10 Dinge, die man in Bayern gemacht haben sollte

Bayern hat die Alpen und Mittelgebirge. Zudem gibt es viele Seen und Flüsse. Auch die bayerische Tradition ist eine Besondere. Auf vielen großen und kleinen Festen lässt sich diese sehr gut live erleben.

Natur und Kultur in Bayern sind einzigartig, aber auch die Architektur und Historie locken den geneigten Besucher an außergewöhnliche Orte im deutschen Bundesland.

  1. Eines der bekanntesten Ausflugsziele in Bayern ist das Schloss Neuschwanstein. Der Bau steht im südlichen Bayern nahe Füssen und ist der idealisierten Vorstellung einer Ritterburg nachempfunden. Das um 1870 errichtete Schloss lockt mit seiner märchenhaften Kulisse jährlich über 1,5 Millionen Touristen an und ist damit ein Ziel, das unbedingt in Bayern besichtigt werden sollte.
  2. Im bayerischen Regierungssitz München spielt die erfolgreichste deutsche Fußballmannschaft. Wenn möglich sollte ein Heimspiel des FC Bayern in der Allianz Arena besucht werden.
  3. In Bayern steht der höchste deutsche Gipfel. Die Zugspitze ist 2962 Meter hoch und ist von Garmisch-Partenkirchen aus sehr gut zu erreichen. Mit verschiedenen Seilbahnen strömen jährlich über 500.000 Besucher auf das Gipfelplateau.
  4. Von Mitte September bis Anfang Oktober findet jährlich das Oktoberfest auf der Theresienwiese in München statt. Mit über 6 Millionen ist es das größte Volksfest der Welt. Auf der Wiesn sind die großen Bierzelte der Mittelpunkt. Hier lässt sich die bayerische Tradition sehr gut miterleben.
  5. Viele bayerische Großstädte verfügen über besondere hochklassige Restaurants. Der Mittelpunkt der bayerischen Küche befindet sich allerdings in München. Hier kann man ausländische aber besonders bayerische Küche sehr gut genießen. Und ist einem nach einem langen Tag voller Sightseeing nicht danach, in einem Restaurant zu essen, so kann man auch von Lieferservices traditionelle Küche in die Unterkunft liefern lassen.
  6. Ein weiteres sehr großes Volksfest ist die Erlanger Bergkirchweih. Ähnlich wie beim Münchner Oktoberfest kann man hier das bayerische Brauchtum sehr gut miterleben. Idyllisch am Burgberg unter großen Bäumen sitzen hier Tausende von Menschen, die teilweise in Tracht gekleidet, das Bier und Brezen genießen.
  7. Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge. Hier geht es im Vergleich zu den Alpen noch sehr beschaulich zu. Im Winter kann man hier Ski- und Schlittenfahren oder auch eine Schneeschuhwanderung unternehmen. Aber auch im Sommer sind die kleinen Dörfer in und um das Mittelgebirge beliebte Ziele, um sich vom Alltagsstress in der Stadt zu erholen.
  8. Zur Adventszeit gibt es in jeder größeren bayerischen Stadt einen Weihnachtsmarkt. Der Berühmteste ist wohl der Chistkindlesmarkt Nürnberg. In der mittelfränkischen Metropole kann man sehr gut bei einem Glühwein und Lebkuchen durch die Gassen schlendern und bei den ausstellenden Händlern das eine oder andere Weihnachtsgeschenk kaufen.
  9. Die vielen Flüsse und Bäche in Bayern locken auch Aktivtouristen. Auf vielen Flüssen ist es möglich, Kanu oder Kajak zu fahren. Dabei sind die Wasserwege unterschiedlich wild und jeder findet somit Flüsse, die für den persönlichen Anspruch an die Tour auf dem Wasser geeignet sind.
  10. Im Zentrum der fränkischen Weinregion liegt Würzburg mit seiner imposanten Schlossanlage. Die Residenz Würzburg ist dem Schloss Versailles, der berühmten Anlage nahe Paris, nachempfunden. Seit 1981 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders sehenswert ist das imposante Deckenfresco im freitragenden Treppenhaus.

10 Dinge, die man auf Teneriffa gemacht haben sollte

Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings, ist bekannt für seine Strände, die Sonne und den Teide. Mit dem Loro Parque und dem Siam Park stehen dort zwei weltbekannte Freizeitparks und El Médano ist das Paradies für Windsurfer und Kitesurfer. Doch Teneriffa hat mehr zu bieten, als nur Strandurlaub und große Hotels. Dinge, die viele nicht wissen, die aber der Grund dafür sind, dass immer mehr Individualurlauber private Ferienunterkünfte auf Teneriffa suchen.

Hier kommen 10 Tipps für einen Urlaub auf der größten Insel der Kanaren:

  1. Schnorcheln gehen
    Wenn ans Schnorcheln gedacht wird, fallen den meisten Menschen sofort die berühmten Hotspots ein: Australien, Malediven, Rotes Meer oder Karibik. Teneriffa muss sich aber auch nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Durch die gemäßigt warmen Gewässer der Kanaren findet sich ein wirklich großer Artenreichtum an Fischen, Schildkröten, Tintenfischen und vielem mehr, das es zu erkunden gibt.
  2. Whale Watching
    Vielen ist nicht bewusst, dass es vor der Küste die weltgrösste fest ansässige Ansammlung von Pilotwalen gibt. Zu diesen gesellen sich viele Delfine, so dass Wale und Delfine das ganze Jahr hindurch beobachtet werden können. Wer ganz viel Glück hat, bekommt sogar Großwale oder auch Orcas zu Gesicht, die an der Insel vorbei ziehen.
  3. Eine Guachinche besuchen
    Im Norden von Teneriffa gibt es viele Guachinches. Bei diesen handelt es sich um Garagenrestaurants, in denen die Weinbauern ihren Wein und echt kanarische Hausmannskost anbieten dürfen. Wer wirklich gut und günstig essen möchte, kommt um den Besuch einer Guachinche nicht herum. Aber Achtung: Sie liegen auf keinen Fall in Tourismusorten. Dort nutzt den Namen zwar auch gerne, aber eine echte Guachinche liegt auf dem Grundstück des Weinbauern, sei es in einer Garage oder mitten auf dem Feld. Und: Im Süden gibt es keine echten Guachinches…
  4. Charco statt Strand
    Wer keine Lust hat, sich mit allen anderen Urlaubern an den Strand zu legen, der sollte sich an die Charcos begeben. Bei diesen handelt es sich um Natursteinbecken an den felsigen Küstenabschnitten, die quasi einen natürlichen Pool darstellen. Beispiel dafür sind der Charco del Viento oder der Charco La Laja im Nordwesten der Insel, oder auch das Naturschwimmbad in Puerto Santiago im Süden der Insel. Auch in Alcalá gibt es einen schönen Charco.
  5. Wandern in Teno Alto
    Wenn es ums Wandern geht, so sind die Touren im Teide Nationalpark oder im Anagagebirge am bekanntesten. Teno Alto hingegen ist kaum bekannt, der Weg nicht ganz so leicht zu finden und das Ergebnis der Wahnsinn. Wer hier wandern geht, kommt bis auf die berühmten Klippen von Los Gigantes und kann einen sagenhaften Blick auf den Atlantik und die Nachbarinsel La Gomera genießen.
  6. Mandelblüte in Santiago del Teide
    Ab Ende Februar lohnt sich ein Besuch des Ortes Santiago del Teide, denn dann stehen die Mandelbäume in voller Pracht. Die Gemeinde veranstaltet zu dieser Zeit im Rahmen des Festes „Fiesta del Almendro en flor“ sogar Wanderungen durch das Meer aus Mandelblüten und prämiert das schönste Mandelblütenfoto, das auf so einer Tour entstanden ist.
  7. Ein Besuch der Cueva del Viento
    Wer sich einen Vulkan von innen ansehen möchte, ist in Icod de los Vinos richtig. Die Höhle „Cueva del Viento“ reicht 17 Kilometer auf drei Ebenen in den Berg, beherbergt 150 Tierarten, kann allerdings nur 180 Meter in den Berg hinein besichtigt werden, was Sicherheitsgründe hat. Interessanter als der Drachenbaum, für den Icod eigentlich bekannt ist, ist die Höhle auf jeden Fall.
  8. Der Teide, aber nachts!
    Klar ist der Teide eine der Hauptattraktionen der Insel und tagsüber von vielen besucht. Aber: Wer mitten in der Nacht losfährt, sich warm anzieht und eine Thermoskanne mit Heißgetränk dabei hat, der erlebt in der den Teide umgebenden Kraterlandschaft bei klarer Sicht einen Blick auf die Milchstraße, den er nie wieder vergessen wird. Nicht umsonst steht genau dort oben eine der wichtigsten Sternenwarten Europas- Zur Krönung wird die Bergwelt dann beim Sonnenaufgang in ein goldenes Licht getaucht, das seinen ganz eigenen Zauber besitzt.
  9. Die Mascaschlucht durchwandern
    Ok, Masca ist jetzt kein echter Geheimtipp, aber ein absolutes Muss. Damit ist nicht gemeint, ein mal in den malerisch gelegenen Ort zu fahren, sondern tatsächlich mit dem Bus hoch, durch die Schlucht wandern und mit dem Wassertaxi nach Los Gigantes zurück. Wer schlau ist, befindet sich bereits um 10 Uhr in der Schlucht, denn wenn die Sonne der Kanaren von Mittag an in eine Schlucht mit hunderten Metern Fels rundherum scheint, dann kann es schon recht warm werden. Dafür wartet am Ende kristallklares Wasser für einen Sprung ins kühle Nass.
  10. Eine Romería mitfeiern
    Mit den Canarios zu feiern ist etwas ganz Besonderes, gerade bei einer Romería, einer Pilgerfahrt mit Ochsenkarren, Wein, Essen und viel Folklore. Sie finden in allen Orten der Insel statt und dienen dazu, dem Patron des Ortes seine Ehre zu erweisen. Ganz besonders groß und beliebt sind die Romerías in La Orotava, Los Realejos und Tegueste. Aber auch die kleineren Feste sind immer einen Besuch wert.

Alle diese Tipps zeigen Teneriffa, wie es wirklich ist: Viel Natur, viel Tradition und viel Abwechslungsreichtum. Diese Insel ist einfach zu schade, um den Urlaub in einer Hotelanlage oder ausschließlich am Strand zu verbringen.

Bild: (c) Andreas Westphal

10 Dinge, die man auf Amrum gemacht haben sollte

  1. Durch den Kniepsand laufen
    Die Sensation der Insel ist gut zwölf Kilometer lang und an manchen Stellen bis zu zwei Kilometer breit: der Kniepsand. Weicher, feinkörniger Sand soweit das Auge reicht. Eigentlich ist dieser ungewöhnliche Strand eine der Insel vorgelagerte Sandbank, er ist aber im Laufe der Zeit mit der Insel verwachsen. Der Strand ist so weitläufig, dass gleich ein bisschen Robinson-Feeling aufkommt, sobald man sich ein paar hundert Meter von den Hauptstränden in Wittdün, Süddorf, Nebel und Norddorf wegbewegt. Das klappt sogar in der Hauptsaison.
  2. Einen Vortrag von Georg oder Kai Quedens besuchen
    Der Insel-Chronist, Fotograf und Autor Georg Quedens ist ein Meister der launigen Touristenunterhaltung. Seine herrlich altmodischen Diavorträge über das Inselleben und die Nordsee sind seit Jahrzehnten ein Renner. Inzwischen übernimmt sein Sohn Kai langsam das Ruder. Dessen Vorträge sind ebenfalls unterhaltsam, technisch aber deutlich moderner.
  3. Den Leuchtturm besteigen
    Wer die insgesamt 297 Stufen des Amrumer Leuchtturms bewältigt hat, wird auf der Aussichtsplattform mit einem sensationellen Ausblick auf Amrum, die Nachbarinseln und die Nordsee belohnt. Ganz leicht ist der Aufstieg allerdings nicht: Immer schmaler werden die Stufen und zum Schluss geht es nur noch per Leiter weiter. Der Leuchtturm wurde 1875 in Betrieb genommen ist einer der höchsten an der norddeutschen Nordseeküste.
  4. Einmal die Odde umrunden
    1936 wurde die Nordspitze der Insel, die Amrumer Odde, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zahlreiche Seevögel nutzen die Strand- und Dünenlandschaft als Brut- und Rastplatz. Wer die Odde umrunden möchte, hat einen Weg von gut vier Kilometern vor sich. Klingt zwar, als könnte man den Weg in einer guten halben Stunden schaffen, kann man aber nicht. Mit zwei Stunden ist man schon dabei, wenn man den Ausblick Richtung Föhr (im Osten) und Sylt (im Norden) genießen möchte, wenn man Muscheln, Steine und Treibholz sammelt oder mit Kindern unterwegs ist.
  5. Wattwandern nach Föhr mit Dark Blome
    Zu Fuß von Amrum zur Nachbarinsel Föhr laufen? Klappt super und sicher, wenn man mit Dark Blome unterwegs ist. Amrums einziger anerkannter Nationalpark-Wattführer bietet ganzjährig eine Tour an, die in der Fußgängerzone von Norddorf beginnt und auf Föhr endet. Wer die zehn Kilometer lange Tour hinter sich gebracht hat, hat einiges erlebt und gelernt: Er hat einen Priel durchquert, ist wadentief im Matsch versunken, weiß, wieso Wattwürmer nicht nur einen Po, sondern ganz viele haben und warum man im Watt immer ein Sturmfeuerzeug und Kältespray dabei haben sollte.
  6. Feiern in der „Blauen Maus“
    Live-Musik, Oldies und eine unglaubliche Whiskeyauswahl bietet Jan von der Weppen seinen Gästen in seiner urigen Wittdüner Kultkneipe „Blaue Maus“. 2015 wurde der Laden als „Deutschlands beste Whiskeybar“ ausgezeichnet.
  7. Für Fischesser: Schlemmen im Likedeeler
    Ein toller Blick über das Watt, ein uriger Gastraum, ein zuvorkommender Service, Kunst an den Wänden und höchst köstliches Essen: Scholle, Krabben, Wolfs- und Rotbarsch, Lamm und auch einige vegetarische Gerichte, allesamt sehr ansprechend angerichtet. Unbedingt nach dem „Schollenfilet Leuchtturm“ fragen. Steht zwar schon lange nicht mehr auf der Karte, sollte es aber. Ist nämlich eine wirklich gelungene Hochstapelei von Schollenfilets, Kartoffelpuffer und Gemüse, übergossen mit Tomaten- und Weißweinsoße.
  8. Auf den Bohlenwege durch die Dünen laufen
    Eine tolle Möglichkeit für Spaziergänge oder Joggingrunden bieten die Bohlenwege. Das sind leicht federnde Holzstege, die kreuz und quer durch die Dünen an den Strand und zu verschiedenen Aussichtsplattformen führen. Die schönste Strecke führt im Süden der Insel zum Süßwassersee Wriakhörn, einem absoluten Vogelparadies.
  9. Pause machen bei „Kaffeeflut“ – der Laden kann auch vegan
    Nicht nur Kaffee, sondern auch Frühstück, Kuchen, Torten, Eis und Snacks gibt bei „Kaffeeflut“ in Wittdün. Hier kommen auch Veganer auf ihre Kosten. Neben Soja-, Mandel- und Hafermilch gibt es vegane Waffeln, Suppen und tolle vegane Eissorten. Besonders zu empfehlen: das Schwarze Johannisbeereis.
  10. Minigolf spielen in Norddorf
    Abschlagspaß auf 18 Bahnen am Rande der Dünen. Mal locht man nur mit Schmackes ein, mal sind mathematische Überlegungen gefragt – und manchmal macht einem der Wind einen Strich durch die Rechnung. Bahn 15 schaffen übrigens nur Glückspilze und Könner. Eis und Getränke für die kleine Pause zwischendurch gibt es für recht schlankes Geld an der Kasse.

Diese 10 Tipps hat Katharina Petzholdt zusammengestellt. Sie hat in den letzten 23 Jahren mindestens 25 mal auf Amrum geurlaubt und lebt sonst in Hamburg. Sie betreibt den Blog „Grüne Töne“ rund um Garten und Natur und den Textporträt-Service „Ich in 1000 Worten“.

10 Dinge, die man an der Côte d’Azur gemacht haben sollte

  1. Parc de la Colline du chateau
    Direkt in Nizza befindet sich die ehemalige Altstadt, in der auch noch ein Schloss erhalten ist, das zwar zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut wurde. Zerstört wurde es im Jahr 1706 von den Truppen Ludwigs XIV, doch heute dient das Schloss unter anderem als Übernachtungsmöglichkeit. Dieses Schloss erlaubt dem Touristen, die originale, authentische Atmosphäre der Côte d’Azur aufzusagen – und all das zu erschwinglichen Preisen.
  2. Altstadt besuchen
    Die französische Riviera hält einige Städte inklusive deren Altstädte bereit (Saint-Tropez, Nizza, Monaco, Cannes, Antibes, Menton). Ein Besuch dieser Altstädte lohnt sich besonders, speziell der alte Stadtkern in Nizza ist atemberaubend schön.
  3. Ferrari ausleihen
    Um sich den zahlreichen Prominenten, Reichen und Schönen anzupassen, die entlang der Côte d’Azur flanieren, bietet es sich an, einen originalen Ferrari für eine begrenzte Zeit zu mieten und damit die traumhaften Küstenstraßen entlangzufahren. Problemlos möglich ist dieses beispielsweise in Monaco, da hier die Autos stundenweise gemietet werden können.
  4. Weinprobe
    Entlang der französischen Mittelmeerküste finden sich – durch das entsprechende Klima bedingt – zahlreiche Weingüter und Weinanbaugebiete, die sich in das Landesinnere ziehen. Für Weinfreunde bieten sich hier Weinbergswanderungen mit anschließenden Weinproben an, um die kulinarische Vielfalt der Trauben kennenzulernen.
  5. In einem Schloss übernachten
    Wie bereits erwähnt gibt es viele Möglichkeiten, in einem Schloss zu übernachten. Diese Übernachtungsmöglichkeiten sind entlang der ganzen Küste zu finden und stellen oft eine recht preiswerte Alternative zu klassischen Hotels dar. Hinzu kommt der besondere antike und geschichtsträchtige Charme, der diese Schlösser umgibt.
  6. Schnorcheln und Tauchen
    Um die bunte Unterwasserwelt kennenzulernen, empfiehlt es sich, einen Schnorchel- oder Tauchtrip zu buchen. Hier führen die erfahrenen Guides die Besucher an die besonders geeigneten Spots, an denen sich die Vielfalt am besten beobachten lässt.
  7. Die Marktplätze entdecken
    Natürlich gibt es an der Küste unzählige Restaurants, Bars und Cafés, in denen es sich gut speisen und trinken lässt. Eine weitere Alternative sind jedoch die vielen Märkte, auf denen frische und regionale Produkte gekauft werden können und die zum Verweilen einladen.
  8. Promenade des Anglais
    Die etwa sieben Kilometer lange Flaniermeile im Herzen Nizzas ist ebenfalls ein Must-See. Das Markenzeichen sind die blauen Stühle, die sich überwiegend auf unter den Pergolas finden. Restaurants und Bars finden sich hier zuhauf.
  9. Sain Jean Cap Ferrat
    Hier, in diesem schönen kleinen Hafenstädtchen am östlichen Ende der Côte d’Azur, lässt es sich besonders gut wandern und die Natur erkunden. Die Wanderrouten gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, so dass diese für alle geeignet sind.
  10. Privater Tagesausflug
    Wer genug hat von geführten Touren, ganztägigem Programm und vorbereiteten Veranstaltungen, der sollte sich unbedingt einen Tag auf eigene Faust auf den Weg machen und die Umgebung erkunden. Egal ob mit dem Auto, dem Rad oder auch zu Fuß: Entlang der Küste gibt es Vieles zu sehen.

Bild: (c) Nick Karvounois

Kochen mit Resten: 6 Tipps für die schnelle Küche von Cornelia

Jeder kennt es, es bleibt beim Essen eine Menge übrig und wegwerfen möchte man es nicht unbedingt. Also was soll man mit den Resten kochen? Die Ideen fehlen oft, doch dies muss nicht mehr so ein. Diese Tipps helfen, um aus Resten eine Menge leckerer Dinge zu kochen. Der Kühlschrank gibt oftmals auch noch eine Menge her und kochen mit Resten kann richtig viel Spaß bereiten.

Gemüse

Im Kühlschrank liegen seit Tagen Karotten, Sellerie, Blumenkohl und man weiß einfach nicht was man zubereiten soll oder wie die Reste verwertet werden können. Eine leckere Gemüsesuppe kann aus diesen Zutaten in nur wenigen Minuten gekocht werden. Sind in der Tiefkühltruhe noch Erbsen oder Blumenkohl? Einfach mit hineinwerfen. Abschmecken mit ein wenig Kräutern, Salz und Pfeffer und schon ist die leckere Gemüsesuppe fertig. Das Ganze funktioniert auch mit Paprika oder Spargel. Ein kleines Cremesüppchen ist blitzschnell zubereitet.

Obst

2 Äpfel, Birnen oder eine Handvoll Kirschen sind noch übrig? Jedoch möchte man sie nicht mehr so verzehren? Kein Problem. Pfannkuchen schmecken mit Kompott richtig lecker. Das Obst einfach klein schneiden und in Wasser und Zucker kochen, anschließend pürieren und fertig ist das leckere Kompott. Zutaten für Pfannkuchen hat eigentlich jeder immer zu Hause und in ca. 30 Minuten steht ein fertiges Mittagessen auf dem Tisch. Das Kompott kann natürlich auch in Einweggläser gefüllt werden und so hat man auch längere Zeit etwas davon.

Reis

Mal wieder zu viel Reis gekocht? Gar kein Problem. Der Reis kann in jeder Suppe wiederverwendet werden und auch ein Salat kann mit Reis zubereitet werden. Ein paar TK-Erbsen, Karotten, Oliven und was man sonst noch zu Hause hat. Einfach vermischen, mit ein wenig Dressing verrühren und schon hat man einen frischen und leckeren Salat auf dem Tisch stehen. Eignet sich auch wunderbar als Ersatz für Nudelsalat.

Nudeln

Nudeln hat man oftmals übrig, doch was macht man damit? Ganz einfach: einen leckeren Nudelsalat. Die Nudeln können im Kühlschrank aufbewahrt, auch Tage später noch verwendet werden. Gab es an einem Tag Nudeln mit Tomatensoße, so können am nächsten Tag Schinkennudeln in nur wenigen Minuten zubereitet werden. Einfach ein paar Eier verquirlen, Schinken schneiden und zusammen mit Nudeln und Ei in der Pfanne braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon steht ein leckeres und schnelles Gericht auf dem Tisch.

Kartoffeln

Oftmals werden einfach zu viele Kartoffeln gekocht und man weiß einfach nicht was am anderen Tag mit den Resten gemacht werden soll. Bratkartoffeln passen zu fast allem und sind blitzschnell zubereitet. Auch ein Bauernfrühstück ist schnell fertig. Einfach nur Eier schlagen, Speck schneiden, eine Zwiebel klein schneiden und alles zusammen in einer Pfanne braten. Innerhalb weniger Minuten hat man eine leckere und deftige Mahlzeit für die ganze Familie zubereitet.

Altes Brot

Altes Brot haben wir alle mal übrig. Hier können sehr schnell arme Ritter gemacht werden. Eier schlagen und ein wenig Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Die Brotscheiben darin wenden und in der Pfanne mit viel Butter braten. Wer möchte, kann frische Früchte oder einfach Zimt und Zucker dazu essen. Es besteht auch die Möglichkeit, das Brot klein zu reiben und später als Panade für Schnitzel oder Ähnliches zu verwenden.

Gastbeitrag von Cornelia aus Neuss.

10 Dinge, die man in Neuss gemacht haben sollte – Vorschläge von Dr. Klaus Brall

  1. Schützenfest mitgefeiert haben.
  2. Einen stillen Wunsch an den Schutzpatron St. Quirinus gesandt.
  3. Mit dem Stadt-Kurier-Chef Frank Möll thailändisch Essen gewesen.
  4. Den Geruch der Ölmühle nicht als Gestank wahrgenommen haben.
  5. Im “Rheingold” (gegründet 1870, wie das ZENTRUM und die Deutsche Bank) versackt sein.
  6. Dem Horten-Haus nachgetrauert haben (heute Nebensitz der Kreisverwaltung).
  7. Dem alten Niederrheinmeister von 1965/66, VfR Neuss, die Daumen gedrückt haben.
  8. Kappes-Sonntagszug im Karneval erlebt haben.
  9. Das Lokalblatt Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) als “zu schwarz” empfunden haben.
  10. Schützenfest wiederholt mitgefeiert haben.

Der Autor: Dr. med. Klaus Brall war jahrzehntelang praktischer Arzt und ist heute Neusser Direktkandidat (Wahlkreis 44) für die Deutsche Zentrumspartei.

Bilder: vom Autor zur Verfügung gestellt.

Wie ich schreibe – von Gabriel Namara

Zunächst einmal möchte ich mich bei Severin bedanken, dass er Autoren wir mir, die verlagslos und independent unterwegs sind (Jaja, letzen Sommer hatte ich einen Top Ten Erfolg, aber davon abgesehen gibt es keine Fernseh Talkshows mit mir, also bezeichne ich mich als Underground), für einen warmen Händedruck die Möglichkeit gibt, etwas über mich zu erzählen. Ich verfolge ja immer seine Posts auf Twitter und das ist schon teilweise ziemlich geil und unterhaltsam – wer es noch nicht getan hat, sollte ihn mal abonnieren.

Krafttraining und Bodybuilding

Wenn ich ein neues Buch angehe, ist das Erste, was ich tue, zu trainieren.

Ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter davon, für kurze Zeit schwere Dinge anzuheben und dabei herum zu schreien. Gerade Letzteres treibt meine Umgebung zur Verzweiflung und beschert mir unglaubliche Glücksgefühle.

Das klassische Pumpertraining habe ich eingetauscht und mache hauptsächlich funktionale Ganzkörper Übungen, wie Kreuzheben, Kniebeugen und Bankdrücken mit der Langhantel. Mann nennt diese Kombination “die großen Drei”, weil damit relativ viel an Muskelgruppen erschlagen wird. Die Pumperübungen mache ich noch obendrauf, etwas sparsamer, als früher. Mir geht es hauptsächlich darum, möglichst viel Masse zu erhalten und falls möglich noch etwas draufzupacken. Davon abgesehen verschafft es mir ungeheure Befriedigung, wenn ich feststelle, dass ich gerade alle Scheiben meines Gyms (ich habe mir ein eigenes, exklusives Studio eingerichtet) auf der Hantel habe. Tatsächlich sehe ich mich seit letzter Woche mit der Notwendigkeit konfrontiert, neue Scheiben dazuzukaufen. Nach drei Jahren Stagnation also endlich Bewegung in meinem mittlerweile vierzigjährigen Körper.

Früher habe ich auch gern Kampfsport gemacht, in meinem Fall Muay Thai, das viele als “Thaiboxen” kennen dürften. Es ist eine traditionelle Kampfsport Art, bei der Schläge, Tritte, Kniestöße und Ellenbogen eingesetzt werden dürfen. Ich hatte das Vergnügen bei einem namhaften Trainer zu trainieren, in einer renommierten Hamburger Rumpelbude, die Gym Kwan heißt und sich dadurch auszeichnet, ihre Kämpfer schon beim Training mit Holzlatten auf die Beine zu hauen, während sie zum Warm Up  Liegestütze machen.  Unser Trainer schrie dabei gern Dinge wie: “Ihr sollt leiden!” Und lief mit über dem Kopf wirbelndem Kung Fu Speer zwischen unseren Reihen hindurch, den wir ab und zu zu durch Schläge zu spüren bekamen. Dieses Gym ist voller netter Menschen mit Teamgeist und interessanten Charakteren – was mancher vielleicht nicht erwarten würde. Und es bringt noch heute die meisten namhaften Kämpfer aus dem Hamburger Umfeld hervor.

Leider wurde ich irgendwann zu alt dafür – ich war öfter verletzt und wusste, dass es mit dem Kämpfen nichts mehr werden würde in Zukunft. Ein guter Freund sagte damals zu mir, Kampfsport mache man, wenn man 16 ist und jemandem auf die Schnauze hauen will, aber in unserem Alter (damals war ich Mitte 30) ginge es vor allem darum, noch möglichst lange gut auszusehen.

Ich sah dies sofort ein und wechselte auf den Kraftsport. Jetzt kann ich niemanden mehr mit meiner Schnelligkeit beeindrucken, aber dafür kann ich, wenn es darauf ankommt, einen Kleinwagen anheben (Der Dodge Challenger von Matchbox ist ein gutes Beispiel). Das macht Spaß, fühlt sich gut an und vor allem versorgt es mich mit jeder Menge Dopamin. Und genau das brauche ich, um seelisch im Alltag in einer guten Verfassung zu sein. Es gibt zwei Dinge, die mich zu einem unverträglichen und inkompatiblen Subjekt machen: kein Training und zuwenig Kaffee.

Praktisch ist das Krafttraining mit Bodybuilding Elementen das Fundament für mein Schreiben. Allerdings könnte ich ohne Musik schlecht trainieren. Und das bringt mich zur zweiten Vorraussetzung für mein Schreiben: der Musik.

Musik

Sie ist für mich noch wichtiger als Filme. Ich bin ganz ehrlich der Meinung, dass ich niemals auch nur ein einziges Buch geschrieben hätte, wenn ich nicht Musik dazu gehört hätte, die mich bewegt und quasi den passenden Soundtrack für mein Buch bildet.

Für diejenigen, die selber Sport machen, möchte ich nicht vergessen, zu erwähnen, dass nachweislich das Hören der Lieblingsmusik eine Steigerung der eigenen Kraft um bis zu 20% zur Folge hat. Gemessen und untersucht. Wow.

Der Geschmack ist mit den Jahren vielfältiger geworden. In meinen Büchern findet sich so mancher Hinweis. Ab und zu leite ich Kapitel mit Textzeilen aus meinen Lieblingsliedern ein, oder habe Reminiszenzen in meinen Texten. In einem Roman, der in den Achtzigern spielt, weht der Sound von Kraftwerk durch den Garten, oder Lou Reed (viel zu früh gestorben) schrammelt irgendwas im Ghettoblaster. Für die Science Fiction würde ich sagen, dass Angels & Airwaves meine Hauptband sind, was Soundtracks für meine Romane angeht. Mancher kennt vielleicht Blink 182, die Punkrock spielen – allerdings mit starkem College Radio Einschlag, den ich sehr gut finde. Amerikanische Gute-Laune-Musik mit schönen Melodien. Der Sänger hat dann AVA gegründet – Angels & Airwaves. Angels & Airwaves haben mit Tom Delonge einen SciFi begeisterten Sänger – vermutlich deshalb erschaffen seine Sounds so phantastische Bilder in meinem Verstand.

Schon als Kind habe ich beim Hören von Musik Töne geschmeckt und diese auch als Formen gesehen. Ganz ohne Drogen. Bis heute ist es so, dass ich entweder richtige Filme sehe, oder Farben und Formen mit verrücktesten Strukturen. Besonders Elektronische Musik ist dort mächtig und funktioniert bei mir am Besten.

Zugeben muss ich, dass ich beim Training selbstverständlich HipHop und Rap höre. Man kann zu melancholischen Dark Wave Sounds einfach schlecht trainieren. Ich habe das mal versucht – da fühlen sich sogar leichte Gewichte furchtbar schwer an. Rap und HipHop, von T.I. oder Dr. Dre, ab und zu DMX – das pusht total und wenn man rumschreit, passt das auch gut in den Sound. Ich könnte mit Sicherheit keinen SciFi Roman schreiben, während ich das höre – aber für meinen Sport ist das super. Davon abgesehen kann man Youtube anmachen, den Sound darüber streamen und während der Pausen zwischen den Sätzen scharfe Mädels in kurzen Röcken zum Beat tanzen sehen. Für alte Säcke wie mich, die Motivation für das Training brauchen, genau richtig.

Ich hoffe, meine Frau findet das niemals heraus.

Filme

Viele Leser haben mir gesagt oder geschrieben und gemeint, ich schriebe sehr filmisch. Das höre ich sehr gern, da ich genau das will. Filme sind eine ganz tolle Sache, eine Kombination aus Bild und Ton, die eigentlich die meisten Menschen begeistern kann. Und ich würde lügen, dass sie mich nicht inspirieren würden. Ganz bestimmt haben die Kameraeinstellungen in Apocalypse Now (meinem Lieblingsfilm) meine Schreibweise entscheidend geprägt.

Ideen

Wie kommen mir die Ideen, wenn ich trainiert habe und Musik höre? Genau dabei. Ich höre Sound, bekomme ein Bild. Das kann ein Charakter sein, oder eine Szene. EARTHRISE – Gestrandet auf dem Mond hat so angefangen. Da waren zwei Astronauten, der eine älter, der andere jünger. Sie waren aus irgendeinem Grund auf dem Mond gefangen, hatten eine Bruchlandung hingelegt und mussten sich überlegen, wie sie sich retten konnten. Dabei entstand ein Dialog in meinem Kopf, ich hörte richtiggehend die Stimmen. Ich musste das aufschreiben, tat es und von da an entwickelten sich immer mehr Ideen. Kurz danach bretterte ich eines Morgens über die Autobahn und hatte Tangerine Dream in meiner Playlist. Das ist eine Band, deren Wurzeln bis in die Krautrock Zeit der Siebziger zurückgehen. Sie haben das schon gemacht, als ich noch nicht einmal geboren war. Bis heute finde ich ihre Musik faszinierend, da diese gleichermaßen atmosphärisch als auch treibend ist. Ich hörte “Valley of the Sun”, dachte über den Dialog der Astronauten nach und sah vor meinem geistigen Auge eine Saturn V Mondrakete von 1969 abheben. EARTHRISE war geboren und ich brauchte nur noch weiterschreiben, es kam alles ganz von selbst. Und so ist es immer, wenn ich schreibe – bin ich erstmal in der Stimmung, erlebe ich etwas, das viele als Flow bezeichnen. Etwas ist durch mich aktiv und ich brauche nur noch ausführen. Das ist manchmal ganz schön beunruhigend, wenn man sich das danach durchliest und denkt, wie bist du jetzt darauf gekommen. Als hätte jemand Anderes das geschrieben. Schreiben ist so, wie einen guten Film angucken, 3D und in Farbe. Meine Charaktere unterhalten sich mit mir, idealerweise unterhalten sie sich untereinander. Sie werden immer realer und ich könnte es nicht ertragen, sie nicht aufzuschreiben. Und je mehr ich schreibe, desto realer werden sie. Es ist ein bißchen, als würden sie sich bei mir für die ihnen entgegengebrachte Aufmerksamkeit bedanken.

Notizen

Normalerweise mache ich mir Notizen, wann immer mir etwas einfällt. Man bildet sich ja gern ein, dass man das schon alles im Kopf behält.

Ich sage, das ist falsch.

Man vergisst die meisten Dinge ganz einfach wieder.

Deshalb empfiehlt es sich, solche Ideen sofort aufzuschreiben. Besonders gern mag ich Ideen, die auf den ersten Blick nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Dann wird es echt. Ich sehe vor mir also eines Morgens eine Frauenhand, die sich in warmen Sand gräbt und auf das Meer hinausschaut. Ihre braunen Haare wehen in der Sommerbrise und es ist klar, dass ihr eine große Herausforderung bevorsteht, das kann ich spüren, wenn ich ihre sonnengebräunte Haut sehe und den Blick, mit dem sie jetzt in den Himmel schaut. Das wird meine Pilotin für die Rettungsmission in EARTHRISE 2. Und sie wäre es nicht geworden, wenn ich diese Idee nicht aufgeschrieben hätte.

Technisch gesehen sind die meisten Notizen bislang auf meinem iPad oder Handy. Allerdings ist mir das zu unpraktisch. Ich habe mir ein Notizbuch gekauft, in kleinem und handlichen DIN A 6 Format. Das passt in jede Tasche und ein Stift ist in einer kleinen Halterung an der Seite eingeklemmt. Schon jetzt stehen Ideen drin, die ich an einer Ampel hatte oder beim Mittagessen, welche ich aus Faulheit nicht in mein Handy gehackt hätte, die aber total schön sind.

An meinem Notizbuch geschnitten habe ich mich auch schon. Das geht, man muss nur in der Tasche nach etwas suchen und dann mit dem Finger über die Kante gleiten. Man kann sagen, ich unterschreibe seit Neuestem meine Geschichten mit Blut. Das macht doch sonst nur Goetz dingens, der sich mal gern auf Buchmessen selber ritzt, oder? So sieht echte Passion aus.

Womit ich schreibe

Am besten schreibe ich seit drei Jahren auf meinem iPad. Ich habe eine schöne Tasche, mit Tastatur. Es ist handlich, kann überall mit hin und ich kann die Füße hochlegen, mich mit extra starkem Kaffee auf die Couch legen und schreiben. Das ist besser, als mit einem Laptop und bietet alles, was ich brauche. Selbstverständlch fühle ich mich auch total überevolutionär, wenn ich sagen kann: ich schreibe alle meine Bücher auf dem iPad. Sozusagen die nächste Spezies der Autoren. Ein alter Millenial. Das einzige, was mich noch mehr reizen würde, wäre eine noch ältere Schreibmaschine mit großen, runden Tasten – vielleicht aus den Dreißigern. Aber im Zeitalter von elektronischem Publishing wäre das zeittechnisch gesehen Selbstmord.

Warum ich schreibe

Ich habe absolut keine Ahnung. Irgendwie war ich schon immer kreativ und konnte schlecht Basketball spielen, aber gut mit Worten umgehen. Vermutlich wurde ich auch irgendwie dahin getrieben, da viele Menschen meine Romane mögen, allerdings mag es keiner, wenn ich Gitarre spiele. Tatsächlich bittet man mich meistens zeitnah aufzuhören, wenn ich gerade ein Instrument spiele. Überwiegend auch vehement. Ich selber bin der Meinung, dass es sich prima anhört, aber irgendwie muss man auch mal der Schwarmintelligenz trauen. Und mittlerweile haben sich, gegenüber früher, auch die Zeitspannen verkürzt, vom Anfang des Spielens bis zu dem Moment, wo man mir befiehlt, mit dem Krach aufzuhören. Für mich heißt dass, das ich mit den Jahren und zunehmender Übung schlechter geworden bin.

Von daher macht das Schreiben mir deutlich mehr Spaß. Und vermutlich ist Spaß ganz wesentlich dafür, dass ich dranbleibe. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Danke an meine Leser sagen. Jede e-Mail, jede Rezension, egal ob gut oder sehr gut, ist willkommen. Von denen, die schlecht rezensieren hätte ich gern die Adressen, einfach an management.gabriel.namara@gmail.com mailen, dann kann ich Euch die russische Mafia auf den Hals hetzen. Alle anderen kriegen, sofern sie konstruktiv kritisieren, immer das nächste Buch umsonst. Mittlerweile machen manche Leser von sich aus Lektorat für mich. Das ist eine Auszeichnung, über die ich mich unglaublich freue. Da ist er wieder, der Spaß. Von daher muss ich jetzt dringend mal an Teil 2 von EARTHRISE gehen.

Liebe Grüße, Gabriel

Autoren Profile

Blogger
Amazon

Blog

gabrielnamara.blogspot.de

EARTHRISE bei AMAZON

Hier direkt bestellbar.

Twitter

@Electronaut93

gabriel_namara

Gastbeitrag von Independet Autor Gabriel Namara.

Google und Agenturen für die Suchmaschinenoptimierung

seo-google-agentur

Google ist einer der bekanntesten Suchmaschinen seit dem Jahre 1998. Eigentlich sollte Google eine vorstellbare Größe erhalten. Allerdings wurde dieses Ausmaß immer größer. Mittlerweile kennt jeder die Suchmaschine und nutzt sie wahrscheinlich mehrmals täglich. Doch wie kommen die Webseiten auf die oberen Ränge? Wie lassen sich die Methoden anwenden, um auch bei Google ein gutes Ranking zu erhalten? Die Lösung in dem Fall heisst SEO. SEO ist der Kurzbegriff für die Suchmaschinenoptimierung, die sich um den kompletten Aufbau von Webseiten kümmert. Hierbei handelt es sich um gezielte Marketingstrategien, die ein Experte anwendet, um das Ranking, die Besucherzahlen und somit auch den Umsatz von einer Webseite zu erhöhen. Gerade in den Suchmaschinen ist es oftmals schwer, sich an die Kriterien zu halten und somit einen gewissen Erfolg erzielen zu können. Derzeit gibt es unterschiedliche Aspekte, die einfach eingehalten werden müssen. Trotz alledem zeigen auch die Suchmaschinen in dem Fall noch Lücken. Das bedeutet, dass jeder der viel Zeit und Geld hat, sich in den Suchmaschinen einen Namen machen kann. Daher ist dieses System noch nicht ganz ausgereift. Es ist daher wichtig, dass man auch die Meinungen von einer Agentur für Suchmaschinenoptimierung bekommt und nutzt. Nur so kann man sich auf die wichtigen Google Schritte einlassen, die sich ständig ändern und erneuert werden. “Google und Agenturen für die Suchmaschinenoptimierung” weiterlesen

Warum nicht einfach sterben?

Gastbeitrag von Maik Nozdratchev. 

Diese Tage, diese dunklen, entsetzlichen Tage. Von denen gibt es nicht viele, doch wenn sie eintreten, dann schlagen sie ein, wie ein Messerstich ins Herz.

Tage an denen ich wünschte niemals geboren zu sein, an denen ich den sofortigen Weltuntergang mehr als begrüßen würde. Diese erbittertsten aller Tage, an denen der Hauptgedanke darin besteht allem ein Ende zu bereiten. Doch was hält mich davon ab, mich diesem Gedanken einfach hinzugeben und diesem äußerst anstrengenden Gefühl von Nihilismus endlich ein Ende zu setzen?

Das einzige was mir dazu einfällt ist mein Moralempfinden und mein Überlebensinstinkt, doch wenn diese verblassen, was bleibt da noch?

“Warum nicht einfach sterben?” weiterlesen

Ein Schwank aus einer Multikulti Familie – Gastbeitrag von Dutchhamptoner

mettbroetchen

Diesen Gastbeitrag hat Dutchhamptoner verfasst.

So, kein Tag vergeht ohne Flüchtlingsdebatten, Gutmenschdebatten, Multikultidebatten und Debatten über Debatten. Langsam verstehen wir uns doch selbst und die Welt nicht mehr. In meinem privaten Fall wird es langsam kompliziert.

Mein Ex Ehemann ist Perser!

Viele fangen genau jetzt wieder an aufzuschreien: “Nein, Iraner!”

Ein kleiner Geschichtsausflug: 1935 wurde Persien zu Iran! Iran bedeutet “Land der Arier”, nicht weil der Schah Hitler so dufte fand. Nein, es war ein kleiner Hieb gegen die Nazis. Der Leibarzt Schah Reza Khans war Jude und es gab ein riesen Geraffel weil dieser in Deutschland Medikamente beschaffen sollte. Um den Nazis zu demonstrieren, wer die wirklichen Arier sind, benannte man Persien um.

Zurück zum Thema. Wenn ich gefragt werde: “Och, deine großen sehen aber südländisch aus”, antworte ich, dass der Vater Perser ist. Sofort, aber wirklich sofort werden ganz oft die Äuelschen groß. “Oh neee, ne Perser, oh Jott. War der so wie bei “Nicht ohne meine Tochter”? Musstest du Kopftuch tragen? Ist er radikal? Habt ihr euch deshalb getrennt?”

Alle Perser/Iraner stehen erst einmal unter Generalverdacht.

“Ein Schwank aus einer Multikulti Familie – Gastbeitrag von Dutchhamptoner” weiterlesen