10 Orte ganz nah rund um Bonn, die man gesehen haben muss – Vorschläge von Severin

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Hier sind 10 Orte rund um Bonn, an denen man als Bonner schon einmal gewesen sein sollte:

  1. Wer braucht schon Neuschwanstein? Schloss Drachenburg liegt vor den Toren Bonns und ist eine steingewordene Romantikphantasie. Toller Blick auf den Rhein, eindrucksvolle Inneneinrichtung, viele Veranstaltungen, die hier stattfinden. Tipp: Mit der Zahnradbahn hochfahren und dann noch in der schönen Gegend spazieren gehen.
  2. Ein absolutes Muss sind auch die Schlösser in Brühl. Mit der Bahn vom Bonner Hauptbahnhof aus nach Brühl fahren (RE 5, RB 48, MRB) und man ist direkt an Schloss Augustusburg, das im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann – lohnt sich. Danach durch den Park zu Falkenlust spazieren, in dem schon Casanova übernachtet haben soll. Empfehlenswert ist auch Besuch des Max Ernst Museums. Danach ein Kölsch im Biergarten am Bahnhof und zurück nach Bonn. Mehr Infos hier.
  3. Der Rodderberg ist ein erloschener Vulkan in Wachtberg bei Bonn. Hier kann man wunderschön spazieren gehen. Im Krater ist der Broichhof gelegen, eine alte Wasserburg. Hier gibt es eine Reitschule, in deren Gastronomie man sich dann stärken kann.
  4. In Oberdollendorf liegt das Weinhaus Gut Sülz, das einen wunderschönen Gastgarten hat. Sehr gute Weinauswahl, passende Speisen. Vorher oder nachher bietet sich ein Spaziergang in den Oberdollendorfer Weinbergen an.
  5. Das Arp Museum ist das Museum mit eigenem Bahnsteig – Anfahrt z.B. mit der Mittelrheinbahn. Wechselnde Ausstellungen und viele Veranstaltungen von Lesungen über Konzerte und Workshops.
  6. Auch in Rolandseck liegt der Wald- und Wildpark Rolandseck. Wildschweine, Rotwild, Mufflons, Schafe, Ziegen und viele andere Tiere, die teilweise wild herumlaufen. Sehr schöner Blick auf den Rhein.
  7. Auf nach Lüftelberg zur gleichnamigen Wasserburg. Und zwar am Wochenende des 3. Advent – denn dann findet dort einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Region statt. Eine zweite Gelegenheit, der Wasserburg näher zu kommen, ist am Tag des offenen Denkmals: dann gibt es dort einen Jazz-Frühschoppen. Ansonsten ist ein Besuch der Kirche St. Petrus empfehlenswert, in der auch die Heilige Lüfthildis verehrt wird.
  8. Mit dem Schiff Richtung Linz ist einmal im Jahr Pflicht. Sich an Deck die Sonne auf die Nase scheinen lassen und dazu ein Kölsch genießen. In Linz erlebt man dann 1950er Jahre Rheinromantik. Es lohnt sich aber auch an anderen der zahlreichen Haltepunkte auszusteigen. Fahrten z.B. mit der Bonner Personenschifffahrt oder der Köln Düsseldorfer.
  9. Absolut sehenswert ist auch die Klosterruine Heisterbach im Siebengebirge. Tipp: klassische Konzerte in der Scheune auf dem Klostergelände.
  10. Noch einmal 1950er Flair und Geschichte: Das Adenauer-Haus in Rhöndorf. Besonders gelungen ist der Garten, der im italienischen Stil gehalten ist, den der erste Kanzler der Bundesrepublik so liebte.

10 Fakten zum 19. Mai

  1. Heute ist internationaler Hepatitis-Tag, an dem die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden soll.
  2. Ivo hat heute Namenstag.
  3. Inzest und Ehebruch: wegen dieser angeblichen Verbrechen wird Anne Boleyn, die zweite Frau Heinrich VII. im Londoner Tower im Jahre 1536 hingerichtet.
  4. Noch mehr Drama: Maria Stewart wird 1568 eingekerkert.
  5. Verrat an der ersten deutschen Autobahn: Die Nazis stuften bereits 1933 die durch Konrad Adenauer bereits 1932 eröffnete Autobahn zwischen Bonn und Köln (heutige A 555) zur Landstraße herunter, um am 19. Mai 1935 die erste Reichsautobahn eröffnen zu können, ein Straßenstück zwischen Frankfurt und Darmstadt.
  6. Happy Birthday, Mister President – 1962 singt die Monroe das berühmte Geburtstagslied für JFK. Es ist ihr letzter öffentlicher Auftritt
  7. 1994 stirbt Jacqueline Kennedy Onassis, Ehefrau von John F. Kennedy und Aristoteles Onassis.
  8. SPD-Politikerin Heide Simonis wird 1993 zur Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein gewählt. Sie ist damit die erste Ministerpräsidentin in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
  9. Kirsten Boie, die Autorin vieler beliebter Kinderbücher (Wir Kinder vom Möwenweg) kommt 1950 auf die Welt.
  10. Pete Townshend (The Who) wird 1945 geboren.

10. Mai 1949 – Bonn wird Regierungssitz

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Im Zuge der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stellte sich natürlich auch die Frage nach dem Regierungssitz – von Hauptstadt sollte bewusst nicht gesprochen werden, um den provisorischen Charakter der Bundesrepublik zu unterstreichen.

Berlin mit seinem besonderen Viermächte-Status schied als Regierungssitz aus. Bonn und Frankfurt am Main warfen daher schon 1948 ihren Hut in den Ring, Stuttgart und Kassel folgten später, hatten jedoch keine echten Chancen: Stuttgart, da die Stadt zu verschuldet war und Kassel, da es eine verkehrsungünstige sowie militärstrategisch problematische Lage hatte und auch sehr zerstört war. Celle und Karlsruhe waren kurzzeitig im Gespräch, wurden jedoch schnell wieder verworfen.

Besonders Konrad Adenauer setzte sich für Bonn ein. Dafür hatte er mehrere Gründe:

  • in der Tat war Bonn verkehrsgünstig gelegen und wenig zerstört
  • Adenauer wohnte in Rhöndorf bei Bonn und war Rheinländer
  • Frankfurt am Main war die “Hauptstadt” der USA in Deutschland; der Regierungssitz sollte aber besatzungsfrei sein
  • nach wie vor war zu befürchten, dass die linksrheinischen Teile Deutschlands Frankreich zugeschlagen oder zumindest als eigener Staat abgetrennt würde (Rheinstaat) – ein linksrheinischer Regierungssitz würde das zumindest erschweren

Letztlich ausschlaggebend dürften aber parteipolitische Muskelspiele gewesen sein. Die SPD trat für Frankfurt ein, die CDU für Bonn. Die ganze CDU? Nein, die hessischen Abgeordneten plädierten für das hessische Frankfurt. Vor der entscheidenden Abstimmung zeichnete sich ab, dass Frankfurt eine Mehrheit der Stimmen erhielte.

Doch auch diese konnte Adenauer überzeugen: er ließ bei den CDU Abgeordneten eine angebliche dpd Meldung durchsickern, laut derer sich der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher schon darüber erfreut gezeigt habe, dass es eine “sichere Niederlage” der CDU in der Regierungssitz-Frage geben würde. Auch wenn sich Schumacher über eine CDU Niederlage sicher gefreut hätte – diese Meldung hat es so nie gegeben. Die Delegierten überzeugte er damit dennoch.

Am 10. Mai 1949 entschied dann der parlamentarische Rat mit 33 zu 29 Stimmen, dass Bonn Regierungssitz werden solle.

Die SPD versuchte dann noch einmal im Bundestag, Frankfurt am Main zum Regierungssitz zu wählen, was bekanntlich scheitern sollte.

10 Fakten zum 5. April

  1. Juliane und Enno haben heute Namenstag.
  2. Karl IV. wird am 5. April 1355 in Rom zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Er ist einer der wichtigsten Kaiser des Mittelalters. Das Bild oben zeigt ihn beim Krönungsmahl.
  3. Am 5. April 1722 entdeckt der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen die Insel Rapa Nui und nennt diese Osterinsel, da gerade Ostern ist.
  4. Im Jahre 1908 findet das erste offizielle Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft statt. Sie unterliegt in Basel 5:3 gegen die Schweiz.
  5. 1951 wird in den USA das jüdische Ehepaar Ethel und Julius Rosenberg wegen des angeblichen Verrats von Atomgeheimnissen an die UdSSR zum Tode verurteilt. Wesentlich für das Urteil ist das wohl mit unfairen Mitteln geführte Verhör von Ethels Bruder David Greenglass durch den Staatsanwalt Roy Cohn. Der Fall ist einer der Höhepunkte der McCarthy-Ära, der Kommunistenverfolgung in den USA.
  6. Winston Churchill tritt wegen zunehmender gesundheitlicher Probleme heute im Jahr 1955 vom Amt des britischen Premierministers zurück.
  7. Die ARD sendet 1963 zum ersten mal den “Bericht aus Bonn”. Die Sendung ist auch deswegen denkwürdig, da Bundeskanzler Konrad Adenauer darin ankündigt, im Herbst zurückzutreten.
  8. Die Belagerung Sarajevos durch die jugoslawische Volksarmee beginnt heute im Jahre 1992. Sie wird mit 1425 Tagen die längste Belagerung des 20. Jahrhunderts werden.
  9. Thomas Hobbes wird 1588 geboren.
  10. Der ehemalige Bundespräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Innenminister Baden Württembergs, Roman Herzog, wird 1934 geboren.

Glaub nicht alles im Internet…

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Glaub nicht alles im Internet, nur weil da ein Bild mit einem Zitat ist.

10 Fakten zum 22. Januar

  1. Am 22. Januar 1963 unterzeichnen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Paris den Élysée-Vertrag. Der Vertrag sollte die “Erbfeindschaft” zwischen Deutschland und Frankreich beenden. Beide Staaten verpflichten sich darin zur Abstimmung in wichtigen Fragen z.B. der Außen- und Sicherheitspolitik. In Folge des Vertrages entstanden zahlreiche Deutsch-Französische Städtepartnerschaften, Kulturprogramme und viele weitere politische Vereinbarungen. Der heutige Tag wird daher auch als deutsch-französischer Tag bezeichnet und gefeiert.
  2. Dietlinde, Irene und Anastasius haben heute Namenstag.
  3. An diesem Tag im Jahr 1536 werden auf dem Prinzipalmarkt in Münster die Wiedertäufer Jan van Leyden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling öffentlich gefoltert und hingerichtet. Sie sind die Anführer des “Täuferreichs von Münster” und haben am Ende eine Schreckensherrschaft errichtet. Ihre Leichen werden in eisernen Körben an den Turm der Lamberti-Kirche gehängt, wo sich die Körbe auch heute noch befinden. Robert Schneider verarbeitet die Ereignisse sehr lesenswert in seinem Roman “Kristus“.
  4. 1901 endet in Großbritannien mit dem Tod der 81-jährigen Königin Victoria das viktorianische Zeitalter. Sie regierte 63 Jahre und sieben Monate, beherrschte ein fünftel der Fläche der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung. Während ihrer Herrschaft ist das britische Empire auf dem Höhepunkt seiner Macht.
  5. 1924 wird Ramsay MacDonald Premierminister Großbritanniens. Es ist das erste mal, dass ein Mitglied der Labour Party dieses Amt hat.
  6. Die jüdischen Kämpfer unter Mordechaj Anielewicz im Warschauer Ghetto leisten 1943 so erbitterten Widerstand gegen die vor vier Tagen dort eingedrungenen deutschen SS-Truppen und Soldaten, dass diese sich vorerst zurückziehen.
  7. 1973 fällt der Oberste Gerichtshof der USA das Urteil in dem Fall “Roe vs. Wade” und lässt darin die Abtreibung auf Grundlage des Rechts der Privatsphäre zu. Die Entscheidung wird in den USA nach wie vor sehr kontrovers diskutiert.
  8. Der amerikanische Politiker Budd Dwyer tötet sich 1987 auf einer Pressekonferenz vor laufender Kamera mit einem Schuss in den Mund. Am nächsten Tag erwartet er ein Urteil u.a. wegen Korruption, bei dem ihm eine langjährige Haftstrafe droht. Wie sich später herausstellt ist er unschuldig und Opfer einer Intrige.
  9. Tim Mälzer wird 1971 geboren.
  10. Michael Hutchence (INXS) kommt 1960 auf die Welt.

10 Fakten zum 5. Januar

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  1. Emilia, Emilie und Eduard haben heute Namenstag.
  2. Der schottische Erfinder James Watt erhält 1769 Jahren das Patent auf die Dampfmaschine.
  3. Irgendwo ist immer Finanzkrise: Dänemark erklärt 1813 seinen Staatsbankrott.
  4. Am heutigen Tag im Jahr 1919 wird in München von Anton Drexler die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) gegründet, die gut ein Jahr später in NSDAP umbenannt werden wird.
  5. Der Bau der Golden Gate Bridge über die Bucht von San Francisco beginnt 1933.
  6. Das Drama “Warten auf Godot” von Samuel Becket hat 1953 seine Uraufführung in Paris.
  7. Die Kießling Affäre kommt 1983 öffentlich ins Rollen, indem die Süddeutsche Zeitung erstmals darüber berichtet, dass der vier-Sterne General und stellvertretende NATO Oberbefehlshaber Günter Kießling von Verteidigungsminister Manfred Wörner bereits zum 23. Dezember 1982 entlassen wurde. Grund für die Entlassung sind letztlich nicht beweisbare Gerüchte, dass Kießling homosexuell und damit erpressbar sei. Nachdem sich später herausstellt, dass dies nicht haltbar ist, wird Kießling im Februar 1984 wieder in die Bundeswehr aufgenommen und dann im März mit einem großen Zapfenstreich ehrenhaft entlassen. Allerdings wird der 1985 als einziger ehemaliger vier-Sterne General nicht zur Jubiläumsfeier der Bundeswehr eingeladen. Heute wird davon ausgegangen, dass die Beschuldigungen gegen Kießling von der Stasi lanciert wurden.
  8. Das ZDF strahlt 1988 die erste Folge der Sitcom ALF aus.
  9. Konrad Adenauer kommt 1876 auf die Welt.
  10. Der ehemalige spanische König Juan Carlos I. wird 1938 geboren.

Bild: Skizze der ersten Dampfmaschine von James Watt (gemeinfrei).

3. November 1949 – Bonn bleibt Regierungssitz

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Schon am 10. Mai 1949 hatte sich der parlamentarische Rat für Bonn als Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland entschieden, was in Teilen der SPD – die sich für Frankfurt am Main eingesetzt hatte – als politische Niederlage gesehen wurde.

Und so sollte es das für Bonn noch nicht gewesen sein: Am 3. November 1949 beantragt die SPD Fraktion im Bundestag, den Regierungssitz nach Frankfurt zu verlegen, kommt damit aber nicht durch; 200 von 390 abstimmenden Abgeordneten stimmen sich gegen den Antrag aus, nur 176 dafür (siehe Bild). Ein weiterer Antrag der KPD, den Regierungssitz nach Berlin zu verlegen, hat gar keine Chancen.

Danach wurde die “Hauptstadtfrage” bis zur Wiedervereinigung nicht mehr ernsthaft diskutiert.

Schlechter Sommer – und schuld ist nur die SPD?

1975 trällerte Rudi Carell sein Lied “Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?” und stellt darin fest, dass an dem schlechten Sommer doch wieder nur die SPD schuld sei. Auch dieses Jahr haben wir (zumindest so wie es bis jetzt aussieht), kein großes Glück mit dem Wetter – und die SPD ist mit in der Regierungsverantwortung.

Könnte das also der Grund für den schlechten Sommer 2014 sein? Ich habe daher einmal ausgewertet, wieviele Sonnenscheinstunden es im jeweiligen August – dem Sommermonat schlechthin – der Jahre 1951 bis 2013 in ganz Deutschland gab und ob die SPD in dieser Zeit in der Regierungsverantwortung war:

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Die Zahlen geben leider nicht viel her – in Sommern mit SPD Beteiligung gab es durchschnittlich 200 Sonnenstunden, ohne 201. Statistisch ist das nicht sonderlich signifikant.

Kommt es also darauf an, ob die SPD im jeweiligen Sommer auch den Kanzler stellte? Und siehe an, stellte die SPD den Kanzler, schien in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland etwas mehr die Sonne als unter CDU Regierungschefs, 205:200 (zumindest im August):

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Damit ist auch klar – eine “GroKo” scheint nicht besonders sonnenscheinfreundlich zu sein, denn in den Augustmonaten, in denen wir von Union und SPD gemeinsam regiert wurden, schien im Schnitt nur 187 Stunden die Sonne, sonst 202 Stunden.

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Oder sollte der Kanzler den größten Einfluss auf die Sonnenstunden haben? Auch hier sehen wir signifikante Unterschiede:

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Sonnenkanzler schlechthin war Willy Brant, gefolgt von Gerhard Schröder und Helmut Kohl, die mit 217, 213 und 212 Stunden dicht zusammen liegen. Mit Abstand folgen gleichauf Helmut Schmidt und Angela Merkel, die es auf je 194 Sonnenstunden bringen. Konrad Adenauer folgt mit 192. Abgeschlagen sind Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger mit 186 bzw. 181 Sonnenscheinstunden. Vielleicht haben bestimmte Vorlieben von Willy Brandt (“Ein guter Roter.”, Frauen), Gerhard Schröder (“Flasche Bier.”, Frauen) und Helmut Kohl (Pfälzer Weißwein, Frauen) Einfluss auf die Sonne…

Zuletzt noch ein Blick darauf, welche Regierungskoalition uns die meisten Sonnenstunden beschert hat. Rot/Grün liegt hier mit 213 Stunden im August hauchdünn vor Schwarz/Gelb mit 212 Stunden. Rechte Parteien (DP, BHE) scheinen auch hier einen schlechten Einfluss zu haben.

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Den sonnigsten August gab es übrigens 2003 unter Gerhard Schröder (277 Stunden), am düstersten war es unter Angela Merkel im Jahre 2006 (133 Stunden).

Somit hatte Rudi Carell also nicht recht, ganz im Gegenteil. Aber da es so schön ist, hier nochmal das Video:

Anmerkungen:

  • Die Zahlen stammen vom DWD.
  • Die Sonnenscheinstunden wurden deutschlandweit erst seit 1951 erfasst, daher sind die beiden ersten Regierungsjahre von Konrad Adenauer nicht berücksichtigt.
  • Entsprechend dem Alleinvertretungsanspruch habe ich schon seit 1951 die gesamtdeutschen Zahlen berücksichtigt.
  • Hinsichtlich der Regierungsparteien habe ich danach entscheiden, welchen Parteien die Minister im jeweiligen August angehörten. Parteilose Minister wurden nicht berücksichtigt.

Liste: Spitznamen von deutschen Politikern

Hier finden Sie eine Liste mit Spitznamen von deutschen Politikern. Es sind sowohl ehemalige als auch aktive vertreten, die Liste wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Aktive Politiker, die im Fokus stehen

Peter Altmaier

  • Merkel Erklärer
  • Wandelnder runder Tisch

Alexander Dobrindt

  • Darth Maut
  • McMaut

Sigmar Gabriel

  • Harzer Roller
  • Siggi
  • Siggi Pop
    (von 2003 bis 2005 war er SPD Beauftragter für Pop-Kultur…)

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