Liste: Die 10 höchsten Berge (öhm, Erhebungen) in Hamburg

Hier finden Sie die 10 höchsten Erhebungen in Hamburg:

  1. Hasselbrack – 116,2m
    Neugraben-Fischbek, Harburg
  2. Baursberg – 91,6m
    Blankenese, Altona
  3. Waseberg – 86,6m
    Blankenese, Altona
  4. Polterberg – 83,9m
    Blankenese, Altona
  5. Tafelberg – 82m
    Blankenese, Altona
  6. Reiherberg – 79,2m
    Heimfeld, Harburg
  7. Müllberg Hummelsbüttel – 79m
    Hummelsbüttel, Wandsbek
    Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Mülldeponie und damit um eine nicht natürliche Erhebung.
  8. Jahnhöhe – 77m
    Heimfeld, Harburg
  9. Falkenstein – 75,2m
    Blankenese, Altona
  10. Süllberg – 74,6m
    Blankenese, Altona

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Bild: Von aeroidEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Peter Maxwill und der Rechtsstaat

verwaltungsrecht-hamburg

In Hamburg Blankenese gehen Anwohner gerichtlich dagegen vor, dass ein Wäldchen abgeholzt wird, auf dem Unterkünfte für Flüchtlinge gebaut werden sollen. Das Verwaltungsgericht gibt ihnen vorerst recht.

Peter Maxwill darf darauf auf Spiegel online schreiben:

Selbstverständlich darf sich im Rechtsstaat jeder Bürger mit legalen Methoden gegen Verwaltungsakte wenden, die ihm nicht passen – und möglicherweise gab es in diesem Fall wirklich Fehler im Genehmigungsverfahren. Das ist eine juristische Frage. Die moralische lautet: Sollten Werte wie Fairness und Solidarität nicht wichtiger sein als Paragrafen?

Gerade der letzte Satz ist problematisch. Es macht einen Rechtsstaat auf, dass Exekutive und Bürger an Recht und Gesetz gebunden sind. Insbesondere ist in einem Rechtsstaat der einzelne vor staatlicher Willkür geschützt. Die Zeiten als, der Staat Rechtsakte mit unbestimmten Begriffen wie dem berüchtigten “gesunden Volksempfinden” begründete und durchsetzte, sind zum Glück hierzulande seit über 70 Jahren vorbei.

Andererseits wird vom Bürger erwartet, dass er sich – unabhängig von seiner persönlichen Einstellung – an Recht und Gesetz hält. Einfach einen Teil der Steuern nicht bezahlen, da man den Verteidigungsetat nicht unterstützen will? Rundfunkbeitrag nicht abführen, da man doch nur liest? Im Supermarkt stehlen, da man kein Geld mehr fürs Essen hat? Einen Baum ohne Genehmigung fällen? In all diesen Fällen hat man zu Recht Sanktionen zu erwarten, gegen die einem Rechtsmittel zustehen.

Und so darf auch der Bürger erwarten, dass sich der Staat an Recht und Gesetz hält und gegen rechtswidriges staatliches Handeln mit den dafür vorgesehenen Mitteln vorgehen.

Nicht die Ausübung dieses Rechts ist “unerträglich”, sondern dies in Frage zu stellen.

10 Dinge, die man in Blankenese gemacht haben sollte – Vorschläge von Mea

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  1. Blankenese beginnt am schönsten mit einem Spaziergang vom Blankeneser Bahnhof Richtung Elbe.
  2. Auf dem Weg bummle gemütlich über den Wochenmarkt und esse etwas bei Pommes-Jan. (dienstags und samstags bis ca. 13 Uhr, freitags bis mindestens 17 Uhr)
  3. Donnerstags zwischen 12 und 15 Uhr kannst Du im Café Roederers die leckersten Burger essen. An allen anderen Tagen solltest Du dort auf jeden Fall eine Pause einplanen und einen guten Kaffee, Tee oder die köstliche Heiße Schokolade genießen. Dazu gibt es die vermutlich weltbesten Croissants und einen feinen Blick auf das Dorftreiben.
  4. Genug gegessen: Auf ins Treppenviertel! In der Idylle ähnlich eines italienischen Fischerdorfes nimm Dir vor lauter Begeisterung vor, jede der einzelnen Treppen (insgesamt fast 5.000 Stufen) zumindest einmal… zumindest runter zu gehen. Besiegele diesen Vorsatz bei einer Tasse Elbgold-Kaffee, sobald Du zwischen den Treppen den urgemütlichen Treppenkrämer entdeckt hast.
  5. Erklimme mindestens einmal den Waseberg.
  6. Scheitere zuerst an Punkt 4, dann an Punkt 5 und gräme Dich nicht. Nimm öfter mal die Bergziege! Das ist ein spezieller, kleiner Bus, der sich mühelos durch die engen, winkligen Blankeneser Gassen bewegt.
  7. Ach, was soll’s… lass uns noch mal über das Essen sprechen: Mindestens ein Fischbrötchen am Ponton op’n Bulln (links am Blankeneser Fähranleger) muss sein. Dort plane gleich einige Stunden ein und genieße ausgiebig die Aussicht in alle Richtungen. Schau auch mal zurück und den Elbhang hoch. Ist es nicht einfach wunderschön? Fürs Fischbrötchen kannst Du übrigens alternativ auch zur Kajüte gehen oder gleich die Scholle Finkenwerder auf der Terrasse des Restaurants ‘Zum Bäcker’ essen.
  8. Dreh den Maler und setze so den Rahmen für mindestens ein Leuchtturm-Foto.
  9. Finde das Wrack am Falkensteiner Ufer und warte dort auf die Gezeiten oder auf ein Airbus-Flugzeug im Landeanflug.
  10. Übernachte mindestens einmal im Zelt am Elbecamp und gehe nachts, barfuss am Strand entlang, begleitet vom Licht eines Containerschiffes vom Klo zurück zu Deinem Zelt.

Nach all dem wird es zwangsläufig zu Punkt 11 kommen: Du verliebst Dich in dieses Dorf am Rand der Großstadt, den Strand, die Stufen, das Tuten der Schiffe bei Nebel und die Menschen, die gar nicht so etepetete und schnöselig sind, wie es überall heißt.

In der Reihe “10 Dinge, die man in Blankenese gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man in Blankenese gemacht haben sollte. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die in Hamburg (Blankenese) wohnen – aber auch Besucher Blankeneses finden hier Geheimtipps. Wir freuen uns über weitere Listen – gerne auch aus anderen Städten.

Diese Liste hat Mea erstellt. Sie lebt und schreibt seit vier Jahren in ihrer Lieblingsstadt Hamburg.

Bild: Der Maler aus Punkt 8.