10 Dinge, die man im Landkreis München gemacht haben sollte – Vorschläge von Florian Hahn

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  1. Musikalischer Hochgenuss im Kloster Schäftlarn
    Das zu den bayerischen Urklöstern gehörende Kloster Schäftlarn der Beneditkinerabtei ist seit mehr als 1200 Jahren als einziges aktives Kloster im Landkreis München geistlicher und kultureller Mittelpunkt. Es zählt zu den herausragenden und bedeutenden Kulturdenkmälern Oberbayerns. Die regelmäßig stattfindenden Konzerte in der Klosterkirche sind ein musikalischer Hochgenuss.
  2. Ludwigshöhe – Bestes Bergpanorama auf höchstem Punkt im Münchner Süden
    Der höchste Punkt im Münchner Süden ist immer ein Besuch wert. Am Aussichtspunkt in Kleindingharting erwartet die Besucher ein grandioses Bergpanorama. Der Blick reicht von den Chiemgauer bis zu den Ammergauer Alpen. Auf zahlreichen Bänken kann in Ruhe das Panorama genossen werden.
  3. Isar-Floßrutsche im Mühlthal
    Die Floßrutsche im Mühlthal – Europas längste dieser Art – stellt nicht nur für die Floßfahren-den eine riesen Gaudi dar. Wenn die Flößer das Floß mit viel Gefühl in die Rutsche lenken ju-beln und winken die Zuschauer auf der Kanalbrücke den Floßfahrern enthusiastisch zu. Zugleich gibt es wunderbare Einblicke ins traumhafte Isartal.
  4. Film und TV in der Bavaria Filmstadt
    Das Ausflugsziel Bavaria Filmstadt bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Welt von Film und Fernsehen zu entdecken. Einmal quer durch Phantasien fliegen, und das auf dem Rücken eines echten Glücksdrachen – das gibt es in der Bavaria Filmstadt am Geiselgasteig in Grünwald.
  5. Burggeschichten im Museum Burg Grünwald
    Seit 1979 ist die Burg Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München. Auf drei Etagen wird die tausendjährige wechselvolle Geschichte und weiterer „Burgen in Bayern“ ausgestellt. Die an einem alten Isarübergang gelegene Burg war ursprünglich Sitz Andechser Ministerialen. Als anschließendes Jagdschloss der bayerischen Herzöge wurde die Burg am Ende des 17. Jahrhunderts Staatsgefängnis, später diente sie bis 1872/73 als Pulvermagazin.
  6. Bäuerliches und handwerkliches Leben im Heimatmuseum Arget
    Das Museum befindet sich auf dem rund 2100 m2 umfassenden Gelände des ehemaligen Argeter Pfarrhofs und ist Mittelpunkt des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles „Holzkirchener Straße” im Sauerlacher Gemeindeteil Arget. Herausragendes Merkmal des Heimatmuseums ist das überaus breite Spektrum an Objekten aus dem früheren bäuerlichen und handwerklichen Leben.
  7. Auf ein Bier im Bierdorf Aying
    Das 1.200 Jahre alte Dorf Aying ist schon lange berühmt für seine traditionelle Lebensart, seinen urtümlichen Charakter und nicht zuletzt seiner vielfach prämierten Bierspezialitäten der Ayinger Privatbrauerei. Die Kunst des Brauens wird bei einer informativen Brauereiführung in einer der technisch hochwertigsten Brauereien Europas anschaulich erläutert.
  8. Heimische Wildtiere im Bergtierpark Blindham entdecken
    Auf einer Fläche von 250.000 m² finden sich heimische Wildtiere und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, ein großzügiger Kinderspielplatz und viele andere Angebote. Großzügige, naturnahe Gehege in Wald und Wiesenflächen laden ein, zu verweilen und die Natur auf sich wirken zu lassen.
  9. Miniland München – Süddeutschlands größte Miniatur-Schauanlage
    Nach dem Umzug der über 400 qm großen Miniland-Anlage von Wengen im Allgäu nach Kirchheim-Heimstetten im Münchner Osten begrüßt „Miniland“ seine Gäste auf 1500 qm – der größten Miniatur- und Modellbahn-Schauanlage Süddeutschlands. Auf der Miniaturschauanlage sind Hunderte von Loks und Hängern im ständigen Einsatz.
  10. Auf den Spuren der bayerischen Kurfürsten im Schloss Schleißheim
    Schloss Schleißheim gehört neben Schloss Nymphenburg zu den größten Residenzen im Münchner Raum und wird zu den bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands gezählt. Bei der Schlossanlage Schleißheim handelt es sich um einen Komplex von drei einzelnen Schlossbauten des 17. und 18. Jahrhunderts, die durch eine großzügige Gartenanlage axial miteinander verbunden sind.

Diese Liste mit 10 Dingen, die man im Landkreis München gemacht haben sollte, hat Florian Hahn erstellt, der den Wahlkreis München-Land und Gauting im Bundestag vertritt. Eine Liste mit allen 10 Dinge Listen finden Sie hier.

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Bild oben: Schloss Schleißheim, Pixabay
Bild unten: Florian Hahn

10 Dinge, die man in München gemacht haben sollte – Vorschläge von Dominik

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  1. Man sollte einmal mit der S-Bahn (S8) vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen Franz-Josef-Strauß fahren. Nach rund 45 Minuten wird man feststellen, dass ein Transrapid oder eine andere schnellere Anbindung gut gewesen wäre. Stoibers diesbezügliche 10-Minuten-Rede war zwar historisch-chaotisch, aber im Kern hatte er Recht :-).
  2. Man sollte einmal bei Föhn mit dem Auto bei Ramersdorf auf die Autobahn A8 in Richtung Salzburg fahren. Bereits auf Höhe des Münchner Vororts Unterhaching hat man den Eindruck, nur noch wenige Minuten von den Allgäuer Alpen entfernt zu sein. So einen Weitblick hat man dann die ganze A8 nicht mehr, sodass man an der Ausfahrt Taufkirchen-Ost schon wieder ab-, unter der BAB durch und drüben wieder Richtung München zurück fahren kann.
  3. Man sollte zur Oktoberfest-Zeit einmal unter der Woche auf die so genannte Mittagswiesn gehen und dort echte Münchner treffen. Am besten sogar auf der Oidn Wiesn, jenem Teil des Oktoberfestes also, wo es noch urtümlich zugeht. Dort kann man das tun, wovon viele nur reden: Entschleunigen. Natürlich sollte man dies in Tracht tun und ned im Landhausstil :-).
  4. Man sollte übrigens auch außerhalb der Oktoberfest-Saison einmal auf die Theresienwiese gehen und dort die Bavaria besteigen. Die rund 20 Meter hohe Bronzestatue der Schutzpatronin Bayerns überblickt die ganze Stadt und bei Föhn sogar das halbe Land. Und das Schönste: Sie teilt diesen Blick mit allen, die die etwa 60 Stufen in ihrem Innern bis in ihren Kopf hinauf klettern.
  5. Man sollte sich außerdem einmal das größte Parkhaus Europas anschauen. Ja, die Allianz-Arena im Norden der Stadt beherbergt es (am besten die U6 nehmen). Das Bauwerk ist eine architektonische Meisterleistung und nicht zuletzt deshalb auch für Non-Bayern-Fans attraktiv. Es gibt tolle Führungen und natürlich bietet die Erlebniswelt des FC Bayern München alles, was das Fan-Herz begehrt (#MiaSanMia).
  6. Man sollte natürlich auch einmal ins Hofbräuhaus am Platzl gehen, wohin schon dem Münchner im Himmel sein erster Weg führte, als er wieder Münchner Boden unter den Füßen fühlte. Im 1589 gegründeten Brauhaus werden nicht nur jährlich etliche Hektoliter kühlen Bieres ausgeschenkt, sondern das freistaatliche Finanzministerium zapft als Besitzer jedes Jahr eine Menge Steuergelder. Für Stammgäste mit langem Hofbräugänger-Stammbaum stehen übrigens eigene, in der Regel vererbte Schließfächer für ihre Bierkrüge bereit.
  7. Man sollte aber auch Alternativen ausprobieren. So geht’s zum Beispiel im Restaurant PLAYA im Asamhof moderner, aber nicht weniger, sondern allenfalls anders gemütlich zu. Die Inhaber dekorieren den Außenbereich das ganze Jahr über so eindrucksvoll, dass insbesondere asiatische Touristen nicht ohne Laute des Entzückens und eifrige Knipserei daran vorbei kommen. Im Winter sorgen Heizpilze, flauschige Sitze und Kuscheldecken für wohlige Wärme. Im Sommer spenden Palmen und andere Grünpflanzen schützenden Schatten. Natürlich schmeckt’s dort auch.
  8. Man sollte, wer Kinder oder sich seine kindliche Neugierde bewahrt hat, einmal das Deutsche Museum mit seinen Außenstellen besuchen. Ein Gang durch die unterirdische Bergwerk-Welt kann dabei ebenso spannend sein wie das Wandeln auf den Spuren der Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Da lassen sich Stunden bis zur Erschöpfung staunend verbringen.
  9. Man sollte einmal beim herrlichen Botanischen Garten im Norden des Nymphenburger Parks vorbei schauen. Im Handumdrehen kann man sich dort an ein Umfeld beamen, das die meisten Deutschen nur aus dem Fernseher und dort vom Dschungelcamp kennen. Der echte Dschungel ist im Münchner Nord-Westen (Nähe Olympia-Park)
  10. Man sollte schließlich zusehen, dass man mehr als nur zehn Dinge in München macht. Wenn es jedoch nicht mehr sein sollen, dann ist Schumann’s Bar am Odeonsplatz neben dem wunderschönen Hofgarten empfehlenswert. Denn zur Bar wird die Promi-Location erst ab Mitternacht. Mittags und am Abend ist sie ein gemütliches Restaurant, in welchem man schon mal vom Chef persönlich serviert bekommt.

dominik-faustDiese 10 Dinge, die man in München gemacht haben sollte, hat Dominik Faust zusammengestellt. Er lebt seit rund 16 Jahren in der bayerischen Landeshauptstadt und hatte sich schon vorher ins Voralpenland verliebt. Er ist CEO der viadoo Unternehmensberatung, die aus Medien Marken macht und aus Marken Medien.

Dominik Faust verfügt über langjährige Expertise im multimedialen Medienmanagement, im Markenmanagement, im digitalen Business Development sowie im Change Management. Er war unter anderem CEO einer TV-Produktionsgesellschaft und COO eines multimedialen Medienhauses. Darüber hinaus war er über viele Jahre verantwortlich für transmediales Markenmanagement (u.a. für die AIRBUS Group) sowie für crossmediale Medienproduktion (u.a. bei der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck).

Dominik ist ausgebildeter Redakteur, hat Internationale Beziehungen studiert und über die Effektivität und Effizienz von Organisationen promoviert. Er ist Lehrbeauftragter für Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation und bloggt u.a. auf dem Business-Portal marconomy, dem Future Media Blog seines Unternehmens sowie auf seinem privaten Blog.