Frank Thelen – Die Autobiografie: einige Eindrücke der Buchvorstellung

Am 27. August 2018 wurde Frank Thelens Buch “Frank Thelen – Die Autobiografie: Startup-DNA – Hinfallen, aufstehen, die Welt verändern” in Berlin vorgestellt. Als einer der Mitwirkenden durfte ich an dem Abend als Gast dabei sein.

Nach einer Begrüßung durch Frank selbst stellte Digitalstaatsministerin Dorothee Bär – vielen aus der Digitalszene auch über twitter bekannt – das Buch vor und im Nachgang ergab sich eine Impuslmoderation, moderiert von Horst von Buttlar, seines Zeichens Chefredakteur von Capital, den man auch auf twitter findet. Im Anschluss daran gab es außer der Möglichkeit, noch einige Fragen zu stellen und bei Fingerfood und Wein Networking zu betreiben.

Mehr über Franks Buch findet Ihr hier hier direkt bei mir im Blog und natürlich bei Frank selbst, wo Ihr auch alle Bezugsquellen findet.

Einige Bilder von der Veranstaltung möchte ich Euch aber an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Das Buch daselbst – am Abend natürlich entsprechend in Szene gesetzt.

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Frank und Doro Bär präsentieren sein Werk.

Einführung in die Diskussion…

…die dann lebhaft geführt wird und…

interessierte Zuhörer hat.

Ich selbst mit Networking Gespräch mit Jochen Maass, der zusammen mit seiner Frau und Partnerin Lea (Agentur Maass-Genau) die Idee für das Buch hatte…

…die hier auch mit im Bild ist.

Und ein Gruppenbild des Buchteams darf natürlich nicht fehlen.

Mein Latergram Projekt 2018

Seit dem Sommer 2017 nutze ich Instagram wieder recht intensiv und habe – entsprechend der Bedeutung des Namens der Plattform – diese bislang nur für aktuelle Bilder genutzt.

Allerdings lagern in meinem OneDrive noch einige 10.000 Bilder, von denen einige es an sich wert wären, auch auf Instagram veröffentlicht zu werden.

Doch zum Glück gibt es den Hashtag #latergram, unter dem man auch ältere Fotos veröffentlichen kann (ok, ich bin mal wieder päpstlicher als der Papst, man kann natürlich auch so nicht aktuelle Bilder veröffentlichen…).

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, ab dem 6. Januar 2018 bis zum 5. Januar 2019 möglichst jeden Tag ein Bild aus der Vergangenheit zu veröffentlichen, das idealerweise auch am gleichen Tag in einem der Vorjahre aufgenommen wurde. Die Bilder bekommen alle auch den Hashtag #severinlatergram.

Wer auch die aktuellen Bilder mitbekommen will, folgt mir einfach bei Insta: severint.

Sicherung in Windows 10 mobile

sicherung-windows-10-mobileDie Datensicherungseinstellungen bei Windows 10 mobile sind ein bisschen im System verstreut. Daher haben wir hier zusammengefasst, was man wo sichern kann.

Apps und System

Gehen Sie zu EINSTELLUNGEN – UPDATE UND SICHERHEIT. Dort wählen Sie Sicherung. Dort können Sie wählen, ob auch die Inhalte von Apps gesichert werden, die dies unterstützen.

Wenn Sie auf WEITERE OPTIONEN klicken, werden Ihnen diese Apps auch angezeigt und Sie können gezielt steuern, ob diese in die Datensicherung mit einbezogen werden sollen. Weiter können Sie hier auch eine Sicherung jetzt durchführen lassen sowie alte Sicherungen löschen.

Im Hauptmenü können Sie weiter wählen, ob auch Kennwörter, Layouts etc. mitgesichert werden sollen.

Viele Nutzer fragen sich, wie Sie die Sicherung wiederherstellen können. Dies ist beim Neuaufsetzen bzw. ersten Einrichten eines Windows 10 Smartphones möglich. Wenn Sie sich mit einem Microsoft Account anmelden, unter dem Sicherungen abgelegt waren, werden Ihnen diese während der Installation zum Wiederherstellen angeboten.

Fotos und Videos

Die  Sicherung der Bilder und Videos wird für die meisten Anwender in der Tat am wichtigsten sein. Diese werden über die OneDrive App gesichert (EINSTELLUNGEN – KAMERAUPLOAD). Eine ausführlichere Anleitung dazu haben wir hier geschrieben.

Sie finden die Daten in Ihrem OneDrive und können von dort von überall aus auf sie zugreifen, wenn Sie einen Internet Zugang haben.

SMS und Nachrichten

Gehen Sie zu EINSTELLUNGEN – SYSTEM – NACHRICHTEN. Hier sollte es dann den Punkt TEXTSICHERUNG geben. Wenn ja, diesen einfach Punkt aktivieren. Allerdings scheint diese Option in einigen Builds von Windows 10 mobile zu fehlen.

Als Workaround bietet sich an, die Synchronisation der Nachrichten zwischen den Geräten zu aktivieren. So landen SMS, MMS und andere Nachrichten zumindest in der Cloud.

Kontakte

Die Kontakte (E-Mail Adressen, Telefonnummern…) sind ohnehin über den Microsoft Account in der Cloud gespeichert. Sie finden diese z.B. auch in der Kontakte App unter Windows 10 oder online unter people.live.com. Tipp: So haben Sie auch Zugriff auf Ihr Adressbuch, auch wenn Sie Ihr Handy mal vergessen haben oder wenn der Akku gerade leer ist…

E-Mails

Die E-Mails liegen im Regelfall auf dem Server des Dienstanbieters (z.B. outlook.com, Google…) und müssen keine gesonderte Sicherung vornehmen.

Bilder und Videos bei Windows 10 mobile automatisch sichern

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, seine Fotos und Videos auf dem Smartphone automatisch in die Cloud hochladen zu lassen, um sie im Fall der Zerstörung oder des Verlusts des Smartphones noch zur Hand zu haben.

Wenn man die automatische Sicherung bei Windows 10 mobile aktivieren will, muss zunächst die OneDrive App installiert und eingerichtet werden.

In der App tippt man dann auf das “Hamburger Menü” (die Striche oben links) und wählt ganz unten Einstellungen, gekennzeichnet durch das Zahnrad-Symbol. Dort wählt man dann Kamera Upload:

foto-sicherung-windows-10-mobile

Den entsprechenden Schalter stellt man dann auf Ein. Hat man mehrere OneDrive Konten eingerichtet, kann man wählen, welches für die  Sicherung verwendet werden soll.

Schließlich kann man noch einstellen, ob auch Videos hochgeladen werden sollen und ob der Upload auch bei getakteten Verbindungen erfolgen soll – typischerweise also Mobilfunktarife, die hinsichtlich des Volumens begrenzt sind.

Hat man den Upload bei getakteten Verbindungen deaktiviert, werden die Fotos nur gesichert, wenn man sich in einem WLAN befindet.

Möchte man seine Bilder auch über Mobilfunknetz sichern, empfehle ich zumindest das Hochladen der Videos zu deaktivieren, da dies doch sehr am Datenvolumen zehrt.

Stand: 26.11.2015. Gilt für die OneDrive App unter Windows 10 mobile und damit z.B. für folgende Smartphones:

  • Microsoft Lumia 550, Lumia 950, Lumia 950 XL
  • alle Microsoft/Nokia Smartphones, auf denen die Windows 10 mobile Insider Preview verfügbar und installiert ist; z.B. Microsoft Lumia 640

 

Bildquellen für Blogger und Co.

Als Blogger steht man immer vor dem Problem, Bilder zu finden, die man gefahrlos verwenden kann. Hier habe ich einige meiner Lieblingsquellen zusammengefasst. Da dieser Artikel fortlaufend ergänzt wird, lohnt es sich, immer wieder mal vorbeizuschauen.

Canva

Eigentlich ein Tool, um komplette Grafiken zu erstellen, enthält Canva aber auch viele Bilder – generell aber ein sehr schöner Service, der einen bei der Bebilderung seines Blogs helfen kann.

canva

Clker

Bei Clker findet man Unmengen an Cliparts und anderen Vekorzeichnungen, die man im SVG Format herunterladen und damit auch skalieren kann, in der Regel ist die Nutzung auch ohne (c) Angabe zugelassen. Daneben gibt es einen Bereich mit normalen Fotos.

clkr-beispiel

Deathtothestockphoto

Bei deathtothestockphoto.com meldet man sich bei einer Mailingliste an und erhält an jedem ersten eines Monats eine Mail mit einem kleinen Paket an Bildern, zur Begrüßung gibt es gleich einen ersten Download mit einigen Bildern. Die Fotos dürfen kommerziell verwendet werden, die Qualität ist recht gut. Von den Themen her hauptsächlich Mood Photos.

Nachteil – man hat was man bekommt und muss dann halt schauen, ob und inwieweit es passt.

DeathtoStock_Beispiel
(Beispielbild, herunterskaliert. Das Original ist 3747×5620 Pixel groß)

Fotolia

Fotolia ist eine der größten und bekanntesten Quellen für (kostenpflichtige) lizenzfreie Bilder. Allerdings hat man mehrere Möglichkeiten, hier kostenloses Bildmaterial zu erhalten.

  • Fas jeder Hostinganbieter wie z.B. 1&1 oder Hosteurope bieten ihren Kunden einmalig ein kostenloses Bildkontingent bei Fotolia an – einfach schauen, ob man das schon genutzt hat.
  • Jede Woche gibt es neue kostenfreie Bilder. So kann man sich im Lauf der Zeit eine kleine Sammlung zulegen und dann nach Bedarf passende Bilder zusammenstellen. Darunter sind interessante Fotos wie z.B. das Beispiel.
  • Im Rahmen von Sonderaktionen gibt es immer mal wieder kostenfreie Downloads – also durchaus den Fotolia Newsletter auch durchlesen.
  • Wenn man selber fotografiert, kann man über die Plattform selber Bilder verkaufen, so dass man mit diesem verdienten Geld wiederum andere Bilder kaufen kann.
  • Zudem bietet Fotolia ein Partnerprogramm, bei dem man Credits zum Kauf von Bildern erhält, wenn man Bilderkäufe vermittelt.

fotolia-kostenlos-beispiel

espace 9© moonriver59

Freedigitalphotos

Eine meiner Lieblingsseiten für kostenlose Bildrechte ist freedigitalphotos.net. Bis zu einer Breite von max. 400 Pixel kann man die Bilder kostenlos nutzen, wenn man einen Urheberhinweis auf der gleichen Seite hat.

Hier ein Beispiel:

freedigitalphotos

Bild: (c) satit_srihin, freedigitalphotos.net

Die Bildauswahl ist sehr vielfältig, die Fotos von Menschen allerdings oft sehr amerikanisch geprägt. Hauptsächlich verwende ich diese Quelle zur Illustration von umstellung.info, da es hier viele Bilder aus dem Food und Gesundheitsbereich gibt.

Getty Images

Ja, auch Getty Images ist eine Quelle für Bilder – und gerade als “kleiner” Blogger wird man sonst kaum die Möglichkeit haben, an hochwertige Bilder z.B. von Lady Gaga zu kommen:

Wie das genau funktioniert und was man beachten muss, habe ich hier beschrieben.

Pixabay

Zu den besten Quellen gehört Pixabay. Hier laden Fotografen Bilder hoch, von denen viele sogar ohne (c) Hinweis genutzt werden dürfen. Eingestreute kostenpflichtige Bilder, Werbung und freiwillige Spenden finanzieren den Service. Es herrscht ein Community Gedanke, man wird ermuntert, selbst Bilder beizutragen.

Große Auswahl und meist recht hohe Bildqualität.

pixabay-beispiel

Pixelio

Eines der Urgesteine für digitale Bildrechte ist Pixelio – dementsprechend gibt es hier sehr viele kostenlose Bilder in oft sehr hoher Qualität. Wichtig ist es hier aber, auf die jeweiligen Nutzungsrechte und Kennzeichnungspflichten zu achten, die hier sehr unterschiedlich sein können.

pixelio-sample

(c) Rosel Eckstein / pixelio.de

Zeno

Auf zeno.org gibt es Inhalte, die urheberrechtsfrei sind, da deren Schutzfrist abgelaufen ist, darunter auch sehr viele Bilder.

Sicherung und Wiederherstellung bei Windows Phone

sicherung

Da Inzwischen viele wichtige persönliche Informationen auf dem Smartphone gespeichert sind, sollte man es unbedingt regelmäßig oder am besten automatisch sichern.

Hier ist erklärt, wie dies bei Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 funktioniert.

Backup bei Windows Phone

Nutzt man outlook.com als Mailanbieter mit seinem Windwows Phone, werden die Kontakte, Mails und Kalendereinträge ohnehin automatisch in der Cloud abgelegt.  Für andere Elemente sollte man die Sicherung aktivieren.

Das geht ganz einfach unter einstellungen > sicherung, wo man dann die verschiedenen Bereiche sieht, die gesichert werden können. Die Sicherung erfolgt dann automatisch regelmäßig, sobald man in einem WLAN eingewählt ist. Sollte drei Wochen keine Sicherung erstellt worden sein, warnt einen das Smartphone.

Doch was kann man bei den Sicherungsoptionen alles einstellen?

Der erste Punkt sind Apps und Einstellungen. Dahinter verbirgt sich die Sicherung der installierten Apps und der zugehörigen Einstellungen, also z.B.:

  • Auf dem Smartphone installierte Apps
  • Wenn die jeweilige App das unterstützt, Daten der App (z.B. Highscores und Fortschrittsangaben)
  • Passwörter und weitere Informationen der eingerichteten Konten
  • Die Anrufliste des Handys
  • Das Layout des Startbildschirms
  • Internet Explorer-Favoriten und Einstellungen
  • Benutzerdefinierte Wörter, die Du dem Wörterbuch des Handys hinzugefügt wurden
  • Weitere Grundeinstellungen des Smartphones

Am besten stellen Sie sowohl die Sicherung der Einstellungen und die App Sicherung auf EIN.

Auf dem Screen sehen Sie auch, wann die letzte Sicherung erfolgte.

Außerdem können Sie dort die Sicherungen verwalten. Sie sehen, welche Sicherungen in Onedrive gespeichert sind und wieviel Platz diese dort belegen. Tipp: Manchmal sind noch alte Sicherungen von Smartphones vorhanden, die Sie gar nicht mehr haben oder Sicherungsdateien, die Sie nicht mehr brauchen. Diese können Sie dann löschen, um mehr freien Speicher bei Onedrive zu haben.

Wenn Sie wieder zur Sicherungshaupseite zurückgehen (wie immer mit dem Zurück-Pfeil), können Sie die SMS Sicherung einschalten. Wenn Sie diesen Punkt aufrufen, kommen Sie zu den SMS Einstellungen, wo die erste Einstellungsmöglichkeit die SMS Sicherung ist. Wollen Sie diese aktivieren, stellen Sie den Schalter auf EIN. Damit werden auch die SMS Verläufe in die Sicherung mitaufgenommen.

Zuletzt gibt es unter den Sicherungseinstellungen den Punkt Fotos + Videos. Hier können Sie einstellen, ob Fotos und Videos automatisch zu Onedrive hochgeladen werden sollen.

Am besten ist nach meiner Erfahrung die Einstellung Beste Qualität sowohl für Bilder wie auch für Video. Diese werden dann nur gesichert, wenn man in einem WLAN ist, so dass man sein mobiles Datenvolumen nicht belastet. Außerdem werden die Originaldateien gesichert. Achtung: man sollte dann natürlich sicherstellen, dass man regelmäßig in einem WLAN ist.

Daneben haben ggf. einige Apps  eigene Sicherungseinstellungen.

Wiederherstellen der Sicherung

Das Wiederherstellen der Sicherung (Restore) ist ganz einfach:

Wenn Sie ein neues Handy einrichten oder Ihr bestehende Smartphone zurücksetzen mussten, geben Sie einfach das Microsoft Konto an, unter dem Sie auch die Sicherung erstellt haben. Sie werden dann gefragt, ob eine der bestehenden Sicherungen wiederhergestellt werden sollen.

Diese Anleitung gilt für Windows Phone Version 8.1. In anderen Versionen von Windows Phone können Details anders sein. Der Beitrag ist interessant für alle Besitzer von Windows Phone 8.1 Smartphones wie z.B. Microsoft (Nokia) Lumia 435, 520, 525, 530, 532, 535, 620, 630, 635, 640, 640 XL, 720, 730, 735, 820, 830, 920, 925, 930, 1020, HTC One M8 Windows, Samsung Ativ S, Blu Win HD oder Prestigio Multiphone.

Hilf unbeliebten Instagram Bildern

Update am 8. Januar 2018 – der Service scheint derzeit nicht zu funktionieren.

Wahrscheinlich fristen Milliarden Bilder ein trauriges Leben auf Instagram – sie wurden noch nie geliked.

Mit NoLikesYet kann man das ändern – die Website zeigt einem Bilder an, die noch nie ein Herzchen erhalten haben – manche davon sicher zu recht…

no-likes-yet

Interessant an der Sache – man kann sich auch die ungelikten Fotos seiner Freunde, von sich selbst oder einem bestimmten User anzeigen lassen.

Rheinkilometerhinweistafelbilder gesucht

rheinkilometer-303

Ich habe schon lange vor, eine Sammlung von Bildern aller Rheinkilometermarkierungen zu erstellen und habe die ersten bereits online, man findet sie hier in der Rubrik Rheinkilometer.

Da ich derzeit leider nicht alle Rheinkilometer einzeln abfahren kann (auch wenn ich das gerne machen würde…), bin ich auf der Suche nach Bildern, die die Rheinkilometermarkierungen zeigen. Das sieht dann z.B. so aus, wie hier bei Rheinkilometer 652.

Sie haben Bilder von Rheinkilometern, die Sie selbst gemacht haben und die Sie hier veröffentlichen wollen? Dann schicken Sie mir das Bild an stapublic@live.de.

Bitte schreiben Sie dazu, welchen Urheberhinweis ich hinzufügen soll und ob ich auf eine bestimmte Seite verlinken soll. Gerne können Sie auch einige Sätze zu diesem Rheinkilometer und auch etwas über sich schreiben.

Ziel ist es, für jeden Rheinkilometer zumindest eine der Hinweistafeln abzubilden und ggf. noch etwas interessantes zur Umgebung zu schreiben.

Hier ist eine Liste der bereits veröffentlichten Rheinkilometerbilder.

Bild oben: (c) Mirjam Stegherr

Getty Images im eigenen Blog einbetten

Gutes Bildmaterial für den eigenen Blog zu erhalten, ist eine schwierige Sache. Sicher, es gibt viele Stock-Image Datenbanken, die einem Standardbilder günstig oder gar umsonst zur fügung stellen, doch wer Bilder zu aktuellen Ereignissen oder von Prominenten sucht, kommt damit nicht weiter.

Und wenn ich als kleiner Blogger legal ein Bild von Angelina Jolie bei der 86. Oscar Verleihung veröffentlichen will, habe ich eigentlich keine Chance. Bis jetzt:

Denn Getty Images gibt Bloggern und kleinen Websites jetzt die Möglichkeit, Bildmaterial in die eigene Seite einzubetten. Klar, die Bilder sind gebrandet, was in der Praxis aber nicht stört, sondern sogar ganz gut aussieht. Und eine (c) Angabe muss man regelmäßig auch so machen.

Das ganze ist ziemlich einfach und wird auf der Embed Seite von Getty selbst sehr gut erklärt. Kurz zusammengefasst: Man sucht in der Getty Datenbank nach dem gewünschten Bild, fährt mit der Maus drüber und ganz rechts darunter wird dann das “Einbetten” Symbol < / > eingeblendet:

getty-images-einbetten

Anklicken, Code kopieren, einbinden, fertig. An sich passiert nichts anderes, als dass ein iFrame eingebunden wird, das Bild kommt also von den Getty Servern und Getty behält die Kontrolle über das, was ausgeliefert wird; rein theoretisch könnte Getty also auch zusätzliche Werbung ausliefern, was aber unwahrscheinlich ist. Wie man unter Angelina sieht, haben die eingebetteten Bilder gleich Buttons fürs Teilen auf twitter, tumblr und zum ReEmbedden (oh, ein neues Wort).

Getty hat die Zeichen der Zeit jedenfalls erkannt – die Fotos werden von vielen kleinen Blogs ohnehin illegalerweise veröffentlicht, manchmal unbewusst, oft bewusst. Dem nachzugehen ist eine Sisyphos-Arbeit, die einen zudem (Abmahnung) nicht unbedingt zum Sympathieträger macht. Warum die Bilder also nicht direkt legal gebrandet anbieten?

Gerade für Blogger, die sich mit Themen wie Politik, Wirtschaft, Boulevard etc. beschäftigen, gibt es jetzt endlich eine kostenlose Möglichkeit, den eigenen Blog mit erstklassigem Bildmaterial aufzuwerten.

10 Gedanken zur Edathy Affäre

Über die gesamte Edathy Affäre könnte man so viel schreiben, dass man den ganzen Tag für nichts anderes mehr Zeit hätte… daher hier nur 10 schnelle Gedanken…

1. Wo bleibt der Aufschrei?

Ein tweet von @derwachsame bringt es auf den Punkt:

Schlimm ist, dass alle über Edathy, Oppermann und die verletzten Gefühlen der CSU diskutieren, aber keiner über die Opfer: die Kinder.

— Der Wachsame (@DerWachsame) 18. Februar 2014

Genau das ist die Frage – insbesondere diejenigen, die in der Debatte rund um eine anzügliche Bemerkung von FDP Mann Rainer Brüderle aufgeschrien haben, sind verdächtig ruhig oder nehmen Edathy gar in Schutz. Und wenn es nun in manchen Blogbeiträgen so dargestellt wird, als sei Edathy nichts vorzuwerfen, er habe sich schließlich nicht an Kindern vergangen, so ist dem zu entgegnen, dass es ohne Käufer solcher Bilder zumindest weniger kommerzialisierten Missbrauch geben würde.

2. Bitte keine falsche Solidarität

Was mich in vorigem Zusammenhang ärgert – hätte Rainer Brüderle solche Bilder gekauft, wäre der #Aufschrei da – und was für einer. Nur weil Edathy dieser Gruppe wegen NSU Untersuchungsausschuss oder seines Standpunktes zur NSA Affäre “sympathisch” ist,  wird er in Schutz genommen oder eben zumindest nicht thematisiert. Das ist falsche Solidarität.

3. Aber bitte auch kein billiger Populismus

Genau so falsch finde ich es aber, wenn jetzt einfach nur gegen Edathy gekeilt wird, weil einem seine politischen Positionen nicht gefallen. Dazu gehören nicht nur die üblichen “Schwanz ab” oder “Todesstrafe für Kinderschänder” Schreie aus einer bestimmten Ecke sondern auch Schlagzeilen wie diese:

streicht-edathy-geld

4. Edathy sollte sich erklären

Mehr oder weniger unstrittig ist, dass Edathy sich Material mit nackten minderjährigen Jungs besorgt hat. Statt sich nun nur als Opfer einer Hexenjagd zu sehen und gegen die Staatsanwaltschaft zu schießen sollte er zumindest Mitgefühl für die Opfer zeigen. Und das sind die abgebildeten Kinder.

5. Gesetzesänderung notwendig

Anscheinend ist eine Änderung des Sexualstrafrechts vonnöten. Bitte überlegt und ohne Aufregung. Lesenswert dazu “Prävention im Kinderschutz stärken” von Katja Dörner und Konstantin von Notz.

6. Wie man’s macht, man macht es falsch… oder das “Friedrich Dilemma”

Nein, ich bin kein großer Freund von Hans-Peter Friedrich. Leider war er im Dilemma: Gibt er seine Erkenntnisse über die Edathy Ermittlungen in irgendeiner Form an die SPD Spitze weiter und verhindert damit, dass die Bombe hochgeht, wenn Edaty möglicherweise im Kabinett sitzt? Oder schweigt er? Vielleicht hätte er Gabriel nur stecken sollen: “Ich kann Dir leider nicht sagen warum, aber Edathy in herausgehobener Position geht gar nicht. Du wirst vielleicht noch sehen, warum….”. Auch schwierig.

Ich befürchte: In dem Moment, in dem Friedrich von den Edathy Ermittlungen erfahren hat, war das Ende seiner Karriere als Bundesminister in dieser großen Koalition eigentlich schon besiegelt. Er war eben das naheliegende Bauernministeropfer.

7. Die SPD Spitze hat Edathy nichts gesteckt

In einem bin ich mir ziemlich sicher – von Gabriel, Steinmeier, Oppermann und Christine Lamprecht hat Edathy nichts von den Ermittlungen gegen ihn gewusst. Denn diesen musste klar sein: Sollte die ganze Angelegenheit öffentlich werden, wäre ein Rücktritt Edathys unvermeidlich und die SPD müsste sich von ihm abgrenzen. Und der oft impulsiv handelnde Edathy würde dann durchstechen, dass die SPD seit geraumer Zeit über die Vorwürfe informiert war und ihn warnte. Das wäre es dann auch für die SPD Führungsriege gewesen…

8. Geht wer in der SPD?

CDU/CSU haben ihren politischen Teil zur Bereinigung der Affäre mit dem Friedrich Rücktritt schon geleistet. Und ohne das Verhalten Oppermanns wäre es erstmal nicht dazu gekommen – er hätte von Friedrichs Information gar nichts öffentlich sagen müssen, denn spätestens wenn bekanntgeworden wäre, dass Oppermann beim BKA angerufen hat… somit ist er eigentlich derjenige, der bei der SPD die politische Verantwortung übernehmen müsste. Ärgerlich nur – er ist zu wichtig für die große Koalition und das weiß auch Merkel. Wenn also jemand in der SPD geht, wird es am naheliegendsten Christine Lamprecht sei, die im frühen Stadium der Affäre sagte:

Die genannten Gründe, Besitz von Kinderpornografie, sind sehr schwerwiegend. … Ich beziehe mich nur auf die genannten Gründe, die in Medien bekannt wurden. Ich persönlich habe keine Kenntnis darüber, was der Grund für das Ermittlungsverfahren ist.

Und diese Aussage war nach derzeitigem Kenntnisstand falsch. Wird also um des lieben Koalitionsfriedens willen ein Rücktritt der ersten parlamentarischen Geschäftsführerin sein.

9. Die eigentlichen Vorwürfe gegen Edathy werden sich wohl nie aufklären lassen

Sicher auch – Edathy ließ über seinen Anwalt im Herbst 2013 beim LKA Niedersachsen anfragen, wie der Ermittlungsstand in seiner Sache sei. Er hatte also mehr als genug Zeit, möglicherweise Material verschwinden zu lassen oder sagen wir mal Laptops zu verlieren. Wenn nicht aus anderer Quelle handfeste Beweise kommen, wird man Edathy nichts weiteres nachweisen und ihn nicht verurteilen können. Zu Recht. Die moralische Frage ist freilich eine ganz andere.

10. Bismarck hatte Recht

Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!
(Otto von Bismarck)

Ein geschwätziger Innenminister, der zurücktreten muss. Ein SPD Fraktionsgeschäftsführer, der den BKA Präsidenten anruft. Ein BKA Präsident, der dem SPD Fraktionsgeschäftsführer widerspricht. Eine Provinzzeitung, die rechtzeitig über eine Razzia informiert ist. Presserechtlich fragwürdige Bilder. Ein geöffneter Brief der Staatsanwaltschaft Hannover an den Bundestagspräsidenten. Büros, die zu durchsuchen vergessen wird. Ein mysteriöser Rücktritt eines SPD Abgeordneten, der dann im Ausland untertaucht. Ein Laptop, der unter eigenartigen Umständen verschwindet. Bilder von nackten Knaben im rechtlichen Graubereich…

In der Tat – würde ich all das nicht wissen, würde ich wohl besser schlafen.

Nachtrag

Der ursprünglich als Beispiel unter Punkt 1 verlinkte (lesenswerte) Blogbeitrag sieht den Sachverhalt differenzierter, was ich beim ersten Lesen so nicht gesehen habe. Inzwischen gibt es dort auch eine Klarstellung. Ich habe die entsprechende Verlinkung entfernt, um keinen falschen Eindruck zu erwecken.