10 Fakten über den Kottenforst

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  1. Der Kottenforst ist ein ca. 4.000 Hektar großes Waldgebiet, das im Naturpark Rheinland zwischen Bonn, Wachtberg, Meckenheim und Alfter-Witterschlick liegt.
  2. Der Name Kottenforst leitet sich von dem keltischen Wort “coat” für Wald ab. Erstmals urkundlich erwähnt wird er im 7. Jahrhundert als fränkisches Königsgut.
  3. Das Gebiet ist im Lauf der Geschichte nur selten und schwach besiedelt worden. Allerdings entstand hier zur Zeit der Ungarneinfälle um 954 der Ringwall Venne, eine Fluchtburg, die noch heute sichtbar ist.
  4. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten im Kottenforst zählen u.a. das Wolfskreuz, die Waldau mit ihrem Wildgehege, die alte römische Wasserleitung von der Eifel nach Köln, die Gespensterbuchen, die Kaisereiche und der “Eiserne Mann”, eine tief im Boden eingelassene Eisenstange im Kottenforst, die Erich von Däniken für das Werk von Außerirdischen hält.
  5. Viel genutzt wurde der Wald zur Weide von Tieren, insbesondere zur Eichelmast von Schweinen. Hiervon zeugen noch Orts-, Straßen- und Flurnamen wie Schweinheim, Schmalzacker oder auch Wehrhecke.
  6. Sein heutiges Erscheinungsbild hat der Wald nicht zuletzt Kurfürst Clemens August zu verdanken, der dort seine Parforcejagden abhielt. So ließ er schnurgerade Alleen schlagen, Sümpfe trockenlegen, Weiher zur Wildtränke anlegen (Hirschweiher) und zahlreiche Bauten errichten – z.B. das leider zerstörte Schloss Herzogsfreude in Röttgen, das Jägerhäuschen oder das Forsthaus “Schönwaldhaus”.
  7. Heute stehen große Teile des Waldgebiets unter Naturschutz, andere werden forstwirtschaftlich genutzt. Großer Beliebtheit erfreut er sich als Naherholungsgebiet – z.B. zum Spazieren, Wandern oder Radfahren.
  8. Der Kottenforst ist reich an Tier- und Pflanzenarten. So ist er Heimat für den vom Aussterben bedrohten Springfrosch, Libellen, Spechte, Wildschweine, Rotwild, Truthähne und sogar Wildkatzen im Katzenlochtal. Einblicke gibt das Haus der Natur an der Waldau.
  9. Es gibt sogar einen Krimi, der im Kottenforst spielt und ebenso heißt. Weitere umfangreiche Literatur befasst sich mit der Geschichte und Freizeitmöglichkeiten. Eine Liste finden Sie hier.
  10. Sie haben Lust auf einen Besuch bekommen? Der Kottenforst ist gut erreichbar z.B. mit der Buslinie 602 (Waldau) und sogar mit der Bahn – der Bahnhof Kottenforst wird am Wochenende ganztägig von der Linie S 23 angefahren und der Biergarten am Bahnhof lädt zum Einkehren ein. Am schönsten erfährt man den Wald aber per Rad.

Mehr zum Thema  gibt es hier im Blog unter dem gleichnamigen Schlagwort Kottenforst.

Bild: einer der “Eingänge” zum Kottenforst in Bonn Röttgen an der Villiper Allee. Erreichbar z.B. mit den Buslinien 603 und 843 über die Haltestelle Merler Allee.

10 Fakten zum 4. April

  1. Heute ist der “Tag für die Aufklärung über Minengefahr und die Unterstützung von Antiminenprogrammen”, der von der UNO initiiert wurde. Jedes Jahr sterben nach wie vor viele Menschen durch Landminen oder werden durch diese grausam verstümmelt. Oft gehören gerade Kinder zu den betroffenen, wie z.B. in Kambodscha.
  2. Kurt, Konrad und Isidor haben heute Namenstag.
  3. Am 4- April 1841 stirbt William H. Harrison als erster US Präsident im Amt an den Folgen einer Lungenentzündung, die er sich am bei seiner Amtseinführungsrede genau einen Monat davor zugezogen hat, da er sich weigerte, einen Mantel anzuziehen. Er ist damit gleichzeitig der US-Präsident mit der kürzesten Amtszeit.
  4. Im Jahr 1847 brennt der Münchener Hauptbahnhof komplett nieder.
  5. Max und Moritz von Wilhelm Busch erscheint am heutigen Tag im Jahr 1865.
  6. Julius Schreck gründet 1925 im Auftrag von Adolf Hitler den “Saal Schutz”, abgekürzt SS. Dieser wird bald in “Schutzstaffel” umbenannt und eines der schlimmsten Terrorinstrumente der Nazis werden.
  7. Das Peace Zeichen wird 1958 bei einer Osterdemo für Frieden und gegen Waffenfabriken in Großbritannien zum ersten mal öffentlich gezeigt. Es stellt symbolhaft zwei Buchstaben aus dem Winkelalphabet dar, nämlich N und D, was für Nuclear Disarment (Nukleare Abrüstung) steht.
  8. Bill Gates und Paul Allen gründen in Albuquerque (New Mexico, USA) heute im Jahr 1975 die Firma Micro-Soft.
  9. Daniel Cohn-Bendit kommt 1945 auf die Welt.
  10. Bastian Pastewka wird 1972 geboren. Wir gratulieren herzlich!

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10 Fakten zum 30. Februar

  1. Im bis 1582 üblichen Julianischen und heutigen Gregorianischen Kalendersystem hat der Februar 28 Tage, in Schaltjahren 29. Es gibt also keinen “normalen” 30. Februar.
  2. Der 30. Februar kann dennoch auf Dokumenten vorkommen. Bei Zinsberechnungen wird mit einem 360-Tage Jahr gearbeitet, das in 12 Monate zu je 30 Tagen eingeteilt ist. So kann auf Abschlussrechnungen von Konten etc. der 30. Februar erscheinen.
  3. Die Heiligen des 30. Februar sind Sankt Humorius und Sankt Nimmerlein.
  4. Sogar Wetterregeln gibt es für den heutigen Tag: “Am 30. Februar, ganz gewiss, immer schönes Wetter ist.”, “Am 30. Februar hat Petrus frei, da ist ihm das Wetter einerlei.”, “St. Humorius bringt manchmal einen Regenguss.”
  5. 1712 gab es in Schweden und Finnland einen 30. Februar (siehe oben; unten rechts im Kalender), da zwischenzeitlich zum julianischen Kalendersystem zurückgekehrt wurde und dies über diesen Schalttag realisiert werden sollte.
  6. Verschiedene Behauptungen, es habe im russischen Revolutionskalender von 1930 und 1931 einen 30. Februar gegeben, sind falsch.
  7. Auch die manchmal geäußerte Annahme, im julianischen Kalender im alten Rom habe es zwischen 45 und 8 v.Chr. in Schaltjahren einen 30. Februar gegeben, sind zumindest nicht belastbar belegt.
  8. Es gibt jedoch Kalenderentwürfe, bei denen der Februar 30 Tage hat, wie z.B. den Weltkalender.
  9. Barockdichter Andreas Gryphius datiert in seinem Werk Horribilicribrifax Teutsch einen Heiratsvertrag auf den 30. Februar, womit dieser direkt als nichtig ausgewiesen wird (kostenloser Download für Amazon Kindle).
  10. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush jedenfalls geht davon aus, dass es einen 30. Februar gibt.

10 Fakten zum Ringwall Venne

  1. Der Ringwall Venne befindet sich im Bonner Kottenforst bei Schweinheim, unweit von Bonn Ippendorf.
  2. Er wurde im 10. Jahrhundert errichtet.
  3. Er diente zum Schutz vor den zu dieser Zeit immer wieder einfallenden Ungarn.
  4. Vorgelagert ist ein ca. 7m breiter Graben.
  5. Der eigentliche Ringwall ist ca. 3m breit.
  6. Er diente als Fluchtburg.
  7. Im inneren befanden sich schiefergedeckte Häuser.
  8. Der Ringwall war zudem mit Palisaden befestigt.
  9. Er ist ein lohnendes Ziel für eine Pause bei einer Wanderung oder einem Ausflug mit dem Fahrrad.
  10. Hier ein Link zur Kartenansicht.

10 Fakten über das Bundesverfassungsgericht

  1. Das Bundesverfassungsgericht ist das Verfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland. Es ist gleichzeitig Verfassungsorgan und Teil der Rechtsprechung im Bereich des Staats- und Völkerrechts.
  2. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) wurde bereits 1949 im Grundgesetz vorgesehen, nahm aber erst 1951 seine Arbeit auf. Auch wenn es bereits am 7. September errichtet war, die ersten internen Beschlüsse am 8. September fasste und die erste einstweilige Anordnung (betreffend die Errichtung Baden-Württembergs) bereits am 9. September erließ, gilt als Geburtstag des Gerichts die feierliche Eröffnung am 28. September 1951.
  3. Es hat seinen Sitz in Karlsruhe und liegt wie alle Verfassungsorgane in einem befriedeten Bezirk. Die Anschrift lautet “Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe”.
  4. Das Gericht besteht aus zwei Senaten, mit je 8 Richtern, die ihrerseits wieder in je drei Kammern aufgeteilt sind, wobei jede Kammer aus drei Richtern besteht. Die Kammern entscheiden insbesondere bei Verfassungsbeschwerden, wenn der zugrundeliegende Rechtslage bereits vom Senat entschieden wurde. Der erste Senat ist der “Grundrechtssenat”, der zweite Senat der “Staatsrechtssenat”. Will ein Senat von der Rechtsprechung des anderen Senats abweichen, tritt das Plenum aus allen Richtern zusammen, was bisher erst viermal geschah.
  5. Besteht ein Senat des BVerfG aus einer Frau und sieben Richtern, spricht man von einem Schneewittchensenat.
  6. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts steht protokollarisch nach Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundeskanzler und Bundesratspräsident an fünfter Stelle des Staates.
  7. Anders als oft dargestellt ist das Bundesverfassungsgericht kein oberstes Gericht im Instanzzug der Gerichte. Diese Fehleinschätzung rührt daher, dass die Verfassungsbeschwerden am bekanntesten sind, die von “jedermann mit der Behauptung erhoben werden können, durch die öffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte oder in einem seiner in Artikel 20 Abs. 4, 33, 38, 101, 103 und 104 enthaltenen Rechte verletzt zu sein.” Das BVerfG entscheidet  also über verfassungsrechtliche Streitigkeiten. Neben den Verfassungsbeschwerden z.B. über die Verwirkung von Grundrechten, die Verfassungswidrigkeit von Parteien, Anklagen gegen den Bundespräsidenten, die Auslegung des Grundgesetzes bei Streitigkeiten zwischen Bundesorganen, die Vereinbarkeit von Bundes- und Landesrecht mit dem Grundgesetz, die Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen auf Antrag von Gerichten, Richteranklagen gegen Bundes- und Landesrichter und viele weitere Spezialfälle, die im Grundgesetz und im BVerfGG (Bundesverfassungsgerichtsgesetz) aufgeführt sind.
  8. Die roten Roben der Bundesverfassungsrichter lehnen sich an Richterroben aus Florenz des 15. Jahrhunderts an. Sie sind so schwierig anzuziehen, dass die Richter die Hilfe eines Gerichtsdieners benötigen.
  9. 2010 wurden 185.827 Verfahren erledigt, darunter 3.583 Normenkontrollverfahren, 8 Parteiverbotsverfahren, 2.953 andere Verfahren, 25 frühere Verfahren aus den 50er Jahren sowie 179.528 Verfassungsbeschwerden. Von letzteren waren nur 4.308 erfolgreich.
  10. Der Etat des BVerfG im Jahr 2010 betrug 18.482.000 Euro. Das macht rechnerisch 99,46 Euro Kosten je Verfahren.

10 Fakten über Pac-Man

  1. Pac-Man ist ein Computerspiel, bei dem die gleichnamige Spielfigur Pac-Man Punkte in einem Labyrinth fressen muss, während sie von Geistern verfolgt wird, die ihn fressen wollen. Kraftpillen ermöglichen es Pac-Man, kurzzeitig seinerseits die Geister zu fressen. Hat Pac-Man alle Punkte gefressen, kommt man einen Level weiter. Die Spielgeschwindigkeit wird höher und die Geister werden intelligenter.
  2. Pac-Man erschien erstmals im Juli 1980 in Japan zunächst auf einem Arcade-Automaten unter dem Namen Puck Man. 1981 kommt es in die USA, wo es in Pac-Man umbenannt wird, da die Sorge besteht, dass aus “Puck Man” auf den Automaten “Fuck Man” gemacht wird.
  3. Es wird das beliebteste und erfolgreichste Arcade Spiel aller Zeiten; in der Folge entwickeln sich Versionen, Varianten und Klone für faktisch alle Betriebssysteme und Plattformen.
  4. Entwickelt wurde es von vom Spieledesigner Tōru Iwatani, der angeblich von einer angeschnittenen Pizza zu der Spielfigur inspiriert wurde.
  5. Der Name lehnt sich an die japanische Lautmalerei “paku paku” an, was für „wiederholt den Mund öffnen und schließen” steht. Außerdem erinnert die Spielfigur an einen Puck.
  6. An sich gibt es endlos viele Level. Im Original ist aber in Level 256 Schluss, da es zu einem Buffer Overflow kommt – die 8 Bit Architektur lässt grüßen. Die rechte Hälfte des Labyrinths war nur mit Zahlen und Buchstaben gefüllt, wie das Bild oben zeigt.
  7. Dementsprechend liegt der maximale High Score beim klassischen Pac Man bei 3.333.360 Punkten, er wird als Perfect Game bezeichnet. Das erste belegte Perfect Game erreichte Billy Mitchell am 3. Juli 1999.
  8. Pac Man hatte großen Einfluss auf die Popkultur. So gibt es Lieder, die das Spiel thematisieren und viele Kunstwerke. Jüngst kam PacMan im Film Pixels vor.
  9. Auch kommerziell zählt Pac-Man zu den erfolgreichsten Videospielen aller Zeiten.
  10. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Pac-Man online zu spielen. So hat z.B. auch Google zum 30. Geburtstag ein spielbares Doodle erstellt.

Ein Ausblick auf 2012 in 10 Fakten

  1. Das Jahr 2012 des gregorianischen Kalenders ist ein Schaltjahr und hat daher 366 Tage. Damit können sich alle freuen, die an einem 29. Februar Geburtstag haben.
  2. Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2012 hat Dänemark die EU-Ratspräsidentschaft inne, danach übernimmt bis zum Ende des Jahres Zypern.
  3. Kulturhauptstädte Europas 2012 sind Guimarães in Portugal und Maribor in Slowenien.
  4. Die UNO hat 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, die UNESCO zum Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle.
  5. Außerdem wird das Alan Turing Jahr begangen, der dieses Jahr 100 würde. Turing, der bereits 1954 starb, leistete die wesentlichen theoretischen Grundlagen für die moderne Informations- und Computertechnologie. Es finden zahlreiche Veranstaltungen an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen in der ganzen Welt statt.
  6. Eines der größten Ereignisse des Jahres werden die Olympischen Sommerspiele in London sein, die am 27. Juli 2012 eröffnet werden.
  7. Wie schon 2011 hat das Umweltprogramm der UNO 2012 zum Jahr der Fledermaus ernannt. In Deutschland ist die Dohle der Vogel des Jahres, die Süßholzwurzel die Arzneipflanze des Jahres, die Koloquinte die Naturheilpflanze des Jahres, die Europäische Lärche der Baum des Jahres, die Heide-Nelke die Blume des Jahres, das Neunauge der Fisch des Jahres, die echte Lungenflechte ist die Flechte des Jahres, der Hirschkäfer das Insekt des Jahres, die Erdkröte der Lurch des Jahres, der Graue Leistling der Pilz des Jahres und die Große Höhlenspinne die Spinne des Jahres.
  8. Der Maya-Kalender erreicht am 21. Dezember 2012 wieder das Datum 13.0.0.0.0, das dem von den Maya angenommen Schöpfungstag entspricht. Esoteriker gehen daher davon aus, dass an diesem Tag die Welt endet oder zumindest in eine neue Periode eintritt. Hierfür gibt es freilich keine rationale Grundlage. Der Film 2012 thematisiert diese Vorstellungen.
  9. Es gibt zahlreiche Kalendersysteme, die andere Jahreszählungen haben. So deckt sich unser Jahr 2012 mit:
    2765 Ab urbe condita
    1460-1461 Armenischer Kalender
    2004-2005 Äthiopischer Kalender
    168-169 Bahai-Kalender
    1418-1419 Bengalischer Kalender
    2962 Berber-Kalender
    2566 Buddhistischer Kalender
    1374 Burmesischer Kalender
    7520-7521 Byzantinischer Kalender
    4708-4709 Chinesischer Kalender
    220-221 Französischer Revolutionskalender
    5772-5773 Hebräischer Kalender
    2068-2069 Vikram Samvat
    1934-1935 Shaka Samvat
    1390-1391 Iranischer Kalender
    1433-1434 Islamischer Kalender
    2672 Japanischer Kōki Kalender
    1728-1729 Koptischer Kalender
    101 Nordkoreanischer Juche Kalender
    4353 Koreanischer Dangun Kalender
    101 Minguo Kalender (Taiwan)
    2323-2324 Seleukidischer Kalender
    2555 Thai-Solar-Kalender
    1325376000–1356998399 UNIX Zeit
  10. In 2012 wird es viele weitere Ereignisse und Jubiläen geben: z.B. eine Mondfinsternis am 28. November, Präsidentschaftswahlen in den USA am 6. November 2012, Landtagswahlen in Schleswig Holstein am 6. Mai, den 60. Geburtstag der Tagesschau…

10 Fakten zum Totensonntag

totensonntag

  1. Der Totensonntag heißt so, weil viele Menschen an diesem Tag auf den Friedhof gehen, um die Gräber winterfest zu machen.
  2. Dieser Tag wird auch Ewigkeitssonntag genannt. An diesem Tag wird in den Gottesdiensten der Auferstehung zum ewigen Leben gedacht.
  3. Er ist der letzte Sonntag im christlichen Kirchenjahr, das mit dem ersten Advent beginnt.
  4. Weil dieser Sonntag zwei Namen hat, ist er der einzige im Jahr, der mit grün oder weiß zwei liturgische Farben zur Wahl anbietet. Mit Beginn der Adventszeit wird sie violett.
  5. In vielen Gottesdiensten werden die Namen der im ablaufenden Kirchenjahr verstorbenen Gemeindemitglieder genannt.
  6. In der römisch-katholischen Kirche wird an diesem Tag das Christkönigsfest gefeiert. In der Zeit des “Dritten Reiches” zeigten junge Katholiken mit Prozessionen an diesem Festtag, wen sie als wahren König ansahen.
  7. Weitere Bezeichnung sind “Sonntag vom jüngsten Gericht”,”Sonntag vom Jüngsten Tage”, “Gedenktag der Entschlafenen” und “Sonntag des wiederkehrenden Herrn”.
  8. In allen Bundesländern ist der Totensonntag ein “stiller Feiertag” und damit gelten besondere Regelungen wie etwa das Verbot von Aufführungen in Gaststätten. Die einzige Ausnahme ist Hamburg.
  9. Der Totensonntag ist in Deutschland erst ein einheitlicher Feiertag seit Friedrich Wilhelm III von Preußen im Jahr 1816 ihn offiziell zum Feiertag an die Verstorbenen erklärte. Der Grund für die Einführung: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.
  10. In 2017 fällt der Totensonntag auf den frühestmöglichen Termin, denn da er immer genau eine Woche vor dem ersten Advent ist, kann er frühestens am 20.November und spätestens am 27.November sein.

Diese 10 Fakten wurden von Michael Ziegert (entia.de) zusammengestellt. Dort finden Sie auch einen Kalender für das Kirchenjahr.

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10 Fakten zur Domainendung .de

  1. Die Geschichte der Domainendung .de beginnt am 5. November 1986. An diesem Tag wird die .de als 10 Länderdomainkennung in die Datenbank der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) eingetragen. Die Verwaltung des Adressraums wird vom amerikanischen CSNET übernommen.
  2. Die erste registrierte Domain war uni-dortmund.de, die wahrscheinschlich schon direkt am 5. November 1986 registriert wurde. Genau nachvollziehen lässt sich dies aber nicht mehr. Auch sonst ist die genaue Registrierungsreihenfolge der ersten .de Domains leider etwas unklar.
  3. Die Verwaltung des .de Adressraums geht 1988 von CSNET an die Uni-Dortmund über, 1994 an die Universität Karlsruhe und 1997 dann an die DENIC eG, wo sie heute noch liegt.
  4. Die DENIC, das deutsche Network Information Center, wurde im Dezember 1996 als Genossenschaft gegründet und nahm Mitte 1997 seinen operativen Betrieb auf. Die DENIC Genossenschaft hat derzeit 275 Mitglieder, darunter große Telekommunikationskonzerne wie die Telekom, aber auch kleinere Hoster und Dienstleister wie z.B. das Bonner Unternehmen tops.net. Rund 120 Mitarbeiter sind für die DENIC tätig.
  5. Derzeit (Stichtag 1. November 2011) gibt es 14.644.046 .de Domains. 1988 waren es sechs Domains, 1994 ca. 1.000, 1996 dann schon 20.000, explosionsartig mehr mit 1.000.000 im Jahr 1999 und zwei Jahre später (2001) bereits 5.000.000, 2006 dann 10.000.000 und 2008 12.000.000.
  6. Die meisten .de Domains sind in Berlin registriert. Stand Ende 2010 waren es dort 786.827, gefolgt von München (574.687), Hamburg (506.829) und Köln (304.465). Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Berlin jedoch nicht vorne dabei, pro 1.000 sind es 228. In Osnabrück kommen auf 1.000 Einwohner 591 Domains, in München 432 und in Bonn 393.
  7. Seit März 2004 sind auch Domains mit Umlauten möglich und seit Oktober 2009 auch ein- und zweistellige Domainnamen sowie reine Ziffern. Das “ß” kam im November 2010 dazu.
  8. Die teuerste verkaufte .de Domain ist wahrscheinlich shopping.de, die für deutlich über eine Million Euro den Besitzer gewechselt haben soll. Andere bekannte teure Verkäufe sind kredit.de (892.500 EUR), poker.de (695.000 EUR), casino.de (400.000 EUR) und chat.de (320.000 EUR).
  9. Selber Domains registrieren können Sie bei einem Webhoster wie z.B. Hosteurope. Domains kaufen und verkaufen ist bei z.B. bei SEDO möglich.
  10. Für die “DDR” war übrigens die Endung “.dd” vorgesehen, die aber nie im “Internet” aktiviert wurde. An den Universitäten dort gab es nur wenige isolierte IP-Netze zu Testzwecken – dort dann aber auch tatsächlich “uni-jena.dd” und dort dann z.B. auch die Subdomain “rz.uni-jena.dd”. Möglicher- und gerüchteweise sind einzelne .dd Domain vor der Wiedervereinigung in der nach-Wende DDR registriert worden – und auch .de Domains wurden auch noch in der DDR registriert.

10 Fakten über das iPhone 4S

  1. Das iPhone 4S hat den Apple A5 Doppelkern-Prozessor, der doppelt so schnell ist, wie der des iPhone 4.
  2. Es hat eine Doppelkern GPU (Graphikprozessor). Die Grafikleistung ist dadurch bis zu sieben mal höher als die des Vorgängers.
  3. Es sieht genau so aus wie das iPhone 4 und wird auch in Weiß verfügbar sein.
  4. Es verfügt über die Spracherkennung Siri, mit der es gesteuert werden kann und mit der auch Texte eingegeben werden können. Siri versteht Englisch, Französisch und Deutsch.
  5. Die Kamera des 4S löst 8 Megapixel aus und kann 1080p Videos drehen. Das Bild kann per Kabel auf dem Fernseher ausgegeben werden – oder drahtlos via AirPlay.
  6. Es ist sowohl in der GSM Welt als auch in der CDMA Netzen zuhause – und kann damit faktisch überall auf der Welt genutzt werden.
  7. Es verfügt über Apples mobiles Betriebssystem iOS 5, das ab 12. Oktober 2011 verfügbar ist.
  8. Die Akku-Lebensdauer ist leicht verlängert: so hat es jetzt eine Sprechzeit von bis zu 8 Stunden in 3G-Netzen gegenüber 4 Stunden beim Vorgänger.
  9. Das iPhone 4S gibt es in Versionen mit 16, 32 und 64 GByte Speicher.
  10. Es ist ab 14. Oktober 2011 in Deutschland, Kanada, USA, Australien, England, Frankreich, Japan erhältlich. Voraussichtlich zu Preisen ab 199 Euro mit Vertrag. Ohne Vertrag wird es im Apple Store ab 629 Euro angeboten und ist ab dem 7. Oktober 2011 vorbestellbar.