Jack the Ripper

Endlich, man weiß, wie Jack the Ripper aussah:

…oder ist das einfach nur aus der Serie “ungünstige Bildausschnitte”

Jedenfalls verwirrt mich das schon seit Tagen – auch Obama sieht für mich aus wie Jimmy Wales. Vom Nacktmull ganz zu schweigen:

10 Fakten zum Totensonntag

totensonntag

  1. Der Totensonntag heißt so, weil viele Menschen an diesem Tag auf den Friedhof gehen, um die Gräber winterfest zu machen.
  2. Dieser Tag wird auch Ewigkeitssonntag genannt. An diesem Tag wird in den Gottesdiensten der Auferstehung zum ewigen Leben gedacht.
  3. Er ist der letzte Sonntag im christlichen Kirchenjahr, das mit dem ersten Advent beginnt.
  4. Weil dieser Sonntag zwei Namen hat, ist er der einzige im Jahr, der mit grün oder weiß zwei liturgische Farben zur Wahl anbietet. Mit Beginn der Adventszeit wird sie violett.
  5. In vielen Gottesdiensten werden die Namen der im ablaufenden Kirchenjahr verstorbenen Gemeindemitglieder genannt.
  6. In der römisch-katholischen Kirche wird an diesem Tag das Christkönigsfest gefeiert. In der Zeit des “Dritten Reiches” zeigten junge Katholiken mit Prozessionen an diesem Festtag, wen sie als wahren König ansahen.
  7. Weitere Bezeichnung sind “Sonntag vom jüngsten Gericht”,”Sonntag vom Jüngsten Tage”, “Gedenktag der Entschlafenen” und “Sonntag des wiederkehrenden Herrn”.
  8. In allen Bundesländern ist der Totensonntag ein “stiller Feiertag” und damit gelten besondere Regelungen wie etwa das Verbot von Aufführungen in Gaststätten. Die einzige Ausnahme ist Hamburg.
  9. Der Totensonntag ist in Deutschland erst ein einheitlicher Feiertag seit Friedrich Wilhelm III von Preußen im Jahr 1816 ihn offiziell zum Feiertag an die Verstorbenen erklärte. Der Grund für die Einführung: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.
  10. In 2017 fällt der Totensonntag auf den frühestmöglichen Termin, denn da er immer genau eine Woche vor dem ersten Advent ist, kann er frühestens am 20.November und spätestens am 27.November sein.

Diese 10 Fakten wurden von Michael Ziegert (entia.de) zusammengestellt. Dort finden Sie auch einen Kalender für das Kirchenjahr.

Bild: Pixabay

20. November – Windows hat Geburtstag

Windows 1.0 wird am 20. November 1985 veröffentlicht – und Steve Ballmer rührte selbst die Werbetrommel:

Ich sage Ihnen die Meinung

Wenn Sie jemanden nach seiner Meinung zu einem Konzept, einem Logo, Ihrem StartUp, einer Website oder sonst was fragen, werden Sie in den seltensten Fällen eine ehrliche Antwort erhalten. Ein Unternehmensberater wird sein Urteil so formulieren, dass er in der Folge noch mehr Aufträge von Ihnen erhält, ein Freund zu positiv, ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens zu betriebsblind etc. etc.

Jetzt können Sie mich nach meiner Beurteilung fragen – und ich werde Ihnen sagen, was ich denke: ehrlich, subjektiv, ohne Hintergedanken – denn auf Aufträge habe ich keine Lust (und auch keine Zeit).

Und das sind die Spielregeln:

  1. Sie schreiben mich an, wozu Sie meine Meinung haben wollen.
  2. Ich teile Ihnen mit, ob ich Lust dazu habe, mich damit zu beschäftigen und Ihnen diese mitzuteilen.
  3. Wir vereinbaren, ob Sie mein Feedback per Mail oder ggf. lieber in einem kurzen Telefonat bzw. Chat (facebook) erfahren wollen.
  4. Wenn zur Meinungsbildung etwas benötigt wird, was mich etwas kostet (Buch, Hardware, kostenpflichtiger Zugang), stellen Sie mir dies für die erforderliche Dauer zur Verfügung.
  5. Sie bekommen meine Meinung – und was mir sonst noch so dazu einfällt.
  6. Ich behalte mir vor, meine Kritik hier im Blog in angepasster Form zu veröffentlichen – unter der Voraussetzung, dass das Thema der Beurteilung bereits öffentlich ist. Betriebsgeheimnisse und Interna werden nicht ausgeplaudert und Schmähkritik gibt es auch keine.
  7. Rechtsauskünfte werden nicht erteilt. Es geht um meine rein private Beurteilung.

Alles weitere können Sie mich fragen. Anfragen nehme ich ausschließlich per E-Mail (severint@live.de) entgegen.

Die Arecibo Botschaft – 16. November 1974

Am 16. November 1974 um 1h wurde die “Arecibo-Botschaft” ausgehend vom Arecibo-Observatorium in Richtung des Kugelsternhaufens M13 im Sternbild Herkules gesendet. Die Nachricht wird rund 25.000 Jahre unterwegs sein.

Sie besteht aus 1679 Bit. Sind die Außerirdischen der Primfaktorzerlegung fähig, ergibt sich folgendes Bild (23*73 Matrix):

Sie enthält im Binärcode die Zahlen 1-10, die chemischen Elemente aus denen die DNA aufgebaut ist (Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor), die chemische Beschreibung von vier Nukleotiden, die Beschreibung der Struktur der DNA, die durchschnittliche Größe eines Menschen (176,4cm), eine Skizze der menschlichen Gestalt, die Zahl der Menschen im Zeitpunkt des Absetzens der Botschaft (4.292.853.750), eine Darstellung unseres Sonnensystems und eine Beschreibung des Senders.

Ihr Ziel, den Kugelsternhaufen Messier 13, wird die Botschaft frühestens in 24.770 Jahren erreichen. Eine Antwort könnte dann im Jahr 47.574 hier ankommen.

Hat Steve Jobs das iPhone 5 gekippt?

Neue Gerüchte um das iPhone 5: Nach einem Bericht des Business-Insider gab es einen Prototypen des iPhone 5 mit folgenden Daten:

  • 4″ Display mit besserer Farbqualität und Auflösung
  • Aluminiumrückseite ähnlich wie beim iPad – in verschiedenen Farben
  • kein physikalischer Home Button mehr
  • flacheres Gehäuse
  • 10 Megapixel Kamera
  • Siri, aber unter dem Namen “Assistant”

Angeblich hat Steve Jobs noch selbst das iPhone 5 gekippt, da seiner Meinung nach das neue Seitenverhältnis beim Display die iPhone Familie fragmentieren würde. Denn alte Apps hätten das größere Display nicht voll ausnutzen können und neue wären auf den alten Displays eingeschränkt gewesen. Somit bliebe die Frage, ob Apple dem alten Seitenverhältnis beim nächsten iPhone treu bleibt oder ohne Steve Jobs den “Bruch” zum zeitgemäßen Display schafft.

Bislang wurde davon ausgegangen, dass Fertigungsprobleme beim iPhone 5 der Grund für das 4S waren.

Breaking News – die nächsten Bambi Preisträger

Mir ist die Liste 10 weiterer Bambi Preisträger zugespielt worden. Diese stehen in guter Tradition mit Tom Cruise und Bushido.

Glückwunsch an Burda für diese tolle Auswahl:

  1. Ahmad-Sobair Obeidi, “der Traditionen seiner Heimat und moderne deutsche Gesellschaft vorbildich verbindet.”
  2. Burim Osmani – “da er ein gelungenes Beispiel für Integration ist.”
  3. Holger Apfel, “da er sich unermüdlich für die Belange der Ostdeutschen einsetzt.”
  4. Armin Meiwes, “da er beispiellos auf die Probleme einer sexuell unterdrückten Minderheit aufmerksam gemacht hat.”
  5. Martin Ney “da er sich nicht nur in seinem Berufsleben, sondern auch in seiner Freizeit um Kinder gekümmert hat.”
  6. Torben Petzke, “der beweist, dass er zu echter Reue fähig ist.”
  7. Muhlis Ari, “der sich immer treu geblieben ist.”
  8. Björn D. (Blokkmonsta), “wegen seiner einfühlsamen Liedtexte”.
  9. Richard Williamson, “der sich für die Aussöhnung der Religionen einsetzt.”
  10. Adolf Hitler postum – “da er Hundefreund und Vegetarier war”.

Wo bleibt das Buch des Tages?

Die Frage nach dem Buch des Tages erreichte mich tatsächlich gestern. In den letzten Wochen habe ich ja testweise täglich ein anderes Buch zur Lektüre vorgeschlagen, das einen bestimmten Bezug zu dem jeweiligen Tag hat.

Was mich allerdings nach kurzem störte – die Rubrik wurde mir hier zu dominant und hat die anderen Themen zu sehr erschlagen. Und daher wandern die täglichen Buchtipps alle auf eine eigene Domain, tagesbuch.net. Hier wird es für jeden Tag des Jahres einen wechselnden Buchtipp geben.

Andere Buchempfehlungen wird es natürlich weiterhin auch hier geben.

Gedicht: Was zieht dort zur Brigittenau

Was zieht dort zur Brigittenau
Im blutigen Morgenroth?
Das sind die kroatischen Jäger,
Sie führen den Fahnenträger
Der Freiheit hin zum Tod.

Sie haben ihn gefangen
Trotz Recht und Reichsgesetz,
Es hat ihm das Urtheil gesprochen,
Es hat ihm den Stab gebrochen
Der Mörder Windisch-Grätz!

Zum Richtplatz sie ihn führen,
Ihn schreckt nicht Tod noch Grab!
Doch als er gedenket der Lieben
Die ihm daheim sind geblieben,
Rollt still’ eine Thräne herab.

“Die Thräne für Weib und Kinder
Entehret keinen Mann!
Lebet wohl! Jetzt gilt es zu sterben
Für die Freiheit mit Blute zu werben!
Ihr Jäger wohlauf! schlagt an!”

Er schlinget selbst die Binde
Wohl um der Augen Licht:
“O mein Deutschland, für das ich gestritten
Für das ich im Leben gelitten
Verlaß die Freiheit nicht!”

Es krachen die Gewehre,
Im Blute liegt der Held.
Es haben die Büchsen der Jäger
Der Freiheit Fahnenträger
Den Robert Blum gefällt!

Der Fähndrich ist erschlagen
Es fiel der Robert Blum:
Auf Brüder die Fahne zu retten,
Die Freiheit aus Banden und Ketten
Zu Deutschlands Eigenthum.

Das Gedicht ist dem liberalen Abgeordneten der Paulskirchenversammlung Robert Blum gewidmet, der am 9. November 1848 hingerichtet wurde.

Es wurde von Adolf Stahr im Jahr 1848 verfasst.

Buch des Tages – 7.11.2011

Der Artikel zur Biographie von Marie Curie ist umgezogen.