Zipfer Märzen

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In der bayerischen Brauordnung von 1539 wurde verfügt, dass Bier nur zwischen “Michaeli” (29. September) und “Georgi” (23. April) gebraut werden durfte – vermutlich, da es im Sommer mangels Kühlmöglichkeiten zu viel Ausschuss gegeben hätte. Um auch im Sommer genug Bier zu haben, wurde im März ein etwas stärkeres Bier gebraut, das somit länger haltbar war.

Die heutigen österreichischen Märzenbiere – wie das hier abgebildete Zipfer – haben damit nicht mehr viel gemeinsam. Es wird untergärig gebraut, hat eine Stammwürze von nur 11,8° Stammwürze und nur 5,0 Vol.% Alkohol. Es ist sehr hell, hat eine hopfige Note und schmeckt erfrischend.

Deutsche Märzenbiere sind hingegen nach wie vor eher dunkel und kräftig.

Krah-Krah in Wien

Für mich gehört bei jedem Wienbesuch ein Abstecher ins Krah Krah dazu – hier feierte ich schon 1990 die Wiedervereinigung Deutschlands mit gutem Kulmbacher Kulminator, dem wohl stärksten Bier der Welt.

Die Bierauswahl ist unglaublich (>50 Sorten), sehr zu empfehlen ist das Hirter Morchl, aber auch Kölsch habe ich hier schon getrunken, wenn ich mal Heimweh danach hatte (ist aber nicht immer auf der Karte).

Sehr buntes Publikum, meist ehemalige oder derzeitige Studenten; vergleichsweise wenig Touristen.

Mittags immer recht gute und preiswerte Mittagsgerichte.

Das Ambiente ist etwas alternativ, häufiger Veranstaltungen.

Web: Krah-Krah

Zur Bums’n

zur Bumsn

Das “Wirtshaus zur Bums’n” ist in Schärding in Österreich.

Der Name rührt daher, dass früher die Fässer in den Schankraum gerollt wurden, wo sie über schiefe Bretter bis zum Tresen rollten, wo sie “anbumsten”.