10 Tipps, wie Sie Eichhörnchen helfen können

  1. Sie wollen, dass Eichhörnchen in Ihrem Garten heimisch werden? Dann hängen Sie einen Kobel auf, in dem die Tiere geschützt übernachten und überwintern können. Beachten Sie – dieser sollte idealerweise in mindestens 5m Höhe in einem Baum aufgehangen werden. Übrigens, da Eichhörnchen in der Regel mehrere Kobel nutzen, sollten Sie auch mehrere aufhängen!
  2. Pflanzen Sie Büsche und Bäume an, deren Früchte von den Eichhörnchen als Nahrung genutzt werden können. Dazu gehören Haselnusssträucher, Fichten, Buchen (Bucheckern), Kastanien, Tannen, Kiefern und Walnussbäume.
  3. Wenn es in Ihrem Garten nicht genug Futter gibt, können Sie den Eichhörnchen welches anbieten. Am besten Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Erdnüsse. Am besten bewahren Sie dieses in einem Futterhäuschen auf. Übrigens, wenn mehrere Eichhörnchen in Ihrem Garten leben, sollten Sie auch mehrere Futterhäuschen aufstellen.
  4. Für den Winter legen Eichhörnchen Vorräte an, die Sie im Boden vergraben. Sie sollten diese nicht ausgraben oder anderweitig entfernen. Da die Eichhörnchen ihre Vorräte über den Geruchssinn finden, können Sie Ihnen auch selbst Nüsse vergraben.
  5. Regentonnen sind gefährliche Fallen für Eichhörnchen, in denen sie leicht ertrinken können. Decken Sie daher Regentonnen ab oder geben Sie zumindest einen Ast oder Stock als Ausstiegshilfe hinein, so dass sich die Tiere retten können.
  6. Eichhörnchen benötigen zusätzliches Wasser – bieten Sie es Ihnen in einer Tränke an, die direkt unter Bäumen am Boden positioniert ist.
  7. Da Eichhörnchen Fluchttiere sind, sollten Sie dafür sorgen, dass sie entsprechende Fluchtwege haben. Besonders gut geeignet sind dazu Fichten, bei denen sie schnell in die Höhe klettern.
  8. Eichhörnchen halten Winterruhe. Sie sollten Sie in dieser Zeit nicht stören, da sie dann unnötig Energiereserven verbrauchen.
  9. Auch wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie Eichhörnchen helfen: z.B., indem Sie im Winter in Parks Futter auslegen oder gar ein Futterhäuschen aufhängen, wie hier z.B. in der Bonner Südstadt gesehen.
  10. Haben Sie ein hilfloses Eichhörnchen im Garten? Anders als bei Vögeln können Sie die Jungtiere auch anfassen. Zuerst sollten Sie aber beobachten, ob nicht die Mutter in der Nähe ist und erst dann einschreiten, wenn sich länger nichts tut. Wichtig ist, dass Sie Jungtiere warm halten, z.B. in einer Decke. Als erste Hilfe können Sie etwas Zuckerwasser in einer Spritze zum Trinken anbieten. Erwachsene Tiere sollten Sie nur mit Handschuhen anfassen, da sie sehr scharfe Zähne und Krallen haben. Bringen Sie die Tiere zu einem Tierarzt oder zu einer Aufzuchtstation.

Bild: (c) Udo Kellmann

10 Tipps, was Sie für Vögel tun können

Es gibt in Deutschland immer weniger Vögel, viele Arten sind gefährdet. Hier sind 10 Tipps, was Sie tun können, um Vögeln beim Überleben zu helfen.

  1. Nistkästen aufhängen
    Es gibt in vielen Gebieten immer weniger alte Bäume und andere naturnahe Bereiche, in denen Vögel nisten können. Hängen Sie daher in Ihrem Garten oder in einer ruhigen Ecke an Ihrem Balkon einen Nistkasten auf. Beachten Sie, dass es für verschiedene Vogelarten auch verschiedene Nistkästen gibt. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.
  2. Zumindest bei Frost und Schnee füttern
    Das Thema der Fütterung von Vögeln ist umstritten – ganzjährig oder nur im Winter. Einig sind sich alle jedoch in einem Punkt: Bei Frost und Schnee ist die Fütterung unabdingbar! Am besten stellen Sie ein Vogelhäuschen auf, in dem Sie (geschälte) Sonnenblumenkerne verfüttern. Meisen freuen sich über Meisenknödel, die Sie im Garten verteilen können.
  3. Vogeltränke aufstellen
    Es gibt immer weniger natürliche Gewässer. Gerade aber im Sommer brauchen Vögel Wasser, um zu trinken und auch um sich abzukühlen. Daher sollten Sie eine Vogeltränke aufstellen, von denen es eine große Auswahl gibt. Sie sollte geschützt aufgestellt sein, so dass Katzen sie nicht zu leicht erreichen (s.u.) und regelmäßig gereinigt werden.
  4. Wilde Ecken im Garten schaffen und naturnah gärtnern
    Lassen Sie einige Ecken in Ihrem Garten möglichst wild. Damit schaffen Sie nicht nur Verstecke und Nistmöglichkeiten, sondern sorgen auch für Lebensräume für Insekten, die den Vögeln wiederum als Nahrung dienen. Aus diesem Grund sollten Sie auch auf Pestizide und Insektizide verzichten. Grundsätzlich gilt: was gut für Insekten ist, ist auch gut für Vögel! Daneben sollten Sie möglichst nur heimische Bäume, Hecken, Sträucher und andere Pflanzen in Ihrem Garten haben.
  5. Scheiben schützen!
    Glasscheiben und Glasflächen sind ein großes Problem für Vögel – da transparente Scheiben für sie nicht sichtbar sind und spiegelnde Scheiben ihnen ggf. Natur vorgaukeln, fliegen sie dagegen und sterben dann oft. Es gibt inzwischen Glasarten, die von den Vögeln als Barrieren wahrgenommen werden. Andernfalls ist es sinnvoll, z.B. Dekostreifen (Aufkleber) etc. an Fenstern anzubringen. Die klassischen Raubvogelaufkleber sind gegen Vogelschlag übrigens weitgehend nutzlos. Wenn Sie sich an Markierungen an Ihren Fenstern stören, können Sie auf UV-Stifte setzen, von denen es inzwischen sogar spezielle Bird Pens gibt – mit diesen können Sie für den Menschen nahezu unsichtbare Muster auf ihre Scheiben malen, die von den meisten Vögeln aber wahrgenommen werden. Eine weitere Alternative sind fast unsichtbare Aufkleber.
  6. Im Wald und in der Natur auf den Wegen bleiben
    Gerade zu den Nistzeiten sollten Sie bei Ihren Spaziergängen und Wanderungen auf den Wegen bleiben, um nistende Vögel nicht zu stören. Aber auch andere Tiere werden es Ihnen danken!
  7. Vor Katzen – und Mardern – schützen
    Sie haben brütende Vögel im Garten? Dann schützen Sie den Zugang zum Nest, z.B. mit einem sog. Katzenkragen um den Bau. Vogeltränken sollten 2m von einem Gebüsch entfernt stehen, damit sich Katzen nicht unentdeckt anschleichen können. Wenn Sie selbst eine Katze haben, lassen sie sie zumindest zur Brutzeit mit einem Glöckchenhalsband nach draußen – setzen Sie auf ein Modell, dass sich im Notfall von selbst öffnet.
  8. Jungvögel nicht anfassen
    Viele Menschen wollen scheinbar hilflosen Jungvögeln instinktiv helfen und fassen diese an. Diese wirken aber oft nur hilflos und haben Angst vor Ihnen. Entfernen Sie sich lieber, die Eltern kümmern sich im Regelfall dann wieder um die Jungtiere. Erst wenn diese über einen sehr langen Zeitraum hilflos sind, sollten Sie den Rat eines Experten einholen, z.B. bei einer Vogelauffangstation.
  9. Regional Bio kaufen
    Kaufen Sie regionale Bio-Lebensmittel. Denn so unterstützen Sie in Ihrer Region eine möglichst naturnahe Landwirtschaft, die damit auch Vögeln einen besseren Lebensraum bietet.
  10. Sagen Sie es weiter!
    Je mehr Menschen sich für unsere heimischen Vögel engagieren, desto besser. Teilen Sie diesen Beitrag bei facebook, twitter, Pinterest, Google plus und Co. Noch wichtiger aber: erzählen Sie es weiter!

Foto: (c) Udo Kellmann

Liste: Welcher Nistkasten für welche Vogelart?

Vögel finden immer weniger Nistmöglichkeiten. Indem Sie einen Nistkasten aufstellen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Artenvielfalt zu fördern.

Hier finden Sie für viele Vogelarten eine Übersicht, welcher Nistkasten für sie geeignet ist und was man beim Aufhängen beachten sollte.

Allgemeine Hinweise zu Nistkästen

In allen Fällen sollten Sie beachten, dass Fressfeinde wie Katzen oder Marder den Nistkasten möglichst schlecht erreichen können. Hängen Sie einen Nistkasten an einen Baum, sollte er daher möglichst frei am Stamm hängen und nicht direkt an Astgabeln.

Allgemeiner Nistkasten für Kleinvögel

Mit einem allgemeinen Nistkasten für Kleinvögel bieten Sie vielen Vogelarten eine gute Nistmöglichkeit. Er sollte aus Holz sein, ca. 30cm hoch, 12-15cm tief, und ca. 12 cm breit. Das Einschlupfloch sollte zwischen 28 und 33 mm Durchmesser haben. Er ist dann geeignet für Sperlinge und viele Meisenarten.

Nistkästen für bestimmte Vogelarten

Manche Vögel haben besondere Anforderungen an den Nistkasten, diese führen wir hier auf.

Die Liste ist im Aufbau und wird fortlaufend ergänzt!

Amsel

Amseln sind an sich Freibrüter, die bevorzugt im Wald nisten. Bietet man ihnen aber einen für Halbhöhlenbrüter geeigneten Nistkasten,  nehmen sie auch diesen an.

Der Amselnistkasten sollte an einem Baum oder einer idealerweise bewachsenen (Efeu, wilder Wein…) Wand aufgehangen werden. Die Höhe sollte mindestens 2 m betragen, in besiedelten Gebieten auch höher, jedoch nicht mehr als 7m.

Der Nistkasten sollte nach Südost zeigen und sollte an einem nicht zu sonnigen Platz hängen.

Amseln brüten mehrfach im Jahr.

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Zaunkönig

Der Zaunkönig gehört zu den beliebtesten Singvögeln und brütet zweimal im Jahr: im April/Mai und im Juni/Juli.

Zaunkönige bauen kugelförmige recht massive Nester. Ihnen reichen dafür gut geschützte Stellen. Sind solche in Ihrem Garten nicht zu finden, kann ein spezieller Zaunkönig Nistkasten helfen. Es kann auch sein, dass generell Nistkästen von Halbhöhlenbrütern angenommen werden.

Der Nistkasten des Zaunkönigs sollte in einem nicht gut einsehbaren Bereich (Büsche, Hecken) in nicht mehr als 2m Höhe hängen.

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10 Tipps, wie Sie Bienen helfen können

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Viele Bienenvölker sind gefährdet! Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Bienen zu helfen – und die meisten davon kann jeder von uns einfach umsetzen:

  1. Kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort.
    Wenn Sie regionalen Honig kaufen, unterstützen Sie diejenigen, die sich auch für Bienen engagieren. Hier finden Sie Listen mit Imkern.
  2. Bio Produkte kaufen.
    Gerade bei Obst, Gemüse und Getreideprodukten bringt es viel, Bio Produkte zu kaufen – am besten auch aus der Region. Da weniger Pestizide eingesetzt werden, kommt dies auch den Bienen zugute.
  3. Verzichten Sie auf Gifte im Garten und auf dem Balkon.
    Auch Sie selbst sollten in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon natürlich auf Gifte verzichten.
  4. Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen.
    Sie haben einen Garten oder einen Balkon? Dann pflanzen Sie dort bienenfreundliche Pflanzen an. Wichtig ist weiter, dass das permanent in Ihrem Garten etwas blüht – und das sieht auch schöner aus. Auf dem Balkon machen sich z.B. Kräuterkästen sehr schön, bei denen Sie die Kräuter auch blühen lassen. Eine Liste mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen ist hier übrigens in Vorbereitung.
  5. Rasen in Etappen mähen.
    Sie haben einen Rasen? Auf diesem wächst auch etwas Klee? Dann mähen Sie den Rasen nicht komplett ab, sondern je nach Größe zeitlich versetzt, so dass auf einem Teil Ihres Rasens immer etwas blühen kann.
  6. Auch Bienen haben Durst.
    Gerade im Hochsommer aber auch zur Vorbereitung der Überwinterung brauchen auch Bienen Wasser. Ein flaches Schälchen mit etwas Wasser auf Ihrem Balkon oder in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens kann den Bienen helfen, ihren Durst zu stillen. Tipp: Ein Naturstein mit einer Wassermulde sieht dazu noch gut aus.
  7. Hängen Sie ein Wildbienenhaus auf.
    Nicht nur die klassischen Honigbienen sind wichtige Bestäuber, das gleiche gilt auch für Wildbienen. Um diesen das Leben zu erleichtern, können Sie in Ihrem Garten auch auf Ihrem Balkon ein kleines Wildbienenhaus aufhängen.
  8. Initiativen unterstützen.
    Auch wenn Sie selber keinen Garten haben, können Sie aktiv etwas für Bienen tun, indem Sie andere unterstützen. So gibt es Vereine, die sich für Streuobstwiesen vor Ort engagieren, die ideale Lebensräume für Bienen sind. Und selbst wenn Sie nur eine Petition gegen Pflanzenschutzmittel unterschreiben, haben Sie schon etwas für Bienen getan.
  9. Leere Honiggläser nur gut ausgewaschen und verschlossen in den Glascontainer geben.
    Dieser Tipp mag sich zunächst komisch anhören, ist aber besonders wichtig. Denn gerade Honig aus dem Ausland kann mit Sporen der gefährlichen Faulbrut infiziert sein. Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten, die von diesem Honig essen, können die Sporen verbreiten und somit ganze Bienenstöcke auslöschen.
  10. Sagen Sie es weiter!
    Teilen Sie diesen Artikel – auf facebook, twitter, Pinterest und sogar Google+. Und nicht alle kriegen alles im Internet mit – sprechen Sie Freunde, Familie und Kollegen an, wie wichtig es ist, sich für Bienen zu engagieren.

 

10 Tipps, wie Sie Schmetterlingen helfen können

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Mehr und mehr Schmetterlinge verschwinden. Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Schmetterlingen zu helfen! Einige davon richten sich in erster Linie an Gartenbesitzer, aber auch wenn Sie nur einen Balkon haben, können Sie viele davon umsetzen. Und andere kann jeder machen!

  1. Wilde Ecken im Garten – was es bei Schmetterlingen so schwierig macht ist, dass man gleich doppelt auf sie achten muss. Einmal im Raupenstadium, einmal als eigentlicher Schmetterling. Viel getan ist schon, wenn Sie in Ihrem Garten wilde Ecken zulassen, in denen sich die Raupen ungestört entwickeln können. So sind z.B. der Admiral, der Kleine Fuchs oder auch das Tagpfauenauge auf Brennnesseln angewiesen. Lassen Sie diese Pflanzen in Ihren wilden Ecken stehen. Meistens siedeln sich dann von selbst die Pflanzen an, die ohnehin in das jeweilige Ökosystem passen wie z.B. Disteln – und das sind dann die, die auch die heimischen Schmetterlinge brauchen. Tipp: “Verstecken” Sie ihre Schmetterlingsecke hinter einem Schlehenbusch, den auch viele Raupenarten mögen.
  2. Schmetterlingswiese – gut, sie müssen nicht Ihren ganzen Golfrasen in eine Schmetterlingswiese verwandeln. Aber es sieht schön aus, wenn Sie z.B. im Übergangsbereich zur wilden Ecke oder einem anderen Gartenbereich einen Wiesenstreifen mit schmetterlingsfreundlichen Wiesenblumen anlegen. Passende Saatmischungen gibt es hier. Sie haben keine Möglichkeit, eine eigene Schmetterlingswiese anzulegen? Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe verwilderte Grünstreifen, die Sie noch ein bisschen mit dem Aussäen von entsprechenden Samen aufpeppen können.
  3. Schmetterlingsfreundliche Blumen pflanzen – mit einer wilden Ecke im Garten hat der ein oder andere vielleicht Probleme, mit schönen Blumen aber sicher nicht. So lieben Schmetterlinge z.B. Flieder, blühenden Salbei (geht auch gut auf dem Balkon, wie alle anderen blühenden Kräuter), Ringelblumen, Petunien, Fette Henne… Eine Liste mit schmetterlingsfreundlichen Pflanzen finden Sie hier.
  4. Auf Pestizide verzichten – das sollte klar sein. Verzichten Sie im Garten auf Pestizide und andere Gifte. Und auch auf dem Balkon sollten Sie nicht mit irgendwelchen Insektensprays herumhantieren.
  5. Bombardieren Sie – Sie haben keinen Garten? In Ihrer Gegend gibt es aber Brachflächen? Besorgen Sie sich Seedbombs mit speziell für Schmetterlinge geeigneten Pflanzen, z.B. hier. So sorgen Sie dafür, dass ansonsten ökologisch tote Ecken Schmetterlingen helfen – und damit auch anderen Pflanzen.
  6. Ein Schmetterlingshaus aufhängen – auch, wenn Sie nur einen Balkon haben. Hängen Sie ein Schmetterlingshaus auf, in dem die Schmetterlinge bei Bedarf Schutz suchen können.
  7. Eine kleine Tränke aufstellen – auch das funktioniert auf dem Balkon: sie können eine kleine Tränke für Schmetterlinge im Vorbeiflug aufstellen. Das kann z.B. ein flacher Stein mit einer Mulde sein, in der Sie einen Naturschwamm befestigen, den Sie mit Wasser (ggf. leicht gezuckert) befeuchten. Damit helfen Sie auch Hummeln! “Offenes” Wasser in so einer Tränke ist übrigens für Schmetterlinge gefährlich, da sie hier leicht ihre Flügel beschädigen können. Verschiedentlich werden im Handel auch spezielle Schmetterlingstränken angeboten, der Stein mit dem Schwamm ist aber ausreichend.
  8. Bio kaufen – kaufen Sie Bio und regional. In der Bio Landwirtschaft werden weniger Pestizide eingesetzt. Das hilft auch den Schmetterlingen. Wenn Sie beim Bauern vor Ort kaufen (möglichst auch ökologisch) können Sie ihn vielleicht überzeugen, bestimmte Flächen mit schmetterlingsfreundlichen Blumen zu bepflanzen oder die Brennnesseln am Wegesrand stehen zu lassen. Und noch etwas: kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort. Denn was der für seine Bienen tut, hilft in der Regel auch den Schmetterlingen.
  9. Organisationen unterstützen – es gibt viele Organisationen, die auch den Schmetterlingsschutz unterstützen. Dies kann z.B. der B.U.N.D. sein oder aber auch Vereine, die sich für den Erhalt von Streuobstwiesen und anderen Wildflächen einsetzen. Wenn Sie hier aktiv werden oder finanziell unterstützen, sorgen Sie dafür, dass Lebensräume für Schmetterlinge erhalten bleiben.
  10. Weitersagen – je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Effekt gibt es. Erzählen Sie weiter, was man für Schmetterlinge tun kann und teilen Sie diese Seite hier!

Bildquelle: pixabay

Schmetterlingsfreundliche Pflanzen

Schmetterlinge brauchen unsere Hilfe!

Schmetterlinge haben es in der Natur immer schwerer, da Pflanzen verschwinden, die diese unbedingt brauchen. Wenn Sie die entsprechenden Pflanzen in Ihrem Garten, auf Ihrem Balkon oder auch “wild” anpflanzen, können Sie helfen, die Artenvielfalt in Deutschland zu erhalten.

Übrigens, hier finden Sie 10 Tipps, was Sie für Schmetterlinge tun können.

Bäume, Büsche, Hecken

  • Birke
  • Flieder
  • Liguster
  • Sommerflieder (Buddleja)

Blumen

  • Blaukissen
  • Edeldistel
  • Eisenkraut
  • Fette Henne
  • Flammenblume (Phlox)
  • Flockenblume
  • Goldrute

Gemüsepflanzen

  • Fenchel

Kräuter

Schmetterlinge lieben blühende Kräuter. Sie können diese auch auf dem Balkon ziehen.

  • Basilikum
  • Dill
  • Liebstöckel
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian

Wilde Blumen und Pflanzen

Manche würden auch Unkräuter sagen, da dies Pflanzen sind, die sie nicht so gerne in ihrem Garten haben wollten. Gerade für Schmetterlinge (und deren Raupen) können diese aber sehr wichtig sein. Wenn Sie also in Ihrem Garten eine naturbelassene wilde Ecke einrichten können, ist dies ideal für Schmetterlinge und viele andere Insekten:

  • Brennnessel
  • Disteln

Psychedelischer Salat zum selber anpflanzen – und andere ausgefallene Pflanzenkits

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Das eigene frische Gemüse

Es geht nichts über selbst angebautes Gemüse und Salate – keine Transportwege, man weiß was dran ist und frisch schmeckt einfach besser und hat mehr Vitamine.

Plant Theatre bietet fertige Kits an, mit denen es leicht ist, selber Gemüse anzubauen, auch wenn man nicht unbedingt den grünen Daumen hat. Sie enthalten jeweils die Pflanzensamen und alles, was man zum Start braucht: Anzuchttöpfe aus Torf, 5 quellende Torfblöcke (Erde), die jeweiligen Pflanzenmarkierungen und schließlich Tipps zu Aussaat und Anzucht.

Sind die Pflanzen dann einmal gewachsen, kann man sie im Garten oder auch in Töpfen auf dem eigenen Balkon oder gar auf der Fensterbank ziehen – letzteres, wenn die Pflanzen nicht zu groß sind.

Folgende Kits sind besonders empfehlenswert:

Psychedelic Salad

Das psychedelisch bezieht sich bei diesem Saatkit insbesondere auf die Farben der Gemüse. Im Lieferumfang sind

  • Gurkensamen der Sorte ‘Lemon Crystal’ (gelb, süßer als normale Gurken)
  • Salatsamen ‘Red Dazzle’
  • Violette Frühlingszwiebelsamen
  • Gelbe Bete-Samen
  • Radieschensamen ‘Rainbow’ – bunter als normale Radieschen

Mit diesen bunten Gemüsen kann man entweder einen richtig abgefahren bunten Salat mischen oder normale grüne Salate farblich aufpeppen.

Um diese Sorten anzubauen sollte man einen eigenen Garten haben oder ein Hochbeet bzw. zumindest große Töpfe haben.

Funky Veg Kit

Das Funky Veg Kit beinhaltet:

  • Karotten ‘Purple Haze’
  • Gelbe Zucchini ‘Oriela’
  • Gestreifte Tomaten ‘Tigerella’
  • roter Rosenkohl ‘Red Delicious’
  • mehrfarbiger Mangold ‘Bright Lights’

Perfekte Mischung für italienische Gemüsepfannen oder auch für Rohkost.

Auch hier ist es empfehlenswert, wenn man einen eigenen Garten hat – oder zumindest sehr große Töpfe.

Wacky Tomato Kit

Bei diesem Kit bekommt man sechs verschiedene Tomatensorten.

  • Zlatava (außen orange, innen sehr rot)
  • Duo (Zwei Farben auf einer Pflanze – orange und rot)
  • Taiko (länglich, gelb)
  • Radana (klein, rot)
  • Black Russian (dunkelrot, fast schwarz, sehr würzig)
  • Green Envy F1 (grünlich)

Diese Sorten lassen sich auch sehr gut in Töpfen auf Balkon oder Terrasse ziehen.

Herb Garden Kit

Die Kräuter aus diesem Saatgutkit wachsen auch gut auf der Fensterbank in der Küche:

  • Basilikum (ein Muss bei Tomate mit Mozzarella)
  • glatte Petersilie (Allrounder)
  • Thymian (bei italienischen Gemüsepfannen oder auch Braten)
  • Schnittlauch (im Kräuterquark)
  • Koriander (polarisiert – aber toll bei asiatischen Gerichten wie Glasnudelsalat)
  • Rucola (in Salaten oder einfach fein auf Schwarzbrot mit Frischkäse)

Auch hier sind übrigens sechs Samensorten dabei.

Weitere Kits – und ein Fazit

Daneben gibt es viele weitere Kits – wenn Sie die Links oben anklicken, finden Sie diese gleich. Darunter sind z.B. essbare Blumen oder auch verschiedene Chilisorten.

Da die Samenkits sehr schön aufgemacht sind, eignen Sie sich besonders als ausgefallenes Geschenk für jemanden, der gerade in die Welt des Gärtnerns einsteigt.

Kauft man die Samen für sich selbst, ist es in der Regel etwas preisgünstiger, sich die verschiedenen Sorten selber zusammen – im Gartenmarkt oder auch online. Wenn man sich damit aber keine Arbeit machen will, ist man mit den Kits gut beraten.

Wildrosenblüte

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Wildrosenblüte am Wegesrand.

Foto: Severin Tatarczyk mit Microsoft Lumia 950 XL.

Das Eichhörnchen Café

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Gesehen in der Bonner Südstadt. Und gerade für Eichhörnchen in der Stadt sicher eine gute Unterstützung.

Eichhörnchen Futterhäuser gibt es z.B. auch bei Amazon.

Gute Tat des Tages: ein Insektenhotel aufhängen

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Wer einen Garten hat, sollte ein (oder mehrere…) Insektenhotel aufhängen. Man hilft so vielen nützlichen Insekten, sich fortzupflanzen und zu überwintern – denn in den heutigen Gärten gibt es die von ihnen benötigten Rückzugsorte nicht mehr.

Bei diesem kleinen Insektenhaus, das seit heute in unserem Garten hängt, gibt es vier Bereiche, die für verschiedene Nützlinge da sind:

  • In den Holzspänen nisten und überwintern Käferarten wie der Laufkäfer, der sich sogar über Schnecken hermachen kann.
  • Die hohlen Stängel werden von Wildbienen genutzt, die einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung liefern.
  • Florfliegen fressen gerne Blattläuse und freuen sich über die Kiefernzapfen als Nisthilfe.
  • Die mittlere Kammer wird gerne von Schmetterlingen bei schlechtem Wetter genutzt.

Wer geschickt ist, kann solch ein Insektenhotel selbst bauen, hier ist eine sehr gute Anleitung. Inzwischen findet man diese aber auch in den meisten Bau- und Gartenmärkten – oder Sie bestellen jetzt einfach eins online.