Mister Wong Relaunch – auf dem Weg zum Erfolg

Ein Relaunch war hier dringend notwendig, denn der Social-Bookmark-Dienst mister-wong war ziemlich unübersichtlich geworden. Auch Google hatte die Site nicht mehr wirklich lieb und sah sie wohl als Link-Spam-Schleuder an (was sie mE auch war) – das schlug sich in deutlich sinkenden Besucherzahlen nieder.

Doch jetzt wird alles gut: am 13. Oktober 2010 wurde mister-wong relauncht und wirkt viel aufgeräumter. Zudem sollen Links jetzt auch redaktionell bewertet werden und auf dofollow gestellt werden, wenn sie zu hochwertigen Seiten führen – toll für SEOs.

Abgeschaut hat man außerdem viel bei facebook – so gibt es jetzt auch hier einen Stream, bei dem man alle relevanten Neuerungen rund um einen selbst sieht. Und auch seine eigene Profilseite kann man jetzt stark individualisieren. Man darf gespannt sein, was diese Änderungen an Traffic bringen.

Wirklich gut gelungen ist aber die ganz neue Dokumente-Funktion. In verschiedenen Kategorien kann man jetzt verschiedene Dateiformate wie Word, Powerpoint und natürlich PDF hochladen und entscheiden, unter welcher Lizenz diese zur Verfügung gestellt werden sollen. Die anderen User können diese dann downloaden oder auch in Mister Wong betrachten – und gerade das ist ziemlich gut  gelungen: der viewer ist schnell und sieht sexy aus. Ausbaufähig ist noch das Kategoriensystem; ich bin mir sicher, dass dieses bald deutlich ergänzt werden muss. Aufpassen müssen die Macher auch, dass der Dokumente-Bereich nicht zugespamt wird. Aber das kann man mit der Redaktion (s.o.) kontrollieren.

Ich bin mir jedenfalls sicher, dass der ehemals reine Bookmarker sich damit gut neu positionieren kann: auf der einen Seite wird die User-Basis (wohl rund 400.000) dafür sorgen, dass schnell viele Dokumente dazukommen. Auf der anderen Seite können dadurch ganz neue Nutzerschichten erschlossen werden.

Spasseshalber habe ich übrigens mein adaptural Kochbuch hochgeladen – ein gutes Dokument, um die neue Funktion zu testen.

Mehr zum Relaunch gibt es auch im Mister Wong Blog.

Guter Ansatz beim Empfehlungssystem von windeln.de

Das Startup windeln.de bekommt momentan richtig Rückenwind. Sei es in Form von Kapital oder Presse. Für mich etwas verwunderlich, aber nun gut. Vielleicht finde ich ja noch die Zeit, etwas dazu zu schreiben.

Auf den ersten Blick muß ich aber zugeben, dass der Shop für Kinderbedarf wirklich schön aufgemacht ist und damit sicherlich die urbanen besserverdienenden Eltern anspricht.

Gut gemacht ist jedenfalls der Ansatz des Empfehlungssystems. Man erstellt selbst einen Empfehlungscode, den man per E-Mail oder auch einfach so weitergeben kann. Gibt ein Neukunde diesen ein, erhält er für seinen ersten Einkauf eine 5 Euro Gutschrift (Mindestbestellwert 49 Euro). Einem selbst wird für jeden Einkauf des Neukunden 1 Euro gutgeschrieben.

Schade ist nur, dass es noch nicht möglich ist, diesen Empfehlungscode direkt mit einem Link zu übermitteln… aber das wird sicher auch noch kommen.

Wenn Sie jetzt auf windeln.de neugierig geworden sind, verwenden Sie bei Ihrer Bestellung den Empfehlungscode st5eurowindelnde und sparen so 5 Euro – und ich freue mich auch.

Der Führer lebt

…zumindest auf twitter. Denn dort zwitschert der_fuehrer aus der Webschanze, wo er jetzt wohl sein Dasein fristet. Und mit 22.949 Followern das sogar recht erfolgreich. Satire, bei der man gerne auf den follow-Button klickt.

Kostprobe gefällig?

Habä korz aine Raise nach Tschilä in Ärwägong gäzogen, um als Bergföhrer zo hälfen. Prolätariär sind ja aoch Ariär.

Der iJustine Tik Tok Song

Über Justine Ezarik und ihre genialen Spoof-Videos habe ich hier schon geschrieben. Und auch darüber, dass Apps immer wichtiger werden. Und dazu passt dieses Video…

Justine Ezarik

Justine Ezarik ist nicht ganz leicht einzuordnen. Die am 20. März 1984 geborene US-Amerikanerin ist hauptsächlich durch ihre Spoof- und komödiantischen Videos auf Youtube bekannt. Dementsprechend gibt sie twitter auch unter Biografie an: ” I make videos on YouTube.” – allerdings ist sie noch viel mehr: z.B. Schauspielerin, freie Grafikerin und einer der großen Stars im US-Internet.

Sie stammt aus Pittsburgh, wo sie das Technical Institute mit Abschluss verließ und dann als Grafikerin aktiv war. Bekannt wurde sie 2007, als sie den zweiten Platz in einem von Yahoo ausgelobten Wettbewerb für das beste online Video belegte. Im gleichen Jahr begann sie, fast ihr gesamtes Leben ins Internet zu übertragen – mit einer Kamera an ihrer Baseball-Kappe. Auch ihr wohl bekanntestes Video, die 300 Seiten iPhone Rechnung, entstand in diesem Jahr und sie wurde mehr und mehr zum Web-Star.

2008 zog sie im Zuge ihrer wachsenden Popularität nach Los Angeles und schränkte ihr dauerndes Lifecasting ein. Schließlich hat sie genug zu tun: Sie macht Werbung für u.a. für AT&T und Mozy, moderierte für MTV sowie weitere Sender und spielte in einer Folge von Law and Order mit.

Allein mit ihrem Youtube Channel verdiente sie im Jahr 2009 75.000 USD. Sie ist bekennender Apple Fan und belegt in Maxim’s “Hot 100 List 2010” Platz 97.

Zum Zeitpunkt, als dieser Artikel geschrieben wurde, hat sie:

251.284 Fans auf facebook
1.214.382 Follower auf twitter
884.862 Abonnenten auf youtube
751.000 Google Treffer für “ijustine” und
59.700 Google Treffer für “Justine Ezarik”.
ijustine.com
hat PR6 und AlexaRank 81.250.

Windows Phone 7, Achim Berg und die Vorteile geschlossener Systeme

Im Handelsblatt ist ein interessantes Interview mit Achim Berg, der bei Microsoft für die Smartphone Strategie verantwortlich ist.

Interessant ist seine Ansicht, dass auf die Android-Plattform zunehmend Probleme zukämen, da ein offenes System wild wachse und damit zu Inkompatibilitäten führe. Ganz unrecht hat er damit sicher nicht: schon jetzt gibt es verschiedene Benutzeroberflächen für Android (z.B. HTC Sense) und auch nicht jedes Smartphone lässt sich auf die aktuellen Versionen updaten. Und Android 2.x für Tablets scheint sogar nach Ansicht von Google eine Sackgasse zu sein.

Jetzt wird mit Windows Phone 7 also das erfolgreich geschlossene System von Apple kopiert. Man darf gespannt sein, wie schnell sich Smartphones mit dem OS aus Redmond verbreiten und wieviele Apps dafür kommen – mit diesen wird vieles stehen und fallen.

Interessant ist die Frage, wie restriktiv Microsoft bei den Inhalten sein wird. Apple ist ja wegen “App-Zensur” schon öfter kritisiert werden. Der missionarische Eifer eines Steve Jobs scheint Steve Ballmer aber eher fernzuliegen. Und das könnte sich für Microsoft positiv auswirken.

10 weitere Gründe, an denen Du erkennst, dass WKW das richtige soziale Netzwerk für Dich ist

Du kannst auch zwei dieser Punkte bejahen? Auch dann ist WKW das richtige soziale Netzwerk für Dich…

  1. Deine Heimat ist der Westerwald.
  2. RTL ist bei Deiner Fernbedienung auf der 1.
  3. Eine Reise auf der AIDA ist für Dich der Traumurlaub schlechthin.
  4. Deinen aktuellen Partner hast Du im Teletext-Chat von RTL kennengelernt.
  5. “John Lennon” ist für Dich ein neuartiges Erfrischungsgetränk.
  6. Deine Kinder lieben SUPER-RTL.
  7. Du findest es sexy, wenn auf einem Slip “Atzin” steht.
  8. “The Dome” ist das TV-Higlight des Monats.
  9. Du kennst alle Bud-Spencer-Filme auswendig.
  10. Kevin815 und Jacqueline69 sind auch dabei.



wer-kennt-wen.de

10 Gründe, an denen Du erkennst, dass studiVZ das richtige soziale Netzwerk für Dich ist

Du kannst mehr als zwei der folgenden Punkte mit ja beantworten? Dann ist studiVZ das richtige soziale Netzwerk für Dich…

  1. Du bist an der Uni Deiner Stadt eingeschrieben, Du weißt nur noch nicht, wo sie ist.
  2. Zum Frühstück um 12:30h gibt es Croissants und Milchkaffee.
  3. Du gruschelst wildfremde Leute im Park.
  4. Dein Leben finanzieren Deine Eltern – und das seit 19 Semestern.
  5. Dein Lieblingsessen sind Nudeln und Pasta; Pasta aber lieber.
  6. Dein nächster Schein ist der Taxischein.
  7. Alle Menschen außer Studenten machen Dir Angst.
  8. Du wolltest schon immer Mitglied der Gruppe “Der frühe Vogel kann mich mal” sein.
  9. Verschwurbelte Sprache und eigenartige Wortkreationen fandst Du schon immer toll.
  10. Auf facebook ist es Dir irgendwie zu hektisch.

Windows Phone 7 – Pressekonferenz zum Launch

Heute startet um 9:30h (EST) in New York die Pressekonferenz zum Launch von Windows Phone 7. Steve Ballmer (CEO Microsoft) und Ralph de la Vega (CEO AT&T Mobility and Consumer Markets) absolvieren das Event gemeinsam.

Mir persönlich gefällt die Benutzeroberfläche sehr gut; sie hebt sich wohltuend von Android und iOS ab… und daher will ich ja auch unbedingt ein Windows Phone 7 haben…

Hier geht es direkt zur Windows Phone 7 Pressekonferenz, über die Ergebnisse werde ich hier später berichten.

Warum mir facebook gefällt

In letzter Zeit wird mir immer wieder die Frage gestellt, warum ich bei facebook aktiv bin – und mich so begeistert dazu äußere. Mit dem Thema facebook an sich habe ich mich ja in diesem Blog schon auseinandergesetzt und möchte heute einmal konkret darauf eingehen, was mir facebook persönlich bringt.

Zwar habe ich ein Profil bei XING und dort auch mehr Kontakte (345 gegen rund 190 bei facebook), allerdings nutze ich XING nur gelegentlich. Sicher, ich könnte auch bei XING aktiver sein, habe mich aber letztlich für facebook als primäre Plattform entschieden. Wobei ich direkt anmerken möchte, dass man als ambitionierter Netzwerker an XING nach wie vor nicht vorbeikommt. Aber das wird sich im Lauf der Jahre auch noch ändern.

Auch bei facebook geht es in erster Linie darum, in Kontakt mit anderen Menschen zu kommen und in Kontakt zu bleiben. Soweit nichts besonderes.

Es sind aber zwei Dinge, die für mich den Reiz von facebook ausmachen: Zum einen, dass ich nicht nur Menschen, sondern auch “Seiten” als Kontakte haben kann. Zum anderen ist es der Stream.

Der Stream ist die fortlaufend aktuelle Zusammenfassung aller Neuigkeiten aus meinem Netzwerk. Das können Belanglosigkeiten sein (“gehe jetzt mittagessen”), interessantes (“T-Venture investiert in lokale Werbung”) oder wichtiges (“Ölbohrinsel in der Nordsee explodiert.”). Gerade dadurch, dass ich eben Seiten wie “Der Spiegel”, die “FAZ” und “deutsche-startups.de” in meinem Netzwerk habe, werde ich an einer zentralen Stelle über vieles, was mich interessiert, informiert. Durch den Stream werde ich auf Dinge aufmerksam, die ich sonst nie erfahren hätte. Sicher, darunter sind viele Informationen und News ohne Wert, aber auch viel interessantes.

Zudem kann ich selber zum Stream beitragen und damit z.B. umstellung.info, mein Projekt rund um Ernährungsumstellung etc., bewerben.

Viele Möglichkeiten, die facebook mir bietet, nutze ich (noch) gar nicht. Und ich bin mir sicher, dass in Zukunft noch viele neue Funktionen dazu kommen werden.

Natürlich gibt es auch kritisches – die Vermischung von beruflichen und privaten Dingen vielleicht. Oder generell das Thema Datenschutz. Ein umsichtiger und bewusster Umgang mit dem Medium ist unabdingbar – wie bei allen neuen Medien auch.

Ich bin – nach anfänglicher Skepsis – davon überzeugt, dass facebook das Internet langfristig radikal verändern wird. Und ich finde es spannend, solche Entwicklungen zu begleiten.