10 Fakten zum Totensonntag

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  1. Der Totensonntag heißt so, weil viele Menschen an diesem Tag auf den Friedhof gehen, um die Gräber winterfest zu machen.
  2. Dieser Tag wird auch Ewigkeitssonntag genannt. An diesem Tag wird in den Gottesdiensten der Auferstehung zum ewigen Leben gedacht.
  3. Er ist der letzte Sonntag im christlichen Kirchenjahr, das mit dem ersten Advent beginnt.
  4. Weil dieser Sonntag zwei Namen hat, ist er der einzige im Jahr, der mit grün oder weiß zwei liturgische Farben zur Wahl anbietet. Mit Beginn der Adventszeit wird sie violett.
  5. In vielen Gottesdiensten werden die Namen der im ablaufenden Kirchenjahr verstorbenen Gemeindemitglieder genannt.
  6. In der römisch-katholischen Kirche wird an diesem Tag das Christkönigsfest gefeiert. In der Zeit des “Dritten Reiches” zeigten junge Katholiken mit Prozessionen an diesem Festtag, wen sie als wahren König ansahen.
  7. Weitere Bezeichnung sind “Sonntag vom jüngsten Gericht”,”Sonntag vom Jüngsten Tage”, “Gedenktag der Entschlafenen” und “Sonntag des wiederkehrenden Herrn”.
  8. In allen Bundesländern ist der Totensonntag ein “stiller Feiertag” und damit gelten besondere Regelungen wie etwa das Verbot von Aufführungen in Gaststätten. Die einzige Ausnahme ist Hamburg.
  9. Der Totensonntag ist in Deutschland erst ein einheitlicher Feiertag seit Friedrich Wilhelm III von Preußen im Jahr 1816 ihn offiziell zum Feiertag an die Verstorbenen erklärte. Der Grund für die Einführung: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.
  10. In 2017 fällt der Totensonntag auf den frühestmöglichen Termin, denn da er immer genau eine Woche vor dem ersten Advent ist, kann er frühestens am 20.November und spätestens am 27.November sein.

Diese 10 Fakten wurden von Michael Ziegert (entia.de) zusammengestellt. Dort finden Sie auch einen Kalender für das Kirchenjahr.

Bild: Pixabay

10 Fakten zur Domainendung .de

  1. Die Geschichte der Domainendung .de beginnt am 5. November 1986. An diesem Tag wird die .de als 10 Länderdomainkennung in die Datenbank der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) eingetragen. Die Verwaltung des Adressraums wird vom amerikanischen CSNET übernommen.
  2. Die erste registrierte Domain war uni-dortmund.de, die wahrscheinschlich schon direkt am 5. November 1986 registriert wurde. Genau nachvollziehen lässt sich dies aber nicht mehr. Auch sonst ist die genaue Registrierungsreihenfolge der ersten .de Domains leider etwas unklar.
  3. Die Verwaltung des .de Adressraums geht 1988 von CSNET an die Uni-Dortmund über, 1994 an die Universität Karlsruhe und 1997 dann an die DENIC eG, wo sie heute noch liegt.
  4. Die DENIC, das deutsche Network Information Center, wurde im Dezember 1996 als Genossenschaft gegründet und nahm Mitte 1997 seinen operativen Betrieb auf. Die DENIC Genossenschaft hat derzeit 275 Mitglieder, darunter große Telekommunikationskonzerne wie die Telekom, aber auch kleinere Hoster und Dienstleister wie z.B. das Bonner Unternehmen tops.net. Rund 120 Mitarbeiter sind für die DENIC tätig.
  5. Derzeit (Stichtag 1. November 2011) gibt es 14.644.046 .de Domains. 1988 waren es sechs Domains, 1994 ca. 1.000, 1996 dann schon 20.000, explosionsartig mehr mit 1.000.000 im Jahr 1999 und zwei Jahre später (2001) bereits 5.000.000, 2006 dann 10.000.000 und 2008 12.000.000.
  6. Die meisten .de Domains sind in Berlin registriert. Stand Ende 2010 waren es dort 786.827, gefolgt von München (574.687), Hamburg (506.829) und Köln (304.465). Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Berlin jedoch nicht vorne dabei, pro 1.000 sind es 228. In Osnabrück kommen auf 1.000 Einwohner 591 Domains, in München 432 und in Bonn 393.
  7. Seit März 2004 sind auch Domains mit Umlauten möglich und seit Oktober 2009 auch ein- und zweistellige Domainnamen sowie reine Ziffern. Das “ß” kam im November 2010 dazu.
  8. Die teuerste verkaufte .de Domain ist wahrscheinlich shopping.de, die für deutlich über eine Million Euro den Besitzer gewechselt haben soll. Andere bekannte teure Verkäufe sind kredit.de (892.500 EUR), poker.de (695.000 EUR), casino.de (400.000 EUR) und chat.de (320.000 EUR).
  9. Selber Domains registrieren können Sie bei einem Webhoster wie z.B. Hosteurope. Domains kaufen und verkaufen ist bei z.B. bei SEDO möglich.
  10. Für die “DDR” war übrigens die Endung “.dd” vorgesehen, die aber nie im “Internet” aktiviert wurde. An den Universitäten dort gab es nur wenige isolierte IP-Netze zu Testzwecken – dort dann aber auch tatsächlich “uni-jena.dd” und dort dann z.B. auch die Subdomain “rz.uni-jena.dd”. Möglicher- und gerüchteweise sind einzelne .dd Domain vor der Wiedervereinigung in der nach-Wende DDR registriert worden – und auch .de Domains wurden auch noch in der DDR registriert.

10 Fakten über das iPhone 4S

  1. Das iPhone 4S hat den Apple A5 Doppelkern-Prozessor, der doppelt so schnell ist, wie der des iPhone 4.
  2. Es hat eine Doppelkern GPU (Graphikprozessor). Die Grafikleistung ist dadurch bis zu sieben mal höher als die des Vorgängers.
  3. Es sieht genau so aus wie das iPhone 4 und wird auch in Weiß verfügbar sein.
  4. Es verfügt über die Spracherkennung Siri, mit der es gesteuert werden kann und mit der auch Texte eingegeben werden können. Siri versteht Englisch, Französisch und Deutsch.
  5. Die Kamera des 4S löst 8 Megapixel aus und kann 1080p Videos drehen. Das Bild kann per Kabel auf dem Fernseher ausgegeben werden – oder drahtlos via AirPlay.
  6. Es ist sowohl in der GSM Welt als auch in der CDMA Netzen zuhause – und kann damit faktisch überall auf der Welt genutzt werden.
  7. Es verfügt über Apples mobiles Betriebssystem iOS 5, das ab 12. Oktober 2011 verfügbar ist.
  8. Die Akku-Lebensdauer ist leicht verlängert: so hat es jetzt eine Sprechzeit von bis zu 8 Stunden in 3G-Netzen gegenüber 4 Stunden beim Vorgänger.
  9. Das iPhone 4S gibt es in Versionen mit 16, 32 und 64 GByte Speicher.
  10. Es ist ab 14. Oktober 2011 in Deutschland, Kanada, USA, Australien, England, Frankreich, Japan erhältlich. Voraussichtlich zu Preisen ab 199 Euro mit Vertrag. Ohne Vertrag wird es im Apple Store ab 629 Euro angeboten und ist ab dem 7. Oktober 2011 vorbestellbar.

10 Fakten über Julius Maggi

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Julius Maggi wurde am 9. Oktober 1846 in Frauenfeld (Schweiz) geboren. Daher zum heutigen Tag 10 Fakten über ihn.

  1. Julius Maggi war der Sohn italienischer Einwanderer. Daher wird sein Name und dementsprechend der des von ihm gegründeten Unternehmens auch “Madschi” ausgesprochen – was in Deutschland aber kaum ein Mensch macht.
  2. In seinen Jugendjahren war er recht unstet, was sich in vielen Schulwechseln und einer abgebrochenen Ausbildung niederschlug. Nach einer Ausbildung an der Rekrutenschule der Schweizer Kavallerie absolvierte er ein Praktikum an der “Ersten Ofen-Pester Dampfmühle AG” in Budapest, wo er es bis zum Vizedirektor brachte.
  3. Im Alter von 23 Jahren übernahm er 1869 zusammen mit seinen Vater eine Mühle, um in der Folgezeit weitere Mühlen und Gemüseanbaubetriebe in der Schweiz zu übernehmen.
  4. Ab 1882 entwickelte die Julius Maggi & Cie Fertigsuppen und andere Produkte auf Basis von Leguminosen (Hülsenfrüchten). Um ein Haar hätte er eine seiner Töchter Leguminosa genannt.
  5. Anscheinend schmeckten die Suppen doch nicht so gut – denn um deren Geschmack zu verbessern, entwickelte Julius Maggi 1886 die Maggi Würze.
  6. Maggi war für die damalige Zeit sehr sozial eingestellt. So gab es in seinen Unternehmen Arbeiterwohnungen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, betriebseigenes Ferienheim, Betriebsfeste, gemeinsame Betriebsausflüge, Betriebskrankenkasse und bezahlten Urlaub.
  7. 1901 arbeitete er von der Pariser Maggi Niederlassung aus, wo er ein System zur Verteilung pasteurisierter Milch einführte. Dies führte zu einer deutlichen Senkung der Todesfälle aufgrund infantiler Cholera. Maggi brachte das den Titel eines Offiziers der Ehrenlegion ein.
  8. In Paris und Frankreich ließ er es sich aber auch gut gehen – so hatte er eine Affäre mit einer Schauspielerin oder gönnte sich vier Dampfyachten: Maggi I, Maggi II, Maggi III und Maggi IV.
  9. 1907 entwickelte Maggi einen aus pflanzlichen Zutaten bestehenden Brühwürfel. Zwar hatte Liebig schon 1880 einen auf Fleischextrakt basierten Brühwürfel auf den Markt gebracht, doch konnte sich Maggi mit seinem deutlich günstigeren Produkt durchsetzen. Das vielleicht auch durch bessere Werbung: so setzte er auf Werbetexte des Dramatikers Frank Wedekind und spannte den Spitzenkoch Auguste Escoffier ein.
  10. Am 19. Oktober 1912 verstarb Julius Maggi an den Folgen eines Schlaganfalls. Er hinterließ vier Töchter und zwei Söhne aus zwei Ehen.

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Bild: (c) Maggi

10 Fakten zur dmexco 2011

  1. dmexco steht für “digital marketing exposition & conference.
  2. Es handelt sich bei der dmexco um eine eine einmal im Jahr in Köln stattfindende Fachmesse für online Marketing und verwandte Themen.
  3. Veranstalter ist koelnmesse, fachliche Träger sind der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) und der OVK (Online Vermarkterkreis).
  4. Erstmals fand die Veranstaltung 2009 in Köln statt (23./24.09). 2010 am 15./16.09 und 2011 dann am 21./22.09.
  5. Vorgängermesse der dmexco war die von 2000 bis 2008 existierende online-marketing-duesseldorf (OMD).
  6. 2009 präsentierten sich 290 Aussteller, 2010 355 und 2011 schon 440.
  7. Der Anteil der ausländischen Aussteller betrug 2009 12%, 2010 13% und 2011 schon 19%.
  8. Rund 14.200 Fachbesucher kamen 2009, 15.800 2010 und 19.300 im Jahr 2011.
  9. Begleitet wird die Messe immer von einem umfangreichen Konferenz- und Seminarprogramm mit mehr als 300 Rednern (2011).
  10. 2011 findet erstmals ein Pre-Event statt: Ubercloud mit hochkarätigen Speakern. Viele weitere Veranstaltungen rund um die dmexco machen Köln in diesen Tagen zur online-Marketing-Hauptstadt.

10 Fakten zu Pützchens Markt

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  1. Pützchens Markt ist ein jährlich im Bonner Stadtteil Beuel, Ortsteil Pützchen, stattfindender Jahrmarkt, der jährlich am Freitag des zweiten Wochenendes im September beginnt.
  2. Die Ursprünge gehen auf einen alten Wallfahrtsort zurück: Um das Jahr 1.000 soll die Äbtissin des dortigen Klosters, Adelheid von Vilich, während einer Dürreperiode mit ihrem Äbtissinnen-Stab eine Quelle gefunden haben (Rheinisch Pütz, Verkleinerung Pützchen von lateinisch Puteus (Brunnen) und französisch Puits). Da da das Wasser wundertätig gewesen sein soll, entwickelte sich schnell ein Wallfahrtsort. Wallfahrtsorte waren im Mittelalter bedeutende Handelsplätze.
  3. So ist dort seit 1367 der Pluutenmarkt (Plundermarkt) nachgewiesen, der heute noch das Herz von Pützchens Markt ist. Hier werden Kleider, Pflanzen, Küchengeräte, Spielzeuge und anderer “Plunder” verkauft. Im späten 17. Jahrhundert entwickelte sich aus dem jährlichen Markt das Volksfest wie wir es heute kennen.
  4. Es ist für viele heute noch Tradition, während des Marktes zum Brunnen in Pützchen zu gehen und sich dort die Augen mit dem alaunhaltigen Wasser zu waschen, um sich vor Blindheit zu schützen.
  5. Ursprünglich war Pützchens Markt eine vier-Tages-Kirmes (Samstag bis Dienstag), dann eine fünftägige (Freitag bis Dienstag) ohne Sperrstunde, von 2010 bis 2012 eine sechstägige mit Sperrstunde (je nach Tag zwischen 0h und 3h). 2013 kehrte man wieder zu den fünf Tagen Dauer zurück.
  6. Pützchens Markt fand in der jüngeren Geschichte fast jedes Jahr statt. Lediglich größere Kriege und eine Cholera-Epidemie (1892) konnten die Tradition unterbrechen. Am 11. September 2001 wurde Pützchens Markt vorzeitig abgebrochen.
  7. Die große Eröffnung mit Fassanstich im Bayernzelt durch den jeweiligen Bonner Oberbürgermeister ist am Freitag. Weitere Institutionen sind z.B. der Festgottesdienst am Sonntag um 10:00h oder das Abschlussfeuerwerk am Dienstag um 22h.
  8. Pützchens Markt hat pro Jahr bis zu 1,35 Millionen Besucher. 2018 waren es sogar 1,4 Millionen.
  9. Rechnet man die Besucherzahl auf die Dauer um, so gehört Pützchens Markt mit zu den 10. größten Jahrmärkten in Deutschland und ist der umsatzstärkste 5-Tage Markt.
  10. Pützchens Markt ist nicht nur Thema von Liedern – es gibt sogar einen Krimi, der mit einem Mord dort beginnt. Und Wilhelm Schrattenholz besang Pützchens Markt bereits 1853 mit dem Gedicht”De Pötzchens Kirmes”:

De Pötzchens Kirmes es fürwohr
De schünste en de Welt;
De brängt doch allen ens em Jor
Viel Freud für wenig Geld.

Me Plack on schent sich manchmol krumm,
Bes en de Härres erenn;
No wär mer jo wie Strüh su dumm,
Wa me net ens fruh wöll senn.

Dröm loht no alles ligen on stonn,
On kott nom Pötzchens Maat;
On wer zu dumm ess mezegonn,
Dem wird nühss nohgebraht.

De Fähndelcher de dräht sech
Em Wönck ad kröx ohn kraach;
Marielisbetchen, häst de dech
Noch net parat gemaach?

Artikel aktualisiert am 10. September 2016.

Bild: Max Malsch

10 Fakten zu Pfingsten

  1. An Pfingsten wird die Entsendung des heiligen Geistes gefeiert.
  2. Als Pfingstwunder bezeichnet man, dass die Jünger Jesu in allen Sprachen sprechen konnte.
  3. Da damit die weltweite Verbreitung der Lehre Jesu möglich wurde, bezeichnet man Pfingsten auch als den Geburtstag der Kirche.
  4. Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort Pentekostē zurück, was “der 50. Tag” heißt.
  5. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und ist das Ende der christlichen Osterzeit.
  6. Der früheste mögliche Pfingsttermin ist der 10. Mai. Das kam seit Einführung des gregorianischen Kalenders erst vier mal vor: 1598, 1693, 1761 und 1818. Das nächste mal werden Sie nicht erleben: 2285. Der späteste mögliche Termin ist der 13. Juni, auch das gab es bislang erst vier mal: 1666, 1734, 1886 und 1943. Das nächste mal wird Pfingsten 2038 so spät sein. Am seltensten fiel das Fest bislang auf einen 12. Mai: 1799 und 1940 – das nächste mal wird es 2391 sein.
  7. Das Pfingstfest erstreckt sich über zwei Tage – den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. Der Pfingstmontag ist in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und großen Teilen der Schweiz Feiertag. Weitere europäische Länder sind z.B. Ungarn, Frankreich, die Niederlande und Finnland. In Italien ist der Pfingstmontag nur in Südtirol Feiertag.
  8. Früher wurde auch oft noch der Pfingstdienstag gefeiert und war arbeitsfrei; in Frankfurt am Main war dies bis in die 1990er Jahre am sog. “Wäldchestag” (Pfingstkirmes) der Fall. In Halle an der Saale feiert man den Knoblauchsmittwoch, an dem man sich nur von Knoblauch ernährt – insbesondere, um sich von den Pfingstfeierlichkeiten zu erholen.
  9. Zu Pfingsten gibt es viele weitere Traditionen und Bräuche, von denen viele auf alte germanische Riten zurück, mit denen Geister ausgetrieben werden oder die Fruchtbarkeit beschworen werden sollten. So werden in der Lüneburger Heide Pfingstbäume gesetzt, rund um Oelde werden Pfingstbäume ähnlich wie Maibäume gesetzt, im Bergischen ziehen junge Männer von Tür zu Tür und singen um Lebensmittel, Nutztiere werden geschmückt (Pfingstochsen) oder es finden Pfingstritte statt.
  10. Ganz ursprünglich geht Pfingsten auf das jüdische Fest Schawuot zurück. Die Juden feiern an diesem Festtag die Offenbarung der Tora sowie eine Art Erntedank.

Happy Birthday, Donald – und 10 Fakten über ihn

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  1. Seinen ersten Auftritt hat Donald Duck, der mit vollem Namen Donald Fauntleroy Duck heißt, in dem Film “Die kluge kleine Henne”, der am 9. Juni 1934 erschien – in vielen späteren Comics wird dieses Datum später als sein Geburtstag genannt. Walt Disney wollte eigentlich, dass Donald an einem 13. März (1920) Geburtstag hat – auch dieses Datum taucht daher gelegentlich auf. Durchgesetzt hat sich aber der 9. Juni 1934; so ist auch zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 2009 ein Buch erschienen.
  2. Erwähnt wird er übrigens schon einmal im Jahr 1931 in dem Bilderbuch The “Adventures of Mickey Mouse”, ohne dort allerdings gezeigt zu werden.
  3. Überhaupt ist Donald Duck anfangs nur in Nebenrollen zu finden. Der erste Kurzfilm, in dem er die Hauptrolle spielt – Don Donald – erscheint am 9. Januar 1937, erste Comicstrips in Tageszeitungen rund um Donald gibt es in den USA ab 1936.
  4. Im deutschsprachigen Raum erscheinen anfangs nur vereinzelt Comics rund um die bekannteste Ente der Welt. In Deutschland hieß Donald Duck in den 1930er Jahren zunächst “Hans, der Enterich”, in Österreich “Emmerich” und in der Schweiz “Schnatterich”.
  5. Seit 1951 erscheinen in Deutschland die “Mickey Mouse” Hefte, in denen Donald Duck von Anfang an eine größere Rolle spielte als die Maus – die geniale Erika Fuchs ist Übersetzerin und Herausgeberin und prägt die Sprache der Hefte mit vielen klassischen Zitaten und intellektuellen Anspielungen. Ohne sie hätte es den Donaldismus wohl nie gegeben.
  6. Eigentlich ist Donald Duck ein cholerischer Pechvogel, er hat aber mehrere andere Identitäten, in denen er erfolgreich ist. So ist er der Superheld Phantomias (USA: Super Duck), Agent Doppel Duck und Agent Donald O.M.A. (Organisation zur Abwehr von Monstern aller Art).
  7. Seine Eltern sind Dortel und Degenhard Duck. Er ist dauerverlobt mit Daisy Duck, der auch sein Cousin Gustav Gans Avancen macht. Er sorgt für seine Neffen Tick, Trick und Track, die bei ihm Leben. Sein reicher Onkel Dagobert nutzt ihn regelmäßig aus. Einen Überblick der Verwandtschaftsverhältnisse gibt es hier.
  8. Donald ist weltweit eine der beliebtesten Figuren aus dem Disney Universum. Kein Wunder, dass auch ein Asteroid (Asteroid 12410) nach ihm benannt wurde.
  9. Seit 2004 hat Donald Duck einen Stern auf dem “Hollywood Walk of Fame” (Adresse: 6840 Hollywood Blvd.).
  10. 1943 erhielt der Zeichentrickfilm “Der Fuehrer’s Face” einen Oscar in der Kategorie “Bester Kurzfilm (Cartoon)”. In dem Film ist Donald ein Fließbandarbeiter in einer deutschen Munitionsfabrik und verzweifelt am NS-Regime. Der Film ist in Deutschland nie erschienen.

Bild (c) Allposters.de

10 Fakten über Afghanistan

  1. Afghanistan – eigentlich “Islamische Republik Afghanistan” ist ein Binnenstaat in Südostasien.
  2. Das Land hat rund 30 Millionen Einwohner und eine Fläche von 652.225 km² – das sind 38 Einwohne pro km².
  3. Afghanistan ist sehr ländlich geprägt: im Großraum der Hauptstadt Kabul leben zwar fast 5 Millionen Menschen, doch hat die zweitgrößte Stadt Kandahar nur gut 340.000 Einwohner. Über 80% der Einwohner leben in Dörfern.
  4. 99,9% der Bevölkerung sind Moslems, davon ca. 80% Sunniten und 20% Schiiten – allerdings gibt es in vielen Gegenden vorislamische Traditionen. Daneben gibt es ca. 15.000 Hindus, einige hundert Sikhs, einen (!) Juden und eine unbekannte Anzahl an Christen.
  5. Die führende Ethnie sind die Paschtunen (42%), die die eigentlichen Afghanen sind. Es folgen die Tadschiken (27%, persischsprachig), Hazara (9%, persischsprachige Schiiten), Usbeken (9%), Aimaken (4%), Turkmenen (3%), Belutschen (2%), Nuristani und andere.
  6. Afghanistan versank nach der Besetzung durch die Sowjetunion (1979-1989) im Bürgerkrieg und wurde eine Brutstätte des internationalen Terrorismus. Es beherbergte Osama bin Laden, der von dort aus die Anschläge des 11. September 2001 plante. Bald darauf wurde die radikalislamische Taliban-Regierung von der westlichen Militärallianz und der afghanischen Nordallianz gestürzt.
  7. Seitdem ist Afghanistan nominell zwar eine Demokratie, der Präsident aber de fakto nicht mehr als der “Bürgermeister von Kabul”. Beherrscht wird das Land sonst je nach Region praktisch durch die Stammesführer, die islamistischen Taliban oder westliche Truppen.
  8. Afghanistan ist der größte Opiumproduzent der Welt, die Wirtschaft des Landes ist davon komplett abhängig. Allerdings ist das Land sehr reich an zahlreichen Bodenschätzen, mit denen es saniert werden könnte, wenn die Sicherheitslage es zuliesse.
  9. Das Land hat eine Analphabetenquote von über 70% und nur schlechten Bildungszugang für Frauen.
  10. Afghanistan gilt als der Friedhof der Weltmächte: Briten, Sowjets und jetzt die westlich geführte Allianz konnten das Land nie beherrschen oder befrieden.

Bild: Hindukusch Gebirge (Quelle pixabay). Hier ist eine Liste der 10 höchsten Berge in Afghanistan.

10 Fakten zu Abchasien

  1. Abchasien grenzt an das Schwarze Meer an und ist de facto unabhängig von Georgien, de jure nach herrschender Meinung jedoch ein Teil Georgiens.
  2. Abchasien hat sich 1992 unabhängig erklärt. Russland erkannte Abchasien am 26. August 2008 als unabhängigen Staat an, es folgten Nicaragua, Venezuela und Nauru. Für fast alle anderen Staaten ist Abchasien jedoch ein durch Russland besetzter Teil Georgiens.
  3. Abchasien hat etwas über 200.000 Einwohner. 1989 waren es noch über 500.000, jedoch wurden in der Folge viele Georgier vertrieben.
  4. Amtssprachen sind de-facto Abchasisch und Russisch.
  5. Hauptstadt ist Sochumi mit ca. 65.000 Einwohnern.
  6. Ca. 20% der Bevölkerung sind Georgier, 44% Abchasen, 11% Russen, 21% Armenier und 1% Griechen.
  7. Das Land hat ein subtropisches Klima und war in den Zeiten der Sowjetunion eine beliebte Urlaubsregion.
  8. Der Anbau von Wein, Tabak und Obst bilden die Grundlage der Wirtschaft.
  9. Die Voronya-Höhle ist mit ca. 2.200m Tiefe die tiefste bekannte Höhle der Welt.
  10. Hier ist ein Kartenlink zu Abchasien und hier ein Reiseführer Georgien.

Stand 26.05.2011