Frischer geht’s nicht – das Simonbräu

Frischer bekommt man sein Bitburger wahrscheinlich wirklich kaum als im Simonbräu, direkt neben der Brauerei im Herzen Bitburgs gelegen.

Ein sehr schönes altes Gebäude mit verschiedenen Bereiche (Gastgarten, Theke/Bar, Braustube, Restaurantbereich) – also sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Sehr ansprechend eingerichtet.

Die ala Carte Küche ist sehr gut und bietet ein nicht zu breites Spektrum rund um die (moderne) gutbürgerliche  Küche.

Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es ein Familienbuffet (zuletzt 19,90 Euro je Person, Kinder frei); dies hat aber immer wieder leichte Schwächen: der Lachs zur Vorspeise war zB sehr fischig und die Lammkeule zu kalt.

Der Service sehr schnell und sehr freundlich.

Was mir negativ bei einem Familienbuffet auffiel: eine Familie war mit zwei Erwachsenen und 7 (sieben) Kindern mittags um 12h da. Zitat des Vaters: “So, jetzt haut richtig rein, für euch ist es umsonst und dann müssen wir nichts mehr zu Abend Essen.”… die Kinder liessen sich das nicht zwei mal sagen und plünderten das Buffet doch arg, so dass der Service kaum mit dem Nachfüllen nachkam. Aber so etwas kann einem überall passieren.

Lohnenswertes Ziel bei einem Ausflug in die Eifel.

Im Web: Simonbräu

Rezept: Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist sicher eines der beliebtesten Gerichte der Welt, gilt als Nationalgericht Österreichs und ist das heimliche Nationalgericht Deutschlands.

Als gebürtiger Österreicher habe ich lange probiert, das Schnitzel möglichst perfekt zuzubereiten. Und mit diesem Rezept gelingt es ohne zu große Mühe.

Ob Sie – dem Original entsprechend – Kalbfleisch verwenden oder Schweineschnitzel verwenden, ist Geschmackssache; ich persönlich bevorzuge aber Schweineschnitzel, da diese saftiger bleiben.

Folgende Zutaten braucht man:

  • je Person zwischen ca. 200g Schnitzelfleisch, schon möglichst dünn in Schnitzel geschnitten.
  • Weizenmehl
  • Semmelbrösel (kein Paniermehl)
  • Eier
  • Biskin
  • Biskin mit Buttergeschmack
  • Pfeffer, Salz, Muskat

Tipp 1:

Machen Sie lieber mehr Schnitzel: die frischen Schnitzel werden Ihnen aus den Händen gerissen werden. Und wenn Sie zu viele gemacht haben, schmecken diese an den nächsten Tagen  auch kalt oder aufgewärmt.

Die Schnitzel mit einem Fleischklopfer sehr dünn klopfen, so dass man fast durchsehen kann. Häutchen etc mit einem scharfen Messer entfernen.

Es gibt einen Glaubensstreit, ob man mit einem glatten oder einem geriffelten Fleischklopfer klopfen soll. Meiner Meinung nach braucht man eigentlich beide: in der Mitte mit dem glatten, am Randbereich mit einem geriffelten. Durch die zusätzliche Zerfaserung am Rand wird verhindert, dass das Fleisch sich dann beim ausbacken (so sagt man in Österreich) nach oben wölbt. Wenn Sie nur mit einem flachen Fleischklopfer klopfen, sollten Sie am Randbereich mit einem scharfen Messer einige Schnitte setzen. Wenn es sehr schnell gehen soll, nehme ich übrigens nur einen geriffelten Fleischklopfer.

Haben Sie gar keinen Fleischklopfer zur Hand, legen Sie Frischhalte- oder Alufolie über die Schnitzel und plattieren Sie diese mit einem schweren Topf oder einer Pfanne – notfalls mit Faust und flascher Hand.

Dann In drei großen Tellern die Panade vorbereiten: Mehl, Eier und Semmelbrösel.

Tipp Nummer 2:

Würzen Sie die Panade: ich gebe zu allen dreien jeweils etwas Salz, Pfeffer und Muskat hinzu – alles gut vermischen, die Eier gut verquirlen. Dadurch dass Mehl, Semmelbrösel und Eier gewürzt sind, ergibt sich ein gleichmäßiges Aroma.

In einem großen Bräter dann reichlich Pflanzenfett (Biskin, Palmin etc.) erhitzen. Ich nehme jeweils hälftig das normale und z.B. Biskin mit Buttergeschmack – das gibt der Panade einen feinen aber nicht zu intensiven Buttergeschmack.

Jetzt geht es ans panieren: zuerst dünn und gleichmäßig durch das Mehl, dann durch das Ei ziehen und zum Schluss die Semmelbrösel leicht andrücken.

Zwischen Panieren und Ausbacken sollte möglichst wenig Zeit liegen.

Je zwei Schnitzel in den Bräter geben: sie müssen fast auch oben vom heißen Fett bedeckt sein.

Tipp Nummer 3:

Den Bräter permanent leicht hin- und herrütteln: So können die Schnitzel nicht anbrennen und erhalten das angestrebte Wellenmuster in der Panade. Die Schnitzel mehrfach wenden, bis beidseitig der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

In der Regel können Sie eine Fettladung zwei bis drei mal verwenden, also für vier bis sechs Schnitzel.

Das verbrauchte Fett einfach in einen Topf geben und aushärten lassen geben. Nach Wahl irgendwann wiederverwenden (es hat ein feines Schnitzelaroma) oder ausgehärtet im Restmüll entsorgen.

Die fertigen Schnitzel auf Küchenpapier im Backofen bei ca. 80° aufbewahren: so sind sie nicht ganz so fettig und werden noch etwas knuspriger.

Obligatorisch braucht man Zitronenviertel und Preiselbeeren.

Die klassischen Beilagen sind entweder lauwarmer Kartoffelsalat, Reis oder Salzkartoffeln. Pommes Frittes gehen inzwischen aber notfalls auch.

Für mich muss übrigens immer noch ein kleiner grüner Salat dazu, der mit etwas Essig und Öl mariniert wird.

Als Wein empfehle ich Grüner Veltliner oder Gemischten Wiener Satz.

Liste: Saure Lebensmittel

Hier finden Sie eine Liste mit Lebensmitteln, die sauer schmecken:

  • Kumquats
  • Limette
  • Sauerampfer
  • Sauerkraut
  • Zitrone

Liste: Geschmacksarten

Folgende Geschmacksarten gibt es:

  • Bitter
    ausgelöst durch eine Vielzahl verschiedener Stoffe, insbesondere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, daher gelten viele bittere Lebensmittel als besonders gesund. Hier haben wir eine Liste bitterer Lebensmittel zusammengefasst.
  • Salzig
    ausgelöst durch Speisesalz sowie durch einige andere Mineralsalze
  • Sauer
    ausgelöst durch saure Lösungen und organische Säuren. Eine Liste mit sauren Lebensmitteln finden Sie hier.
  • Süß
    ausgelöst durch Zucker, dessen Derivate sowie einige Aminosäuren, Peptide und Alkohole
  • Umami
    ausgelöst durch die Aminosäuren Glutaminsäure und Asparaginsäure

Umstritten ist, ob es eine eigene Geschmacksrichtung “fett” gibt, die möglicherweise durch freie Fettsäuren ausgelöst wird.

Dukan Diät

Hier finden Sie in Kürze umfassende Infos rund um die Dukan Diät.

Lebensmittellisten

Die 100 Lebensmittel des Dr. Dukan

Rezepte

Lachs in Alufolie

Lachs mit Beilage in Alufolie

Mehr Infos

Rezept: Walnusskekse

Jetzt im September sind die ersten Walnüsse reif – und diese kann man hervorragend zum Backen verwenden. Hier ein Rezept aus “Nesrins Küche“, einem meiner liebsten Kochblogs. Sie war so nett, es zur Veröffentlichung hier zur Verfügung zu stellen:

Ab und zu kaufe ich Kekse und Naschereien und verwöhne damit meine Kinder. Aber als ich diese frisch gebackene Kekse kostete, habe ich sofort gedacht, dass es frisch immer besser schmeckt.

Ergibt eine volle und eine halbe Backblech Kekse. Das Rezept aus der Kochbuch von Ümit Usta “Agiz Tadiyla”.

  • 250 g. Butter (bei Zimmertemperatur)- ich habe sojola benutzt.
  • ca. 350-400 g Mehl
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Natron
  • 125 g. Puderzucker und etwas zum Bestäuben
  • Eine Hand voll Wallnusskerne, fein gehackt.

Den Ofen auf 170° C vorheizen.

Ein Backblech leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker gut verrühren. Natron und Zimt zur Mehl geben, dann unter die Butter-Puderzuckermischung heben. Einen weichen und glatten Teig kneten. Vom Teig walnussgroße Stücken nehmen, im Hand runden, leicht drücken und auf dem Backblech nebeneinander platzieren.

Im vorgeheizte Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis die untere Seite der Kekse leicht braun ist.

Rezept: Chicoréesalat mit schneller Roquefort-Sauce

Für zwei Portionen dieses gesunden Salats brauchen Sie:

  • 4 eher kleine Chicorée-Köpfe
  • ca. 175g Joghurt
  • 1 Teelöffel Weißweinessig
  • 1 Teelöffel Roquefort-Käse

Den Chicorée putzen und in Streifen schneiden.

Joghurt, Essig und den Roquefort gut vermischen, so dass sich eine einheitliche cremige Masse ergibt und dann zum Chicorée geben.

Wie die meisten Bittersalate- und Gemüse enthält Chicorée viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, darf also ruhig regelmäßig auf den Tisch.

Dieses Rezept eignet sich auch für die zweite Phase der Dukan-Diät; verwenden Sie dann aber fettfreien Joghurt und nehmen Sie nur von dem tiefblauen Teil vom Käse – dieser ist nicht so fett.

Rezept: Severins Couscous Salat

Diesen Salat werden viele schon gegessen haben, die mich kennen – immerhin bringe ich ihn regelmäßig zu Klassenfesten, zum Grillen und anderen Veranstaltungen mit. Und auch bei uns zuhause gibt es ihn regelmäßig.

Grundsätzlich kommt Couscous ursprünglich aus dem nordafrikanischen Raum, ist inzwischen aber auch in Frankreich verbreitet, wo man diese Art der Zubereitung auch Taboulé nennt. Er passt hervorragend zum Grillen, beim Picknick, bei Buffets, als Beilage zu Fleischgerichten oder auch einfach nur so als vegetarische – gar vegane – Hauptmahlzeit.

Und da ich immer nach dem Rezept gefragt werde – hier ist es.

Für eine große Grillrunde (passt genau in eine große Pastaschüssel):

  • 500g Instant-Couscous
  • 1-2 Bund glatte Petersilie
  • 1-2 Bund Minze (eher 2, können nach Geschmack auch 3 sein)
  • 1 große Salatgurke
  • 500g Kirschtomaten
  • Zitronensaft (oder Weißweinessig oder beides in beliebiger Mischung)
  • hochwertiges Olivenöl
  • Pfeffer, Salz

Den Instant-Couscous in einer großen Schüssel mit leicht gesalzenem kochenden Wasser übergießen und nach Packungsanleitung ziehen lassen. Ich nehme immer etwas weniger Wasser, als angegeben – es kommen ja später noch genug andere Dinge dazu, die auch Feuchtigkeit bringen. Währenddessen immer mal wieder umrühren, damit der Couscous nicht verklumpt.

Während der Couscous abkühlt, können die anderen Zutaten vorbereitet werden.

Bei Minze und Petersilie die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Tipp: einige Blätter zur Deko ganz lassen. Die Gurke schälen, halbieren, grob entkernen, längs achteln und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten vierteln oder achteln.

Dann Olivenöl (drei bis vier Esslöffel), Zitronensaft (und/oder Weißweinessig – ich mag die Mischung) zum abgekühlten Couscous geben und gut umrühren. Etwas ziehen lassen und danach Kräuter, Tomaten und Gurken unterheben.

Nun zum ersten abschmecken: nach Geschmack noch etwas Olivenöl Zitronensaft/Essig sowie Pfeffer und Salz hängt zugeben. Dann für gute zwei Stunden kühl stellen, nochmals gut umrühren und final abschmecken. Dann mit den ganzen Blättern garnieren.

Der Couscous Salat hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, man kann also ruhig etwas mehr zubereiten.

Grundsätzlich kann man aus diesem Grundrezept noch viel mehr machen:

  • Wer es scharf mag, entkernt eine (oder mehr) rote Chilischoten, hackt sie sehr fein und mischt diese direkt unter. Wer es sehr scharf mag, lässt die Kerne drin. Der Salat verträgt auch ein paar Spritzer Tabasco.
  • Wenn man die Gäste nachschärfen lassen will: Chilischoten hacken und gesondert servieren – und Tabasco auf den Tisch stellen.
  • Ein paar Würfel Schafskäse machen den Couscous zu einer vegetarischen Hauptmahlzeit. Zwar nicht typisch nordafrikanisch, schmeckt aber dennoch.
  • Weitere Gemüse, die man verwenden kann: Paprika, Zucchini, getrocknete Tomaten, Lauchzwiebeln…
  • Weitere passende Kräuter sind z.B. Koriander, Zitronenmelisse – und sogar Kresse passt dazu!
  • Eine orientalische Note erhält der mit einer Prise Kardamom und Kreuzkümmel.

Schneider Weisse im Landhaus Kremmel

schneider-weisse

Schneider Weisse im Landhaus Kremmel am Rande des Kottenforst. Aufgenommen mit dem Nokia Lumia 720 und der Camera 360 App.

Ausgetrunken: Liste der Weizenbiere im Blogmagazin

Hier finden Sie eine Liste der hier im Blogmagazin verkosteten und anderweitig behandelten Weißbiere:

Gutman alkoholfreies Hefeweizen

Lammsbräu Dunkle Weisse Alkoholfrei

Maisel’s Weisse Alkoholfrei

Salzburger Weißbierbrauerei Bio Weiße Alkoholfrei