Mein Abendessen: Hähnchen überbacken, Salat und Ajvar

Ein schnelles Abendessen, wenn man mal nicht kochen will:

Hähnchen mit Ananas und Käse (die 1950er lassen grüßen), das es fertig in der TK Abteilung vieler Supermärkte und Discounter gibt, dazu eine Salatmischung aus der Tüte mit etwas Olivenöl und Zitronensaft und dazu Ajvar.

Kein Aufwand und nicht ganz ungesund. Noch besser ist es natürlich, wenn man das Hähnchen frisch selbst überbackt.

Ausgetrunken: Weißenoher Green MONKey Mandarina Bavaria

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Die Weißenoher Klosterbrauerei hat im Rahmen ihrer Craft Biere die interessante Serie Green MONKey aufgelegt. Ein Bier nach Pilsener Brauart, das danach noch mit einem prägnanten Hopfen kaltgehopft wird – so kann man den Charakter des jeweiligen Hopfens gut vergleichen. Derzeit gibt es drei Varianten: mit Mandarina Bavaria, Polaris und Hersbrucker Hopfen.

Hier habe ich die Variante mit Mandarina Bavaria ausprobiert. Das Bier ist leicht trüb und erinnert damit leicht an ein Kellerbier. Es hat eine schöne Perlung, die einem das zitronige Hopfenaroma in die Nase trägt, das allerdings von deutlichen Malznoten begleitet wird – so wirkt es schon fast zu komplex.

Der geschmackliche Eindruck ist ähnlich: der malzige Geschmack überdeckt hier sogar die Hopfennoten etwas, so dass der Mandarina Bavaria nicht sein volles Potential ausspielen kann. Mein Tipp an die Brauerei wäre, das Grundpils mit mehr Bittereinheiten auszustatten. 32 Bittereinheiten sind inzwischen zwar leider ein üblicher Wert bei Pils, klassischerweise hat ein Pils aber deutlich mehr. Es wäre interessant zu schmecken, welche Qualitäten der Hopfen dann ausspielen kann.

Ich empfehle übrigens, das Bier eher schnell zu trinken: die Orangennoten, die seinen Reiz ausmachen, sind recht flüchtig. Steht es einige Zeit, wirkt es schnell dumpf.

Dennoch ist das Green Monkey Mandarina Bavaria ein gutes und interessantes Bier, das man gerne an einem nicht zu warmen Frühlingsabend beim letzten Sonnenschein auf der Terrasse trinkt:

  • Alkoholgehalt: 5,8%
  • Bittereinheiten: ca. 33
  • Besonderes: Bio Bier

Erhältlich im sehr gut sortierten Getränkefachhandel. In Bonn z.B. bei EDEKA Mohr.

Rezept: Sommersalat mit Erdbeeren und Schafskäse

Zutaten

  • 300 g Erdbeeren
  • 200 g Möhren
  • 200 g Zucchini
  • 100 g Schafskäse
  • 150 g Blattsalat
  • 1 Bund Basilikum
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Rapsöl
  • 2-3 EL Pinienkerne
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 2 EL saure Sahne
  • etwas Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Balsamico-Essig, sauren Sahne, etwas Honig und Öl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken. Möhren putzen und grob reiben. Die Zucchini waschen, der Länge nach vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Den Schafskäse würfeln. Basilikumblätter von den Stängeln lösen und in Streifen schneiden. Alles mit der Soße vermischen.

Den Blattsalat waschen, trocknen, zerteilen und dekorativ auf einer Platte verteilen. Den angemachten Salat darüber verteilen.

Erdbeeren waschen, trockne, putzen, klein schneiden, auf den Salat geben.

Die Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten und den Salat damit bestreuen.

Dazu passt ein Baguette oder Ciabatta.

Das Rezept ist auch für Sirtfood Ernährung geeignet.

Rezept: Bunter Tomatensalat

Dieser bunte Tomatensalat ist besonders erfrischend.

Für vier Personen als Beilage:

  • 200g rote kleine Datteltomate
  • 200g gelbe Cherry-Tomaten
  • 200g rote Cherry-Tomaten
  • 200g etwas größere reife Tomaten nach Geschmack
  • 2 Schalotten (oder mehr nach Geschmack)
  • 1/2 Bund Blattpetersilie
  • Weißweinessig
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz

Tomaten waschen. Datteltomaten halbieren oder dritteln, Cherry-Tomaten vierteln, die größeren Tomaten vom Strunk befreien und achteln oder würfeln.

Schalotten würfeln, Petersilienblätter abzupfen und sehr fein hacken.

Alles vermischen und mit etwas Weißweinessig, Ölivenöl, Pfeffer und Salz abschmecken.

Dieses Rezept ist für eine vegane Ernährung geeignet. Es passt auch gut in die meisten Sirtfood Diätkonzepte.

Liste: Bittereinheiten bei Bieren

Bittereinheiten – International Bitterness Units

Die Bitterkeit eines Bieres wird in Bittereinheiten (BE) gemessen, auch IBU (International Bitterness Units) genannt.

IBU ist eine Gewichtseinheit von einem Teil pro Million (ppm) Isohumulon (alpha-Säure) aus dem zugesetzten Hopfen – der also letztlich für die Bittere verantwortlich ist.

Ein hoher IBU Wert muss bei bestimmten Bieren übrigens nicht heißen, dass diese besonders bitter schmecken, da die Bitterkeit z.B. durch einen hohen Malzanteil überdeckt werden kann.

Typische Werte

Klassisches Pils sollte um die 40 Bittereinheiten haben, dies ist aber nur noch bei wenigen Bieren dieser Brauart der Fall. Die Brauereien folgten hier dem allgemeinen Trend zu weniger Bitterkeit.

Am wenigsten Bittereinheiten hat Berliner Weiße; im Regelfall werden hier nur Werte zwischen 3 und 8 IBU erreicht.

Kölsch erreicht im Regelfall Werte von 18-25 BE.

Biere sortiert nach Bittereinheiten

100 Bittereinheiten

  • 100 Bitterpils

80 Bittereinheiten

77 Bittereinheiten

72 Bittereinheiten

58 Bittereinheiten

45 Bittereinheiten

42 Bittereinheiten

40 Bittereinheiten

  • Jever Pilsener
  • Pilsener Urquell

38 Bittereinheiten

36 Bittereinheiten

  • Löwenbräu Pils
  • Moritz Fliege Pils
  • Spaten Pils

35 Bittereinheiten

  • Karlsberg Urpils

33 Bittereinheiten

  • Bitburger Pils
  • Radeberger Pilsener

32 Bittereinheiten

  • König Pilsener

31 Bittereinheiten

30 Bittereinheiten

28 Bittereinheiten

  • Astra Pils
  • Becks Pale Ale
  • Becks Pils
  • Diebels Alt
  • Hasseröder Premium Pils
  • Karlsberg Bock
  • Karlsberg Export
  • Löwenbräu Triumphator

27 Bittereinheiten

  • Köstritzer Edel Pils
  • Löwenbräu Alkoholfrei
  • Spaten Alkoholfrei
  • Warsteiner Verum Premium

26 Bittereinheiten

  • Becks Blue Alkoholfrei
  • Haake Beck Maibock
  • Karlsberg Pils
  • Köstritzer Schwarzbier

25 Bittereinheiten

  • Augustiner Edelstoff
  • Gaffel Kölsch
  • Warsteiner Braumeister Edition

24 Bittereinheiten

  • Haake Beck Export
  • Hasseröder Export
  • Krombacher Pils
  • Löwenbräu Oktoberfestbier

23 Bittereinheiten

  • Karlsberg Feingold
  • Karlsberg Kellerbier
  • Spaten Oktoberfestbier
  • Spaten Premium Bock

22 Bittereinheiten

  • Becks Gold
  • Budweiser Original
  • Haake Beck Edelhell
  • Haake Beck 12
  • Hasseröder 4
  • Schönramer Gold

21 Bittereinheiten

  • Gösser Naturgold Alkoholfrei
  • Reissdorf Kölsch

20 Bittereinheiten

  • Löwenbräu Urtyp
  • Paulaner Original Münchner Hell

19 Bittereinheiten

  • Hasseröder Schwarzbier
  • Heineken Lager
  • Löwenbräu Dunkel
  • Löwenbräu Original
  • Spaten Hell
  • Sünner Kölsch

18 Bittereinheiten

  • Hasseröder Fürstenbräu

17 Bittereinheiten

16 Bittereinheiten

  • Becks Lime

15 Bittereinheiten

  • Duckstein Saphir (14,5)
  • Franziskaner Royal
  • Hacker Pschorr Münchener Kellerbier Anno 1417

14 Bittereinheiten

13 Bittereinheiten

12 Bittereinheiten

  • Edelweiß alkoholfreies Weizen
  • Franziskaner Hefe Hell
  • Franziskaner Hefe Dunkel
  • Hasseröder Radler
  • Heineken Light
  • Löwenbräu Hefeweißbier
  • Paulaner Hefeweizen Hell
  • Paulaner Hefeweizen Dunkel

11 Bittereinheiten

  • Becks Green Lemon
  • Haake Beck Alster

10 Bittereinheiten

  • Becks Summer Holunder
  • Franziskaner Alkoholfrei
  • Gaffel Sonnenhopfen
  • Karlsberg Dunkles Weizen
  • Karlsberg Helles Weizen
  • Löwenbräu Radler
  • Paulaner Hefeweißbier Alkoholfrei

7 Bittereinheiten

  • Becks Green Lemon Zero
  • Franziskaner Weißbier Leicht

4 Bittereinheiten

  • Becks Ice

 

Ausgetrunken: Rittmayer Summer 69 Ale

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In der Reihe ihrer “Kraftbiere” hat die fränkische Brauerei Rittmayer auch ein Ale im Angebot.

Es hat die typische bernsteinrote Farbe und riecht nach reifen Früchten mit einer leichten Bananennote, die von einem dezenten Hopfenaroma begleitet wird. Die Fruchtaromen sind auch beim Trinken zunächst dominant, während sich der Hopfen dann im Abgang durchsetzen kann.

Ein Bier, das ich persönlich einfach so trinken würde, aber auch zu Braten mit dunkler Sauce kann es gut passen. Interessant wäre der Versuch, es zusammen mit einer Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil zu verkosten.

  • Alkoholgehalt: 5,9%
  • Bittereinheiten: Information liegt noch nicht vor

Im gut sortierten Getränkefachhandel erhältlich; in Bonn z.B. bei EDEKA Mohr (Bornheimer Straße).

Foodhack: kross und soft Toast

kross-soft-toast

Die Idee ist eigentlich ganz einfach: zwei Scheiben Toast zusammen in einen Schlitz des Toasters stecken und dann nach Geschmack toasten.

Die “Außenseiten” der beiden Scheiben sind dann schön kross und innen nach wie vor soft. Gerade bei einem Klapptoast schmeckt das besonders gut. Ein weiterer Vorteil: Isst man z.B. gerne Marmelade, zieht diese auf der soften Seite besonders gut auf.

Eine Abwandlung kommt bei Kindern besonders gut an: der “Nutella-flüssig-Toast”:

Zwei Scheiben Toast kurz zusammen in einem Schlitz des Toasters toasten, die softe Innenseite mit Nutella bestreichen (Abstand zum Rand halten), zusammenklappen und wieder kurz in einem Schlitz des Toasters toasten. Das Nutella wird warm, geschmeidiger und zieht ein bisschen in den Toast ein.

Ausgetrunken: Rittmayer Bitter 42

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Vor kurzem habe ich hier hier ja schon das Rittmayer Bitter 58 vorgestellt, ein ausgesprochen hopfiges Bier, das auf englischen ESBs basiert.

Ein weiteres empfehlenswertes Bier aus der kleinen fränkischen Brauerei ist das Bitter 42, das mit 42 Bittereinheiten deutlich milder ausfällt als sein stärkerer Bruder. Dennoch hat es deutlich mehr Charakter, als die meisten Fernsehpilse, bei denen meist bei ca. 30 Bittereinheiten Schluss ist.

Die deutlichen Hopfenaromen steigen einem direkt in die Nase, dazu kommen dezente Fruchttöne. Vom Geschmack her wird man nicht enttäuscht, die Hopfennote ist angenehm und nicht überzeichnet, auch die Fruchtnote ist noch deutlich schmeckbar.

Ein Pils wie es sein sollte, das man auch gerne zum Essen trinkt.

  • Alkoholgehalt: 5,5%
  • Bittereinheiten: 42

Im gut sortierten Getränkefachhandel erhältlich; in Bonn z.B. bei EDEKA Mohr (Bornheimer Straße).

Ausgetrunken: Rittmayer Bitter 58

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Die kleine Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf (Franken) macht sich in jüngerer Zeit um individuelle Biere verdient. Und hier sticht das Bitter 58 heraus, das – wie der Name schon andeutet – 58 Bittereinheiten hat und sich somit positiv von den Fernsehbieren abhebt. Es ist ein Pils, das an englische ESB (Extra Strong Bitter) angelehnt ist.

Es riecht angenehm intensiv nach Hopfen mit einer ausgeprägten Zitronen/Fruchtnote. Voller Geschmack mit einer schönen ausgeprägten Bitternote. Ein Bier, das man nicht einfach so trinkt, sondern bewusst genießt.

  • Bittereinheiten: 58
  • Alkoholgehalt: 5,8%
  • Bezugsquellen: sehr gut sortierter Getränkefachhandel; in Bonn z.B. bei Edeka Markt Mohr (Bornheimer Straße)

Die Henkersmahlzeit

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Hintergrund und Geschichte

In den meisten Kulturen war es Brauch, den zu Tode verurteilten einen letzten Wunsch in Form einer letzten Mahlzeit zu erfüllen. Und auch in den meisten Staaten der Welt, die noch die Todesstrafe vollstrecken, hat sich dieser Brauch gehalten.

Es gibt viele Versuche, diesen Brauch zu erklären und zu begründen. Meist wird angeführt, dass diese letzte Mahlzeit eine Form der Annahme des Urteils durch den Verurteilten sei und somit eine Versöhnung zwischen Gesellschaft und Täter erfolge. In ähnlichem Zusammenhang ist es zu sehen, dass in vielen Staaten der USA der Gefängnisdirektor die letzte Mahlzeit gemeinsam mit dem Todeskandidaten einnimmt.

Zurückverfolgen lässt sich das Ritual der Henkersmahlzeit in Europa bis mindestens ins 14. Jahrhundert. Aber auch schon im alten Ägypten oder Persien wurde den Todgeweihten jeder kulinarische Wunsch erfüllt.

Inzwischen ist die Tendenz in Teilen der USA eine andere. Texas hat ihn ganz abgeschafft, in den gesamten USA sind seit 1976 Alkohol und Zigaretten verboten, in Florida darf die letzte Mahlzeit nicht mehr als 40 US$ kosten, in Oklahoma gar nur 15 US$.

Die meisten Todeskandidaten in den USA wünschen sich Burger, Steaks, Pizza und frittierte Speisen. Aber es gibt auch Ausnahmen… einige Klassiker und Ausnahmen – nicht nur aus den USA – habe ich im nächsten Abschnitt zusammengefasst. Die Fälle sind chronologisch sortiert.

Einige ausgesuchte Henkersmahlzeiten

  • Susanna Margaretha Brandt, hingerichtet am 14. Januar 1772 in Frankfurt am Main; die Kindsmörderin diente Goethe als Vorlage für die Gretchentragödie: ein Glas Wasser. Das angebotene Essen – Gerstensuppe, Blaukraut, Bratwurst, Rindfleisch, Karpfen, Kalbsbraten, Konfekt, Brot, Wein – lehnte sie ab. Dies galt als schlechtes Zeichen, da sie ja so die Versöhnung ablehnte (s.o.).
  • Karl Ludwig Sand, Mörder von August von Kotzebue, hingerichtet mit dem Schwert am 20. Mai 1820 in Mannheim: Mehlsuppe
  • Charles Peace, Serienmörder, hingerichtet durch den Strang am 25. Februar 1879: Eier mit Speck (Frühstück).
  • Fritz Haarmann, Serienmörder aus Hannover, geköpft 1925: eine Zigarre und eine Tasse brasilianischen Kaffees.
  • Peter Kürten, Serienmörder und Vergewaltiger (Der Vampir von Düsseldorf), hingerichtet mit dem Fallbeil am 2. Juli 1931 in Köln: Wiener Schnitzel, frittierte Kartoffeln, eine Flasche Weißwein. Er bat um einen Nachschlag, der ihm gewährt wurde.
  • Hans Frank, Wilhelm Frick, Alfred Jodl, Ernst Kaltenbrunner, Wilhelm Keitel, Joachim von Ribbentrop, Alfred Rosenberg, Julius Streicher, Fritz Sauckel, Arthur Seyß-Inquart, allesamt verurteilt bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen und am 16. Oktober 1946 durch den Strang hingerichtet: Würstchen mit Kartoffelsalat. Der verurteilte Herman Göring hat sich der Hinrichtung nach der Mahlzeit durch Selbstmord mittels einer Zyankali-Kapsel entzogen.
  • Raymond Fernandez, Serienmörder, hingerichtet auf dem elektrischen Stuhl in New York am 15. März 1951: Zwiebel-Omelette, Pommes Frites, Schokolade und eine kubanische Zigarre.
  • Joseph “Mad Dog” Taborsky, Mörder, hingerichtet auf dem elektrischen Stuhl am 17. Mai 1960 in Connecticut: Banen Split, Kirschlimo, Kaffee mit Sahne und Zucker und eine Packung Zigaretten.
  • Adolf Eichman Organisator des Holocaust, gehängt am 1. Juni 1962 in Israel: er wählte die normale Kost im Gefängnis (Brot, Oliven, Käse). Er wünschte sich aber eine Flasche trockenen israelischen Rotwein (Carmel) dazu, die er zur Hälfte austrank.
  • Arthur Lucas, Mörder, gehängt am 11. Dezember 1962 in Toronto und einer der beiden letzten Hingerichteten in Kanada. Er wählte Steak, Kartoffeln, Gemüse und Kuchen. Der mit ihm gleichzeitig gehängte Ronald Turpin (Polizistenmord) entschied sich für das gleiche Gericht.
  • Victor Feguer, Mörder, gehängt am 15. März 1963 in Iowa: eine einzelne Olive mit Stein.
  • Ted Bundy, mehrfacher Mörder und Vergewaltiger,  hingerichtet am 24. Januar 1989 auf dem elektrischen Stuhl: Er lehnte eine besondere Mahlzeit ab und bekam Steak , Eier, Hash Browns, Toast mit Butter und Konfitüre, Milch und Orangensaft.
  • John Wayne Gacy, Mörder und Vergewaltiger, hingerichtet mit der Giftspritze am 10. Mai 1994:  12 frittierte Crevetten, ein Bucket Kentucky Fried Chicken, Pommes Frites, 450g Erdbeeren.
  • Thomas J. Grasso, Mörder, hingerichtet mit einer Giftspritze am 20. März 1995 in Oklahoma: zwei dutzend Muscheln, zwei dutzend Krabben, ein doppelter Cheeseburger von Burger King, ein halbes Dutzend Barbecued Spare Ribs, zwei Erdbeer-Milkshakes, ein halber Kürbiskuchen mit Schlagsahne und Erdbeeren sowie eine große Dose Spaghetti mit Fleischbällchen (bei Raumtemperatur serviert).
  • Leo Echegaray, Vergewaltigung seiner 10 Jahre alten Stieftochter, 5. Februar 1999 durch eine Giftspritze in den Philippinen hingerichtet: Sardinen und Trockenfisch, die er sich mit seinen Verwandten teilte.
  • Joseph Mitchell Parsons, hingerichtet in Utah mit einer Spritze am 15. Oktober 1999 wegen Mordes: drei Burger King Whopper, zwei große Fritten, Schoko-Shake, Schoko Eis und eine Packung Hubba Bubba, die er sich mit seinem Bruder und Cousin teilte.
  • Timothy McVeigh, Terrorist (Bombenanschlag mit 168 Toten), mit einer Injektion am 11. Juni 2001 in Indiana hingerichtet: 2 Pint (ca. 1,1l) Minzeis mit Schokostückchen (siehe Bild).
  • Ma Qingxiu, Drogendelikte, getötet bei einer Massenhinrichtung in China am 25. Juni 2003: Reisnudeln in Schweinefleischbrühe, Obsttasche.
  • Saddam Hussein, irakischer Diktator, gehängt 2006: verzichtete auf die Henkersmahlzeit (Reis und Huhn) sowie die angebotene Zigarette.
  • Lawrence Russell Brewer, Mörder, hingerichtet am 21. September 2011 in Texas: zwei frittierte Hähnchenteile in Zwiebelsauce, einen dreifachen Bacon Cheeseburger, eine große Schüssel frittierte Okra Schoten mit Ketchup, ein Käse Omelette mit Hackfleisch, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Jalapeños, ein Pfund Barbecue Fleisch, drei Fajitas, eine Meat Lover’s Pizza, ein Pint Eis (ca 600ml) und Erdnussbutter-Fudge mit Erdnussstückchen. Da er davon dann nichts anrührte, schaffte der Gouverneur von Texas die besondere Henkersmahlzeit ab.
  • Gary Carl Simmons Jr., Mord, hingerichtet am 20. Juni 2012 in Mississippi durch eine Giftspritze: Eine Pizza Hut medium “Super Supreme Deep Dish” Pizza mit doppelt Pilzen, Zwiebeln, Jalapeño, Pepperoni. Eine weitere Pizza mit drei Käsesorten, Oliven, Paprika, Tomate, Knoblauch und italienischer Wurst. Zudem 10 Beutel Parmesan, 10 Portionen Ranch Dressing, eine Familienpackung Doritos Nachos mit Käse Geschmack, 224g Jalapeño Nacho Cheese, 122g Jalapeños, 2 große Erdbeershakes, zwei 0,6l Cherry Coke, eine Super-Size Portion McDonald’s Fritten mit extra Ketchup and Mayonnaise und zum Nachtisch knapp 1l Erdbeereis. Er hat angeblich die Hälfte seiner Henkersmahlzeit gegessen.
  • Andrew Chan, Drogenschmuggel, durch ein Erschießungskommando am 29. April 2015 in Indonesien erschossen: verschiedene Gerichte von Kentucky Fried Chicken. Myuran Sukumaran wurde gleichzeitig hingerichtet und wählte auch die gleiche Mahlzeit.
  • Edmund Zagorski, wegen zweifachen Mordes auf dem elektrischen Stuhl in Tennessee hingerichtet am 1. November 2018: eingelegte Schweineschwänze und Haxe.
  • Donnie Edward Johnson, wegen Mordes am 16. Mai 2019 mit Giftspritze in Tennessee hingerichtet: Verzichtete auf eine Henkersmahlzeit. Stattdessen sollten Essen für Obdachlose gespendet werden, wozu er auch öffentlich aufrief.
  • Im Film “The Green Mile” wünscht sich der unschuldig zum Tode verurteilte John Coffey Hackbraten, Maisbrot, Stampfkartoffeln mit Sauce, Okra and Pfirsich Cobbler (mit Teig überbackener Pfirsich).

Weitere Links zum Thema

Übrigens, die Liste mit den Henkersmahlzeiten werde ich fortlaufend ergänzen.