach dem Auslaufen des Exklusiv-Vertrags mit Microsoft, auch Android Geräte auf den Markt gebracht.

Dass es tatsächlich soweit kommt ist eher unwahrscheinlich. MS wird es wohl kaum riskieren, den Nokia Kauf platzen zu lassen.  Und schon jetzt nimmt Microsoft großen Einfluss auf die Geschicke von Nokia. So soll der Vorstellungstermin des Nokia Lumia 1520 Phablet auf Wunsch von Microsoft vom 26. August auf den 22. Oktober verschoben worden sein. Und auch ob das Nokia Tablet in dieser Form jetzt vorgestellt wird, soll intern diskutiert werden – immerhin ist es ein Wettbewerber für das Surface, dessen zweite Generation am 23. September 2013 vorgestellt werden soll.

Dass Nokia an einem Android Smartphone bastelt (hat), ist ansonsten nicht verwunderlich. Ob es aber tatsächlich schon 10.000 Prototypen gibt, wird von einigen Experten für eher unwahrscheinlich gehalten, wären diese wahrscheinlich in irgendeiner Form schon geleaked.

So oder so – die Pläne dürften angesichts der Übernahme durch Microsoft ein Fall für den Papierkorb sein.

Bild: (c) keerati, freedigitalphotos.net

11 Fakten über Steve Jobs

  1. Steve Paul Jobs wurde am 24. Februar 1955 als Kind des syrischen Politikwissenschaftlers Abdulfattah Jandali und der amerikanischen Studentin Carol Schieble geboren, wenige Tage später aber von Paul und Clara Jobs aus Mountain View (Kalifornien) adoptiert.
  2. 1972 machte Steve Jobs seinen Abschluss an der Homestead High-School in Cupertino und studierte danach kurz am Reed College in Portland; er besuchte dort weiter Vorlesungen, auch nachdem er ausgeschrieben war. 1974 kehrte er aber nach Kalifornien zurück.
  3. 1974 besorgte er für sich und seinen „Freund“ Steve Wozniak den Auftrag von Atari, das Spiel Breakout zu programmieren. Wozniak erledigte die Arbeit allein in nur vier Tagen. Steve Jobs erhielt von Atari 5.000 US$, behauptete aber gegenüber Wozniak, nur 700 US$ erhalten zu haben und gab diesem die vereinbarten 50%: 350 US$.
  4. 1976 gründet Steve Jobs zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne Apple Computer. Er hat bei Apple in der zunächst die Mitarbeiternummer 2 bekommen, da die 1 schon Wozniak zugeteilt war. Da die 0 vor der 1 kommt, ließ er sich dann aber als „Employee 0“ eintragen. Nach internen Machtkämpfen verließ er das Unternehmen im Mai 1985. Danach gründete er NeXT Computer und investierte u.a. in Pixar. NeXT verkaufte er 1996 für 429 Millionen US$ an Apple und kehrte in das Unternehmen zurück, dessen CEO er dann wurde. Am 24. August trat er aufgrund seiner langen Krankheit von seinem Posten als CEO zurück und wechselte in den Verwaltungsrat.
  5. Als offizielles Gehalt erhielt Steve Jobs zu seiner Zeit als CEO die meiste Zeit nur 1 US$ pro Jahr. Allerdings erhielt er z.B. von Apple einen Privatjet im Wert von 35 Millionen US$ gestellt, den er in der ungenutzten Zeit gegen Berechnung an Apple vermietete. Daneben erhielt er viele weitere Vergünstigungen und Aktien.
  6. Steve Jobs ließ einen Mitarbeiter entlassen, der Apple-Mitgründer Steve Wozniak ein iPad während der Produktvorführung wenige Minuten zu früh zeigte. Die Entlassung wurde durchgezogen, obwohl „Woz“ sich für den Mitarbeiter einsetze.
  7. Als Frog Design für eine Firma von Steve Wozniak eine Universalfernbedienung gestaltete und Steve Jobs den Prototyp zeigte, zerschmetterte Jobs das Modell und drohte, dass die Firma keine Aufträge mehr von Apple erhalte, sollte sie nochmals für Wozniak tätig werden.
  8. Auf Kritik, dass das iPad eben nicht revolutionär sei, da es die Freiheit des Users durch Apples restriktive Inhaltskontrolle begrenze, antwortete Jobs in einer E-Mail, dass gerade das Freiheit sei: „Ja, Freiheit von Programmen, die deine privaten Daten klauen. Freiheit von Programmen, die deinen Akku leersaugen. Freiheit von Pornografie. Ja, Freiheit.“
  9. Steve Jobs weigerte sich, Unterhalt für seine 1978 geborene Tochter Lisa Brennan-Jobs zu bezahlen, so dass deren Mutter von der Sozialhilfe leben musste. In einer Gerichtsakte ist belegt, dass Jobs sogar behauptete, er sei unfruchtbar und könne keine Kinder zeugen.
  10. Steve Jobs war Veganer und nach seiner Vorstellungswelt Buddhist.
  11. Am 5. Oktober 2011 ist Steve Jobs nach langer schwerer Krankheit gestorben. Trotz aller Kritik: Es hat ein Visionär die Welt verlassen, der die Art und Weise, wie wir mit Informationstechnologie umgehen, für immer verändert hat.

Bücher und mehr über Steve Jobs

Bild: By Acaben, cropped by KyroFlickr, CC BY-SA 2.0, Link