Mail: Ihr Geschenk läuft bald ab

Folgende E-Mail von Netflix sorgt für etwas Verwirrung – aber keine Sorge, sie ist echt, nur missverständlich ausgedrückt. Was Netflix Ihnen sagen will: Sie hatten ein Guthaben aus einem Geschenkgutschein eingelöst und dieses ist bald aufgebraucht, weswegen wieder Ihre normale Zahlungsmethode verwendet wird.

Ihr Geschenk läuft bald ab

Hallo,
wir hoffen, dass Sie Freude an Ihrem Netflix-Geschenk haben. Ihr Geschenk läuft am Donnerstag, den 19. September 2019 ab. Sofern Sie nicht vorher kündigen, werden wir Ihre monatlichen Abonnementgebühren (zzgl. eventuell anfallender Steuern) von Ihrer Zahlungsart einziehen. Ihre Mitgliedschaft wird automatisch so lange weiterlaufen, wie Sie Mitglied bleiben möchten.

Spam: Ihr Nutzerkonto wurde vorsichtshalber eingeschränkt

Wieder einmal ist PayPal Spam unterwegs – die Mails sehen zwar nicht sehr echt aus, aber wir warnen doch vorsorglich…

Bestätigung Ihrer Daten erforderlich! – Nutzerkonto eingeschränkt

Seehr geehrter PayPal Kunde,

wir haben zu Ihrem Gunsten und Ihrer vollsten Sicherheit unsere Sicherheitsmaßnahmen erhöht.

> Unser System führt stichprobenartig diverse Überprüfungen durch. Werden auffällige Aktivitäten beobachtet, greift es durch und schränkt die jeweiligen Nutzerkonten temporär ein.

> Dieser Fall ist bei Ihnen eingetreten und Ihr Nutzerkonto wurde vorsichtshalber eingeschränkt.

Aktuell ist es Ihnen nicht mehr möglich Zahlungen zu tätigen oder zu empfangen.
Ihr eventuell vorhandenes Guthaben wurde zu Ihrer Sicherheit eingefroren.

Für die Aufhebung der Einschränkung ist die Bestätigung Ihrer persönlichen Daten erforderlich. Nach Abschluss der Bestätigung können Sie Ihr Nutzerkonto wieder wie gewohnt nutzen.

Bitte starten Sie die Bestätigung über den unten ausgeführten Button und geben Sie alle erforderlichen Daten vollständig ein.

> Kommen Sie dieser Bestätigung in den nächsten 14 Tagen nicht nach, ist die Aufhebung der Einschränkung nicht mehr möglich.

Weiter zur Bestätigung (hier klicken)

Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und bedanken uns herzlichst bei Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre PayPal-Team

Echtes Geld als Bezahlung

Dieses Jobangebot hört sich nicht besonders seriös an…

Wir sind eine grobe erfolgreiche Firma, die sich international
ausgebreitet hat und nun Platz im europaischen Markt fur Immobilien
gefunden hat. Wir suchen nach einem Team aus Deutschland, welches uns
dabei hilft, fleibige und zielstrebige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
zu finden und damit unsere Position hier in Deutschland weiter
verfestigt.
Wir bieten Arbeit zur Teilzeit in einem personlichen Buro an! Die zu
verrichtende Arbeit ist selbststandig und nimmt ungefahr 5 bis 10
Stunden Zeit pro Woche in Anspruch – es ist auch moglich, von zu Hause
aus zu arbeiten. Wahrend der gesamten Zeit uben wir starke
Zusammenarbeit mit den Partnern unserer Firma aus.
Dieses Angebot hat auf keinen Fall etwas mit Versicherungen oder “von
Haus zu Haus laufen” zu tun, ebenso brauchen Sie kein Eigenkapital zu
investieren.

Wen wir suchen:
Junger Mann oder Frau im Alter ab 21 Jahren
Sicherer Umgang mit dem PC (Microsoft Word, E-Mail)
Verantwortlichkeit und vertraulicher Umgang mit Unterlagen
Zielstrebigkeit und Streben nach Geld
Internetzugang (fur den E-Mail-Versand)

Bewerben Sie sich bei uns per E-Mail und Sie bekommen sofort alle
weiteren notwendigen Informationen!
E-Mail-Adresse: ChristopherMcGhee547@gmail.com

iOS 7 – und (fast) alles wird gut

iOS 7 spaltet die Apple Gemeinde und den Rest der IT Welt. Grob gesehen kann man folgende Gruppen unterscheiden:

  • Die Apple Fanboys, denen Cupertino alles unterjubeln könnte – auch ein iOS im “My Little Pony” Look.
  • Die Apple Fanboys, die vom “My Little Pony” Look des Homescreen verstört sind.
  • Die Hater, denen Apple eh nichts recht machen und die sich über den “My Little Pony” Look von iOS7 lustig machen.
  • Die, die genauer hinsehen und sich vom “My Little Pony” Look nicht irritieren lassen.

Denn hinter dem – auch für mich verstörend aussehenden – Homescreen verbergen sich dann bei näherer Betrachtung aber durchaus sehr elegante Apps im zuerst von Microsoft und dann ansatzweise von Google vorgemachten Flat-Design.

Zum Beispiel die Mail App, die mich an die von Windows Phone 8 erinnert und fast noch eleganter ist.

ios-mail

Was Microsoft jedoch deutlich besser gemacht hat, ist die Schriftlesbarkeit der Mailtexte selbst – es wurde eine kräftigere Schrift gewählt. Aber hier kann Apple ja leicht nachbessern.

Ein anderes gutes Beispiel ist die iOS7 Wetter App, die Elemente von HTC Sense, Windows Phone 8 und der Wetter App von Windows 8 aufgreift.

ios-weather

Kurzum – diese und andere Bereiche von iOS 7 gefallen mir richtig gut. Durch den Homescreen entsteht aber der Eindruck, dass sich Apple “nicht zwischen Minimalismus und Blinkibunti entscheiden konnte” (Tom Hillenbrand):ios7-homescreen

Es besteht jedoch Hoffnung, dass insbesondere die Icons  – die ich wirklich für misslungen halte – noch überarbeitet werden, wie einige Berichte andeuten.

Ich bin mir sicher, dass spätestens iOS 8 ein schönes Flat-Design mobile OS aus einem “Guss” werden kann. Gleichzeitig verstehe ich aber noch nicht, wie Jony Ive und Tim Cook iOS 7 in dieser unfertigen Form präsentieren konnten. Viel Spot wäre Ive und Apple erspart geblieben. Unter Steve Jobs hätte es das jedenfalls nicht gegeben…

Gleichwohl bleibe ich dabei, dass Apple ein iOS7 Problem hat, da viele Stammuser einfach zu sehr verwirrt werden und durch den erfolgten Bruch sicher Hürden zum Umstieg auf Windows Phone und Android fallen.

Was mich aber letztlich am meisten freut – gerade die klaren Flat-Design Apps von iOS 7 werden besonders gelobt. Und diese orientieren sich besonders auffällig an Windows Phone. Da frage ich mich nur, warum die gleichen Menschen, die vor wenigen Tagen WP noch als stillos abtaten, jetzt plötzlich iOS 7 über den grünen Klee loben. Denn Windows Phone ist das konsistentere Flat Design Betriebssystem.

Nachtrag 1:

Das mit der Schrift beim Mail Client scheint Erik Spiekermann ähnlich zu sehen:

Nachtrag 2:

Mir geht es in diesem Artikel nur um die Design Aspekte von iOS7, nicht um die Funktionalität, die ich nicht gut genug beurteilen kann.

Nachtrag 3:

Da Fragen kamen: Nein, ich werde mir auch jetzt in absehbarer Zeit kein iOS Gerät kaufen. Dazu habe ich nach wie vor zu viele Vorbehalte gegen Apple. Ich will das für die Zukunft aber nicht mehr kategorisch ausschließen.

Nachtrag 4:

My Little Pony: The Runaway Rainbow - Czechoslovakian Style

Nachtrag 5:

iOS 8 Homescreen Entwurf

my-littly-pony-phone

Bilder oben: (c) Apple
Bild unten: (c) Allposters
Bild ganz unten: (c) Apple, Allposters und ich

Das perfekte Familien-Tablet? Erste Erfahrungen mit dem Surface RT

Dieser Text stammt aus dem März 2013. 2019 habe ich das Surface RT wieder reaktiviert – und es funktioniert verblüffend gut.

Die Ausgangslage – ein Familientablet soll her

Nachdem das gute alte HP Netbook meiner Frau seinen Geist aufgegeben hatte, stand die Entscheidung nach einem Nachfolger an. Es sollte wieder ein kleines, kompaktes Gerät sein, das folgende Anforderungen erfüllen sollte:

  • nutzbar als “Familiencomputer” (Benutzerprofile müssen verfügbar sein)
  • Websurfen und E-Mail
  • gelegentliches Bearbeiten und Drucken von Office-Dokumenten
  • Verwalten, Bearbeiten und Drucken von Fotos
  • kleinere Spiele für die Kinder
  • gelegentliches Konsumieren von Videos und Musik

Da man für diese Anforderungen nicht zwingend eine Tastatur braucht, sollte es ein Tablet werden. In die engere Wahl kamen dann dementsprechend:

Andere Android Tablets habe ich übrigens nicht in Erwägung gezogen, da diese oft noch auf älteren Versionen von Google Betriebssystem basieren und unklar ist, ob es Updates geben wird. Auch bieten die meisten Konkurrenzmodelle gegenüber dem Nexus keine echten Vorteile.

Tablets mit der “normalen” Windows 8 Version sind für die gestellten Anforderungen zu teuer und haben meist einen im Wohnzimmer und beim Medienkonsum störenden Lüfter. Und unter den wenigen in Deutschland verfügbaren Windows RT Tablets ist das Surface tatsächlich das attraktivste Gerät.

Die Entscheidungsfindung

Als erstes aus dem Rennen war das Apple iPad. Nicht nur, dass ich grundsätzliche Bedenken gegen Apple Produkte habe (überteuert, zu enge Bindung an iTunes, Zensur), entscheidend war, dass das iPad keine Mehrbenutzerverwaltung bietet.

Das Kindle Fire HD 8.9 bietet solche Benutzerprofile immerhin eingeschränkt (Kindersicherung) und überzeugt mit seinem Full HD Display, gutem Sound, seiner einfachen Benutzeroberfläche, einem sehr günstigen Preis und der engen Verzahnung mit den Amazon-Diensten, die die Mediennutzung zum Kinderspiel macht. Doch das Bearbeiten und Drucken einer Office Datei oder der Transfer von Bildern von der Digitalkamera ist nur mit zusätzlichen mehr oder weniger komplizierten Apps und Tricks hinzubekommen. Daher kam auch das Amazon Tablet für uns nicht in Frage. Ich würde ein Kindle Fire aber jedem empfehlen, der ein preisgünstiges und dabei qualitativ hochwertiges Tablet zum reinen Medienkonsum und Surfen sucht.

Das mit Android 4.2 (Jelly Bean) ausgestattete Google Nexus 10 unterstützt auch Mehrbenutzerprofile, ist offener als das Kindle Fire HD und hat die beste Display Auflösung (2.560*1600) im Reigen. Allerdings ist er in der 32GB Variante recht teuer (499 EUR im März 2013) und ist in Details nicht ganz so flexibel wie das Surface, so fehlt z.B. der SD-Kartenslot.

Damit sollte es also das Surface RT von Microsoft werden. Ich habe mich mich für die 32 GB Variante ohne Tastatur-Cover entschieden, die es derzeit (März 2013) z.B. beim Media Markt für 479 EUR gibt.

Ein kleiner Exkurs – was ist Windows RT?

Was bei vielen für Verwirrung sorgen wird ist die Windows Version, die auf dem Surface RT zum Einsatz kommt, nämlich Windows RT. Auch wenn der Startscreen genau so aussieht wie bei Windows 8 und es sogar noch den “Desktop” gibt – die “klassischen” Windows Programme laufen darauf nicht.

Lauffähig unter Windows RT sind einerseits die im Windows Store angebotenen Apps (ModernUI Apps, vorher Metro genannt) und spezielle mitgelieferte “Desktop Programme”, darunter MS Office und der von mir so geliebte Editor.

Wer aber auf dem Surface RT seinen Photoshop oder World of Warcraft installieren will, wird enttäuscht werden und muss auf das Surface Pro warten, das mit der “normalen” Windows 8 Pro Version kommt.

Lieferumfang und Inbetriebnahme

In dem schicken schwarz-weissen Karton findet sich neben dem Tablet noch eine sehr knappe Broschüre und das Netzteil. Das folgt nicht dem USB Standard, sondern hat einen eigenen “Aufsatz”-Typ, der sich magnetisch seitlich am Tablet ansetzt. Ich spreche hier bewusst nicht von Anschluss und anschließen, da es wirklich nur sehr leicht aufsitzt. Das ist einerseits vorteilhaft, da es so keine Stolperfallengefahr gibt, wenn das Tablet mit dem Kabel angeschlossen auf dem Wohnzimmertisch liegt und die Kinder drumherum fangen spielen, andererseits muss man beim arbeiten mit angeschlossenem Netzteil vorsichtig sein, dass sich das Kabel nicht löst.

Außerdem im Lieferumfang ist eine sehr knapp gehaltene Broschüre, die die Inbetriebnahme kurz erläutert.

Nach dem Einschalten fährt das Surface hoch, konfiguriert sich und fragt grundlegendes wie die Netzwerkeinstellungen (WLAN) und die Ländereinstellungen ab. Während der Wartezeiten wird man direkt mit den wichtigsten Gesten vertraut gemacht, die man z.B. braucht um die Einstellungen aufzurufen, Apps zu schließen und zwischen Apps zu wechseln.

Schließlich bittet einen das Surface dann um die Anmeldung mit einem Microsoft Account. Hat man noch keinen, kann man diesen direkt neu anlegen.  Da ich auch Windows 8 auf meinem Thinkpad nutze sowie auch ein Nokia Lumia 800 mit Windows Phone, habe ich direkt nach Anmeldung mit diesem dann gleich meine Mails (outlook.com), Skydrive Daten und andere Einstellungen parat.

Die Benutzerprofile

Als nächstes lege ich für die anderen Familienmitglieder Benutzerprofile an, jeder bekommt dabei einen eigenen Microsoft Account. Der Vorteil dabei – bei der Einrichtung kann man angeben, ob es sich um einen Kinder-Account handelt. Mittels der “Family Safety” Einstellungen kann man dann z.B. sehr genau festlegen ob und welche Websites zugreifbar sein sollen.

Die Anmeldung der einzelnen User kann dann wie gewohnt über Passwort erfolgen. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, einen PIN festzulegen, der dann über ein großes numerisches Feld eingeben werden kann. Witzig ist zudem die Möglichkeit, die Anmeldung mittels eines Entsperrfotos vorzunehmen. Dazu wählt man ein – eigenes – Bild, auf dem man dann drei Gesten festlegt, mittels derer man sich dann anmelden kann. Man wischt dann z.B. von der Bergspitze zur Nasenspitze seiner Frau, von dort weiter zum Tannenbaum im Hintergrund und dann zur Sonne auf dem Foto.

Für jeden Nutzer können dann natürlich die verfügbaren Apps festgelegt, Hintergrundfarben und -Bilder sowie weitere individuelle Einstellungen festgelegt werden.

Zudem habe ich noch einen lokalen Account für Gäste eingerichtet. Will ein Besucher einmal schnell etwas im Netz nachschlagen kann man ihm getrost das Tablet in die Hand geben, ohne dass man Sorge haben muss, dass er Zugriff auf unsere Daten hat. Und verstellen kann er auch nicht viel – denn z.B. das Installieren von Apps ist mit dem lokalen Account nicht möglich.

Die Anforderungen, die ich an eine Mehrbenutzerverwaltung stelle, werden vom Surface RT jedenfalls vorbildlich erfüllt.

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Individuell kachelbar – der Startscreen von Windows RT

Surfen und E-Mail

Eine wichtige Voraussetzung, damit man mit einem Tablet gut surfen kann, ist dass es gut in der Hand liegt. Von der Haptik her ist die VaporMG genannte Magnesiumlegierung, aus der das Gehäuse besteht, sehr angenehm. Mit fast 700g wiegt es nur geringfügig mehr als das Apple iPad 4 mit seinen rund 650g, wirkt aber schwerer als das Modell des Tablet-Marktführer. Das dürfte daran liegen, dass das Surface aufgrund des 16:9 Screens länglicher ist als das iPad und das Gewicht sich so anders verteilt. Hält man das Surface nur mit einer Hand empfehle ich daher, es im Hochformatmodus nutzen. Da das Surface aber “eckiger” ist als das iPad, fasst es sich nicht ganz so bequem wie dieses, wenn man es nirgends aufstützt. Hat man es dann aber auf den Knien oder auf dem Schoss, sieht die Welt wieder anders aus: das Surface rutscht nicht so leicht weg wie das iPad und der kleine rückwärtig angebrachte Standfuss kann auch hier durchaus sinnvoll eingesetzt werden – auch wenn er eigentlich ganz anders gedacht ist (s.u.).

Dann muss für ein gutes Surferlebnis das Display überzeugen. Die Auflösung von 1366*768 Pixel auf 10,6″ liegt weit hinter denen der anderen Tablets, die ich in die nähere Wahl gezogen habe. Allerdings ist das Display sehr kontrastreich, spiegelt nicht so stark wie befürchtet und macht seine Aufgabe gut. So lässt sich die Spiegel Homepage im Hochformat in ihrer ganzen Breite sehr gut lesbar darstellen. Überhaupt macht das Surfen im Hochformat viel Spaß, die Seiten wirken so viel eleganter und in der Regel lassen sich mehr Informationen sehen. Ansonsten ist die Multitouchsteuerung sehr genau, Gesten werden gut erkannt und das System reagiert sehr flüssig.

Kommen wir zum Browser. Von denen sind gleich zwei mit an Bord: Der Internet-Explorer 10 im ModernUI Look und der Internet Explorer 10 für den Desktop. Ersterer ist primär für die Touch-Bedienung ausgelegt und hat dementsprechd größere Symbole. Adresszeile und Navigationsbuttons werden ausgeblendet, wenn eine Seite geladen wurde, so dass man praktisch im Vollbildmodus surft. Aus dem “Touch-Browser” lässt sich auf Wunsch in die Desktop-Variante wechseln, die ansonsten aus der Desktop-Ansicht heraus gestartet werden kann – wie man es auch sonst von Windows her kennt. Hier hat man auch wie gewohnt die Adresszeile und die Symbole immer im Blick – und übrigens auch die Windows Statusbar. Meine Frau schätzt daran, dass man so immer die Uhrzeit vor sich hat.

Und so sieht das ganze dann in der Praxis aus:

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Die Technikseite der FAZ im ModernUI Internet Explorer auf dem Surface RT…

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…und die gleiche Seite in der Desktop Version des Browsers.

Neuerdings stellen die beiden Internet Explorer auf dem Surface übrigens auch die meisten Flash-Contents dar, was anfänglich nicht möglich war.

Alles in allem eignet sich das Surface RT also sehr gut zum Surfen.

Geht es ums Thema E-Mail muss auch die Bildschirmtastatur gut sein, da man ja durchaus auch mal eine längere Antwort schreiben möchte. Um es vorwegzunehmen: das ist mit dem on-Screen Keyboard des Surface RT durchaus sehr gut möglich. Es gibt übrigens mehrere Tastaturlayouts:

  • die sehr übersichtliche Standardtastatur, bei der Zahlen und Sonderzeichen erst sichtbar sind, wenn man die “Taste” für Sonderzeichen betätigt.
  • ein einer normalen Tastatur nachempfundenes Layout. Das wirkt auf den ersten Blick zwar etwas unübersichtlicher, doch dafür sind auch alle Sonderzeichen direkt zugreifbar.
  • ein ergonomisches Layout, bei dem die Buchstaben und Sonderzeichen links und rechts angeordnet sind, so dass man gut tippen kann, wenn man das Tablet mit beiden Händen hält, die Zahlen sind in der Mitte angeordnet.
  • Handschrifteingabe, die auch mit dem Finger sehr gut funktioniert. Mit einem kapazitiven Stift dürfte das sogar noch besser klappen.

Jeder kann sich damit das virtuelle Tastatur-Layout aussuchen, das ihm am meisten entspricht. Und wenn man mehr schreiben muss, kann man sich eines der Tastatur-Cover zulegen (s.u.).

Die RT-eigene Mail-App selbst ist schlicht gehalten, macht aber alles, was man von einem Mail-Client erwartet. Wenn man live/outlook.com/hotmail nutzt, muss man nichts einrichten – die Anmeldung bei er Erstinstallation mit dem Microsoft Konto reicht aus. Ansonsten lassen sich weitere E-Mail Accounts hinzufügen, wobei verschiedene populäre Mail-Anbieter sowie IMAP und Exchange Active Sync unterstützt werden. POP3 ist jedoch nicht vorgesehen, was heutzutage aber nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt.

Auch die Anforderung E-Mail erfüllt das Surface RT also sehr gut.

Übrigens haben die ersten Anbieter von Maildiensten bereits eigene Apps für Windows 8/RT im Angebot, z.B. Yaho und es gibt im App Store auch allgemeine alternative E-Mail Apps.

Dokumente bearbeiten und drucken

Wenn das Tablet einen PC ersetzen soll, muss es zumindest die rudimentäre Möglichkeit bieten, Office Dokumente zu öffnen, bearbeiten und drucken. Beim Surface sind Word, Excel, Powerpoint und OneNote in speziellen RT Versionen, die gegenüber dem normalen Office nur minimal eingeschränkt sind:

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Excel und Word auf dem Surface RT

Man kann Dateien also ohne Probleme öffnen, bearbeiten oder auch neu erstellen. Wenn man längere Texte schreiben will, würde ich ggf. zu einem der Tastatur-Cover greifen (s.u.).

Und auch das Drucken ist kein Problem. Das Surface hat bei der Einrichtung unseren HP Tintenstrahldrucker im WLAN erkannt, den passenden Treiber installiert und sogar eine HP eigene App, mit der man den Drucker steuern kann. So soll es sein. Sie sollten aber vorher überprüfen, ob Ihr Drucker zu RT kompatibel ist – bei neueren Modellen sollte das aber in der Regel der Fall sein.

Und so können natürlich auch Websites oder auch PDF Files ausgedruckt werden.

Fotos Verwalten

Bilder können über USB Kabel oder über MicroSD Karten aufs Surface kopiert werden. Mit  der vorinstallierten Foto-App kann man diese ansehen, zu Skydrive hochladen, per Mail versenden, drucken oder über DLNA auf den Fernseher senden. Funktionen zur Bildbearbeitung gibt es dort zwar keine, zu diesem Zweck aber inzwischen zahlreiche Apps wie z.B. fotor.

Ach, eine Front- und Back-Kamera sind auch an Bord, beide haben aber nur 720p Auflösung und eignen sich damit allenfalls für einen schnellen Schnappschuss.

Spiele und Apps

Wie schon eingangs geschrieben laufen ja keine normalen Windows Programme unter RT, man ist auf die Programme aus dem Microsoft App Store beschränkt. Der ist längst noch nicht so gut gefüllt wie die Angebote der Konkurrenz. So fehlte z.B. bis zum 14. März eine offizielle twitter App, die just heute ausgeliefert wurde und richtig elegant gelungen ist. Viele populäre Apps fehlen aber. Auf eine offizielle und gute facebook App wartet man z.B. noch vergebens.

Recht gut sieht es inzwischen beim Thema Bildbearbeitung und Zeichnen aus. Und auch einige populäre Spiele sind inzwischen dabei, so z.B. Angry Birds und Cut the Rope.

Um das schnelle Zwischendurch-Spiel muss man sich also keine Gedanken machen. Und das App Angebot wird täglich besser.

Richtig gut werden wird es, wenn die neue XBox da ist, die noch enger mit Windows interagieren wird und wenn Windows Phone und Windows wirklich gemeinsame Apps haben.

Video/Musik

Beim Thema Video ist einer der großen Vorteile des Surface RT, dass es echtes 16:9 Format hat. Der Nachteil ist, dass es keine Full HD Auflösung bietet. Filme sehen darauf dennoch sehr gut aus. (Kostenpflichtigen) Video Content erhält man über die XBox Video App, kostenlosen z.B. über die wachsenden Apps der TV Sender – sehr gut gemacht z.B. die arte Videothek – oder eben über Youtube. Der Sound der eingebauten Lautsprecher ist recht gut für ein Tablet dieser Größe und reicht zum Filmeschauen allemal aus.

Im Musik Bereich ist XBox Musik an Bord, Microsofts eigener Musikdienst mit Streaming, den man auch 30 Tage kostenlos testen kann. Daneben gibt es auch schon einige der bekannten großen Musik-Apps wie Shazam oder TuneIn Radio. Auf andere wie Spotify muss man noch warten.

Übrigens, Der Akku hält hinreichend lang für ausgiebiges Musikhören – auf jeden Fall über 8 Stunden.

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XBox Video auf dem RT Surface

Aber auch jetzt schon ist man im Bereich Musik und Video gut bedient – jedenfalls spricht nichts gegen das Surface RT.

Und die Tastatur?

Besonders stark hervorgehoben werden beim Surface ja die Tastatur-Cover, die sich auch magnetisch ans Surface andocken. Der integrierte Standfuss ist auch extra darauf abgestimmt, in Verbindung mit den Covers ein komfortables Arbeiten zu ermöglichen (dass der Ständer aber auch so sehr praktisch ist habe ich ja bereits geschrieben):

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Auf die Anschaffung eines der Cover habe ich zunächst bewusst verzichtet um das Surface als reines Tablet kennenzulernen. Und bis jetzt habe ich nicht das Gefühl, dass man für die hier aufgezeigten Anwendungen die physikalische Tastatur wirklich braucht.

Anders sieht es sicher aus, wenn man auch längere Texte mit dem Surface schreiben will. Dann hat man die Wahl zwischen dem Touch-Cover und dem Type-Cover, die beide gleichzeitig Schutzabdeckung und Tastatur sind. Das Touch Cover hat Sensor Tasten, die kein physisches Feedback geben, ist dafür aber sehr schlank – es ist nicht dicker als eine normale Bildschirm-Schutz-Abdeckung und wird auch in zahlreichen Farben angeboten.

Das Type Cover ist etwas dicker, hat dafür aber “normale” Tasten und eignet sich damit für Vielschreiber.

Sollten wir das Surface um eine Tastatur erweitern werde ich das hier nachtragen.

Ein (erstes) Fazit

Würde ich das Surface wieder kaufen? Bis jetzt: Ja, unbedingt. Es ist hochwertig verarbeitet und erfüllt alle Anforderungen, die wir an das Tablet gestellt haben. Die Software und Apps wirken wie aus einem Guss und arbeiten gut zusammen. Und dank MicroSD Slot, USB Anschluss, WLAN, Bluetooth und Micro-HDMI ist es auch offener als viele Wettbewerber. Perfekt für Familien sind zudem die Benutzerprofile mit der Family Safety Funktion.

Wenn man man mit den kleinen Einschränkungen von Windows RT – insbesondere dem noch kleinen App-Angebot – leben kann, ist das Surface RT auf jeden Fall einen näheren Blick wert.

Anhang: Technische Daten

Betriebssystem

Windows RT

Prozessor, Speicher

Quad-Core NVIDIA Tegra 3; 2GB RAM; 32 GB oder 64 GB Massenspeicher

Display

10,6” ClearType-HD-Display mit 1.366 x 768 Pixel im 16:9 Format; 5-Punkt-Multitouch Gesten

Anschlüsse und Wireless

  • USB 2.0
  • microSDXC-Karten
  • Headset
  • HD-Videoausgang (micro HDMI)
  • Port für Tastatur Cover
  • Ladeanschluss
  • Wi-Fi (802.11a/b/g/n)
  • Bluetooth 4.0

Sensoren und Kameras

  • Umgebungslichtsensor
  • Beschleunigungssensor
  • Gyroskop
  • Kompass
  • 2 Kameras (Vorder- und Rückseite) mit 720p Auflösung

Maße und Gehäuse

  • 27,5 x 17,2 x0,9 cm
  • 700 g
  • VaporMg-Gehäuse (Magnesium Legierung)
  • Farbe: Dunkles Titangrau

Stromversorgung

  • 31,5 Wh Akku
  • 24 W Netzteil

Mitgelieferte Apps (Auswahl):

  • MS Office RT (Word, Excel, PowerPoint, OneNote)
  • Internet Explorer für ModernUI und für Desktop
  • Mail, Kalender
  • SkyDrive
  • Fotos, Kamera-App
  • Bing Suche, Finanz-Infos, Nachrichten, Reise-Infos, Sport Infos, Wetter
  • XBox Music und Video
  • XBox Game Hub

Das Nokia Lumia 800 und ich

Das Nokia Lumia 800 ist zwar schon ein etwas älteres Smartphone, aber dadurch interessant, dass es bei Amazon schon für wenig mehr als 200 EUR zu bekommen ist. Ob es sich lohnt, hier zuzuschlagen, will ich mit diesem persönlichen Test beleuchten:

Umstieg vom HTC Radar

Vor gut einem guten halben Jahr bin von einem HTC Radar auf das Nokia Lumia 800 umgestiegen. Beide standen mir zwar etwa zeitgleich seit Anfang 2012 zur Verfügung, doch beherrschte das Lumia zu diesem Zeitpunkt kein Tethering, konnte also nicht als WLAN Hotspot genutzt werden. Diese Funktion ist aber für mich besonders wichtig, da ich unterwegs viel mit meinem Thinkpad arbeite und dabei aufs Internet nicht verzichten mag und kann.

Nachdem aber ein Update auch diese Funktion hinzufügte stand einem Wechsel nichts mehr im Wege. Und da beide Smartphones mit Windows Phone arbeiten, gab es auch kein Problem mit der Datenübernahme – einfach mit der live.de (jetzt outlook.com)  Mail Adresse anmelden und alle Kontakte und Mails sind auf dem System. Die anderen Dateien, die ich so brauche, liegen in meinem Skydrive Account in der Cloud bzw. habe wurden über Zune synchronisiert. Der Device Wechsel bei Windows Phone läuft also erfreulich unproblematisch ab.

Im folgenden gibt es keinen Test im eigentlichen Sinne. Vielmehr einen Erfahrungsbericht, dessen Schwerpunkte in den Bereichen liegen, die mir wichtig sind.

Gehäuse, Optik, Haptik…

Mein Lumia 800 ist schwarz und aus Polycarbonat, also einem Kunststoff. Und der fühlt sich sehr hochwertig an und liegt gut in der Hand. Besonders wichtig aber – und das besonders für mich – es ist verdammt unempfindlich. Bis jetzt habe ich es nicht geschafft, einen Krater hineinzubringen. Dabei gab es schon etliche Stürze aus bis zu 1,5m Höhe auf Steinböden…

Besonders viel Spaß macht es, das Lumia auf Partys mit Schwung auf den Tisch zu knallen und iPhone Eigentümer aufzufordern, es einem nachzumachen. Erst einmal hat sich einer getraut – und aufgrund der Sprünge im Display seines 4S dann bitter bereut… Ein Samsung SIII splitterte am Rand schon aus deutlich geringerer Wurfhöhe. Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität kann ich mich also nicht beschweren.

Ansonsten ist es ein Unibody Gehäuse. Oben gibt es einen Anschluss für den Kopfhörer, eine kleine Klappe für die MicroSim Karte und eine Klappe, hinter der sich der Micro USB Port verbirgt. Letztere hielt ich von Anfang an für abbruchgefährdet, bis jetzt ist sie aber noch dran.

Auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 vergebe ich für Gehäuse, Optik, Haptik und Verarbeitungsqualität eine 1-. Der kleine Abzug erfolgt für die erwähnte USB-Klappe.

Display

Beim Display setzt Nokia beim Lumia 800 auf eine auf AMOLED basierende “ClearBlack” Technologie. Schwarz sieht darauf eben wirklich aus wie schwarz. Gehäuse und Display scheinen nahtlos ineinander überzugehen. Das passt sehr gut zur eleganten Windows Phone Oberfläche. Nachteil der Technologie – und der nicht mehr ganz zeitgemäßen Auflösung von 480*800 Punkten – einzelne Pixel sind bei genauem Hinsehen recht deutlich zu erkennen. Aus normaler Sicht-Entfernung stört das aber kaum. Die Farbdarstellung ist sehr gut und das Display ist sehr blickwinkelstabil.

Fürs Display gibt es daher alles in allem eine glatte 2.

Telefonie, Daten

Ja, man kann damit auch telefonieren. Die Sprachqualität ist sehr gut, man versteht mich gut und ich bin gut zu verstehen. Wohl auch dank des Polycarbonat-Gehäuses sind die Empfangseigenschaften sehr gut, schließlich kann kein Metallgehäuse die Antennen behindern. Gerade im Zug habe ich oft ein Netz, wo das HTC Radar passen musste.

Daten gehen mit HSDPA mit nominell 14,4 MBit. Völlig ausreichend für meinen Bedarf. Das Tethering funktioniert hervorragend und kinderleicht. Bis zu 5 Geräte können auf den mobilen Hotspot dann zugreifen.

Das einzige, was nicht so ganz gelungen ist, ist die Phone-App von Windows Phone, wofür aber Nokia nichts kann. Das normale Telefonieren klappt sehr gut, einige Details stören mich aber doch sehr:

  • Ein Copy/Paste von Telefonnummern ist nicht möglich
  • Generell kein vernünftiges Editieren der Nummer, die man gerade eingibt
  • Suche ich in der Missed-Call-Liste nach 2281234 wird die dort vorhanden +492281234 nicht gefunden, man muss den exakten Anfang eingeben.
  • Missed Call Liste sehr unübersichtlich

Das sind nur Kleinigkeiten, aber manchmal eben sehr lästig. Da der Rest aber sehr gut funktioniert, gibt es für diesen Bereich noch eine glatte 2.

Akku

Ich nutze das Telefon sehr intensiv: ca. 3h als Hotspot am Tag, 1-2 Stunden Telefonie, Musikhören, gelegentliches Surfen/App Nutzung. Von morgens 6h bis in den frühen Abend komme ich so mit Glück hin. Damit ich mir aber keine Gedanken machen muss, lade ich es zwischendurch nach Möglichkeit auf. Wenn ich das Smartphone z.B. am Wochenende einmal nicht so intensiv nutze ist es auch ohne Aufladen zwischendrin am nächsten Morgen noch betriebsbereit.

Daher vergebe ich auch für die Akkulebensdauer eine 2.

Browser

Der Internet Explorer 9 an Bord rendert Websites recht ordentlich, stellt diese aber nicht so gut dar, wie das z.B. auf meinem HTC Desire der Fall ist – manchmal muss mehr gescrollt werden. Für den Alltag ist es aber in Ordnung, so dass es hier eine 3+ gibt.

E-Mail

Der eingebaute Mail-Client funktioniert sehr gut und hat eine überaus ansprechende Darstellung. Ich habe mein outlook.com sowie mein Gmail Konto eingebunden und nutze ihn nicht nur zum Lesen sondern auch zum Schreiben von Nachrichten, was dank der herausragenden Bildschirmtastatur ein Vergnügen ist. Für meine Anforderungen eine glatte 1.

Social Media

facebook und twitter sind tief ins Betriebssystem integriert, so dass man z.B. leicht schnelle Status-Updates posten kann. Die offiziellen Apps für diese beiden Netze kann man sich herunterladen, sie sind aber technisch etwas hinter den Apps für Android und iOS zurück. Daneben gibt es verschiedene Clients von Drittanbietern, die ich aber noch nicht getestet habe. Die offizielle Foursquare App ist gut umgesetzt. Für Google+ gibt es nichts offizielles. Instagram fehlt leider ganz, was ich sehr persönlich schade finde.

Insoweit hinterlässt das Lumia hier ein etwas zwiespältiges Bild: Kommt man mit facebook, foursquare und twitter aus, gibt es eine glatte 2. Doch wenn einem Google+ und Instagram wichtig sind, gibt es klare Defizite.

Weitere Apps

Ansonsten ist der Windows Phone Store recht gut gefüllt: DB Navigator, Wunderlist, Angry Birds, Evernote, Skype, Spotify – die meisten Apps, die man so braucht kann man sich herunterladen. Und Nokia versorgt einen zudem mit mit exklusiven Anwendungen, z.B. einer hervorragenden kostenlosen Navigationslösung. Auch wenn es viel mehr Apps für iOS und Android gibt – so weit zurück liegt Windows Phone nicht.

Kamera

Bei guten Tageslichtverhältnissen macht die Kamera des Lumia 800 sehr gute Bilder. Sobald es dämmrig wird, werden die Farben aber etwas verfälscht. Nahe Elemente mit Blitz sind auch bei Nachtaufnahmen recht gut zu erkennen, ansonsten sind Nachtbilder eher schwach und lassen sich mit denen z.B. vom Lumia 920 bei weitem nicht vergleichen. Hier habe ich einige Lumia 800 Beispiel-Fotos zusammengestellt.

Für Tagaufnahmen finde ich sie gut, die Nachtleistung ist eher enttäuschend.

Die Zukunft und ein Fazit

Auch wenn jetzt Windows Phone 8 Smartphones aktuell sind und das Lumia 800 – wie alle anderen 7.x Smartphones – kein Update auf die neueste OS Version erhalten wird: Schon mit dem installierten Windows Phone 7.5 ist das Lumia 800 für den Alltag gut gerüstet.

Das Update auf WP 7.8 steht vor der Tür und bringt einige Verbesserungen, z.B. beim Startscreen. Und da noch einige neue Smartphones mit Windows Phone 7.8 auf den Markt kommen, ist davon auszugehen, dass die Plattform in absehbarer Zeit noch Unterstützung erhält.

Daher: wer ein günstiges Smartphone sucht, das hinsichtlich der Verarbeitung nach wie vor eines der besten auf dem Markt ist (und diesbezüglich auch das Apple iPhone deutlich überflügelt) und nicht die aktuellsten technischen Daten braucht, ist mit dem Nokia Lumia 800 sehr gut bedient.

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Spam Mail von Dr. Kwa Manfred Sula

Dear Sir/Madam,

Guten Tag, mein Namen sind Dr. Kwa Manfred Sula , Chief Editore der ABSA Bank of South Africa. Ich war ein sehr enger Freund von Mr. Thomas Frie, Staatsbürger ihres Landes. Mr.Frie arbeitete mit einer Mienennentwicklungsfirma in Zimbabwe zusammen.

Am 21 Mai 2004 verunglückte Mr. Frie mit seiner Familie bei einem Autounfall. Sie befanden sich auf den Weg von Zimbabwe nach Süd Afrika um den Befehl von Präsident Robert Mugabe die Häuser der Mitglieder der Oppositions Partei zu zerstören (Operation Murambatsvina) zu entkommen.

Alle Insassen des Autos starben bei dem Unfall. Seit dem habe ich zahlreiche Erkundigungen bei Ihrer Botschaft hier in Süd Afrika angestellt um Verwandte von Mr. Frie ausfindig zu machen. Leider war ich bisher erfolglos.

Nach zahlreichen ergebnisslosen Versuchen Mr. Frie’s Verwandten ausfindig zu machen, habe ich mich entschieden Ihren Namen /E-mail Addresse übers das internet ausfindig zu machen, da sie die gleiche Nationalität haben. Ich habe Sie kontaktiert um Ihnen dabei zu assistieren Anspruch auf einen Betrag von 10 Millionen US Dollar, hinterlassen von meinem Freund Mr. Frie, zu erheben, bevor es von der ABSA Bank of South Africa konfeziert wird . Die ABSA Bank of South Afrika hat mich benachrichtigt das ich einen Verwandten ausfindig machen muss oder das Geld wird innerhalb der nächsten 21 Arbeitstagen konfesziert. In meiner Position als Chef Editor der ABSA Bank of South Afrika ist es mir Möglich das Geld auf ein gültiges ausländisches Konto zu überweien mit der Sicherung das das Geld komplett sein wird bis ich in Ihr Land komme um das Geld mit Ihnen zu teilen.

Da es mir seit zwei Jahren nicht gelungen ist Verwandschaft von Mr. Frie ausfindig zu machen, versuche ich Ihr Einverständnis zu bekommen Sie als nächste Verwandten des Verstorbenen zu präsentieren da Sie die gleiche Nationalität haben und somit das Geld zu Ihnen überwiesen werden kann. Wenn Sie an meinen Vorschlag interessiert sind, können wir die Teilungsverhältnisse und Uberweisungsmodalitäten besprechen. Ich habe alle
nötigen Informationen und gesetzlichen Dokumente um Ihre Anspruchsforderung zu unterstützen falls Se sich dazu entscheiden.

Ich brauche nur Ihre ehrliche Zustimmung zur Zusammenarbeit um uns diese Transaktion zu ermöglichen. Ich garantiere Ihnen das dies nur unter legalen/ gesetzlichen Vorraussetzungen stattfinden wird.

Bitte kontaktiren Sie mich unter meiner E-mail: kwasula@webmail.co.za

Mit freundlichen Grüssen
Dr. Kwa Manfred Sula

Microsoft Live Login im Metro Look

Seit heute morgen präsentiert sich mir der Login-Screen der Live-Dienste von Microsoft schon im neuen Microsoft-Look: