Pferdefleisch an die Tafeln

Ich höre, äh sehe, schon wieder den Aufschrei, der jetzt durch die sozialen Netze gehen wird. Hat sich doch der CDU Politiker Hartwig Fischer dafür ausgesprochen, Lebensmittel, die aus dem Handel genommen wurden, da Sie Pferdefleisch enthalten, an Bedürftige zu verteilen. Diese Verteilung könnten z.B. die Tafeln übernehmen.

Und ja, dieser Vorschlag ist richtig. Der eigentliche Skandal ist nämlich nicht, dass Pferdefleisch verarbeitet wurde. Auch hier in Deutschland gibt es Pferdemetzgereien und in jedem ordentlichen rheinischen Gasthaus gibt es Sauerbraten vom Pferd. Es ist nicht schlimm, Pferdefleisch zu essen.

Schlimm ist, dass die Verbraucher hier über die Inhaltsstoffe von Ravioli, Lasagne und anderen Gerichten getäuscht wurden, die angeblich nur Rindfleisch enthalten sollten. Jeder soll sich darauf verlassen können, dass das, was bei den Inhaltsstoffen angegeben ist, auch in dem fraglichen Lebensmittel enthalten ist. Und nichts anderes. Schlimm ist natürlich auch die “Geiz ist Geil Mentalität”, die erst zu solchen Lebensmittelpanschereien führt. Und schlimm ist auch, dass sich manche Menschen keine anderen Lebensmittel leisten können.

Das ändert aber nichts daran, dass jetzt in den Lagern jetzt tonnenweise Fertiggerichte, die zu einem kleinen Prozentsatz Pferdefleisch enthalten, auf ihre Vernichtung warten. Doch auch für diese Fertiggerichte sind Tiere gestorben. Und diese Tiere sollen nicht getötet worden sein, um dann weggeworfen zu werden. Das wäre wirklich schlimm.

Sollten diese Lasagnen, Gulasch, Ravioli und was sonst auch noch immer ansonsten unbedenklich sein (keine Rückstände von Medikamenten wie Phenylbutazon etc., wie es in einigen Produkten gefunden wurde), spricht nichts dagegen, diese mit einem dicken Aufkleber “Dieses Produkt enthält Pferdefleisch” zu versehen und wieder günstig zu verkaufen oder eben über die Tafeln zu verteilen. So kann jeder selbst entscheiden, ob er ein Lebensmittel mit Pferdefleisch essen will oder eben nicht. Punkt.

Stop, doch noch etwas – wer mir hier jetzt Pharisäertum vorwerfen will: Auch wenn ich sonst selber frisch koche und Fertiggerichte ablehne: Ja, ich würde solche Pferdefleisch Ravioli essen.

Bild: (c) Amazon

Tiroler Landeshymne – das Andreas-Hofer-Lied

Am 20. Februar 1810 wird der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer erschossen. Das Ereignis wird in der Tiroler Landeshymne besungen:

1. Zu Mantua in Banden Der treue Hofer war, In Mantua zum Tode Führt ihn der Feinde Schar. Es blutete der Brüder Herz, Ganz Deutschland, ach, in Schmach und Schmerz. |: Mit ihm das Land Tirol, Mit ihm das Land Tirol. :|

2. Die Hände auf dem Rücken Der Sandwirt Hofer ging, Mit ruhig festen Schritten, Ihm schien der Tod gering. Den Tod, den er so manchesmal, Vom Iselberg geschickt ins Tal, |: Im heil’gen Land Tirol, Im heil’gen Land Tirol. :|

3. Doch als aus Kerkergittern Im Festen Mantua Die treuen Waffenbrüder Die Händ’ er strecken sah, Da rief er laut: “Gott sei mit euch, Mit dem verrat’nen deutschen Reich, |: Und mit dem Land Tirol, Und mit dem Land Tirol.” :|

4. Dem Tambour will der Wirbel Nicht unterm Schlegel vor, Als nun der Sandwirt Hofer Schritt durch das finst’re Tor, Der Sandwirt, noch in Banden frei, Dort stand er fest auf der Bastei. |: Der Mann vom Land Tirol, Der Mann vom Land Tirol. :|

5. Dort soll er niederknie’n, Er sprach: “Das tu ich nit! Will sterben, wie ich stehe, Will sterben, wie ich stritt! So wie ich steh’ auf dieser Schanz’, Es leb’ mein guter Kaiser Franz, |: Mit ihm sein Land Tirol! Mit ihm sein Land Tirol!” :|

6. Und von der Hand die Binde Nimmt ihm der Korporal; Und Sandwirt Hofer betet Allhier zum letzten Mal; Dann ruft er: “Nun, so trefft mich recht! Gebt Feuer! Ach, wie schießt ihr schlecht! |: Ade, mein Land Tirol! Ade, mein Land Tirol!” :|

Download der Tiroler Landeshymne bei Amazon.

Rezept: Schnelle Tomatensuppe

Eine schnelle Tomatensuppe, die zudem zu vielen Ernährungskonzepten passt und auch für vegetarische und vegane Ernährung geeignet ist.

Für zwei Personen:

  • ca. 750g stückige Tomaten aus der Dose
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 2 Teelöffel frische Petersilie und/oder Basilikum, fein gehackt
  • etwas Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

In einem Topf die gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch mit wenig Gemüsebrühe kurz andünsten.

Die Tomaten zugeben, etwas Brühe angießen und erhitzen. Dabei regelmäßig gut umrühren.

Mit Brühe auffüllen, bis die gewünschte Konsistenz der Suppe erreicht ist – dabei auch abschmecken und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.

Mit den Kräutern bestreut servieren.

Dokumentiert: Sportpalastrede

Am 18. Februar 1943 hält der nationalsozialistische deutsche Reichspropagandaminister Joseph Goebbels  im Berliner Sportpalast die nach dem Veranstaltungsort benannte Rede, in der er zum “Totalen Krieg“ aufruft. Er schreibt darüber auch in seinem Tagebuch.

Hier ist der Volltext der Rede:

Es ist jetzt knapp drei Wochen her, daß ich das letztemal bei Gelegenheit der Verlesung der Proklamation des Führers zum Zehnjahrestag der Machtergreifung von dieser Stelle aus zu Ihnen und zum deutschen Volke gesprochen habe. Die Krise, in der sich unsere Ostfront augenblicklich befindet, stand damals auf dem Höhepunkt. Wir hatten uns im Zeichen des harten Unglücksschlages, von dem die Nation im Kampf um die Wolga betroffen wurde, am 30. Januar dieses Jahres zusammengefunden zu einer Kundgebung der Einheit, der Geschlossenheit, aber auch der festen Willenskraft, mit den Schwierigkeiten, die dieser Krieg in seinem vierten Jahre vor uns auftürmt, fertig zu werden.

Es war für mich und wohl auch für Sie alle erschütternd, einige Tage später zu vernehmen, daß die letzten heldenhaften Kämpfer von Stalingrad, in dieser Stunde durch die Ätherwellen mit uns verbunden, an unserer erhebenden Sportpalastkundgebung teilgenommen haben. Sie funkten in ihrem Schlußbericht, daß sie die Proklamation des Führers vernommen und vielleicht zum letzten Male in ihrem Leben mit uns zusammen mit erhobenen Händen die Nationalhymen gesungen hätten. Welch eine Haltung deutschen Soldatentums in dieser großen Zeit! Welche Verpflichtung aber schließt diese Haltung auch für uns alle, insbesondere für die ganze deutsche Heimat in sich ein! Stalingrad war und ist der große Alarmruf des Schicksals an die deutsche Nation. Ein Volk, das die Stärke besitzt, ein solches Unglück zu ertragen und auch zu überwinden, ja, daraus noch zusätzliche Kraft zu schöpfen, ist unbesiegbar. Das Gedächtnis an die Helden von Stalingrad soll also auch heute bei meiner Rede vor Ihnen und vor dem deutschen Volke eine tiefe Verpflichtung mich und für uns alle sein. „Dokumentiert: Sportpalastrede“ weiterlesen

Fastenkalender: 46. Tag (Karsamstag)

Heute endet die Fastenzeit – allerdings wird unterschiedlich gehandhabt, wann genau.

Nach strenger  Auslegung endet die Fastenzeit in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach der Ostermesse. Dann gibt es traditionell z.B. einen “Osterschinken”, der meist ein im Brotteig zubereiteter Beinschinken ist. Dazu gibt es Meerrettich und Ostereier. Bei einer echten Ostermette, die erst nach Mitternacht endet, ist der Karsamstag dann noch ein ganzer Fastentag.

Verbreitet ist aber auch der Brauch, das Fasten am Ostersamstag um 12h Mittags zu beenden. Hier gibt es dann z.B. einen Sauerkraut-Hackfleisch-Eintopf – und dazu ein Bier.

In anderen Regionen wird am Ostersamstag gar nicht mehr gefastet, in anderen nur bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Wenn Sie noch Fasten wollen, empfehlen wir:

Frühstück: Schwarzbrot mit Gouda

Mittagessen: Gnocchi mit Pesto

Abendessen: Gemüsebrühe mit Nudeln

Fastenkalender: 45. Tag (Karfreitag)

Der Karfreitag ist einer der strengsten Fastentage, dementsprechend karg ist das heutige Menü.

Essen

Frühstück: Ein Becher Buttermilch

Abendessen: Käse, dazu Schwarzbrot

Getränk: nur Wasser

Fastenkalender: 44. Tag (Gründonnerstag)

Am heutigen Gründonnerstag isst man traditionell etwas grünes – und daher haben wir heute auch drei grüne Gerichte in der Empfehlung:

Frühstück: Schwarzbrot mit Kräuterquark

Mittagessen: Farfalle mit Rahmspinat

Abendessen: Kräuterrührei

Getränke: Wasser, grüner Tee.

Tipp: Ersetzen Sie eine Mahlzeit durch den Green Juice von Tracy Anderson oder Spiegelei mit Spinat und Kartoffeln.

Fastenkalender: 43. Tag

Essen

Frühstück: Schwarzbrot mit Käse

Mittagessen: Fastenspeise beim Chinesen Ihrer Wahl (Tofu mit Gemüse) oder Nudeln mit Gemüse

Abendessen: Garnelen in Joghurt

Bewusster Leben

Erstellen Sie eine To-Do Liste mit den Dingen, die Sie in Ihrem Leben unbedingt ändern wollen oder sollten.

Fastenkalender: 42. Tag

Essen

Frühstück: Vollkornbrötchen mit Quark

Mittagessen: Falafel-Sandwich beim Dönermann Ihres Vertrauens.

Abendessen: Griechischer Hirtensalat

Fastenkalender: 41. Tag

Essen

Frühstück: Schwazbrot mit Quark

Mittagessen: Backfisch im Brötchen oder Fischstäbchen im Brötchen

Abendessen: Rosenkohlauflauf

Bewusster leben

Heute einmal ein ganz pragmatischer Tipp – haben Sie schon die notwendigen Vorbereitungen für Ostern getroffen? Fangen Sie spätestens jetzt schon damit an, damit Sie nicht zu sehr in Stress kommen.