Postkarte: Altenahr mit Bahnhof

Diese kolorierte Postkarte von ca. 1900 zeigt Altenahr im Ahrtal mit seinem Bahnhof.

Postkarte: Mayschoss

Diese Postkarte von ca. 1900 zeigt die Saffenburg bei Mayschoß, einem nach wie vor beliebten Wanderziel am Rotweinwanderweg, unweit von Bonn.

Postkarte: Rech

Diese historische Postkarte von ca. 1900 zeigt Rech im Ahrtal, nicht weit entfernt von Bonn. Der Weinbauort ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel.

Auch die alte steinerne Brücke im Vordergrund gibt es immer noch.

Postkarte: Altenahr mit Kreuzberg

Diese teilkolorierte Postkarte – ca. 1900 – zeigt Altenahr und im Hintergrund den Kreuzberg im Ahrtal.

Postkarte: Altenahr mit Burg Are

Diese Postkarte – ca. 1900 – zeigt Altenahr und die Burg Are im Ahrtal.

Das Ahrtal ist nicht weit von Bonn entfernt und ein lohnendes Ausflugsziel.

Postkarte: Altenahr im Ahrtal

Diese Postkarte von ca. 1900 zeigt Altenahr im Ahrtal.

Auch heute noch ein empfehlenswerter Ausflugtipp, z.B. von Bonn aus.

10 Dinge, die man im Bundestagswahlkreis Ahrweiler gemacht haben sollte – Vorschläge von Andrea Nahles

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  1. Mit eigenen Augen sehen, wovor sich Alice Cooper fürchtet.
    “I would love to take a tour of the Eltz Castle in Germany. […]It looks creepy.” Das schrieb Schockrocker Alice Cooper über die Burg Eltz. Kann es eine bessere Empfehlung geben? Beim Besuch muss man sich allerdings nicht fürchten. Die Burggeister sind sogar ausgesprochen freundlich. Auf einen überaus beeindruckenden Anblick sollte man aber schon gefasst sein.
  2. Die längste Rennstrecke der Welt erleben.
    Die Nordschleife an sich hat schon über 20 Kilometer. Gemeinsam mit der Grand Prix Strecke des Nürburgrings sind es noch einmal mehr. Für Könner bietet es sich an, die Strecke im Rahmen einer Touristenfahrt selbst unter die Räder zu nehmen. Man kann sich aber auch mit einem der Renntaxis über die Strecke kutschieren lassen – da braucht es allerdings einen festen Magen. Aber auch als Zuschauer – zum Beispiel beim 24 Stunden Rennen – entfaltet der Nürburgring eine unglaubliche Faszination.
  3. Eine Runde um den Laacher See drehen und anschließend das Kloster besuchen.
    Der Laacher See ist der beliebteste See in Rheinland-Pfalz. Das spricht für sich. Nach einer Runde um den herrlich gelegenen See bietet sich der Besuch im Kloster Maria Laach an. Architektur, Atmosphäre, eine tolle Buchhandlung, die Klostergärtnerei und vieles mehr kann man hier erleben. Lassen Sie sich Zeit. Dank eines vielfältigen gastronomischen Angebots rund um den See muss auch niemand darben.
  4. Die Genüsse des Ahrtals entdecken.
    Ob bei einem der Weinfeste im Herbst oder auch rund ums Jahr: Das Ahrtal ist Genussgebiet. Es bietet weltbekannte Weine, ausgezeichnete Gastronomie und eine Landschaft zum Verlieben. Den Genuss kann man sich über den wunderbaren Rotweinwanderweg erlaufen, man kann es aber auch gemütlicher angehen lassen. Zum Beispiel, indem man die Ahrtalbahn nimmt.
  5. Feststellen, dass es Geysire nicht nur in Island gibt.
    Andernach liegt nicht in Island, sondern am Rhein. Trotzdem gibt es hier einen Geysir. Der ist mit etwa 50 bis 60 Metern Auswurfshöhe der höchste Kaltwassergeysir der Erde. Mit einer eigenen Fähre geht es zum Namedyer Werth. Dort kann man etwa alle 100 Minuten die beeindruckende Eruption live erleben.
  6. Eine Aufführung der Burgfestspiele in Mayen besuchen.
    Die Genovevaburg in Mayen mit ihrem unterirdischen Erlebnisbergwerk lohnt an und für sich schon einen Besuch. Bei den Burgfestspielen von Juni bis August wird sie zum Ort für ein besonderes Erlebnis. Im Innenhof gibt es dann Theater. Jedes Jahr steht übrigens auch ein Stück für die kleinen Theaterfreunde im Spielplan.
  7. Große Kunst im kleinen Bahnhof besichtigen.
    Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck liegt auf dem Gebiet der Stadt Remagen. Das Museum besteht aus dem Bahnhofsgebäude und dem Neubau des bekannten Architekten Richard Meier. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen – das Museum bietet ein breites Spektrum. Im Mittelpunkt stehen Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp und ihre Kunst, aber auch die Werke der berühmten Sammlung Rau werden hier präsentiert.
  8. Echte Kulisse sehen.
    Kennen sie die Krimireihe „Der Bulle und das Landei“? Falls nicht, unbedingt nachholen! Die Reihe spielt in Monreal. Und dieses Monreal gibt es mit seinen schmalen Gassen und wunderschönen Häuschen wirklich. Flanieren sie also durch dieses traumhafte Dorf und sehen sie mal eine echte Kulisse!
  9. Sich vor der Geschichte gruseln und über unnütze Ausgaben freuen.
    Wäre der kalte Krieg ein heißer geworden, dann hätte die Bunderegierung in Teilen Unterschlupf in einem Bunker in Ahrweiler gefunden. Hier unterhält der Heimatverein Alt-Ahrweiler die Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Auf 203 Metern ehemaliger Bunkeranlage kann man erleben, wie die Regierung im Ernstfall untergebracht worden wäre. Dass das Szenario durchaus denkbar war, lässt einen gruseln. Dass die Anlage nie genutzt werden musste, führt dazu, dass man sich auch einmal über unnütze Ausgaben aufrichtig freuen kann.
  10. Mendig von unten betrachten.
    Die Vulkane und ihre Gesteine prägen unsere Region bis heute. In Mendig wurde früher unter Tage Basalt für Mühlsteine gebrochen. Zu seiner Zeit im größten Basaltlava-Bergwerk der Welt. Als Stahlwalzen die Basaltsteine verdrängten zogen bis zu 28 Brauereien ein, die hier unterirdisch und temperaturstabil ihr Bier lagerten. Die moderne Kühltechnik machte diese Lager dann überflüssig. Zurück blieb der riesige Lavakeller, den man heute noch in Teilen besichtigen kann. Mit einem Wort: Gigantisch. Oberirdisch lädt der Lava-Dome, das Deutsche Vulkanmuseum, dazu ein sein Wissen zu vertiefen.

Diese Liste aus der Reihe “10 Dinge, die man in… gemacht haben sollte”  hat Andrea Nahles, MdB geschrieben. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales vertritt den Wahlkreis Ahrweiler, der auch Teile des Landkreises Mayen-Koblenz auf der linken Rheinseite umfasst, im Deutschen Bundestag.

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Bilder: Andrea Nahles

10 Dinge, die Sie über Bonn noch nicht wussten

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Prinz Wilhelm von Preussen genoss in Bonn nicht nur Waidmannsfreuden, wie Nummer 10 zeigt.

  1. Bonn ist die größte Stadt in Deutschland, aus der noch nie ein Verein in die 1. Fußballbundesliga kam. Hoffen wir, dass der BSC das in Zukunft ändert!
  2. Der erste namentlich bekannte Bonner war Publius Clodius, ein römischer Legionär. Sein Grabrelief befindet sich an der Mauer des Jüdischen Friedhofs im Bonner Norden. Er kam im Jahr 35 n.Chr. nach Bonn.
  3. Bonn ist Bischofssitz! Das Oberhaupt der deutschen Alt-Katholiken residiert hier. Daher ist Bonn auch eine der größten alt-katholischen Gemeinden Deutschlands. Doch damit nicht genug: auch der Metropolit der griechisch-orthodoxen Kirche Deutschlands ist hier beheimatet.
  4. Vor den Toren Bonns – zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und Bad Neuenahr – befindet sich auf der A 61 ein Autobahn-Behelfsflugplatz. Wenn man darüber fährt, erkennt man das an den besonderen Leitplanken des nicht bepflanzten Mittelstreifens, die schnell entfernt werden können, sowie an den seitlichen Flächen, die für den mobilen Tower, Radaranlagen und als Flugzeugparkplatz vorgesehen sind. Der NLP (Notfalllandeplatz) sollte insbesondere der Anbindung des Regierungsbunkers im nahen Ahrtal dienen. Immer wieder aufkommende Gerüchte, dass es einen Tunnel zwischen dem Verteidigungsministerium auf der Hardthöhe und dem Bunker geben soll, treffen wahrscheinlich nicht zu.
  5. Noch mehr kalter Krieg: Die U-Bahn Haltestelle am Hauptbahnhof ist gleichzeitig ein ABC Schutzraum, der im Kriegs- oder Katastrophenfall bis zu 4.500 Menschen Schutz bieten sollte. Die unterirdischen Anlagen sind wirklich beeindruckend – hier kann man mehr darüber sehen und lesen. Auf der verlinkten Seite gibt es auch Infos zu weiteren Bunkern, Stollen und anderen Zivilschutzanlagen in Bonn. Ach, und noch etwas gibt es in der Bonner U-Bahn: eine vergessene Straßenbahn in einem blinden Tunnelabschnitt
  6. Im Bonner Stadtgebiet wird Wein angebaut – z.B. im Weingarten des Beethovengymnasiums in der Rheinaue und in Lengsdorf. Früher gab es zahlreiche Weingärten und Weinberge in Bonn.
  7. Auch die Schwarzwälder Kirschtorte kommt aus Bonn – genauer gesagt aus Bonn Bad Godesberg. Der 1887 in Riedlingen geborene Konditorgeselle Josef Keller hat sie im Mai 1915 erstmals im Café Agner an der Ecke Alte Bahnhofstraße / Moltkestraße serviert. Dies ist zumindest die herrschende Meinung in der Kirschtortenforschung.
  8. Bonn ist Tatort-Stadt – jedenfalls ein bisschen… Das Haus, in dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) wohnen, befindet sich in der Haydnstraße im Musikerviertel. Auch sonst wird in Bonn gerne und viel für Filme gedreht. Beliebte Locations sind z.B. die Kreuzbergkirche, das Forschungscentrum Cäsar, der Hofgarten und viele andere Orte im Stadtgebiet.
  9. Zur Natur: In Bonn gibt es eine Düne, und zwar in Tannenbusch. Die sog. Düne Tannenbusch entstand vor rund 10.000 Jahren und war einst 600 m breit und 8 km lang. Ab dem 19. Jahrhundert wurde sie durch Bepflanzung und Einzäunung gezielt verkleinert, um die Versandung der Umgebung zu vermeiden. Die rund 7ha großen Reste der Düne stehen heute unter Naturschutz und bieten einen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.
  10. Wer im Rheinland kennt es nicht, das Karnevalslied von der Schmitzen Billa… (“Fünfundzwanzigtausend Mark kräg et Billa Schmitz uhsbezahlt op eine Knall, un wat meint ihr jitz? Ehztens gov et Bell om Maat seinen Laden auf, zweitens woht en Poppelsdorf sich en Huhs gekauf…”). In der Tat sollen Sibille (Billa) Schmitz und ihre Schwester Gertrud das ein oder andere Techtelmechtel mit den in Bonn studierenden Hohenzollern-Prinzen gehabt haben (die Hohenzollern waren gerne und viel in Bonn, besonders auch zum Jagen – siehe Bild). Als Schweigegeld habe es dann die 25.000 Reichsmark gegeben. Anders als im Lied kaufte sich Billa aber keine Villa, sondern mietete das heutige Haus Weberstraße 49 in der Südstadt.

Sie kennen weitere interessante Dinge über Bonn? Dann machen Sie hier mit! Ob Sie einen ganzen eigenen Artikel schreiben oder mir Tipps geben – ich freue mich!

Bild: Severin Tatarczyk, Kaisereiche im Kottenforst

Liste der Bahnhöfe, die man von Bonn Hauptbahnhof innerhalb einer guten Stunde erreicht

Hier entsteht eine Liste der Bahnhöfe, die man vom Bonner Hauptbahnhof aus innerhalb einer guten Stunde ohne Umsteigen erreichen kann. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Anregung für einen Ausflug in die nähere oder weitere Region dabei.

Ahrweiler (Landkreis)

  • Ahrbrück
  • Ahrweiler
  • Ahrweiler Markt
  • Altenahr
  • Bad Bodendorf
  • Bad Breisig
  • Bad Neuenahr
  • Brohl
  • Dernau
  • Heimersheim
  • Kreuzberg (Ahr)
  • Mayschoß
  • Oberwinter
  • Rech
  • Remagen
  • Rolandseck
  • Sinzig (Rhein)
  • Walporzheim

Hier sind Tipps, was man im Kreis Ahrweiler unternehmen kann.

Bonn

  • Bonn Bad-Godesberg
  • Bonn Endenich Nord
  • Bonn Helmoltzstrasse
  • Bonn Duisdorf
  • Bonn Mehlem
  • Bonn UN Campus

Alles rund um Bonn und viele Tipps, was man hier unternehmen kann, gibt es auf unserer gleichnamigen Übersichtsseite.

Duisburg

  • Duisburg Hbf

Düsseldorf

  • Düsseldorf Benrath
  • Düsseldorf Hbf

Düsseldorf ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Tipps, was man in der Stadt außer shoppen machen kann, gibt es hier.

Essen

Essen Hbf

Gut, nach Essen fährt man mit dem Zug (durchgehender IC) 11 Minuten länger als eine Stunde – aber in der Stadt gibt es so viel zu unternehmen, dass man diese auf sich nehmen sollte.

Euskirchen (Landkreis)

  • Bad Münstereifel
  • Bad Münstereifel Arloff
  • Bad Münstereifel Iversheim
  • Euskirchen
  • Euskirchen Kreuzweingarten
  • Euskirchen Kuchenheim
  • Euskirchen Stotzheim
  • Euskirchen Zuckerfabrik

Koblenz

  • Koblenz Hbf
  • Koblenz Lützel
  • Koblenz Stadtmitte

Die meisten Bonner haben Koblenz als Ausflugsziel nicht wirklich auf dem Schirm – zu Unrecht, wie unsere Tipps zu der Stadt zeigen.

Köln

  • Köln Hbf
  • Köln Messe Deutz
  • Köln Mühlheim
  • Köln Süd
  • Köln West

Köln ist mehr als nur der Dom und Einkaufen – diese Listen machen Lust auf mehr in der Stadt am Rhein.

Leverkusen

  • Leverkusen-Mitte
  • Leverkusen-Schlebusch
  • Opladen

Mayen-Koblenz (Landkreis)

  • Andernach
  • Namedy
  • Urmitz
  • Weißenthurm

Rhein-Erft-Kreis

  • Brühl
  • Hürth Kalscheuren

Rhein-Sieg-Kreis

  • Alfter Impekoven
  • Alfter Witterschlick
  • Meckenheim Kottenforst
  • Meckenheim Industriepark
  • Meckenheim
  • Rheinbach
  • Rheinbach Römerkanal
  • Roisdorf
  • Sechtem
  • Swisttal Odendorf

Der Rhein-Sieg-Kreis ist riesig – und hier sind Vorschläge, was man hier gemacht haben sollte. Ein besonderer Tipp hier ist der Bahnhof Kottenforst.

Rheinisch-Bergischer-Kreis

  • Leichlingen

Ausflugtipps für den Rheinisch-Bergischen-Kreis haben wir hier in der Übersicht.

Solingen

Solingen Hbf

Wuppertal

  • Wuppertal Hbf

Stand: 8. Februar 2017

Der Hofgarten in Dernau

Wer gute regionale Küche und hervorragende Weine (nicht nur von der Ahr) geniessen möchte, ist beim Hofgarten Meyer-Näkel in Dernau richtig.

Nur wenige Fahrminuten vom Bonner Süden entfernt liegt Dernau und direkt an der Kirche der Hofgarten, man kann das Ziel also kaum verfehlen.

Der Bruder des Wirts Hartwig Näkel ist übrigens der international bekannte Spitzenwinzer Werner Näkel (Weingut Meyer-Näkel), dessen Weine hier auch ausgeschenkt werden. Daneben gibt es auch einige andere Tropfen aus der Region und dem Rest Deutschlands.

Die Küche reicht von deftigen Klassikern der Region (Blutwurst-Pfanne) über Winzerteller bis hin zu gehobenen anspruchsvolleren Gerichten, letztere insbesondere auf der Tageskarte. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Ebenso, was das Sitzen angeht: entweder in der alten gemütlichen Gaststube, dem romantischen Innenhof oder in dem liebevoll gestalteten, fast schon verkitschten, “Anbau”.

Sehr kinderfreundlich, guter Service. Zu Spitzenzeiten besser reservieren.

Im Web: Hofgarten Dernau