10 Dinge, die man in Bonn Endenich gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

Endenich ist schon fast eine kleine Stadt für sich, soviel hat dieser Bonner Ortsteil zu bieten.

  1. Haus der Springmaus
    Das Haus der Springmaus ist nicht nur über die Grenzen Endenichs sondern auch über die Grenzen Bonns hin bekannt, besonders durch das Improvisationstheater. Aber auch viele andere bekannte Kabarettisten treten hier auf. Das Programm gibt es hier.
  2. theaterimballsaal
    Das Theater befindet sich tatsächlich seit Mitte der 1990er Jahre im ehemaligen Ballsaal der Endenicher und wird inzwischen gemeinschaftlich von den beiden Bonner Gruppen “fringe ensemble” (Theater) und “CocoonDance” (Tanz) künstlerisch geleitet. Hier gibt es ausgefallenes abseits des Main Stream. Für alle Theater- und Tanzfanzs sind hier mehr Infos.
  3. Schumann Haus
    Das Schumannhaus war einst eine Nervenheilanstalt, in der Robert Schumann seine letzten Lebensjahre verbrachte. Jetzt beherbergt das schöne Gebäude – siehe Bild – ein Museum und es finden oft interessante Veranstaltungen statt.
    Der Eintritt ins Museum ist übrigens frei, mehr Informationen zum Schumannhaus gibt es hier.
  4. Rex Lichtspieltheater
    Sie Abwechslung vom Hollywod-Kino-Einerlei? Dann schauen sie mal auf das Programm vom Rex. Nostalgische Atmosphäre.
  5. Konzerte, Karneval und mehr in der Harmonie
    Sie merken es schon, in Endenich gibt es viel Kultur – z.B. auch in der Gaststätte Harmonie, in der es regelmäßig Musik und andere Veranstaltungen gibt. Legendär sind hier auch die Karnevalspartys – Donnerstag, Freitag und wenn am Sonntag vor Rosenmontag der Endenicher Karnevalszug geht – der ist übrigens auch einen Besuch wert. Das Veranstaltungsprogramm gibt’s hier. Ach ja, und Essen kann man hier auch.
  6. Essen gehen
    Und wo wir schon beim Essen sind: Museen, Theater, Kultur und Karneval machen hungrig und durstig – daher gibt es in Endenich viele Möglichkeite, einzukehren. Neben der Harmonie z.B. das gutbürgerliche Nolden in der Nähe der Kirche, den Irish-Pub direkt beim Rex oder im gemütlichen Bodega.
  7. Fliehen
    Nein, nicht aus Endenich – aber aus dem Escape Room Fluchtgefahr. Hier löst man Rätsel, um aus einem Raum zu entkommen. Mal ein anderes Freizeiterlebnis, auch für Kindergeburtstage geeignet.
  8. Einkaufen
    In Endenich gibt es noch viele kleine individuelle Geschäfte. Unterstützen Sie diese, indem Sie hier auch einmal einkaufen gehen. Und wer weiß, vielleicht treffen Sie dabei auch jemanden von Familie Mockridge…
  9. Die Marterkapelle besichtigen
    An der Stelle, an der die Marter- oder auch Mordkapelle steht, sollen im 3. Jahrhundert römischen Legionäre die Bonner Stadtheiligen Cassius und Florentius gemeinsam mit sieben weiteren Gefährten wegen ihres Bekenntnisses zum christlichen Glauben getötet haben. Die Marterkapelle erinnert daran. (Kapellenstraße 44)
  10. Auf den Kreuzberg spazieren
    Von der Marterkapelle aus kann man gut auf den Kreuzberg spazieren, dort die Barockkirche bewundern und den Blick über die Stadt genießen.

Foto: Von Hans Weingartz – eigenes Foto ∙ own photo ∙ propra foto, CC BY-SA 2.0 de, Link

Dieser Artikel ist Teil unseres Schwerpunktthemas Bonn.

10 Fakten zum 28. Dezember

  1. Heute ist der “Tag der Unschuldigen Kinder”, an dem der – historisch nicht belegten – durch Herodes angeordneten Tötung aller Kinder unter 2 Jahren in Betlehem gedacht wird. Der Tag wurde früher oft groß gefeiert und die Kinder durften den Erwachsenen Streiche spielen. Vereinzelte Bräuche gibt es noch in Bayern und Teilen Österreichs, wo die Kinder die  Erwachsenen mit Ruten “schlagen” und ihnen Glück und Gesundheit für das kommende Jahr wünschen; dies wird Schappen oder Fetzeln genannt, so dass der Tag in einigen Gegenden Bayerns auch Fetzeltag genannt wird. In Spanien und Lateinamerika wird der “Día de los Santos Inocentes” noch groß begangen; hier spielt man sich u.a. Streiche wie hierzulande am ersten April.
  2. Im Jahre 856 plündern die Wikinger auf einem ihrer Raubzüge Paris.
  3. Galileo Galilei entdeckt 1612 mit seinem Teleskop den Planeten Neptun, hält diesen aber fälschlich für einen Stern.
  4. Die Brücke über die Firth-of-Tay in Schottland bricht 1879 zusammen, als ein Zug sie überquert. 75 Menschen sterben. Theodor Fontane schreibt später dazu die Ballade “Die Brück’ am Tay“.
  5. Am 28. Dezember 1895 findet im “Salon Indien du Grand Café” in Paris die erste Filmvorführung vor zahlendem Publikum statt; dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde des Kinos.
  6. Wilhelm Conrad Röntgen veröffentlicht 1895, dass er die später nach ihm benannten Röntgen-Strahlen entdeckt hat.
  7. Der FC Hansa Rostock wird 1965 gegründet.
  8. Der Archipel GULAG” von Alexander Solschenizyn erscheint heute im Jahre 1973 im Pariser Verlag YMCA-Press. Solschenizyn hatte das Manuskript, an dem er von 1958 bis vermutlich 1968 gearbeitet hatte, geheim gehalten. Nachdem es aber vom KGB entdeckt wurde, wies er den Emigranten-Verlag, der über eine Kopie verfügte, an, das Werk zu veröffentlichen. Das Buch erscheint zunächst im russischen Original, wenig später aber auch in vielen anderen westlichen Sprachen.
  9. Der britische Violinist Nigel Kennedy wird 1956 geboren.
  10. Linus Benedict Torvalds, der Begründer von Linux, kommt 1969 auf die Welt.

10 Fakten zum 11. Juni

  1. Barnabas hat heute Namenstag.
  2. 1955 geschieht an diesem Tag der bislang schwerste Unfall in der Geschichte des Motorsports: Bei den “24 Stunden von Le Mans” kommen der Fahrer Pierre Levegh und 83 Zuschauer ums Leben. Das Rennen wird nicht abgebrochen.
  3. 1958 wird das “Apothekenurteil” vom Bundesverfassungsgericht verkündet, in dem es die Dreistufentheorie entwickelt hat. Diese definiert, wann die Berufsfreiheit eingeschränkt werden kann: 1. Regelung der Art und Weise der Berufsausübung (z.B. Ladenschlusszeiten, Hygienevorschriften), 2. Subjektive Zulassungsvoraussetzungen (z.B. erforderliche Qualifikation wie Meisterprüfung) und 3. Einschränkungen durch objektive vom Einzelnen unabhängige und unbeeinflussbare Zulassungsvoraussetzungen als radikalste Einschränkung (z.B. Zulassungsquoten bei Apotheken).
  4. Amoklauf in Köln: Der Frührentner Walter Seifert tötet 1964 in der Grundschule Volkhofen 8 Kinder und zwei Lehrerinnen mit einem Flammenwerfer und einer Lanze.
  5. Richard von Weizsäcker wird 1981 zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Er ist der erste CDU Politiker in diesem Amt.
  6. Nach Hause telefonieren: 1982 kommt E.T. in die US-Kinos.
  7. Effzeh – der 1. FC Köln wird am 11. Juni 1982 DFB Pokalmeister mit einem 1:0 gegen Fortuna Köln im bislang einzigen Stadtderby in einem Pokalfinale.
  8. 2010 beginnt die Fußball WM in Südafrika. Das Eröffnungsspiel Südafrika gegen Mexiko geht 1:1 aus.
  9. Carl von Linde wird 1842 geboren. Er ist der Erfinder des modernen Kühlschranks und Gründer der Linde AG.
  10. Jacques-Yves Cousteau kommt 1933 auf die Welt.

Bild: StevingtonianEigenes Werk, CC BY 3.0, Link

10 Dinge, die man in Düsseldorf gemacht haben sollte – Vorschläge von Boris

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  1. Am Bilker Beach, (Hamburger Ecke Bremer Strasse) grillen. Wenn dann noch Japanfeuerwerk ist, Glückwunsch. Müllbeutel mitnehmen, damit es so gepflegt bleibt.
  2. Hier in Oberbilk ist der Bildhauer Bert Gerresheim zu Hause, seine Skulpturen erzählen greifbare Geschichten. Auch vor der Skulptur am Burgplatz kann man schonmal eine halbe Stunde verweilen.
  3. Nicht weit davon ist die urige Bar Cherie, einige Tische haben Schubladen, und die sind mit Zetteln gefüllt. Auf diesen haben Gäste Briefe verfasst: “Liebe Schublade, mich hat gerade ein Mädchen angerülpst. Ich hab´ sie trotzdem geküsst … “ (siehe Bild).
  4. Mittwochs im Sommer geht es auf die geschichtsträchtige Ratinger Straße, Bier am Büdchen holen und sich einfach zu den 1000 anderen Leuten auf die Straße stellen.
  5. Autonom und kunterbunt ist die Kiefernstraße: A la Streetart sind die Häuser kunstvoll bis zum Giebel bemalt. Wer sich auskennt, geht durch den Keller eines immer offenstehenden Hauses, durch das Loch in der Gartenmauer und steht in einer Bauwagensiedlung.
  6. Regenschirm und Krawatte kaufen! Bei Saß auf der Birkenstr. 77 gibt´s nix als Schirme, in einem Geschäft namens Krawattenmuseum auf der Graf-Adolf-Straße 20 gibt es Krawatten aus aller Jahrzehnten. Der gastfreundliche Besitzer bietet dazu Geschichten feil.
  7. Ab in´s Programmkino: Mit Cinema, Metropol, Bambi, dem Atelier im Savoy und dem Souterrain ist die Stadt gut aufgestellt. Zudem gibt es auch die Black Box im Filmmuseum.
  8. Pizza bei Cemo: Der unterhaltsame Türke macht die beste Pizza in der Stadt. Am Ende heisst es dann “… macht 21.000 €, tschüs bis morgen” Bilker Allee 178
  9. Eis essen bei Unbehaun auf der Aachener Straße 159
  10. Spanische Treppe am Burgplatz: Bier vom Büdchen, Pizza dazu und den Straßenkünstlern zuschauen. Das macht man vorzugsweise im Sommer.

In der Reihe “10 Dinge, die man in Düsseldorf gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man als Düsseldorfer Bürger gemacht haben sollte. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die in Düsseldorf wohnen – aber auch Besucher Düsseldorfs finden hier sicher Geheimtipps. Wir freuen uns über weitere Listen – gerne auch aus anderen Städten.

Boris Zorn ist Fotograf und macht Menschen nass.

Buchtipp:

“The Social Network” startete

Am 7. Oktober 2010 startete “The Social Network” in den deutschen Kinos, der Film über facebook Gründer Mark Zuckerberg. Und da gehört es doch zum guten Ton, zumindest den Trailer anzuschauen: