10 Fakten über Fridtjof Nansen

  1. Fridtjof Nansen wurde am 10. Oktober 1861 in Store Frøen bei Christiania (Norwegen), heute Oslo, geboren.
  2. Während seiner Jugend war er sportlich sehr aktiv, u.a. als Schwimmer, Eisschnellläufer und Skisportler. Er gewann zwölf Mal die nationalen Meisterschaften im Skilanglauf, und stellte im Alter von 18 Jahren den Weltrekord im Eisschnelllauf über die Distanz von einer Meile auf.
  3. 1881 begann Jansen, Zoologie zu studieren. Dadurch angeregt, nahm er 1882 an einer Expedition durch arktische Gewässer teil, in deren Verlauf er entdeckte, dass die Eisbildung im Meerwasser an der Oberfläche stattfindet und dass der warme Golfstrom unterhalb einer Schicht kalten Salzwassers verläuft. Direkt nach dieser Expedition wurde er Kurator der zoologischen Abteilung des Museums in Bergen und forschte. 1888 verteidigte er seine Dissertation über “Struktur und Verbindung der histologischen Elemente des zentralen Nervensystems”, auch wegen dieser gilt er als einer der Väter der modernen Neurologie.
  4. Vom 3. Juni 1888 bis zum 30. Mai 1889 führte er eine Expedition durch, während derer er Grönland durchquerte. Für diese entwickelte er das Prinzip der modernen Funktionskleidung, den modernen Kocher und entwickelte den Schlitten zum Nansenschlitten weiter. Während der Expedition lebten die Teilnehmer sieben Monate bei den Inuit, worüber Nansen das Buch “Eskimoleben” (Eskimoliv) schrieb. Außerdem machte er wesentliche Entdeckungen über die Geographie und Meteorologie Grönlands.
  5. Nach dieser Expedition heirate Jansen Eva Sars am 6. September 1889 und bekam mit ihr in Folge fünf Kinder: Liv (1893–1959), Kåre (1897–1964), Irmelin (1900–1977), Odd (1901–1973) und Asmund (1903–1913). Er soll jedoch während dieser Ehe durchaus Affären gehabt haben, u.a. mit Sigrun Munthe die er nach dem Tod seiner ersten Frau sogar heiratete. Während dieser zweiten Ehe hatte er dann ein Verhältnis mit der deutlich jüngeren US-amerikanischen Autorin Brenda Ueland.
  6. Eine weitere Expedition führte Jansen vom 21. Juli 1893 bis zum 13. August 1896 mit der Fram in die Barentssee und auf den Weg zum Nordpol, den er aber nicht erreichte. Immerhin brach er jedoch den Rekord für den nördlichsten bislang von Menschen erreichten Breitengrad. Auch wenn er sein eigentliches Ziel nicht erreichte, galt die Expedition wissenschaftlich und von der Leistung her als voller Erfolg und Jansen erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Orden. Über seine Erlebnisse schrieb er das Buch “In Nacht und Eis”, das ihn finanziell unabhängig machen sollte.
  7. Danach widmete er sich zunächst vornehmlich der Erforschung des Ozeans und entwickelte im zur Werkstatt ausgebauten Keller seines von ihm geplanten Herrenhauses u.a. die Nansenflasche, mit der Wasserproben aus der Tiefe entnommen werden können.
  8. Nansen setzte sich sehr für die Unabhängigkeit Norwegens ein. Nachdem die Norweger sich 1905 für die Unabhängigkeit von Schweden und die Beibehaltung der Monarchie stimmten, reiste Nansen nach Kopenhagen und überzeugte dort Carl von Glücksburg, Prinz von Dänemark, dass dieser König von Norwegen werden solle. 1906 wurde Nansen norwegischer Botschafter Norwegens in London.
  9. Später engagierte sich Nansen im Rahmen des Völkerbundes u.a. für Kriegsflüchtlinge des Ersten Weltkriegs (Nansen-Pass), Hungernde in der Sowjetunion und für die Opfer des türkischen Genozids an den Armeniern. 1922 erhielt er für “seine Arbeit zur Rückführung von Kriegsgefangenen, seine Arbeit für die russischen Flüchtlinge, seine Bemühungen zur Hilfe Millionen vom Hunger bedrohter Russen und schließlich seine gegenwärtige Arbeit für die Flüchtlinge in Kleinasien und Thrakien“ den Friedensnobelpreis.
  10. Am 13. Mai 1930 starb Nansen in einem Liegestuhl auf dem Balkon oberhalb der Südterrasse seines Hauses Polhøgda sitzend mit Blick auf den Oslofjord an einem Herzinfarkt. Sein Herz war durch die Folgen einer verschleppten Grippe geschwächt.

Was man gegen zu starkes Schwitzen tun kann

Viele Menschen haben das Problem, dass sie übermäßig stark schwitzen. Hier sammeln wir einige Tipps, was Sie gegen zu viel Schweiß tun können. In diesem Artikel hier legen wir den Schwerpunkt auf den Achselschweiß.

Haare weg – rasieren Sie sich

Wenn Sie ein Schweißproblem haben, sollten Sie sich auf jeden Fall die Achseln rasieren. Das ändert zwar zunächst nicht viel daran, dass Sie schwitzen, hat aber einige Vorteile:

  • Deo, das Sie auftragen, hat besseren Kontakt zur Haut.
  • Bakterien, die üble Gerüche verursachen haben weniger Chancen, sich zu vermehren.
  • Die Achselhaare führen den Schweiß nicht zur Kleidung, so dass sich der Schweißgeruch nicht so leicht darin festsetzen kann

Am besten schaffen Sie sich einen Körperrasierer an, den Sie z.B. regelmäßig beim Duschen einsetzen. Allerdings sollten Sie unmittelbar nach einer Rasur bestimmte Deos nicht einsetzen – dazu mehr weiter unten.

Richtig Duschen und Abtrocknen

Beim Duschen sollten Sie die Bereiche, in denen Sie schwitzen, gründlich reinigen. Im Regelfall dürfte ein PH-neutrales Duschgel am besten geeignet sein. Hier sollten Sie ggf. mit Ihrem Hautarzt sprechen, was für Sie am besten passt.

Wechselduschen (zuerst warm, dann kurz kalt, dann nach Geschmack wieder warm) sind gut für Ihre Haut und fördern die Durchblutung.

Nach dem Duschen sollten Sie die Bereiche, in denen Sie stark schwitzen, sofort gut abtrocknen – das Deo lässt sich dann besser auftragen. Ggf. können Sie z.B. die Achseln auch kurz föhnen.

Das richtige Deo

Deodorant und Antitranspirant

Dann kommt es auf das richtige Deo an. Wobei die Bezeichnung Deo in vielen Fällen eigentlich nicht zutreffend ist. Denn ein Deodorant überdeckt strenggenommen nur die Gerüche während ein Antitranspirant tatsächlich gegen die Entstehung von Schweiß wirkt. Umgangssprachlich und in der Werbung hat sich aber der Begriff Deo als Oberbegriff sowohl für reine geruchsüberdeckende Deodorants als auch für “Deos, die Antitranspirante enthalten” durchgesetzt.

Aluminiumsalze

Als wichtigstes Antitranspirant kommen Aluminiumsalze zum Einsatz, am häufigsten Aluminium-chloro-hydrat (ACH), seltener Aluminium-Zirkonium-tetrachloro-Glycin-Komplex (ZAG). ZAG gilt als wirksamer als ACH.

Viele Menschen sind inzwischen verunsichert, was Aluminiumsalze in Deos angeht, so dass inzwischen mehr und mehr Antitranspirante ohne diesen Wirkstoff angeboten werden. Häufig sind diese z.B. als “ACH-frei” gekennzeichnet.

Bei gesunder Haut dürfte aus medizinischer Sicht nichts gegen ACH-haltige Produkte sprechen. Ist die Haut aber sehr empfindlich oder verletzt, sollte man besser auf sie verzichten. Das gilt übrigens auch bei frisch rasierten Achseln, da hier immer Mikroverletzungen entstehen, durch den die Wirkstoffe in den Körper geraten können.

Deo richtig auftragen

Deo sollte unbedingt auf trockene Haut aufgetragen werden und gut trocknen, bevor Sie Kleidung anziehen. Tragen Sie Ihr Deodorant also direkt nach dem Abtrocknen auf, bevor Sie sich z.B. morgens föhnen – so ist mehr Zeit zum Trocknen da.

Ernährung

Auch über die Ernährung kann man seine Schweißproduktion regulieren.

Grundsätzlich schweißtreibend sind sehr scharfe Lebensmittel, viel Salz, stark gewürztes Essen, rotes Fleisch, fettes Essen, sehr süße Lebensmittel, sehr heißes Essen, Alkohol und Koffein. Vor und an heißen Tagen sollte man diese vermeiden.

Als hemmend in Sachen Schwitzen gelten Milchprodukte wie Joghurt oder Buttermilch, viel Gemüse (Tipp: kalte Gemüsesuppen wie z.B. Gazpacho oder Gurkenkaltschale) sowie bestimmtes Obst – z.B. Heidelberren und Zitronen.

Einer der besten Schweißhemmer ist Salbei, der schon immer ein beliebtes Hausmittel bei diesem Problem war. Sie können ihn nach Geschmack frisch zum Würzen nehmen oder auch als Tee trinken. Wenn Sie den Tee bevorzugen, können Sie frische Blätter überbrühen oder auf fertige Mischungen zurückgreifen.

Die richtige Kleidung gegen Schwitzen

Grundsätzlich sollten Sie sich immer der Witterung entsprechend anziehen, gerade in Übergangszeiten – morgens kalt, tagsüber warm – ist die Zwiebeltechnik empfehlenswert, d.h. Sie sollten sich so anziehen, dass Sie sich bei zusehender Temperaturerhöhung schichtweise ausziehen können.

Haben Sie nach kurzer Anstrengung stark geschwitzt, sollten Sie Sakkos oder Blazer ausziehen, damit sich der Schweißgeruch nicht darin festsetzen kann.

Desweiteren gibt es für Männer und Frauen spezielle Achselpads bzw. spezielle Unterhemden etc., die starkes Schwitzen verhindern und/oder Schweiß aufnehmen; eine Übersicht finden Sie hier.

Wenn alles nicht hilft

Sollten Sie Ihr Schwitzen mit den hier vorgestellten Maßnahmen nicht in den Griff bekommen haben, sollten Sie mit einem Spezialisten sprechen. In Frage kommt z.B. der Einsatz von Botox, was jedoch regelmäßig wiederholt werden muss, oder die dauerhafte Entfernung von Schweißdrüsen.

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