Was schenkt man zum 56. Geburtstag? Die 56 ist das Ergebnis von 7 mal 8 und steht damit im kleinen Einmaleins, das jeder aus der Schule kennt. Einen festen Brauch gibt es zum 56. nicht. Ein Thema, das in diesem Alter viele Menschen anspricht, ist das Bewahren: schöne Dinge, die bleiben, gute Bücher und Zeit zum Lesen.
Geschenkideen mit Geschichte
- Eine Taschenuhr: Sie ist aus der Mode gekommen und gerade deshalb ein besonderes Geschenk. Ihre Geschichte reicht weit zurück: Der Nürnberger Peter Henlein baute um 1511 als einer der ersten deutschsprachigen Hersteller einen Federantrieb in eine tragbare Uhr ein, wie die Geschichte der Taschenuhr erzählt. Ab etwa 1930 wurde die Taschenuhr nach und nach von der Armbanduhr verdrängt. Neue Taschenuhren gibt es ab grob 50 Euro, alte Stücke vom Uhrmacher oder Antikhändler kosten oft deutlich mehr.
- Eine Erstausgabe oder ein altes Buch aus dem Antiquariat, etwa vom Lieblingsautor des Geburtstagskindes oder aus dessen Geburtsjahr. Die Preise reichen von wenigen Euro bis zu hohen Sammlerpreisen.
- Eine schöne Leselampe für den Lieblingssessel, grob 40 bis 150 Euro.
- Ein Lesezeichen aus Leder oder Metall, gern mit Gravur der Initialen.
- Eine Lesebrille im Wunschdesign: Mit Mitte fünfzig brauchen viele beim Lesen Unterstützung. Ein Gutschein beim Optiker ist besser als eine Brille auf Verdacht, denn die Stärke muss stimmen.
- Ein Abo für eine Leihbibliothek oder ein E-Book-Angebot der Stadtbücherei: Viele öffentliche Bibliotheken bieten günstige Jahresausweise an.
Die Preise sind grobe Richtwerte.
Zeit zum Lesen schenken
Das schönste Buch nützt wenig, wenn keine Zeit zum Lesen bleibt. Wer das Geburtstagskind gut kennt, verschenkt deshalb einen ruhigen Nachmittag: eine Kanne Tee, ein Stück Kuchen, ein neues Buch, und das Versprechen, dass an diesem Tag niemand stört. Für Paare ist ein Wochenende in einem Hotel mit Bibliothek oder Kaminzimmer eine schöne Idee.
Auch Lesungen sind ein gutes Geschenk. In vielen Städten treten Autorinnen und Autoren in Buchhandlungen, Bibliotheken oder auf Literaturfestivals auf. Eine signierte Ausgabe als Andenken macht den Abend komplett.
Für alle, die lieber hören
Wer wenig Zeit zum Lesen hat, freut sich vielleicht über Hörbücher. Gerade auf langen Autofahrten oder beim Spazierengehen lassen sie sich gut genießen. Ein Hörbuch des Lieblingsromans, gelesen von einer bekannten Stimme, ist ein persönliches Geschenk.
Die persönliche Note
Eine Taschenuhr oder ein Buch mit einer handgeschriebenen Widmung wird oft zum Erbstück. Ein paar Zeilen zum Anlass, Datum und Name machen aus einem gekauften Gegenstand ein Andenken, das man weitergibt.
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