Seit bald einer Woche Systemabsturz

Lieber Bahnchef Grube,

bei der Bahn ist ja einiges im Argen. Nun gut, der Bahnblogger hat inzwischen ein Aktenzeichen bei Ihnen. Konkret gehört habe ich von Ihrem Mobility-Konzern dazu aber auch noch nichts. Naja, ich bin ja geduldig.

Aber da passt doch ins Bild, dass seit gut einer Woche dieser arme Fahrkartenautomat an meistfrequentierter Stelle im Kölner Hauptbahnhof abgestürzt ist:

bahn-kaputt

Anscheinend merkt das keiner. Aber vielleicht können Sie ja mal jemanden vorbeischicken…

Beste Grüße,

Ihr Severin Tatarczyk

10 Gründe, warum online-Marktplätze meist nicht funktionieren

Zwei Marktplatz-Startups verschwinden gerade wieder aus dem Web: Der online Marktplatz für Lebensmittel kisju.de schließt Ende des Monats seine virtuellen Pforten und shoperella hat Insolvenzantrag gestellt, wie Deutsche Startups und Gründerszene berichten.

Bei diesen Marktplätzen sind Waren verschiedener Händler meist aus einem Segment in einem Shop zusammengefasst und können dort bestellt werden. Hier 10 Gründe, warum das nicht gut funktioniert – allgemein und auch auf die aktuellen Fälle bezogen:

  1. Amazon: Mit Amazon steht Händlern ein großer Marktplatz mit geringen Eintrittshürden zur Verfügung, den die Kunden bereits kennen. Also ein in beide Richtungen sehr starker Wettbewerber.
  2. eBay: Auch eBay hat sich mehr und mehr vom Auktionshaus zur Plattform für Händler gewandelt. Die Einstiegshürden für Händler sind noch geringer als bei Amazon.
  3. Andere Wettbewerber: Zu viele versuchen im Internet zu verkaufen – darunter neben den großen (siehe 1. und 2.) gerade in den Nischen viele kleine hochambitionierte Shop-Betreiber, die in ihrer Branche echte Spezialisten sind und mit einer ganz anderen Kostenstruktur antreten können. Zudem macht es der große Wettbewerb es schwierig, gegen eingesessene Shops gute generische Positionen bei den Suchmaschinen zu erreichen – und das effektive Betreiben von Adsense ist teurer und komplizierter, als uns Google weismachen will.
  4. Das Warenkorb-Problem: Bestellt man bei den Marktplätzen Produkte verschiedener Händler zusammen in einem Warenkorb, fallen für jeden Händler Versandkosten an, was eventuelle Preisvorteile beim online-Kauf meist zunichte macht. Es würde mich nicht wundern, wenn bei den Marktplätzen sehr viele Warenkörbe angelegt werden, die dann wegen der mehrfachen Versandkosten nicht bestellt werden. Zumindest Amazon hat das Problem dahingehend angegangen, dass Händler die Möglichkeit haben, ihre Waren bei Amazon einzulagern. Amazon leistet dann den Versand aus einer Hand (Fulfillment by Amazon).
  5. Vertrauen der Kunden: Viele Kunden tun sich vergleichsweise schwer, sich bei einem neuen Shop zu registrieren. Der Shop muss vertrauenswürdig sein, gerade wenn es um Zahlung geht. Im Zweifel weicht man auf Anbieter aus, bei denen man sich schon registriert hat und mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat (siehe 1.-3.).
  6. Fehlender Mehrwert für den Kunden: Gerade gegen Amazon aber auch gegen viele spezialisierte Shops können die Marktplätze den Kunden keinen echten Mehrwert bieten. Bei Amazon ergeben sich Vorteile aus dem ggf. einheitlichen Warenkorb und aus den vielen Bewertungen der Kunden. Zudem kennt der Kunde Amazon und weiß, dass die angeschlossenen Händler recht streng beobachtet werden. Die kleinen Shops hingegen überzeugen meist mit spezialisiertem Angebot, viel Hintergrund-Content und persönlicher Betreuung.
  7. Fehlender Mehrwert für den Händler: Der einzelne dem Marktplatz angeschlossene Händler schießt sich gleich mehrfach ins Bein, wenn er denn schon einen eigenen online-Shop betreibt. Sicher, er erschließt sich auf den ersten Blick einen weiteren Vertriebskanal. Aber er tritt damit gegen sich selbst an und verschlechtert die Positionierung des eigenen Shops.Zudem muss er an den Marktplatzbetreiber Provision bezahlen, was ihn weiter Marge kostet und er setzt sich ggf. auf dem Marktplatz weiterem Wettbewerb aus.
  8. Schwierige Steuerung des Marktplatzes: Hunderte Händler, Tausende Produkte – und aus diesen soll ein einheitlich wirkender Shop werden, der zudem effektiv beworben werden will.
  9. “Think big, spend much, fail fast”: …anstatt des bewährten “Think big, start small, grow fast”.
  10. Zu viel McKinsey-Mentalität.

Tantrische Captchas bei facebook

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Bloggen mit Windows Phone 7

Vor einiger Zeit habe ich hier schon darüber geschrieben, ob man mit der Android WordPress App vernünftig bloggen kann. Meine damalige Antwort – im Prinzip ja, nur die Eingabe längerer Texte ist zu umständlich.

Etwas anders fällt die Antwort bei der Windows Phone 7 WordPress App aus. Hier gehen auch längere Texte verblüffend gut von der Hand… Stay tuned.
Posted from WordPress for Windows Phone

25 Jahre Atomausstieg

25-jahre-atomausstieg

Der Spiegel, 21/1986.

Geschichte wiederholt sich

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Der Spiegel Nr. 24/1986 /Sonnenergie-Cover

10 Fakten zu Pfingsten

  1. An Pfingsten wird die Entsendung des heiligen Geistes gefeiert.
  2. Als Pfingstwunder bezeichnet man, dass die Jünger Jesu in allen Sprachen sprechen konnte.
  3. Da damit die weltweite Verbreitung der Lehre Jesu möglich wurde, bezeichnet man Pfingsten auch als den Geburtstag der Kirche.
  4. Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort Pentekostē zurück, was “der 50. Tag” heißt.
  5. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und ist das Ende der christlichen Osterzeit.
  6. Der früheste mögliche Pfingsttermin ist der 10. Mai. Das kam seit Einführung des gregorianischen Kalenders erst vier mal vor: 1598, 1693, 1761 und 1818. Das nächste mal werden Sie nicht erleben: 2285. Der späteste mögliche Termin ist der 13. Juni, auch das gab es bislang erst vier mal: 1666, 1734, 1886 und 1943. Das nächste mal wird Pfingsten 2038 so spät sein. Am seltensten fiel das Fest bislang auf einen 12. Mai: 1799 und 1940 – das nächste mal wird es 2391 sein.
  7. Das Pfingstfest erstreckt sich über zwei Tage – den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. Der Pfingstmontag ist in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und großen Teilen der Schweiz Feiertag. Weitere europäische Länder sind z.B. Ungarn, Frankreich, die Niederlande und Finnland. In Italien ist der Pfingstmontag nur in Südtirol Feiertag.
  8. Früher wurde auch oft noch der Pfingstdienstag gefeiert und war arbeitsfrei; in Frankfurt am Main war dies bis in die 1990er Jahre am sog. “Wäldchestag” (Pfingstkirmes) der Fall. In Halle an der Saale feiert man den Knoblauchsmittwoch, an dem man sich nur von Knoblauch ernährt – insbesondere, um sich von den Pfingstfeierlichkeiten zu erholen.
  9. Zu Pfingsten gibt es viele weitere Traditionen und Bräuche, von denen viele auf alte germanische Riten zurück, mit denen Geister ausgetrieben werden oder die Fruchtbarkeit beschworen werden sollten. So werden in der Lüneburger Heide Pfingstbäume gesetzt, rund um Oelde werden Pfingstbäume ähnlich wie Maibäume gesetzt, im Bergischen ziehen junge Männer von Tür zu Tür und singen um Lebensmittel, Nutztiere werden geschmückt (Pfingstochsen) oder es finden Pfingstritte statt.
  10. Ganz ursprünglich geht Pfingsten auf das jüdische Fest Schawuot zurück. Die Juden feiern an diesem Festtag die Offenbarung der Tora sowie eine Art Erntedank.

Bärlauchwald

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aboutpixel.de / wilder Bärlauch © HB1111

Kostenlose E-Books für den Amazon Kindle

Man überlegt es sich schon, ob man die 139 EUR für den Amazon E-Book Reader Kindle investieren soll; für für die Mobilfunkvariante sind es übrigens 189 Euro.

Doch ein schlagendes Argument gibt es: die kostenlos verfügbaren E-Books. Tausende deutsche Klassiker und noch mehr englischsprachige Bücher lassen sich kostenfrei herunterladen! Hier ist eine Liste der Top 100 deutschen Downloads und hier eine der englischen Top 100.

Darunter sind viele lesenswerte Klassiker wie Dracula, Sherlock Holmes, Deutsche Sagen, Krieg und Frieden, Robinson Cruesoe und viele andere mehr.

Würde man sich diese Bücher in gedruckter Form kaufen, wäre man ein kleines Vermögen los.

Man kann diese Bücher sogar ganz kostenlos ohne Kindle lesen – wenn man Sie über eine der Kindle Apps bezieht. Allerdings ist das ePaper des Kindle für lange Leseabende doch besser als ein Smartphone Display oder der PC Screen…

Nadelwald

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aboutpixel.de / Nadelwald © Marlene W.